Wer wir sind

Wer wir sind
Die geistliche Familie der Servi della Sofferenza (Diener des Leidens) wurde vom Diözesanpriester Don Pierino Galeone gegründet. Er wollte dem Vorbild und der Inspiration von Pater Pio von Pietrelcina folgen und den Dienst am Leiden für sich und seine geistigen Kinder als Zeugnis der Liebe gegenüb
Das Charisma
"Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem Leib, was an den Leiden Christi noch fehlt" (Kol 1,24).Mit diesen Worten des heiligen Paulus eröffnet Johannes Paul II. das Apostolische Schreiben Salvifici Doloris, das im dritten Artikel unserer Konstitutionen zitiert wird. Unter Leiden
Spiritualität
​​​Die Servi della Sofferenza gründen ihr geistliches Leben in einem einfachen und schlichten Stil auf das Wort Gottes, das zur Erkenntnis der Wahrheit wird und sich vollständig im Kreuze Christi offenbart.Sie lieben die Kirche bedingungslos, die fürsorgliche Mutter und Garantie der Fruchtbarke
Gründer
Don Pierino Galeone ist der Gründer des Säkularinstitutes Servi della Sofferenza. Er wurde am 21. Januar 1927 in San Giorgio Jonico (Provinz Taranto, Italien) geboren. Seine Eltern Ciro und Grazia, geborene Perucci, waren gut katholisch und eifrig im religiösen Leben. Sie liessen ihren Sohn am
Mitgründerin
Giorgina Tocci wurde am 30. März 1940 in San Giorgio Jonico (Provinz Taranto, Italien) geboren. Ihr Vater hiess Cosimo und ihre Mutter Immacolata, geborene Basso. 1954 lernte sie den Gründer Don Pierino kennen. Sie war die erste geistliche Tochter, die den Wunsch äusserte, sich dem Herrn zu wei
Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Mitglieder des Säkularinstitutes Servi della Sofferenza am 2. Dezember 2004
Erzbischof Msgr. Benigno Papa, Msgr. Pierino Galeone und die Gemeinschaft Servi della Sofferenza an der Privataudienz bei Papst Johannes Paul II.Liebe Brüder und Schwestern!1. Es freut mich sehr, euch alle, die ihr anlässlich des 10. Jahrestages der Gründung eures Instituts den Nachfolger Petri
Centro di Spiritualità Padre Pio
Das Centro di Spiritualità Padre Pio ist von Pater Pio gewollt. Er richtete diesen Wunsch an Don Pierino Galeone, als er ihm von der Veranda des Klosters aus das Grundstück zeigte, auf dem das Zentrum errichtet werden sollte. Das erst vor kurzem erbaute Hotel befindet sich in San Giovanni Roton
Biografie des heiligen Pio von Pietrelcina
"Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen (Gal 6, 14)".Pater Pio von Pietrelcina hat wie der Apostel Paulus das Kreuz des Herrn als Kraft, Weisheit und Ruhm in den Mittelpunkt seines eigenen Lebens und Apostolates gestellt. Er hat Jesus Christus glühend geliebt
Associati
Im Januar 2004 haben einige Gläubige den Wunsch geäussert, als feste Gruppe das Charisma der Servi della Sofferenza zu leben. Diese Gläubigen haben schon seit einiger Zeit einen geistlichen Weg unter der Führung von Don Pierino Galeone gemacht. So sind die Associati Servi della Sofferenza entst

