Das allumfassende Gebet:  In die Kirche kommt man, weil dort Jesus im Tabernakel gegenwärtig ist. Es ist nicht schön, wenn man in grosser Eile zur Kirche kommt und Jesus nur ganz kurz um das bittet, was man von ihm haben möchte. Es ist wichtig, dass man sich Zeit nimmt für Jesus und die folgenden vier Schritte praktiziert: •    Die Anbetung des Allerheiligsten soll das Erste sein, das man tun soll, denn Jesus ist Gott, der im Tabernakel gegenwärtig ist. Es ist auch gut, wenn man eine gewisse Zeit auf den Knien verweilt, um auch äusserlich die Anbetung zu zeigen.  •    Die Danksagung für all das Gute, das Gott uns schenkt: Jesus hat am Kreuz für unsere Sünden sein Leben hingegeben. Er hat es uns ermöglicht, durch seine Leiden und Sterben Kinder Gottes und Erben des Himmels zu sein.  •    Die Verdemütigung und die Bitte um Verzeihung für alle Schwachheiten und Sünden.  •    Die Bitten, die man vor Gott bringen will.  Ohne die Anbetung bewegen wir uns innerlich nicht zur Danksagung, zur Bitte um Verzeihung, zur Verdemütigung und zur Bitte für unsere Anliegen. Nur wer sich anbetend in der Gegenwart Gottes befindet, kann ihm danken, sich vor ihm verdemütigen, ihn um Verzeihung bitten und ihn in rechter Weise um Hilfe anflehen. Wenn man nicht anbetend vor Gott ist, wem soll man dann danken? Wen soll man für die Schwachheiten und Sünden um Verzeihung bitten? Wen soll man um Hilfe anrufen?  Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI: Ein Element, das immer selbstverständlicher und zentraler zu den Weltjugendtagen und der von ihnen ausgehenden Spiritualität gehört, ist die Anbetung. . . Gott ist allgegenwärtig, ja. Aber die leibliche Gegenwart des auferstandenen Christus ist noch einmal etwas anderes, etwas Neues. Der Auferstandene tritt mitten unter uns herein. Und da können wir gar nicht anders als mit dem Apostel Thomas sagen: Mein Herr und mein Gott! Anbetung ist zuerst ein Akt des Glaubens – der Akt des Glaubens als solcher. Gott ist nicht irgendeine mögliche oder unmögliche Hypothese über den Ursprung des Alls. Er ist da. Und wenn er da ist, dann beuge ich mich vor ihm. Dann öffnen sich Verstand und Wille und Herz auf ihn hin und von ihm her. Im auferstandenen Christus ist der menschgewordene Gott da, der für uns gelitten hat, weil er uns liebt. In diese Gewissheit der leibhaftigen Liebe Gottes zu uns treten wir als Mitliebende hinein. Das ist Anbetung, und das bestimmt dann mein Leben. Nur so kann ich auch Eucharistie richtig feiern und den Leib des Herrn recht empfangen. (Ansprache 22. Dezember 2011)

Das allumfassende Gebet: In die Kirche kommt man, weil dort Jesus im Tabernakel gegenwärtig ist. Es ist nicht schön, wenn man in grosser Eile zur Kirche kommt und Jesus nur ganz kurz um das bittet, was man von ihm haben möchte. Es ist wichtig, dass man sich Zeit nimmt für Jesus und die folgenden vier Schritte praktiziert: • Die Anbetung des Allerheiligsten soll das Erste sein, das man tun soll, denn Jesus ist Gott, der im Tabernakel gegenwärtig ist. Es ist auch gut, wenn man eine gewisse Zeit auf den Knien verweilt, um auch äusserlich die Anbetung zu zeigen. • Die Danksagung für all das Gute, das Gott uns schenkt: Jesus hat am Kreuz für unsere Sünden sein Leben hingegeben. Er hat es uns ermöglicht, durch seine Leiden und Sterben Kinder Gottes und Erben des Himmels zu sein. • Die Verdemütigung und die Bitte um Verzeihung für alle Schwachheiten und Sünden. • Die Bitten, die man vor Gott bringen will. Ohne die Anbetung bewegen wir uns innerlich nicht zur Danksagung, zur Bitte um Verzeihung, zur Verdemütigung und zur Bitte für unsere Anliegen. Nur wer sich anbetend in der Gegenwart Gottes befindet, kann ihm danken, sich vor ihm verdemütigen, ihn um Verzeihung bitten und ihn in rechter Weise um Hilfe anflehen. Wenn man nicht anbetend vor Gott ist, wem soll man dann danken? Wen soll man für die Schwachheiten und Sünden um Verzeihung bitten? Wen soll man um Hilfe anrufen? Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI: Ein Element, das immer selbstverständlicher und zentraler zu den Weltjugendtagen und der von ihnen ausgehenden Spiritualität gehört, ist die Anbetung. . . Gott ist allgegenwärtig, ja. Aber die leibliche Gegenwart des auferstandenen Christus ist noch einmal etwas anderes, etwas Neues. Der Auferstandene tritt mitten unter uns herein. Und da können wir gar nicht anders als mit dem Apostel Thomas sagen: Mein Herr und mein Gott! Anbetung ist zuerst ein Akt des Glaubens – der Akt des Glaubens als solcher. Gott ist nicht irgendeine mögliche oder unmögliche Hypothese über den Ursprung des Alls. Er ist da. Und wenn er da ist, dann beuge ich mich vor ihm. Dann öffnen sich Verstand und Wille und Herz auf ihn hin und von ihm her. Im auferstandenen Christus ist der menschgewordene Gott da, der für uns gelitten hat, weil er uns liebt. In diese Gewissheit der leibhaftigen Liebe Gottes zu uns treten wir als Mitliebende hinein. Das ist Anbetung, und das bestimmt dann mein Leben. Nur so kann ich auch Eucharistie richtig feiern und den Leib des Herrn recht empfangen. (Ansprache 22. Dezember 2011)

Das allumfassende Gebet: In die Kirche kommt man, weil dort Jesus im Tabernakel gegenwärtig ist. Es ist nicht schön, wenn man in grosser Eile zur Kirche kommt und Jesus nur ganz kurz um das bittet, was man von ihm haben möchte. Es ist wichtig, dass man sich Zeit nimmt für Jesus und die folgenden vi

Beten aus Dankbarkeit:  Das Gebet hat vier Momente: die Anbetung, die Danksagung, die Bitte um Vergebung und die Fürbitten.  Nehmen wir an, du wärest beim Papst, dann würdest du nicht sofort dein Anliegen an ihn richten, sondern würdest ihm zuerst Ehre erweisen, ihm, der das Oberhaupt der Kirche ist, der Stellvertreter Christi und Nachfolger Petri. Du würdest ihm danken für all das Gute, das er für die Kirche getan hat und ihn um Vergebung bitten, wenn du seine Lehre und seine Richtlinien nicht in die Tat umgesetzt hast. Er danach würdest du dein Anliegen vorbringen.  Der hl. Pfarrer von Ars sagte, dass viele Menschen in die Kirche kommen und Jesus sagen: Schau, Jesus, ich will dich nicht stören, aber ich brauche das und das, ich danke dir, ciao. Der hl. Pfarrer von Ars sagte in seiner Güte und Einfachheit, dass man nicht so beten solle.  Beten wir also zuerst Jesus an, der Gott ist, der alles kann und allmächtig ist. Danken wir ihm für alle Gaben, die wir von ihm empfangen haben und dass er uns vor vielen Gefahren behütet hat. Danken wir ihm für die grösste Gabe, dass er uns durch die Taufe von der Hölle befreit und uns den Glauben geschenkt hat.  Wenn wir aufrichtig sind vor Jesu, so müssen wir ihn um Vergebung bitten, wenn wir ihn beleidigt haben. Wie viel hat uns Jesus in unserem Leben vergeben! Unser Herz sei voll Liebe und Freude, auch wenn wir leiden und den vielen Gaben des Herrn nicht vollständig entsprochen zu haben.  Danach können wir den Herrn mit ganzem Herzen bitten: "Jesus ich will heilig werden und mich von allem Bösen trennen. Ich will demütig, bescheiden und mit allen liebenswürdig sein. Ich möchte aufmerksam sein auf mein Denken, meine Sinne und meine Zuneigungen, damit mich die Welt nie mehr betrügen kann.  Don Pierino Galeone

