Das Gebet verbindet uns mit Gott: Das Gebet hat folgende Elemente: die Anbetung, die Danksagung für Gottes Gaben, die Bitte um Verzeihung und die Bitte um all das, was wir brauchen, um heilig zu sein. Das Gebet entspringt aus Gewissheit, dass man Gottes Hilfe braucht. Viele Menschen denken, dass es genügt, Geld, ein Haus, eine gute Arbeitsstelle usw. zu haben. Wenn jemand denkt, dass das rein Irdische genügt, dann verliert er das Übernatürliche aus dem Auge, weil er nur noch auf das Irdische schaut. Es sind der Hochmut und die Eitelkeit, die den Menschen denken lassen, dass er sich selber genügt und somit Gott nicht braucht. Wenn sich ein Mensch von Gott entfernt, dann führt ihn der Satan dazu, sich an das Irdische zu binden. Viele Menschen merken es gar nicht mehr, dass sie an das Irdische gefesselt sind. Wenn der Mensch merkt, dass er sein Herz an das Irdische gebunden hat, dann muss er im Gebet Gottes Hilfe erbitten, denn alleine schafft man es nicht, sich von dieser Bindung zu befreien.
Don Pierino Galeone
Hl. Franz von Sales: Nichts ist geeigneter, unseren Verstand von Unwissenheit und unseren Willen von seinen verderbten Anhänglichkeiten zu reinigen, als das Gebet, das unseren Verstand in die Helle göttlichen Lichtes rückt und unseren Willen der Wärme göttlicher Liebe aussetzt. (Philothea Teil 2, Kapitel 1)
Don Pierino Galeone
Hl. Franz von Sales: Nichts ist geeigneter, unseren Verstand von Unwissenheit und unseren Willen von seinen verderbten Anhänglichkeiten zu reinigen, als das Gebet, das unseren Verstand in die Helle göttlichen Lichtes rückt und unseren Willen der Wärme göttlicher Liebe aussetzt. (Philothea Teil 2, Kapitel 1)