Termine

27Apr.
Von 17:00 bis 19:00

P. Pio Gebetstreffen Chur

Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt, Hof 18, 7000 Chur, Schweiz
03Mai
Jugendtreff P. Pio Adliswil ZH
Zürichstrasse 34, 8134 Adliswil, Schweiz
Von 15:00 bis 18:00
05Mai
P. Pio Glaubensfamilie Einsiedeln
Kornhausstrasse 48, 8840 Einsiedeln, Schweiz
Von 18:30 bis 20:00
11Mai
P. Pio Gebetsabend Immensee
Römisch-katholische Kirche Immensee, Eichlistrasse 11, 6405 Immensee, Schweiz
Von 19:30 bis 21:30
26. April 2026
Der Gehorsam – Ursache des Heils:   Jesus hat den Vater verherrlicht, indem er den Auftrag des Vaters erfüllt hat, die Welt zu retten. Und die Herrlichkeit, die der Vater Jesus geschenkt hat, weil er seinen Auftrag durch den Gehorsam verwirklicht hat, ist die Auferstehung.   Durch den Gehorsam werden wir gerettet. Jesus hat den Gehorsam durch das Leiden gelernt, er hat den Fürsten dieser Welt, den Teufel, besiegt. Jesus ist der Sieger. Durch den Gehorsam am Kreuz ist er zur Ursache des Heils geworden. Das Heil verwirklicht sich in uns, wenn wir gehorchen. Die Hl. Schrift sagt, dass jene gerettet werden, die Jesus gehorchen.   Wir können nicht sagen, dass Jesus uns nur durch das Leiden oder die Liebe gerettet hat, wir müssen beides zusammenfügen. Der Gehorsam ist die Zusammenfassung des Leidens und der Liebe. Im Gehorsam liebt man leidend und leidet man liebend.   Jesus hat das Mittel des Heils für uns gegeben: den Gehorsam. Er hat festgelegt: wer sein Leben nicht verliert, kann nicht gerettet werden, kann das göttliche Leben nicht haben. Wir sollen das Leben, das durch die Sünde verdorben ist, verlieren und das Leben durch den Gehorsam dem Herrn schenken.   Durch seinen Gehorsam hat Jesus das konkrete Zeichen des Heils geschenkt: der Gehorsam zu ihm. Jesus hat uns gerettet, als er dem Vater am Kreuz gehorsam war. Dies ist der Schlüsselmoment seines Lebens. Der Schlüsselmoment eines jeden Menschen ist: das Leben verlieren, um das göttliche Leben zu gewinnen.   Don Pierino Galeone     Heilige Schrift: Jesus: «Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt geringachtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. (…) Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde. (Joh 12,20-33)
Der Gehorsam – Ursache des Heils: Jesus hat den Vater verherrlicht, indem er den Auftrag des Vaters erfüllt hat, die Welt zu retten. Und die Herrlichkeit, die der Vater Jesus geschenkt hat, weil er seinen Auftrag durch den Gehorsam verwirklicht hat, ist die Auferstehung. Durch den Gehorsam we
25. April 2026
Geduldig in Bedrängnis: Pater Pio hatte soeben das Beichthören beendet und ging langsam durch den Gang, der zu seiner Zelle führte. Ettoruccio, sein Verwandter, näherte sich ihm und begann, sich darüber zu beklagen, dass er nie beachtet werde, dass er immer wie ein Hund (sic!) verjagt werde, dass er nie auch nur ein Wort sagen könne, und so weiter. Müde und gebückt ging Pater Pio weiter und betete. Ettoruccio brauste völlig unerwartet auf und sagte mit lauter Stimme: „Siehst du, Onkel (so nannte er ihn), du antwortest mir ja nicht einmal! Ich habe also Recht, wenn ich sage, dass du mich nicht liebst! Was habe ich dir denn getan?“ Pater Pio antwortete liebenswürdig: „Nichts. “ „Und warum behandelst du mich dann so?“, gab Ettoruccio sofort zurück. Sanft und demütig antwortete er: „Mein Sohn, siehst du nicht, wie sie mir ununterbrochen zu schaffen machen und mich bedrängen? Und da ich mich nicht mit den Fremden anlegen möchte, verschaffe ich mir bei dir Luft, der du mein Verwandter bist und weisst, wie gern ich dich habe. “ Aber Ettoruccio, der sich damit ganz und gar nicht besänftigen liess, schimpfte weiter: „Also bitte, Onkel, lass es an anderen aus, aber nicht mehr an mir. Ich habe es satt, dich weiterhin anzuhören. “ Ich stand seit Beginn des Streitgespräches neben Pater Pio und Ettoruccio und erlaubte mir einzugreifen: „Komm, es reicht jetzt! Betrübe deinen Onkel nicht noch mehr!