Beten aus Dankbarkeit: Das Gebet hat vier Momente: die Anbetung, die Danksagung, die Bitte um Vergebung und die Fürbitten. Nehmen wir an, du wärest beim Papst, dann würdest du nicht sofort dein Anliegen an ihn richten, sondern würdest ihm zuerst Ehre erweisen, ihm, der das Oberhaupt der Kirche ist, der Stellvertreter Christi und Nachfolger Petri. Du würdest ihm danken für all das Gute, das er für die Kirche getan hat und ihn um Vergebung bitten, wenn du seine Lehre und seine Richtlinien nicht in die Tat umgesetzt hast. Er danach würdest du dein Anliegen vorbringen. Der hl. Pfarrer von Ars sagte, dass viele Menschen in die Kirche kommen und Jesus sagen: Schau, Jesus, ich will dich nicht stören, aber ich brauche das und das, ich danke dir, ciao. Der hl. Pfarrer von Ars sagte in seiner Güte und Einfachheit, dass man nicht so beten solle. Beten wir also zuerst Jesus an, der Gott ist, der alles kann und allmächtig ist. Danken wir ihm für alle Gaben, die wir von ihm empfangen haben und dass er uns vor vielen Gefahren behütet hat. Danken wir ihm für die grösste Gabe, dass er uns durch die Taufe von der Hölle befreit und uns den Glauben geschenkt hat. Wenn wir aufrichtig sind vor Jesu, so müssen wir ihn um Vergebung bitten, wenn wir ihn beleidigt haben. Wie viel hat uns Jesus in unserem Leben vergeben! Unser Herz sei voll Liebe und Freude, auch wenn wir leiden und den vielen Gaben des Herrn nicht vollständig entsprochen zu haben. Danach können wir den Herrn mit ganzem Herzen bitten: "Jesus ich will heilig werden und mich von allem Bösen trennen. Ich will demütig, bescheiden und mit allen liebenswürdig sein. Ich möchte aufmerksam sein auf mein Denken, meine Sinne und meine Zuneigungen, damit mich die Welt nie mehr betrügen kann. Don Pierino Galeone

Beten aus Dankbarkeit: Das Gebet hat vier Momente: die Anbetung, die Danksagung, die Bitte um Vergebung und die Fürbitten. Nehmen wir an, du wärest beim Papst, dann würdest du nicht sofort dein Anliegen an ihn richten, sondern würdest ihm zuerst Ehre erweisen, ihm, der das Oberhaupt der Kirche ist

Der Geist Gottes in uns   Es ist menschlich unmöglich, immer in der Liebe, der Freude, im Frieden, der Barmherzigkeit und der Selbstbeherrschung beständig zu sein. Darum ist es nötig, dass der Geist Gottes in uns gegenwärtig und lebendig ist. Ohne den Geist des Herrn können wir das Böse nicht überwinden, das stärker ist als wir. Nur der Geist des Herrn kann uns helfen, die Kraft zu haben, jegliche Schwierigkeiten der Seele oder des Leibes zu überwinden. Der Teufel ist sehr geschickt, indem er uns ständig schlechte Dinge in Erinnerung ruft. Dies lässt uns glauben, dass das Böse unüberwindbar sei, das uns durch die Welt, den Teufel, das eigene Ich, oder auch durch unsere Schwachheiten der Vergangenheit vorgestellt wird. Grübeln wir nicht nach, sondern beten wir, beten wir viel! Das Einfachste ist, zu Jesus und zur Muttergottes zu beten, Busse und wenn nötig auch Abtötung zu tun. Nur so können wir uns von allem trennen, was nicht gut ist: von den schlechten Gedanken, den Blicken, Erinnerungen, Zuneigungen und Gefühlen. Die Trennung geschieht im Geist durch das Gebet und im Leib durch das Fasten. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, auf die wir verzichten. Je mehr wir vom Bösen getrennt sind, desto mehr ist der Geist des Herrn in uns gegenwärtig und wirkt in uns. Vergessen wir nicht, Pater Pio immer wieder anzurufen, der darauf wartet, an unsere Seite zu eilen und uns seine Hilfe zu schenken.      Papst Franziskus: Jesus führt keinen Dialog mit dem Teufel. Jesus antwortet dem Teufel mit dem Wort Gottes, nicht mit seinem Wort. In der Versuchung beginnen wir oft einen Dialog mit der Versuchung, den Dialog mit dem Teufel: "Ja, aber ich kann dies tun…, dann beichte ich, dann das, dann jenes andere…" Sich nie auf einen Dialog mit dem Teufel einlassen. Jesus macht zwei Dinge mit dem Teufel: Er jagt ihn weg oder er antwortet mit dem Wort Gottes. Seid vorsichtig: Lasst euch niemals auf einen Dialog mit der Versuchung ein, lasst euch niemals mit dem Teufel auf einen Dialog ein.  Möge uns die Jungfrau Maria, die Mutter dessen, der den Kopf der Schlange zertreten hat, helfen, wachsam gegenüber den Versuchungen zu sein, uns keinem Götzen dieser Welt zu unterwerfen, Jesus im Kampf gegen das Böse zu folgen; und dann werden auch wir wie Jesus siegreich daraus hervorgehen (Angelus, 01. 03. 20).

Der Geist Gottes in uns   Es ist menschlich unmöglich, immer in der Liebe, der Freude, im Frieden, der Barmherzigkeit und der Selbstbeherrschung beständig zu sein. Darum ist es nötig, dass der Geist Gottes in uns gegenwärtig und lebendig ist. Ohne den Geist des Herrn können wir das Böse nicht überwinden, das stärker ist als wir. Nur der Geist des Herrn kann uns helfen, die Kraft zu haben, jegliche Schwierigkeiten der Seele oder des Leibes zu überwinden. Der Teufel ist sehr geschickt, indem er uns ständig schlechte Dinge in Erinnerung ruft. Dies lässt uns glauben, dass das Böse unüberwindbar sei, das uns durch die Welt, den Teufel, das eigene Ich, oder auch durch unsere Schwachheiten der Vergangenheit vorgestellt wird. Grübeln wir nicht nach, sondern beten wir, beten wir viel! Das Einfachste ist, zu Jesus und zur Muttergottes zu beten, Busse und wenn nötig auch Abtötung zu tun. Nur so können wir uns von allem trennen, was nicht gut ist: von den schlechten Gedanken, den Blicken, Erinnerungen, Zuneigungen und Gefühlen. Die Trennung geschieht im Geist durch das Gebet und im Leib durch das Fasten. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, auf die wir verzichten. Je mehr wir vom Bösen getrennt sind, desto mehr ist der Geist des Herrn in uns gegenwärtig und wirkt in uns. Vergessen wir nicht, Pater Pio immer wieder anzurufen, der darauf wartet, an unsere Seite zu eilen und uns seine Hilfe zu schenken.     Papst Franziskus: Jesus führt keinen Dialog mit dem Teufel. Jesus antwortet dem Teufel mit dem Wort Gottes, nicht mit seinem Wort. In der Versuchung beginnen wir oft einen Dialog mit der Versuchung, den Dialog mit dem Teufel: "Ja, aber ich kann dies tun…, dann beichte ich, dann das, dann jenes andere…" Sich nie auf einen Dialog mit dem Teufel einlassen. Jesus macht zwei Dinge mit dem Teufel: Er jagt ihn weg oder er antwortet mit dem Wort Gottes. Seid vorsichtig: Lasst euch niemals auf einen Dialog mit der Versuchung ein, lasst euch niemals mit dem Teufel auf einen Dialog ein. Möge uns die Jungfrau Maria, die Mutter dessen, der den Kopf der Schlange zertreten hat, helfen, wachsam gegenüber den Versuchungen zu sein, uns keinem Götzen dieser Welt zu unterwerfen, Jesus im Kampf gegen das Böse zu folgen; und dann werden auch wir wie Jesus siegreich daraus hervorgehen (Angelus, 01. 03. 20).

Der Geist Gottes in uns Es ist menschlich unmöglich, immer in der Liebe, der Freude, im Frieden, der Barmherzigkeit und der Selbstbeherrschung beständig zu sein. Darum ist es nötig, dass der Geist Gottes in uns gegenwärtig und lebendig ist. Ohne den Geist des Herrn können wir das Böse nicht überwind

Die Freude, im Kampf zu siegen:  Denkt nicht an den Kampf, den es zu kämpfen gibt, sondern an den Sieg. Den Kampf gegen Satan, gegen das eigene Ich und gegen die Begierden der Welt erfahren wir beständig. Darum ist es wichtig, das wir eins sind mit Christus, denn mit ihm siegen wir immer. Der Sieg über Satan, die Welt und das eigene Ich bringt eine grosse Freude hervor. In dieser Freude schaut man nicht mehr auf die Anstrengung des Kampfes, sondern auf die Liebe von Christus, die er jenen schenkt, die den guten Kampf kämpfen. Die Einheit mit Christus wird in der Eucharistie gestärkt, denn dort wird das Kreuzesopfer vergegenwärtigt. Durch die Eucharistie werden wir hineingenommen in den Gehorsam, den Jesus seinem Vater erweist und wir vereinen uns mit seinem Leiden. Wenn ein Mensch Freude am Kampf hat, dann ist das ein Zeichen, dass er die Erfahrung von der Liebe Gottes macht. Wenn ein Mensch aus Liebe zu Jesus gegen Satan, gegen das eigene Ich und gegen die weltlichen Begierden kämpft, dann schenkt ihm Jesus seine Liebe.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit seiner Wahrheit und der Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selber aufgeben.