“ „Nein, Don Pierino“, antwortete Ettoruccio verärgert, „der Onkel muss verstehen, dass er mich nicht mehr so schlecht behandeln soll. “ Pater Pio ging weiter und fuhr fort zu beten. Bei der Zelle angelangt, schaute er uns zärtlich an und verabschiedete sich: „Also, ich verabschiede mich“, sagte er, „auf Wiedersehen Ettoruccio, bis bald. “ So endete das Gespräch. Mein Herz wurde wie von der Sonne von Demut überflutet. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Bibel: Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! (Röm 12,12)
Geduldig in Bedrängnis: Pater Pio hatte soeben das Beichthören beendet und ging langsam durch den Gang, der zu seiner Zelle führte. Ettoruccio, sein Verwandter, näherte sich ihm und begann, sich darüber zu beklagen, dass er nie beachtet werde, dass er immer wie ein Hund (sic!) verjagt werde, dass e
24. April 2026
Pater Pio am Altar: Zweimal habe ich Pater Pio in der Gestalt Jesu gesehen: Einmal am Altar und ein anderes Mal im Beichtstuhl. Eines Morgens feierte Pater Pio am Hochaltar der kleinen Kirche die heilige Messe und ich durfte ministrieren. Während der Kommunion befand ich mich rechts von ihm. Ich hatte mich auf die Altarstufe niedergekniet und wartete, bis ich an die Reihe kam. Nachdem Pater Pio dem, der neben mir kniete, die Kommunion gereicht hatte, stellte er sich vor mich hin, nahm eine Hostie in die Hand, hielt sie über dem Ziborium und schaute sie für eine Weile sehr intensiv an. Da ich einige Augenblicke warten musste, begann ich jede seiner Bewegungen genau zu beobachten. Zu meiner Überraschung sah ich ganz deutlich, wie sich Pater Pios Aussehen veränderte und er die Gestalt Jesu annahm. Er war normal groß, mit Priestergewändern bekleidet und hatte einen heiteren Blick. Sein Gesicht strahlte Milde aus und auf seinen Lippen waren Anzeichen eines Lächelns erkennbar. Die Hand, in der sich die Hostie befand und welche zuvor regungslos war, näherte sich nun langsam meinem Mund. Ich schaute in seine Augen, öffnete den Mund und empfing die Hostie. Er sah immer noch wie Jesus aus. Dann senkte ich den Kopf und schloss die Augen, um mich ins Gebet zu versenken. Aber vor lauter Freude und Verwunderung öffnete ich sie langsam wieder. Ich wünschte mir, die Wonne des Anblickes Jesu und seine wunderbare sakramentale Gegenwart gemeinsam erfahren zu können, ohne mich dabei zu zerstreuen. Doch genau in dem Moment, als ich die Augen wieder öffnete, nahm Pater Pio unauffällig wieder seine eigene Gestalt an und ging ganz selbstverständlich und normal weiter. Niemand bemerkte etwas davon, denn niemand sprach mich darauf an. Ich sagte Pater Pio einfach nur „Danke“, worauf er seinerseits mit einem Lächeln antwortete. So endete die Begebenheit. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Wenn ich dann im Besitz dieses höchsten Guts bin [Empfang der Heiligen Kommunion], ist mein Glück vollkommen, und es fehlt nicht viel, dass ich zu Jesus sage: genug, ich kann es wirklich fast nicht mehr aushalten. Ich vergesse beinahe, auf der Welt zu sein; Herz und Verstand haben keine Wünsche mehr, und manchmal fehlt in mir für lange Zeit selbst der Wille, etwas anderes zu wünschen. (Briefe 1, Brief 31)
Pater Pio am Altar: Zweimal habe ich Pater Pio in der Gestalt Jesu gesehen: Einmal am Altar und ein anderes Mal im Beichtstuhl. Eines Morgens feierte Pater Pio am Hochaltar der kleinen Kirche die heilige Messe und ich durfte ministrieren. Während der Kommunion befand ich mich rechts von ihm. Ich
23. April 2026
Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit erleuchtet: Wie können wir entdecken, wo Satan etwas in uns verstecken will, zum Beispiel eine unreine oder egoistische Anhänglichkeit zu einer Person oder zu einer Sache? Alleine gelingt uns das nicht, denn Satan ist sehr geschickt, um etwas in uns zu verbergen. Die einzige Möglichkeit ist, dass du ganz innig verbunden bist mit Jesus. Er ist das Licht, das jede Dunkelheit erleuchtet (vgl. Lk 1,78-79). Wir haben früher als Kinder in unserem Dorf Schatzsuche gespielt. Dieser Schatz wurde von den anderen Kindern sehr gut verssteckt. Da gab es nur eines: nicht aufhören, zu suchen! Satan kann auch schwere Sünden verbergen, indem eine Seele sagt: das ist ja nicht so schlimm, das habe ich nicht willentlich getan usw. Satan gelang es, selbst die Apostel auf den falschen Weg zu führen: Judas, Petrus und die anderen Apostel. Als Jesus den Menschen sagte, dass er sich ihnen im Brot schenken möchte, wollten sie das nicht verstehen und gingen von Jesus weg, weil sie ihm nicht glaubten (vgl. Joh 6,22-71). Nur im Gehorsam können wir das Licht von Christus annehmen. Dieses Licht hilft uns, das Herz zu reinigen. Es braucht den Glauben und die Demut, denn Gottes Licht fehlt uns nie. Es liegt an uns, ob wir uns für dieses Licht öffnen oder nicht. Don Pierino Galeone Bibel: Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! Denn man muss sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden. Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Alles Erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein. (Eph 5, 8-14)
Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit erleuchtet: Wie können wir entdecken, wo Satan etwas in uns verstecken will, zum Beispiel eine unreine oder egoistische Anhänglichkeit zu einer Person oder zu einer Sache? Alleine gelingt uns das nicht, denn Satan ist sehr geschickt, um etwas in uns zu v
22. April 2026
Anteilnehmen am Leiden des Nächsten: Mitleid haben heisst, miteinander leiden, das Leiden der anderen teilen, daran anteilnehmen. Dafür braucht es eine Bereitschaft, die von der Demut kommt. Die Demut allein genügt aber nicht. Die Demut braucht auch den Glauben. Durch den Glauben sehe ich im Licht Gottes, dass der andere leidet, denn die Leiden sind oft verborgen. Gott schenkt das Licht und die Gnade eines Wortes des Trostes, er schenkt die Gnade, das Leiden mit dem Nächsten zu teilen. Wir sollen alle unsere Kräfte einsetzen. Aber wer demütig ist, merkt sofort, dass er allein schwach und ungenügend ist, vor dieser Pflicht, den Nächsten zu trösten und zu stärken. Deshalb ist es nötig, im Gebet Gott zu bitten, dass er die richtigen Worte schenkt und dass er die Freude und den Trost schenken kann, um die Leiden zu lindern.   Es kann schnell passieren, dass man gleichgültig ist, vor allem wenn die Leiden des Nächsten verborgen oder etwas sonderbar sind. Dieses Verhalten kommt von unserem Stolz. Uns scheint es komisch, aber für die anderen ist es wirklich ein Leiden. Die Leiden sind vielfältig, sie können in der Vernunft, im Herzen, in der Psyche sein. Meine Aufgabe ist es, zu beten, zu helfen und so gut es mir möglich ist, das Leiden zu teilen, ohne ins Problem einzutreten, ohne zu fragen «Warum» und «Wie»; auch nicht richten, kritisieren oder auslachen. Mein Wort und meine Nähe mögen dem, der leidet, Linderung schenken. Es kann sein, dass der Leidende glücklich ist, mein Mitleid annimmt oder auch nicht. Ich darf aber nie auf das Böse mit dem Bösen antworten, sondern schweigen, beten und diese Ablehnung meines Mitleidens annehmen. Beten wir und gehen wir auch vor das Allerheiligsten, damit Jesus, Maria und Pater Pio dem Leidenden Linderung schenken. Achten wir darauf, dass das Mitleid nicht mit einer distanzierten Haltung geschenkt wird, so dass man vielleicht eine Hilfe gibt, aber sich nicht wirklich für den Leidenden interessiert. Das wahre Mitleid ist beständig. Wenn das Leiden beständig ist, muss auch das Mitleid beständig sein, auch mein Dienst. Auch Gottes Mitleid ist beständig. Er wird nicht müde, seine barmherzige Liebe zu schenken.   