Die Freude, im Kampf zu siegen: Denkt nicht an den Kampf, den es zu kämpfen gibt, sondern an den Sieg. Den Kampf gegen Satan, gegen das eigene Ich und gegen die Begierden der Welt erfahren wir beständig. Darum ist es wichtig, das wir eins sind mit Christus, denn mit ihm siegen wir immer. Der Sieg über Satan, die Welt und das eigene Ich bringt eine grosse Freude hervor. In dieser Freude schaut man nicht mehr auf die Anstrengung des Kampfes, sondern auf die Liebe von Christus, die er jenen schenkt, die den guten Kampf kämpfen. Die Einheit mit Christus wird in der Eucharistie gestärkt, denn dort wird das Kreuzesopfer vergegenwärtigt. Durch die Eucharistie werden wir hineingenommen in den Gehorsam, den Jesus seinem Vater erweist und wir vereinen uns mit seinem Leiden. Wenn ein Mensch Freude am Kampf hat, dann ist das ein Zeichen, dass er die Erfahrung von der Liebe Gottes macht. Wenn ein Mensch aus Liebe zu Jesus gegen Satan, gegen das eigene Ich und gegen die weltlichen Begierden kämpft, dann schenkt ihm Jesus seine Liebe. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit seiner Wahrheit und der Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selber aufgeben.

Die Freude, im Kampf zu siegen: Denkt nicht an den Kampf, den es zu kämpfen gibt, sondern an den Sieg. Den Kampf gegen Satan, gegen das eigene Ich und gegen die Begierden der Welt erfahren wir beständig. Darum ist es wichtig, das wir eins sind mit Christus, denn mit ihm siegen wir immer. Der Sieg ü

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt:    Jesus sagt: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn“ (Mt 7,13-14). Was bedeutet das für uns? Die Türe ist das Wort. Die breite Türe weist hin auf die Worte der Welt, des Satans und des eigenen Ichs, die dich dazu einladen, das zu tun, was dir gefällt. Die enge Türe weist hin auf das Wort Gottes, welches du nur praktizieren kannst, wenn du auf die Stimme der Welt, des eigenen Ichs und des Satans verzichtest, denn die Habsucht, der ungeordnete Genuss und der Hochmut sind nicht mit dem Wort Gottes vereinbar. Viele Menschen denken, dass sie frei werden, wenn sie auf die Stimme der Welt, des eigenen Ichs und des Satans hören, doch genau das Gegenteil passiert: sie werden zu Sklaven der weltlichen Begierden. Die Türe, die zur Rettung führt, hat nicht Gott eng gemacht, sondern Satan. Die Erbsünde und die Versuchungen des Teufels bewirken in uns diese falsche Sicht, dass die Türe zur Rettung eng ist. Nicht Gott hat die Türe, die ins Verderben führt, breit gemacht, sondern Satan, der uns vorspielt, dass die weltlichen Begierden uns frei machen. Die Menschen wollen autonom sein und tun, was sie wollen.  Den Weg der Rettung, der uns wirklich frei macht, hat uns Jesus geschenkt, als er für uns am Kreuz gestorben ist. Der Schlüssel, der uns die Türe der Rettung öffnet, ist das Kreuz. Wenn der Retter den Weg des Kreuzes gewählt hat, dann ist der Weg des Kreuzes auch der Weg all jener, die gerettet werden, indem sie das tägliche Kreuz auf sich nehmen. Dieses tägliche Kreuz beinhaltet die Anstrengung, um in den Versuchungen standzuhalten und sich am Wort Gottes zu orientieren, das uns die Rettung garantiert. Nur der demütige Mensch kann den guten Weg gehen, indem er Jesus sagt: aus Liebe zu dir bin ich bereit, auf alles zu verzichten, was nicht deinem Wort entspricht. Ich möchte nur noch eines: aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen leben.    Don Pierino Galeone Hl. Bernarda Bütler: Das Evangelium ist mein Leitstern.

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt: Jesus sagt: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn“ (Mt 7,13-14). Was bedeutet das für uns? Die Türe ist das Wort. Die breite Türe weist hin auf die Worte der Welt, des Satans und des eigenen Ichs, die dich dazu einladen, das zu tun, was dir gefällt. Die enge Türe weist hin auf das Wort Gottes, welches du nur praktizieren kannst, wenn du auf die Stimme der Welt, des eigenen Ichs und des Satans verzichtest, denn die Habsucht, der ungeordnete Genuss und der Hochmut sind nicht mit dem Wort Gottes vereinbar. Viele Menschen denken, dass sie frei werden, wenn sie auf die Stimme der Welt, des eigenen Ichs und des Satans hören, doch genau das Gegenteil passiert: sie werden zu Sklaven der weltlichen Begierden. Die Türe, die zur Rettung führt, hat nicht Gott eng gemacht, sondern Satan. Die Erbsünde und die Versuchungen des Teufels bewirken in uns diese falsche Sicht, dass die Türe zur Rettung eng ist. Nicht Gott hat die Türe, die ins Verderben führt, breit gemacht, sondern Satan, der uns vorspielt, dass die weltlichen Begierden uns frei machen. Die Menschen wollen autonom sein und tun, was sie wollen. Den Weg der Rettung, der uns wirklich frei macht, hat uns Jesus geschenkt, als er für uns am Kreuz gestorben ist. Der Schlüssel, der uns die Türe der Rettung öffnet, ist das Kreuz. Wenn der Retter den Weg des Kreuzes gewählt hat, dann ist der Weg des Kreuzes auch der Weg all jener, die gerettet werden, indem sie das tägliche Kreuz auf sich nehmen. Dieses tägliche Kreuz beinhaltet die Anstrengung, um in den Versuchungen standzuhalten und sich am Wort Gottes zu orientieren, das uns die Rettung garantiert. Nur der demütige Mensch kann den guten Weg gehen, indem er Jesus sagt: aus Liebe zu dir bin ich bereit, auf alles zu verzichten, was nicht deinem Wort entspricht. Ich möchte nur noch eines: aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen leben. Don Pierino Galeone Hl. Bernarda Bütler: Das Evangelium ist mein Leitstern.

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt: Jesus sagt: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur weni

Die Reinheit des Herzens:   Die Reinheit des Herzens, die Einfachheit und die Demut sind das gleiche. Die Reinheit des Herzens besteht in der Reinheit der Liebe, denn das Herz ist der Sitz der Liebe. Die Liebe des Herzens ist rein, wenn sie nicht von einer schlechten Liebe verunreinigt ist, das heisst, die Liebe zu Satan, zur Welt und zum eignen Ich. Wie liebt man die Welt, Satan und das eigne Ich? Man liebt sie auf die gleiche Weise, wie man Christus liebt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23). Wenn wir die Welt und somit Satan lieben, dann hören wir auf ihre Stimme. Wir hören auf die Versuchungen von Satan und setzten sie in Tat um. Wenn wir auf die Stimme Gottes hören, dann lieben wir ihn und er erwidert seine Liebe, indem er zu uns kommt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23). Wenn wir Satan wählen und somit lieben, dann kommt auch er zu uns, aber er liebt uns nicht, sondern er hasst uns. Sein Hass zeigt sich darin, dass er in uns die Liebe zerstört und somit auch unsere wahre Identität (Abbild Gottes = Liebe). Wenn man Satan, die Welt und das eigene Ich liebt, dann öffnet man Satan die Türe. Er kommt nicht nur in unseren Verstand und in unseren Willen, sondern in unsere ganze Person und zerstört alles.  Wer ein reines Herz hat, verzichtet auf alles, was gegen Gott ist. Wie ein kleines Kind immer beim Vater und bei der Mutter bleibt, so auch jene, die ein reines Herz haben. Sie sind demütig und anerkennen, dass sie gegenüber den Versuchungen Satans klein und schwach sind, der uns die Lüge als Wahrheit präsentieren will. Die demütigen Menschen wissen, dass Gott ihnen alles gibt, was sie brauchen, um den Willen Gottes zu tun. Darum bleiben sie immer in seiner Nähe, um nicht vom Feind verschlungen zu werden: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“ (1Petr 5,8).  Der Teufel versucht, unseren Verstand durch die Überheblichkeit zu verblenden, damit das eigene Denken (eigene Ich) sich durchsetzt und so alles subjektiv beurteilt. Wenn man diesen Weg geht, dann fällt man in den Relativismus und Gottes Wahrheit kann nicht mehr in uns wirken. Gott möchte uns seine Wahrheit schenken, aber es ist der Mensch, der mit einem unreinen Herzen das Übernatürliche nicht sehen kann, weil die Lüge Satans alles verdunkelt. Der Hochmut ist die Gegenwart Satans. Die Überheblichkeit macht uns Menschen blind. Petrus hat Jesus verleugnet, weil er gemäss dem Hl. Pater Pio überheblich war.    Don Pierino Galeone   Hl. Pater Pio: Es stimmt allerdings auch, dass es dem Teufel keine Ruhe lässt, mir den Seelenfrieden rauben zu wollen und zu versuchen, jenes grosse Vertrauen, das ich in die göttliche Barmherzigkeit habe, zu schwächen. Hauptsächlich versucht er, dies durch ständige Versuchungen gegen die heilige Reinheit zu erreichen, welche er in meiner Phantasie hervorruft, manchmal sogar einfach beim Anblick von Dingen, die zwar nicht gerade heilig, zumindest aber belanglos sind.  Über all dies lache ich und kümmere mich, Ihrem Rat befolgend, nicht weiter darum. Das einzige, was mir in gewissen Augenblicken Kummer bereitet, ist die Tatsache, dass ich nicht weiss, ob ich beim ersten Angriff des Feindes bereit gewesen bin, Widerstand zu leisten. Ich weiss nur, wenn ich mich heute prüfe, dass ich lieber sterben würde, als meinen lieben Jesus willentlich mit auch nur einer einzigen, selbst leichten Sünde zu kränken. (Briefe 1, Brief 16)