Don Pierino Galeone   Hl. Johannes Paul II: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (…) zeigt in der Tat, wie die Beziehung eines jeden von uns zu seinem leidenden Nächsten sein sollte. Es ist uns nicht erlaubt, gleichgültig »weiterzugehen«, sondern wir müssen bei ihm »stehenbleiben«. Ein barmherziger Samariter ist jeder Mensch, der vor dem Leiden eines Mitmenschen, was auch immer es sein mag, innehält. Dieses Innehalten bedeutet nicht Neugier, sondern Bereitschaft. Es öffnet sich gleichsam eine gewisse innere Bereitschaft des Herzens, die auch ihren emotionalen Ausdruck hat. Ein guter Samariter ist jeder Mensch, der für das Leiden des anderen empfänglich ist, der Mensch, der beim Unglück des Nächsten »Mitleid empfindet«. (…) Manchmal bleibt dieses Mitleid der einzige oder der wichtigste Ausdruck unserer Liebe zu einem leidenden Menschen und der Solidarität mit ihm. (Apostolisches Schreiben Salvifici doloris, 28)
Anteilnehmen am Leiden des Nächsten: Mitleid haben heisst, miteinander leiden, das Leiden der anderen teilen, daran anteilnehmen. Dafür braucht es eine Bereitschaft, die von der Demut kommt. Die Demut allein genügt aber nicht. Die Demut braucht auch den Glauben. Durch den Glauben sehe ich im Licht
21. April 2026
Höre nie auf, an die Barmherzigkeit Gottes zu glauben:   Der Satan versucht, dass der Mensch in seinen Sünden nicht mehr an die Vergebung Gottes glaubt. Satan erhöht aus diesem Grund oft auch die Scham über die begangenen Sünden, damit der Mensch überzeugt ist, dass Gott ihm diese Sünden nie vergeben kann. Somit denkt der Mensch, dass auch die Reue an dieser Situation nichts ändern kann. Das geschah Judas, der sich in seiner Verzweiflung das Leben nahm. Satan ist eifersüchtig: er weiss sehr gut, dass man durch eine wahre Reue die Verzeihung Gottes und somit auch das göttliche Leben erlangt. Damit der Teufel all das erreicht, versucht er, im Menschen den Glauben zu schwächen. Es ist wichtig, dass wir Gott bitten, dass er in uns den Glauben stärkt, damit wir glauben, dass er ein guter Vater ist und dass wir seine Kinder sind. Der Glaube hilft uns auch, zu wissen, dass wir immer zu ihm zurückkehren dürfen, auch wenn wir in der Sünde falsche Wege gegangen sind. Genau das zeigt uns Jesus im Gleichnis des verlorenen Sohnes. Wenn wir auf dem Weg des Glaubens gehen, dann können wir immer in der Freude sein. Wir werden immer bereit sein, Gott um Vergebung zu bitten. Grosse Heilige wie Maria Magdalena sind uns ein Vorbild von dieser reumütigen Umkehr zum barmherzigen Vater.   Don Pierino Galeone   Bernhard von Clairvaux: Kain irrte sich, als er sagte: „Zu gross ist meine Schuld, als dass man sie fortnehmen könnte“ (Gen 4,13). Ich aber eigne mir vertrauensvoll aus dem Herzen des Herrn an, was mir fehlt; denn es fliesst über von Erbarmen, und offene Spalten sind da, durch die es ausströmen kann [. . . ] Durch die offenen Wunden des Leibes steht das Allerheiligste des Herzens offen, offen liegt das grosse Geheimnis der Liebe, steht offen „die barmherzige Liebe unseres Gottes, und das aufstrahlende Licht aus der Höhe besucht uns“ (Lk 1,78).
Höre nie auf, an die Barmherzigkeit Gottes zu glauben: Der Satan versucht, dass der Mensch in seinen Sünden nicht mehr an die Vergebung Gottes glaubt. Satan erhöht aus diesem Grund oft auch die Scham über die begangenen Sünden, damit der Mensch überzeugt ist, dass Gott ihm diese Sünden nie vergeb
20. April 2026
Pater Pio, die Liebe des gekreuzigten Christus brannte in ihm: Ich sah in Pater Pio ausschließlich und immer nur Jesus. Ich sah ihn, als er Satan gegenüberstand, wie er wegen der Sünder weinte und sich der Leidenden an Leib und Seele stets väterlich annahm und ihnen Linderung verschaffte. Der Evangelist Johannes schrieb, dass es ihm unmöglich sei, über all das zu berichten, was Jesus gesagt und getan habe. Er beteuerte ebenso, die durchbohrte Seite seines Meisters am Kreuz gesehen zu haben. Auch ich möchte mit seinen Worten sagen, dass ich nicht im Stande bin, über all das zu berichten, was Pater Pio während der Zeit gesagt und getan hat, in der ich an seiner Seite gewesen bin. Ich kann jedoch versichern, dass ich Zeuge der Liebe des gekreuzigten Christus gewesen bin, die in seiner durchbohrten Brust brannte, welche ich oft zu küssen wagte. Don Pierino Galeone (Aus Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Sieh dir die geöffneten Arme des gekreuzigten Christus an, lass dich immer von neuem retten. Und wenn du kommst, um deine Sünden zu bekennen, glaub fest an seine Barmherzigkeit, die dich von der Schuld befreit. Betrachte sein Blut, das er aus so großer Liebe vergossen hat, und lass dich von ihm reinigen. So kannst du immer wieder geboren werden. Tod und Auferstehung Jesu sind kein Ereignis der Vergangenheit: durch die Kraft des Heiligen Geistes ist das Ostergeschehen immer aktuell und erlaubt uns, das Fleisch Christi in vielen leidenden Menschen gläubig zu betrachten und zu berühren. (Auszug aus Botschaft zur Fastenzeit 2020)
Pater Pio, die Liebe des gekreuzigten Christus brannte in ihm: Ich sah in Pater Pio ausschließlich und immer nur Jesus. Ich sah ihn, als er Satan gegenüberstand, wie er wegen der Sünder weinte und sich der Leidenden an Leib und Seele stets väterlich annahm und ihnen Linderung verschaffte. Der Ev
19. April 2026
Die Reue über die Sünden: Ein wesentlicher Teil der Beichte ist das aufrichtige und ehrliche Bekenntnis der Sünden nach Zahl und Umständen. Mit diesem Bekenntnis muss aber auch die Reue verbunden sein, denn ohne die Reue ist die Beichte ungültig. Die Reue ist in sich das Bewusstsein, dass man Gott durch die Sünde beleidigt hat und somit Strafe verdient hat. In der wahren Reue entscheidet man sich, diese Sünde nie mehr zu tun. Wenn jemand immer die gleichen Sünden wiederholt, dann ist es schwer zu glauben, dass dieser Mensch eine wahre Reue hat. Man beichtet, um eine psychologische Erleichterung zu haben, aber nicht um die Sünde definitiv zu verlassen. Jemand kann bei der Beichte Tränen vergiessen, aber das reicht nicht. Es braucht den Schmerz im Willen, um diese Sünden nicht mehr zu lieben und sich zu entscheiden, diese Sünde nie mehr zu tun. Ohne das Gebet können wir nicht gut beichten, denn wir brauchen die Hilfe Gottes, um in seinem Licht die Sünden zu erkennen und diese aufrichtig und reumütig zu bekennen. Jede Beichte soll eine Umkehr sein, aber das schaffen wir nicht aus eigener Kraft. Wir brauchen Gottes Hilfe, um die Sünden einzusehen, um sie gut zu beichten und wahrhaft umzukehren. Don Pierino Galeone Hl. Maria Bernarda Bütler: Vor ziemlich vielen Jahren betete ich in der Kathedrale in Cartagena. Plötzlich sah ich vor mir einen wunderlichen Garten. Da standen Bäume, hohe und niedere, manche andere schöne Pflanzen, Blumen und gute, kräftige Kräuter. Aber, o weh! Daneben wuchsen auch Disteln, Dornen und anderes Unkraut fett und üppig empor. Da sagte Jesus: „Siehe, das ist der Garten deiner Seele!