Die Reinheit des Herzens: Die Reinheit des Herzens, die Einfachheit und die Demut sind das gleiche. Die Reinheit des Herzens besteht in der Reinheit der Liebe, denn das Herz ist der Sitz der Liebe. Die Liebe des Herzens ist rein, wenn sie nicht von einer schlechten Liebe verunreinigt ist, das heisst, die Liebe zu Satan, zur Welt und zum eignen Ich. Wie liebt man die Welt, Satan und das eigne Ich? Man liebt sie auf die gleiche Weise, wie man Christus liebt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23). Wenn wir die Welt und somit Satan lieben, dann hören wir auf ihre Stimme. Wir hören auf die Versuchungen von Satan und setzten sie in Tat um. Wenn wir auf die Stimme Gottes hören, dann lieben wir ihn und er erwidert seine Liebe, indem er zu uns kommt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23). Wenn wir Satan wählen und somit lieben, dann kommt auch er zu uns, aber er liebt uns nicht, sondern er hasst uns. Sein Hass zeigt sich darin, dass er in uns die Liebe zerstört und somit auch unsere wahre Identität (Abbild Gottes = Liebe). Wenn man Satan, die Welt und das eigene Ich liebt, dann öffnet man Satan die Türe. Er kommt nicht nur in unseren Verstand und in unseren Willen, sondern in unsere ganze Person und zerstört alles. Wer ein reines Herz hat, verzichtet auf alles, was gegen Gott ist. Wie ein kleines Kind immer beim Vater und bei der Mutter bleibt, so auch jene, die ein reines Herz haben. Sie sind demütig und anerkennen, dass sie gegenüber den Versuchungen Satans klein und schwach sind, der uns die Lüge als Wahrheit präsentieren will. Die demütigen Menschen wissen, dass Gott ihnen alles gibt, was sie brauchen, um den Willen Gottes zu tun. Darum bleiben sie immer in seiner Nähe, um nicht vom Feind verschlungen zu werden: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“ (1Petr 5,8). Der Teufel versucht, unseren Verstand durch die Überheblichkeit zu verblenden, damit das eigene Denken (eigene Ich) sich durchsetzt und so alles subjektiv beurteilt. Wenn man diesen Weg geht, dann fällt man in den Relativismus und Gottes Wahrheit kann nicht mehr in uns wirken. Gott möchte uns seine Wahrheit schenken, aber es ist der Mensch, der mit einem unreinen Herzen das Übernatürliche nicht sehen kann, weil die Lüge Satans alles verdunkelt. Der Hochmut ist die Gegenwart Satans. Die Überheblichkeit macht uns Menschen blind. Petrus hat Jesus verleugnet, weil er gemäss dem Hl. Pater Pio überheblich war. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Es stimmt allerdings auch, dass es dem Teufel keine Ruhe lässt, mir den Seelenfrieden rauben zu wollen und zu versuchen, jenes grosse Vertrauen, das ich in die göttliche Barmherzigkeit habe, zu schwächen. Hauptsächlich versucht er, dies durch ständige Versuchungen gegen die heilige Reinheit zu erreichen, welche er in meiner Phantasie hervorruft, manchmal sogar einfach beim Anblick von Dingen, die zwar nicht gerade heilig, zumindest aber belanglos sind. Über all dies lache ich und kümmere mich, Ihrem Rat befolgend, nicht weiter darum. Das einzige, was mir in gewissen Augenblicken Kummer bereitet, ist die Tatsache, dass ich nicht weiss, ob ich beim ersten Angriff des Feindes bereit gewesen bin, Widerstand zu leisten. Ich weiss nur, wenn ich mich heute prüfe, dass ich lieber sterben würde, als meinen lieben Jesus willentlich mit auch nur einer einzigen, selbst leichten Sünde zu kränken. (Briefe 1, Brief 16)

Die Reinheit des Herzens: Die Reinheit des Herzens, die Einfachheit und die Demut sind das gleiche. Die Reinheit des Herzens besteht in der Reinheit der Liebe, denn das Herz ist der Sitz der Liebe. Die Liebe des Herzens ist rein, wenn sie nicht von einer schlechten Liebe verunreinigt ist, das heisst

Wie entscheidest du, was gut ist?:    Der Wille des Menschen sucht das Gute, das er in Freiheit wählen will. Aber wo findet der Mensch das Gute? Der Mensch ist heute eher darauf ausgerichtet, das als gut zu erachtet, was ihm Genuss bereitet. Wenn dein Genuss dir sagt, dass etwas gut ist, dann wählst du es auch mit deinem Willen. Der Mensch braucht nicht den Glauben, um das zu wählen, was er geniesst – er wählt es ganz spontan. Das tragische an dieser Haltung ist, dass der Mensch im Genuss oft etwas wählt, was anscheinend gut ist, in Wirklichkeit aber ist es schlecht. Hier ein Beispie: Es gibt Menschen, die so sehr von ihrem eigenen Ich geleitet werden, dass sie konstant die Aufmerksamkeit der Mitmenschen suchen. Sie wollen von den Mitmenschen gelobt werden, sie wollen durch die äussere Schönheit und Attraktivität begehrt werden, sie wollen Macht über ihre Mitmenschen haben, sie wollen in ihrem Hochmut sehr gebildet auf andere wirken usw. Dieses Verhalten scheint gemäss dem Genuss gut zu sein, aber in Wirklichkeit ist es sehr schlecht für diese Menschen, wenn sie in ihrem Hochmut und in ihrer Unreinheit die Mitmenschen für ihren eigenen Genuss missbrauchen. Man baut alles auf die Sinne, auf die Zuneigungen zu Personen und Sachen, auf die Sexualität und auf den Hochmut. Alles ist auf den momentanen Genuss ausgerichtet. Diese Menschen glauben weder an den Himmel noch an die Hölle. Sie denken, dass das wahre Leben darin besteht, die weltlichen Begierden zu geniessen. Solche Menschen haben ein verfälschtes Gewissen und können somit auch nicht gut beichten, weil sie denken, dass sie auf dem guten Weg sind. Es ist Satan, der diese Menschen in der Lüge gefangen hält. Sie können nicht an die Sakramente und an das Wort Gottes glauben, weil ihnen der Glaube fehlt.  Das Wort Gottes ist das grösste Geschenk für uns Menschen, denn es zeigt uns, was wirklich gut ist. Das Wort Gottes zeigt uns nicht nur die zeitlichen Güter, sondern auch die ewigen. Damit wir das Wort Gottes in unser Leben aufnehmen können, müssen wir glauben, das Gott ein guter Vater ist, der uns nur das Gute schenken will. Wenn wir das tun, dann lassen wir uns nicht vom Genuss leiten, sondern vom Glauben an das Wort Gottes. Das Wort Gottes betrügt uns nie, der Genuss hingegen schon. Satan ist sehr schlau, um die Menschen durch den Genuss vom Weg des Glaubens wegzuführen, indem er sie betrügt und ihnen das Böse als das Gute präsentiert.  Wir müssen uns im Gebet an Gott wenden und ihn beständig bitten, dass er uns hilft, unser Leben nicht auf den Genuss auszurichten, sondern auf den Glauben an sein Wort.    Don Pierino Galeone   Hl. John Henry Kardinal Newman († 1890): Die allein sind imstande, wahrhaft diese Welt zu geniessen, die mit der unsichtbaren Welt beginnen. Die allein geniessen sie, die zuerst ihrer sich enthalten haben. Die allein können wahrhaft Festmahl halten, die zuerst gefastet habe; die allein sind imstande, die Welt zu gebrauchen, die gelernt haben, sie nicht zu missbrauchen; die allein erben sie, die sie als Schatten nehmen der kommenden Welt und die um dieser kommenden Welt willen sie lassen. (Lektionar zum Stundenbuch II/2, 149)