“ Mir aber kam wegen dem schrecklichen Unkraut alle übrige Schönheit dieses Gartens wie ein Nichts vor. Nun tröstete mich Elende und Arme der gute, barmherzige Erlöser, indem Er sprach: „Reisse das Unkraut aus und verbrenne es zu Asche. Mit dieser Asche dünge den ganzen Garten. So wird er noch viel kräftigere und herrlichere Bäume und Pflanzen, Blumen und Kräuter hervorbringen. “ Maria Bernarda erkennt den Sinn dieses ermutigenden Bildes und führt dann aus: Ich verstand, dass dieses Unkraut meine so vielfältigen Sünden seien. Das Verbrennen zu Asche, um damit zu düngen, bedeutet, wie ich täglich meine Sünden bereuen müsse. Und durch die Betrachtung meines allseitigen, geistigen Elends und meiner Armseligkeit müsse ich unablässig eine tiefe Herzensdemut anstreben. Dadurch könne ich das Unkraut ausreissen, verbrennen und auf diese Weise nützlich machen. – Gebe das der barmherzige Vater im Himmel! In diesem Bild sieht Maria Bernarda auch Trost und Ermutigung für alle, die im Leben neu anfangen möchten: Das ist tröstlich für alle Seelen, die zwar gesündigt haben, aber doch noch viel guten Willen zur Besserung haben: Reue und Demut werden solchen in gleicher Weise helfen! Denn Jesus gibt den nach Demut strebenden Seelen Seine Gnaden – und zwar in überreichem Masse –, wodurch sie gestärkt werden, die Sünden zu vermindern und die bösen Neigungen starkmütig zu bekämpfen. O dass doch keine einzige Seele verzagen möchte, wenn sie auch schwer gesündigt hat! Ganz gewiss hat der liebe Gott mehr Freude an einer Seele, die gesündigt hat, aber reuig und demütig ist, als an einer, die weniger gesündigt hat, aber selbstgerechter dahinlebt. (Aus den Tagesaufzeichnungen der Hl. Maria Bernarda Bütler “Nimm und schreibe”, S. 143)
Die Reue über die Sünden: Ein wesentlicher Teil der Beichte ist das aufrichtige und ehrliche Bekenntnis der Sünden nach Zahl und Umständen. Mit diesem Bekenntnis muss aber auch die Reue verbunden sein, denn ohne die Reue ist die Beichte ungültig. Die Reue ist in sich das Bewusstsein, dass man Gott
18. April 2026
In der Gnade Gottes leben: „Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet“ (Mt 24,43-44). Die Bereitschaft, von der im Matthäusevangelium geschrieben ist, besteht darin, dass wir in der Gnade Gottes leben. Der Gehorsam ist das Mittel, um bereit zu sein für das Kommen des Herrn. Der Gehorsam ist das Mittel, um Jesus in Demut aufzunehmen und nicht mehr zu sündigen. Don Pierino Galeone Hl. Faustina Kowalska: Es gibt keine Seele, die nicht zum Gebet verpflichtet wäre, denn jede Gnade fliesst durch das Gebet. (Tagebuch 146)
In der Gnade Gottes leben: „Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwarte
17. April 2026
Eine gute Beichte befreit von der Heuchelei:   Eine reumütige Beichte ist die Garantie, dass man sich von der Heuchelei trennen und den Weg der Bekehrung wählen will. Der König David hat den Psalm 51 verfasst. Darin bringt er zum Ausdruck, wie er seine Falschheit und seine Sünden aus tiefstem Herzen unter Tränen bereut hat. Er hatte sich damals sehr heuchlerisch verhalten, als er sich gegenüber Urija, dem Mann von Batseba, als Freund zeigte, in Wirklichkeit ihn aber täuschen und schliesslich umbringen wollte, damit er weiterhin mit Batseba in der Sünde leben konnte. Wir wissen aus dem Gleichnis des verlorenen Sohnes, wie sehr Gott auf unsere Umkehr wartet und wie sehr er sich freut, wenn jemand mit demütigem und reumütigem Herzen zu ihm zurückkehrt. Der Teufel versucht mit aller Kraft, dass sich ein Mensch nicht von der Falschheit trennt. Sicher ist eine übertriebene Scham ein teuflischer Trick, um nicht gut zu beichten. Diese Scham kann man nur überwinden, wenn man an die Barmherzigkeit des Vaters denkt, der sich freut, wenn sich ein Mensch von der Lüge Satans trennt und zu ihm zurückkehrt.   Don Pierino Galeone   Bibel: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen! (Mt 7,3-5)
Eine gute Beichte befreit von der Heuchelei: Eine reumütige Beichte ist die Garantie, dass man sich von der Heuchelei trennen und den Weg der Bekehrung wählen will. Der König David hat den Psalm 51 verfasst. Darin bringt er zum Ausdruck, wie er seine Falschheit und seine Sünden aus tiefstem Herzen

12:14

19. April 2026
SR 119-340 P Pio Bd 3 Campanile 192211 Seine Berufung Zwei Kraefte Welt und Gott Heilige CB
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05:22

13. April 2026
SR 119-339 P Pio Bd 3 Campanile 191901 Betrachtung Pruefungen einer bevorzugten Seele CB
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05:22

11. April 2026
SR 119-338 P Pio Bd 3 L Campanile 19181221 Betrachtung und Gewissenserforschung CB
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04:19

10. April 2026
SR 119-337 P Pio Bd 3 Campanile 19180901 Blendwerk des Teufels Die Pruefung CB
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11:16

16. März 2026
SR 119-336 P Pio Bd 3 Campanile 19180823 Warum Betrachtung nicht gelingt Ungeduld In Gottes Gegenwart CB
SR 119-336 P Pio Bd 3 Campanile 19180823 Warum Betrachtung nicht gelingt Ungeduld In Gottes Gegenwart CB...

07:20

14. März 2026
SR 119-335 P Pio Bd 3 Campanile 19180818 In der Pruefung begehst du keine Suende Hindernisse ertragen CB
SR 119-335 P Pio Bd 3 Campanile 19180818 In der Pruefung begehst du keine Suende Hindernisse ertragen CB...

06:50

09. März 2026
SR 119-334 P Pio Bd 3 Campanile 191806 Wie ein Passagier auf einem Schiff Gott tadelt nicht Klagen CB
SR 119-334 P Pio Bd 3 Campanile 191806 Wie ein Passagier auf einem Schiff Gott tadelt nicht Klagen CB...

09:36

08. März 2026
SR 119-333 P Pio Bd 3 Campanile 19180622 Die Autoritaet des Seelenfuehrers Hoechste Pruefungen CB
SR 119-333 P Pio Bd 3 Campanile 19180622 Die Autoritaet des Seelenfuehrers Hoechste Pruefungen CB...

06:40

07. März 2026
SR 119-332 P Pio Bd 3 Campanile 19180605 und 09 Liebevolles und schmerzliches Leid Verklaerung Jesu CB
SR 119-332 P Pio Bd 3 Campanile 19180605 und 09 Liebevolles und schmerzliches Leid Verklaerung Jesu CB...

07:26

01. März 2026
SR 119-331 P Pio Bd 3 Campanile 19180531 Schmerzen menschlich nicht erklaerbar Verzehrt von der Liebe CB
SR 119-331 P Pio Bd 3 Campanile 19180531 Schmerzen menschlich nicht erklaerbar Verzehrt von der Liebe CB...

09:50

28. Februar 2026
SR 119-330 P Pio Bd 3 Campanile 19180525 Sturm im Geist Ertrage deine Unvollkommenheit CB
SR 119-330 P Pio Bd 3 Campanile 19180525 Sturm im Geist Ertrage deine Unvollkommenheit CB...

06:41

27. Februar 2026
SR 119-329 P Pio Bd 3 Campanile 19180519 Versuchungen Beweis der Liebe Gottes Trockenheit CB
SR 119-329 P Pio Bd 3 Campanile 19180519 Versuchungen Beweis der Liebe Gottes Trockenheit CB...