Wie entscheidest du, was gut ist?: Der Wille des Menschen sucht das Gute, das er in Freiheit wählen will. Aber wo findet der Mensch das Gute? Der Mensch ist heute eher darauf ausgerichtet, das als gut zu erachtet, was ihm Genuss bereitet. Wenn dein Genuss dir sagt, dass etwas gut ist, dann wählst du es auch mit deinem Willen. Der Mensch braucht nicht den Glauben, um das zu wählen, was er geniesst – er wählt es ganz spontan. Das tragische an dieser Haltung ist, dass der Mensch im Genuss oft etwas wählt, was anscheinend gut ist, in Wirklichkeit aber ist es schlecht. Hier ein Beispie: Es gibt Menschen, die so sehr von ihrem eigenen Ich geleitet werden, dass sie konstant die Aufmerksamkeit der Mitmenschen suchen. Sie wollen von den Mitmenschen gelobt werden, sie wollen durch die äussere Schönheit und Attraktivität begehrt werden, sie wollen Macht über ihre Mitmenschen haben, sie wollen in ihrem Hochmut sehr gebildet auf andere wirken usw. Dieses Verhalten scheint gemäss dem Genuss gut zu sein, aber in Wirklichkeit ist es sehr schlecht für diese Menschen, wenn sie in ihrem Hochmut und in ihrer Unreinheit die Mitmenschen für ihren eigenen Genuss missbrauchen. Man baut alles auf die Sinne, auf die Zuneigungen zu Personen und Sachen, auf die Sexualität und auf den Hochmut. Alles ist auf den momentanen Genuss ausgerichtet. Diese Menschen glauben weder an den Himmel noch an die Hölle. Sie denken, dass das wahre Leben darin besteht, die weltlichen Begierden zu geniessen. Solche Menschen haben ein verfälschtes Gewissen und können somit auch nicht gut beichten, weil sie denken, dass sie auf dem guten Weg sind. Es ist Satan, der diese Menschen in der Lüge gefangen hält. Sie können nicht an die Sakramente und an das Wort Gottes glauben, weil ihnen der Glaube fehlt. Das Wort Gottes ist das grösste Geschenk für uns Menschen, denn es zeigt uns, was wirklich gut ist. Das Wort Gottes zeigt uns nicht nur die zeitlichen Güter, sondern auch die ewigen. Damit wir das Wort Gottes in unser Leben aufnehmen können, müssen wir glauben, das Gott ein guter Vater ist, der uns nur das Gute schenken will. Wenn wir das tun, dann lassen wir uns nicht vom Genuss leiten, sondern vom Glauben an das Wort Gottes. Das Wort Gottes betrügt uns nie, der Genuss hingegen schon. Satan ist sehr schlau, um die Menschen durch den Genuss vom Weg des Glaubens wegzuführen, indem er sie betrügt und ihnen das Böse als das Gute präsentiert. Wir müssen uns im Gebet an Gott wenden und ihn beständig bitten, dass er uns hilft, unser Leben nicht auf den Genuss auszurichten, sondern auf den Glauben an sein Wort. Don Pierino Galeone Hl. John Henry Kardinal Newman († 1890): Die allein sind imstande, wahrhaft diese Welt zu geniessen, die mit der unsichtbaren Welt beginnen. Die allein geniessen sie, die zuerst ihrer sich enthalten haben. Die allein können wahrhaft Festmahl halten, die zuerst gefastet habe; die allein sind imstande, die Welt zu gebrauchen, die gelernt haben, sie nicht zu missbrauchen; die allein erben sie, die sie als Schatten nehmen der kommenden Welt und die um dieser kommenden Welt willen sie lassen. (Lektionar zum Stundenbuch II/2, 149)

Wie entscheidest du, was gut ist?: Der Wille des Menschen sucht das Gute, das er in Freiheit wählen will. Aber wo findet der Mensch das Gute? Der Mensch ist heute eher darauf ausgerichtet, das als gut zu erachtet, was ihm Genuss bereitet. Wenn dein Genuss dir sagt, dass etwas gut ist, dann wählst d

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer:    Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum hat der Erzengel Michael, der Fürst der himmlischen Engel, gerufen: „Wer ist wie Gott?“ Das Buch der Offenbarung sagt, dass für das erste Mal ein Kampf zwischen zwei Engeln, zwischen Luzifer und Michael, entstanden ist. Michael hat gewonnen, Luzifer wurde in die Hölle gestürzt, welche eigens für ihn und für die rebellischen Engel geschaffen wurde, denn ein Drittel der Engel rebellierten und folgten schlussendlich Luzifer in die Hölle.  Das war der erste Kampf, die erste Kriegserklärung gegen den Schöpfer. Aber was bedeutet der Ausdruck „Non serviam!“? Er sagt aus, dass ich dir ungehorsam bin.  Der Ungehorsam ist die Seele der Rebellion. Luzifer hat somit gegen Gott rebelliert und war ihm ungehorsam. Das ist also die erste Feindschaft, der erste Kampf und der erste Sieg des Erzengels Michael über Luzifer.    Als Gott Adam und Eva erschuf, kam es zu einem anderen Kampf. Gott hat sie gut geschaffen und sie mit aussergewöhnlichen Gaben ausgestattet, sie waren unsterblich. Eines Tages aber versuchte Luzifer Eva: „Wenn ihr von der verbotenen Frucht esst, so werdet ihr Gott ähnlich!“ Eva ass, war dem Herrn ungehorsam und durch diesen neuen Ungehorsam – das heisst mit dieser Sünde, die wir die „Erbsünde“ nennen – trat in die Welt der Tod und das Leiden ein: „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten“ (Röm 5. 12).    Der heilige Johannes Chrysostomus sagt, dass das Leiden im Tod zusammengefasst ist. Gott hat seine ganze Liebe erwiesen, indem er seinen Sohn sandte: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh 3,16). Das Heilmittel für den Ungehorsam ist der Gehorsam, ist Jesus, wie der heilige Paulus im Brief an die Philipper sagt: „Er wurde wie ein Sklave…und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuze“ (Phil 2,7). Der Gehorsam Jesu war gegen Luzifer und die Engel der Finsternis so wirksam, dass der Fürst dieser Welt aus dieser Welt hinausgeworfen wurde.  Pater Pio sagte, dass die Welt ohne die Heilige Messe nicht bestehen kann. Denke aber ebenfalls daran, dass die Welt auch nicht ohne den Gehorsam bestehen kann.  Don Pierino Galeone

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer: Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum hat der Erzengel Michael, der Fürst der himmlischen Engel, gerufen: „Wer ist wie Gott?“ Das Buch der Offenbarung sagt, dass für das erste Mal ein Kampf zwischen zwei Engeln, zwischen Luzifer und Michael, entstanden ist. Michael hat gewonnen, Luzifer wurde in die Hölle gestürzt, welche eigens für ihn und für die rebellischen Engel geschaffen wurde, denn ein Drittel der Engel rebellierten und folgten schlussendlich Luzifer in die Hölle. Das war der erste Kampf, die erste Kriegserklärung gegen den Schöpfer. Aber was bedeutet der Ausdruck „Non serviam!“? Er sagt aus, dass ich dir ungehorsam bin. Der Ungehorsam ist die Seele der Rebellion. Luzifer hat somit gegen Gott rebelliert und war ihm ungehorsam. Das ist also die erste Feindschaft, der erste Kampf und der erste Sieg des Erzengels Michael über Luzifer. Als Gott Adam und Eva erschuf, kam es zu einem anderen Kampf. Gott hat sie gut geschaffen und sie mit aussergewöhnlichen Gaben ausgestattet, sie waren unsterblich. Eines Tages aber versuchte Luzifer Eva: „Wenn ihr von der verbotenen Frucht esst, so werdet ihr Gott ähnlich!“ Eva ass, war dem Herrn ungehorsam und durch diesen neuen Ungehorsam – das heisst mit dieser Sünde, die wir die „Erbsünde“ nennen – trat in die Welt der Tod und das Leiden ein: „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten“ (Röm 5. 12). Der heilige Johannes Chrysostomus sagt, dass das Leiden im Tod zusammengefasst ist. Gott hat seine ganze Liebe erwiesen, indem er seinen Sohn sandte: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh 3,16). Das Heilmittel für den Ungehorsam ist der Gehorsam, ist Jesus, wie der heilige Paulus im Brief an die Philipper sagt: „Er wurde wie ein Sklave…und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuze“ (Phil 2,7). Der Gehorsam Jesu war gegen Luzifer und die Engel der Finsternis so wirksam, dass der Fürst dieser Welt aus dieser Welt hinausgeworfen wurde. Pater Pio sagte, dass die Welt ohne die Heilige Messe nicht bestehen kann. Denke aber ebenfalls daran, dass die Welt auch nicht ohne den Gehorsam bestehen kann. Don Pierino Galeone

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer: Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum

Die Tugend der Demut in Pater Pio - ganz in Gottes Gegenwart:  Pater Pio machte das Außergewöhnliche zum Gewöhnlichen. Im Gespräch überliess er den anderen die Initiative und ergriff das Wort nur, wenn er gefragt wurde. Er war zurückhaltend beim Lachen, und wenn er lachte, dann niemals höhnisch, laut oder respektlos. Wenn er sprach, geschah dies einfach und ruhig. Er bewahrte dabei immer den Ernst und die Nüchternheit eines Weisen. Ob beim Sitzen, Umhergehen oder Stehen, stets war er schlicht und vermied jede Art von auffälligem Benehmen. Er war demütig und sanft in seinem Wesen und Wirken. Seine Demut war das überzeugendste Zeugnis dafür, dass er ganz in der Gegenwart Gottes lebte und sich beim kleinsten Wink des Herrn sogleich zur Verfügung stellte.  Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, 51): Als Gott sich an Abraham wendet, sagt er: »Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh vor mir und sei untadelig!« (Gen 17,1). Um untadelig sein zu können, wie es ihm wohlgefällt, müssen wir demütig in seiner Gegenwart leben, eingehüllt in seine Herrlichkeit, wir müssen vereint mit ihm gehen und seine beständige Liebe in unserem Leben erkennen. Wir müssen die Angst vor dieser Gegenwart verlieren, die uns nur guttun kann. Es ist der Vater, der uns das Leben gegeben hat und uns so sehr liebt. Wenn wir dies einmal akzeptieren und aufhören, unsere Existenz ohne ihn zu denken, verschwindet die Drangsal der Einsamkeit (vgl. Ps 138,7). Und wenn wir Gott nicht mehr auf Abstand halten und in seiner Gegenwart leben, werden wir zulassen können, dass er unsere Herzen prüft, um zu erkennen, ob sie auf dem rechten Weg sind (Ps 139,23-24). So werden wir den liebenden und vollkommenen Willen Gottes erkennen (vgl. Röm 12,1-2) und zulassen, dass er uns wie ein Töpfer formt (vgl. Jes 29,16).

Die Tugend der Demut in Pater Pio - ganz in Gottes Gegenwart: Pater Pio machte das Außergewöhnliche zum Gewöhnlichen. Im Gespräch überliess er den anderen die Initiative und ergriff das Wort nur, wenn er gefragt wurde. Er war zurückhaltend beim Lachen, und wenn er lachte, dann niemals höhnisch, laut oder respektlos. Wenn er sprach, geschah dies einfach und ruhig. Er bewahrte dabei immer den Ernst und die Nüchternheit eines Weisen. Ob beim Sitzen, Umhergehen oder Stehen, stets war er schlicht und vermied jede Art von auffälligem Benehmen. Er war demütig und sanft in seinem Wesen und Wirken. Seine Demut war das überzeugendste Zeugnis dafür, dass er ganz in der Gegenwart Gottes lebte und sich beim kleinsten Wink des Herrn sogleich zur Verfügung stellte. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, 51): Als Gott sich an Abraham wendet, sagt er: »Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh vor mir und sei untadelig!« (Gen 17,1). Um untadelig sein zu können, wie es ihm wohlgefällt, müssen wir demütig in seiner Gegenwart leben, eingehüllt in seine Herrlichkeit, wir müssen vereint mit ihm gehen und seine beständige Liebe in unserem Leben erkennen. Wir müssen die Angst vor dieser Gegenwart verlieren, die uns nur guttun kann. Es ist der Vater, der uns das Leben gegeben hat und uns so sehr liebt. Wenn wir dies einmal akzeptieren und aufhören, unsere Existenz ohne ihn zu denken, verschwindet die Drangsal der Einsamkeit (vgl. Ps 138,7). Und wenn wir Gott nicht mehr auf Abstand halten und in seiner Gegenwart leben, werden wir zulassen können, dass er unsere Herzen prüft, um zu erkennen, ob sie auf dem rechten Weg sind (Ps 139,23-24). So werden wir den liebenden und vollkommenen Willen Gottes erkennen (vgl. Röm 12,1-2) und zulassen, dass er uns wie ein Töpfer formt (vgl. Jes 29,16).

Die Tugend der Demut in Pater Pio - ganz in Gottes Gegenwart: Pater Pio machte das Außergewöhnliche zum Gewöhnlichen. Im Gespräch überliess er den anderen die Initiative und ergriff das Wort nur, wenn er gefragt wurde. Er war zurückhaltend beim Lachen, und wenn er lachte, dann niemals höhnisch, lau

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen und sie zu bewundern. Seine Wertschätzung und sein Dank galten jedoch Gott. Die Demut liess ihn erkennen, dass er selbst ein Nichts war. Darum liebte er die Zurückgezogenheit und wollte am liebsten unbeachtet bleiben. Sie zeigte ihm, dass er wie alle anderen ein armer, der Erbsünde unterworfener Mensch war und somit jede Art von Kummer und Leid zu Recht verdiente.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, Nr. 118): Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). Er bringt seinerseits die Demut des Vaters zum Ausdruck, der sich demütigt, um mit seinem Volk unterwegs zu sein, der dessen Treulosigkeiten und Murren erträgt (vgl. Ex 34,6-9; Weish 11,23-12,2; Lk 6,36). Aus diesem Grund »freuten sich« die Apostel nach ihrer Demütigung, »dass sie gewürdigt worden waren, für Jesu Namen Schmach zu erleiden« (Apg 5,41).

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen und sie zu bewundern. Seine Wertschätzung und sein Dank galten jedoch Gott. Die Demut liess ihn erkennen, dass er selbst ein Nichts war. Darum liebte er die Zurückgezogenheit und wollte am liebsten unbeachtet bleiben. Sie zeigte ihm, dass er wie alle anderen ein armer, der Erbsünde unterworfener Mensch war und somit jede Art von Kummer und Leid zu Recht verdiente.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, Nr. 118): Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). Er bringt seinerseits die Demut des Vaters zum Ausdruck, der sich demütigt, um mit seinem Volk unterwegs zu sein, der dessen Treulosigkeiten und Murren erträgt (vgl. Ex 34,6-9; Weish 11,23-12,2; Lk 6,36). Aus diesem Grund »freuten sich« die Apostel nach ihrer Demütigung, »dass sie gewürdigt worden waren, für Jesu Namen Schmach zu erleiden« (Apg 5,41).

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen

Der Rosenkranz ist das Gebet des Gehorsams   In den freudenreichen Geheimnissen des Rosenkranzes zeigt sich uns der Gehorsam Marias, ihr „Ja“ und auch das „Ja“ Jesu gegenüber seinem himmlischen Vater. Doch auch in den lichtreichen Geheimnissen ist der Gehorsam sichtbar. „Jesus, der von Johannes getauft worden ist“; die Taufe ist die Einladung des himmlischen Vaters, auf seinen Sohn zu hören. Auch beim Geheimnis „der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat“, betrachten wir den Gehorsam, denn es ist diesmal die himmlische Mutter, die den Dienern sagt: „Tut, was er euch sagt!“ In den Geheimnissen „der uns das Reich Gottes verkündet hat“ und „der auf dem Berg verklärt worden ist“ erkennen wir den Triumph des Wortes Gottes. Jesus, das personifizierte Wort Gottes, zeigt sich mit Elia und Mose, ein Hinweis auf die Propheten und das Gesetz und mit den Aposteln, ein Hinweis auf die Kirche. Doch das Höchste des Gehorsams betrachten wir im Geheimnis „der uns die Eucharistie geschenkt hat“, denn durch diesen Gehorsam wird ER für uns zum Brot, er macht sich zu unserer Nahrung.  Den Gehorsam Jesu betrachten wir auch in den schmerzhaften Geheimnissen, besonders in der Todesangst Jesu: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ In den glorreichen Geheimnissen, der Auferstehung und der Himmelfahrt, erinnern wir uns an die Worte Jesu, die vom Gehorsam zu seinem Vater sprechen: „…der Vater, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll (Joh 12,49).  In allen Geheimnissen des Rosenkranzes ist die Muttergottes stets an der Seite ihres Sohnes. Alle diese geheimnisvollen Wirklichkeiten laden das ganze Volk Gottes zum Gehorsam ein, um so Satan und die Welt zu bekämpfen und zu besiegen. In diesem Sinne beten wir im Rosenkranz auch das Vaterunser: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden. “ Das Ave Maria wiederum erneuert das „Ja“ Mariens, denn durch ihr „Ja“ wurde im Schoss die gebenedeite Frucht empfangen, die Jesus ist. Im Ave Maria bitten wir unsere himmlische Mutter, damit sie für uns bete, in der Stunde der jetzigen Geschichte der Menschheit und in der Stunde unseres Todes. Im Rosenkranz treffen wir uns mit Jesus, dem himmlischen Vater, dem Hl. Geist und der Muttergottes. Wir finden so das Geheimnis des Gehorsams, in das auch wir eingefügt werden sollen. Dies ist das grosse Geheimnis des Rosenkranzes.  Don Pierino Galeone Hl. Johannes Paul II. : Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zur Ehre der Jungfrau Maria erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder. Gerne mache ich mir die berührenden Worte zu eigen, mit welchen dieser Selige die berühmte Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes beschliesst: »O Rosenkranz, gesegnet von Maria, süsse Kette, die uns an Gott bindet, Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint, Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch, dich lassen wir nie mehr los. Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes. Dir gilt der letzte Kuss unseres Lebens, wenn wir sterben. Der letzte Gruss unserer Lippen sei dein holder Name, o Königin des Rosenkranzes von Pompeji! O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei überall gepriesen, heute und immer im Himmel und auf Erden!«. (Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae)

Der Rosenkranz ist das Gebet des Gehorsams In den freudenreichen Geheimnissen des Rosenkranzes zeigt sich uns der Gehorsam Marias, ihr „Ja“ und auch das „Ja“ Jesu gegenüber seinem himmlischen Vater. Doch auch in den lichtreichen Geheimnissen ist der Gehorsam sichtbar. „Jesus, der von Johannes getauft worden ist“; die Taufe ist die Einladung des himmlischen Vaters, auf seinen Sohn zu hören. Auch beim Geheimnis „der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat“, betrachten wir den Gehorsam, denn es ist diesmal die himmlische Mutter, die den Dienern sagt: „Tut, was er euch sagt!“ In den Geheimnissen „der uns das Reich Gottes verkündet hat“ und „der auf dem Berg verklärt worden ist“ erkennen wir den Triumph des Wortes Gottes. Jesus, das personifizierte Wort Gottes, zeigt sich mit Elia und Mose, ein Hinweis auf die Propheten und das Gesetz und mit den Aposteln, ein Hinweis auf die Kirche. Doch das Höchste des Gehorsams betrachten wir im Geheimnis „der uns die Eucharistie geschenkt hat“, denn durch diesen Gehorsam wird ER für uns zum Brot, er macht sich zu unserer Nahrung. Den Gehorsam Jesu betrachten wir auch in den schmerzhaften Geheimnissen, besonders in der Todesangst Jesu: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ In den glorreichen Geheimnissen, der Auferstehung und der Himmelfahrt, erinnern wir uns an die Worte Jesu, die vom Gehorsam zu seinem Vater sprechen: „…der Vater, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll (Joh 12,49). In allen Geheimnissen des Rosenkranzes ist die Muttergottes stets an der Seite ihres Sohnes. Alle diese geheimnisvollen Wirklichkeiten laden das ganze Volk Gottes zum Gehorsam ein, um so Satan und die Welt zu bekämpfen und zu besiegen. In diesem Sinne beten wir im Rosenkranz auch das Vaterunser: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden. “ Das Ave Maria wiederum erneuert das „Ja“ Mariens, denn durch ihr „Ja“ wurde im Schoss die gebenedeite Frucht empfangen, die Jesus ist. Im Ave Maria bitten wir unsere himmlische Mutter, damit sie für uns bete, in der Stunde der jetzigen Geschichte der Menschheit und in der Stunde unseres Todes. Im Rosenkranz treffen wir uns mit Jesus, dem himmlischen Vater, dem Hl. Geist und der Muttergottes. Wir finden so das Geheimnis des Gehorsams, in das auch wir eingefügt werden sollen. Dies ist das grosse Geheimnis des Rosenkranzes. Don Pierino Galeone Hl. Johannes Paul II. : Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zur Ehre der Jungfrau Maria erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder. Gerne mache ich mir die berührenden Worte zu eigen, mit welchen dieser Selige die berühmte Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes beschliesst: »O Rosenkranz, gesegnet von Maria, süsse Kette, die uns an Gott bindet, Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint, Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch, dich lassen wir nie mehr los. Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes. Dir gilt der letzte Kuss unseres Lebens, wenn wir sterben. Der letzte Gruss unserer Lippen sei dein holder Name, o Königin des Rosenkranzes von Pompeji! O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei überall gepriesen, heute und immer im Himmel und auf Erden!«. (Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae)

Der Rosenkranz ist das Gebet des Gehorsams In den freudenreichen Geheimnissen des Rosenkranzes zeigt sich uns der Gehorsam Marias, ihr „Ja“ und auch das „Ja“ Jesu gegenüber seinem himmlischen Vater. Doch auch in den lichtreichen Geheimnissen ist der Gehorsam sichtbar. „Jesus, der von Johannes getauf

Lernen, das Böse zu verabscheuen, um allein Jesus zu gefallen:  Pater Pio sagte mir, dass, wer die Gelegenheit (zur Sünde) beharrlich und vollkommen meidet, den Feind zu Boden drückt. Man vernichtet so jeden Anreiz, am Bösen Gefallen zu finden, bereits an seiner Wurzel. Es wird nicht nur die Tat verunmöglicht, sondern bereits die Möglichkeit der Zustimmung zur Sünde ausgeschlossen. Die vollkommene Reinheit ist an der unmittelbaren Reaktion im ersten Augenblick der Verführung zu erkennen. Die Verabscheuung des Bösen, die Annahme der Qual, allein um Jesus zu gefallen und lieber sterben zu wollen, als auch nur in geringen Dingen zu sündigen, sind wirksame Mittel, die eine willentliche Zustimmung zur Verführung vollkommen und endgültig ausschliessen.  Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)    Papst Franziskus: "Der christliche Glaube schliesst den Kampf gegen den Versucher ein, der stets am Werk ist. Demütig erkennen wir unsere Versuchungen und lernen von Jesus, wie wir ihnen durch Gebet, Fasten und Teilen (Almosen) widerstehen können. Wenn Christus siegreich aus diesem Kampf hervorgeht, öffnet er unser Herz für die Hoffnung. Er führt uns zum Sieg über die Versuchungen des Bösen und zur Freiheit, die im Gehorsam gegenüber seinem Wort besteht. Die Jungfrau Maria begleite uns stets. " (vgl. Angelus, 13. 03. 11)

Lernen, das Böse zu verabscheuen, um allein Jesus zu gefallen: Pater Pio sagte mir, dass, wer die Gelegenheit (zur Sünde) beharrlich und vollkommen meidet, den Feind zu Boden drückt. Man vernichtet so jeden Anreiz, am Bösen Gefallen zu finden, bereits an seiner Wurzel. Es wird nicht nur die Tat verunmöglicht, sondern bereits die Möglichkeit der Zustimmung zur Sünde ausgeschlossen. Die vollkommene Reinheit ist an der unmittelbaren Reaktion im ersten Augenblick der Verführung zu erkennen. Die Verabscheuung des Bösen, die Annahme der Qual, allein um Jesus zu gefallen und lieber sterben zu wollen, als auch nur in geringen Dingen zu sündigen, sind wirksame Mittel, die eine willentliche Zustimmung zur Verführung vollkommen und endgültig ausschliessen. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)    Papst Franziskus: "Der christliche Glaube schliesst den Kampf gegen den Versucher ein, der stets am Werk ist. Demütig erkennen wir unsere Versuchungen und lernen von Jesus, wie wir ihnen durch Gebet, Fasten und Teilen (Almosen) widerstehen können. Wenn Christus siegreich aus diesem Kampf hervorgeht, öffnet er unser Herz für die Hoffnung. Er führt uns zum Sieg über die Versuchungen des Bösen und zur Freiheit, die im Gehorsam gegenüber seinem Wort besteht. Die Jungfrau Maria begleite uns stets. " (vgl. Angelus, 13. 03. 11)

Lernen, das Böse zu verabscheuen, um allein Jesus zu gefallen: Pater Pio sagte mir, dass, wer die Gelegenheit (zur Sünde) beharrlich und vollkommen meidet, den Feind zu Boden drückt. Man vernichtet so jeden Anreiz, am Bösen Gefallen zu finden, bereits an seiner Wurzel. Es wird nicht nur die Tat ver

Die Taufe:  Die Taufkerze ist ein Symbol für die Hingabe des Lebens. Die Kerze symbolisiert den Täufling, der sich im Glauben wie das weisse Wachs Gott hingibt durch seine guten Werke und sein unschuldiges Leben. Die Taufkerze weist darauf hin, dass der Täufling zum priesterlichen Volk gehört und mit Christus, dem Gekreuzigten, leidet und das Leben hingibt aus Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Du musst dich jeden Tag an die Taufgelübde, des Widersagens und des Glaubens erinnern, bis zum letzten Augenblick des Lebens. Die Taufe ist die Geburt zum göttlichen Leben, das Befolgen der Taufgelübde ist die Geburt für das Himmelreich.    Das Ich des Menschen ist bei der Geburt wie ein Glas mit schmutzigem Wasser. Durch die Taufe wird das Ich gereinigt und mit klarem Wasser gefüllt, das aus Christus hervorquillt. Der Gehorsam des Glaubens bewahrt das Ich stets rein und voll lebendigen Wassers der Gnade, das reinigt, nährt und den Durst des Geistes stillt.  Don Pierino Galeone   Benedikt XVI: In der Taufe sind wir Kinder Gottes geworden. Als Getaufte sind wir zur Heiligkeit berufen: Die Liebe Gottes soll durch uns in die Welt ausstrahlen. Dabei helfen uns die Heiligen, die uns die Kirche Tag für Tag vor Augen stellt. Die Heiligen sind gelebtes Evangelium. Ihr Beispiel zeigt uns, wie auch wir heute die Frohbotschaft Christi konkret leben können. Vertraut auf die Hilfe der Heiligen. Sie sind uns Fürsprecher und Begleiter auf all unseren Wegen. (20. 08. 2008) Benedikt XVI: Unsere Eltern haben uns das biologische Leben geschenkt, ohne uns fragen zu können, ob wir leben wollen oder nicht, in der berechtigten Überzeugung, dass es gut ist zu leben, dass das Leben ein Geschenk ist. Aber sie waren in gleicher Weise davon überzeugt, dass das biologische Leben ein zerbrechliches Geschenk ist, ja, in einer von so vielen Übeln gezeichneten Welt ein zweifelhaft Geschenk, das erst dann zu einem echten Geschenk wird, wenn man gleichzeitig die Medizin gegen den Tod, die Gemeinschaft mit dem unbesiegbaren Leben, mit Christus schenken kann. Zusammen mit dem zerbrechlichen Geschenk des biologischen Lebens haben sie uns in der Taufe die Gewähr für das wahre Leben gegeben. Es liegt jetzt an uns, dass wir uns dieses Geschenk zu eigen machen, immer vollkommener in die Wahrheit unserer Taufe hinein wachsen. Die Osternacht lädt uns jedes Jahr dazu ein, aufs Neue einzutauchen in das Taufwasser, aus dem Tod ins Leben hinüberzugehen, wahre Christen zu werden. (Predigt in der Osternacht, 26. März 2005)

Die Taufe: Die Taufkerze ist ein Symbol für die Hingabe des Lebens. Die Kerze symbolisiert den Täufling, der sich im Glauben wie das weisse Wachs Gott hingibt durch seine guten Werke und sein unschuldiges Leben. Die Taufkerze weist darauf hin, dass der Täufling zum priesterlichen Volk gehört und mit Christus, dem Gekreuzigten, leidet und das Leben hingibt aus Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Du musst dich jeden Tag an die Taufgelübde, des Widersagens und des Glaubens erinnern, bis zum letzten Augenblick des Lebens. Die Taufe ist die Geburt zum göttlichen Leben, das Befolgen der Taufgelübde ist die Geburt für das Himmelreich. Das Ich des Menschen ist bei der Geburt wie ein Glas mit schmutzigem Wasser. Durch die Taufe wird das Ich gereinigt und mit klarem Wasser gefüllt, das aus Christus hervorquillt. Der Gehorsam des Glaubens bewahrt das Ich stets rein und voll lebendigen Wassers der Gnade, das reinigt, nährt und den Durst des Geistes stillt. Don Pierino Galeone Benedikt XVI: In der Taufe sind wir Kinder Gottes geworden. Als Getaufte sind wir zur Heiligkeit berufen: Die Liebe Gottes soll durch uns in die Welt ausstrahlen. Dabei helfen uns die Heiligen, die uns die Kirche Tag für Tag vor Augen stellt. Die Heiligen sind gelebtes Evangelium. Ihr Beispiel zeigt uns, wie auch wir heute die Frohbotschaft Christi konkret leben können. Vertraut auf die Hilfe der Heiligen. Sie sind uns Fürsprecher und Begleiter auf all unseren Wegen. (20. 08. 2008) Benedikt XVI: Unsere Eltern haben uns das biologische Leben geschenkt, ohne uns fragen zu können, ob wir leben wollen oder nicht, in der berechtigten Überzeugung, dass es gut ist zu leben, dass das Leben ein Geschenk ist. Aber sie waren in gleicher Weise davon überzeugt, dass das biologische Leben ein zerbrechliches Geschenk ist, ja, in einer von so vielen Übeln gezeichneten Welt ein zweifelhaft Geschenk, das erst dann zu einem echten Geschenk wird, wenn man gleichzeitig die Medizin gegen den Tod, die Gemeinschaft mit dem unbesiegbaren Leben, mit Christus schenken kann. Zusammen mit dem zerbrechlichen Geschenk des biologischen Lebens haben sie uns in der Taufe die Gewähr für das wahre Leben gegeben. Es liegt jetzt an uns, dass wir uns dieses Geschenk zu eigen machen, immer vollkommener in die Wahrheit unserer Taufe hinein wachsen. Die Osternacht lädt uns jedes Jahr dazu ein, aufs Neue einzutauchen in das Taufwasser, aus dem Tod ins Leben hinüberzugehen, wahre Christen zu werden. (Predigt in der Osternacht, 26. März 2005)

Die Taufe: Die Taufkerze ist ein Symbol für die Hingabe des Lebens. Die Kerze symbolisiert den Täufling, der sich im Glauben wie das weisse Wachs Gott hingibt durch seine guten Werke und sein unschuldiges Leben. Die Taufkerze weist darauf hin, dass der Täufling zum priesterlichen Volk gehört und mi

Wissenschaft der Heiligen – die Klugheit:    Der Egoismus ist die wahre Gefahr für unser geistliches Leben. Wenn wir stolz sind, können wir nie nach dem Evangelium leben. Unsere Geistlichkeit geht ganz in die Leere. Jeden Tag sollen wir gegen den Hochmut ankämpfen. Diese geistliche Tätigkeit besteht nicht aus einer Tat des Willens. Die Kenntnis einer geistlichen Methode ist daher erforderlich: Die Methode ist, immer klug zu sein. Die Hl. Schrift und die Kirchenväter sagen, dass die Klugheit die Wissenschaft der Heiligen ist: "[. . . ] scientia sanctorum prudentia" (Spr 9,10). Durch die Betrachtung, der Beispiele der Heiligen und die persönlichen Erfahrungen, können wir die Wissenschaft der Klugheit (prudentia) kennenlernen und gewiss auf dem Weg zu Gott gehen.  Durch die Klugheit im Allgemeinen hat der Mensch die Fähigkeit, alles, was er will, in seinem Sinne "gut" zu tun - alles, leider auch die Sünde. Die allgemeine Klugheit wirkt in allem. Auch die Bösen sind klug. Wenn sie sündigen wollen, sind sie klug, damit sie eine Strafe vermeiden können. Deshalb ist es nur hilfreich die Klugheit der Heiligen, die sie für ihre Treue zum Evangelium gebraucht haben, kennenzulernen. Durch das persönliche Beispiel, zeigen uns die Heiligen, wie wir die Grundsätze des Evangeliums interpretieren und praktizieren können.   Wenn ein Mensch die vollendete und weise Tugend der Klugheit erlangen will, soll er die eigene geistliche Identität vom eigenen Egoismus und von allen Begierden des Leibes und der Welt trennen. Die absolute Ablehnung der Liebe zu Gott, ist dem menschlichen Egoismus eigen. Ein egoistischer Christ hat keine Fähigkeit Gott zu lieben, er kann Gott nicht gehorchen. Gott ist heilig. Ein Mensch kann nur dann in der Liebe zu Gott arbeiten, wenn seine menschliche Liebe aus dem Gehorsam zum Willen Gottes entsteht. Der Egoismus kann nur in einem stolzen Herzen entstehen. Für einen hochmütigen Menschen ist es auch möglich ein „guter“ Mensch zu sein. Er kann sogar die schweren Sünden vermeiden und alle Übungen der christlichen Frömmigkeit tun. Aber er kann niemandem gehorchen, auch Gott nicht.  Ein hochmütiger Mensch muss in Bezug auf bestimmte Begierden leben, die nicht immer böse Begierden sind. Oft sind sie nur weltliche Dinge, die das geistliche Leben aber immer beschweren. Ein solcher Mensch kann im geistlichen Leben nicht vorangehen. Ihm ist es unmöglich die Tugend der Klugheit zu üben, damit er auf die Dinge des Himmels schauen kann (vgl. Kol 3,2). Jedes kompromisshafte Vermischen des geistlichen Lebens mit den Dingen des Hochmuts der Welt, auch wenn es sehr kleine Dinge sind, entfernt von der Geistlichkeit die Weisheit der Klugheit. Sehr oft geschieht es, dass sich bei uns weltliche Gedanken und Gefühle einschleichen und wir diese aber nicht schnell genug durch unsere Busse innerlich ablehnen, da wir sie gerne spüren. Solche Gedanken, Gefühle können in sich keine schweren Sünden sein. Sie schwächen jedoch die Kraft des Willens und führen zur Verwirrung in der Klugheit. Die Wirkung des Salzes des Evangeliums in der Welt ist das geistliche Leben der treuen Christen. Es soll nie seine Kraft verlieren (vgl. Mt 5,13). Die Klugheit als die Wissenschaft der Heiligen, lässt uns diesen Weg gehen.

Wissenschaft der Heiligen – die Klugheit: Der Egoismus ist die wahre Gefahr für unser geistliches Leben. Wenn wir stolz sind, können wir nie nach dem Evangelium leben. Unsere Geistlichkeit geht ganz in die Leere. Jeden Tag sollen wir gegen den Hochmut ankämpfen. Diese geistliche Tätigkeit besteht nicht aus einer Tat des Willens. Die Kenntnis einer geistlichen Methode ist daher erforderlich: Die Methode ist, immer klug zu sein. Die Hl. Schrift und die Kirchenväter sagen, dass die Klugheit die Wissenschaft der Heiligen ist: "[. . . ] scientia sanctorum prudentia" (Spr 9,10). Durch die Betrachtung, der Beispiele der Heiligen und die persönlichen Erfahrungen, können wir die Wissenschaft der Klugheit (prudentia) kennenlernen und gewiss auf dem Weg zu Gott gehen. Durch die Klugheit im Allgemeinen hat der Mensch die Fähigkeit, alles, was er will, in seinem Sinne "gut" zu tun - alles, leider auch die Sünde. Die allgemeine Klugheit wirkt in allem. Auch die Bösen sind klug. Wenn sie sündigen wollen, sind sie klug, damit sie eine Strafe vermeiden können. Deshalb ist es nur hilfreich die Klugheit der Heiligen, die sie für ihre Treue zum Evangelium gebraucht haben, kennenzulernen. Durch das persönliche Beispiel, zeigen uns die Heiligen, wie wir die Grundsätze des Evangeliums interpretieren und praktizieren können. Wenn ein Mensch die vollendete und weise Tugend der Klugheit erlangen will, soll er die eigene geistliche Identität vom eigenen Egoismus und von allen Begierden des Leibes und der Welt trennen. Die absolute Ablehnung der Liebe zu Gott, ist dem menschlichen Egoismus eigen. Ein egoistischer Christ hat keine Fähigkeit Gott zu lieben, er kann Gott nicht gehorchen. Gott ist heilig. Ein Mensch kann nur dann in der Liebe zu Gott arbeiten, wenn seine menschliche Liebe aus dem Gehorsam zum Willen Gottes entsteht. Der Egoismus kann nur in einem stolzen Herzen entstehen. Für einen hochmütigen Menschen ist es auch möglich ein „guter“ Mensch zu sein. Er kann sogar die schweren Sünden vermeiden und alle Übungen der christlichen Frömmigkeit tun. Aber er kann niemandem gehorchen, auch Gott nicht. Ein hochmütiger Mensch muss in Bezug auf bestimmte Begierden leben, die nicht immer böse Begierden sind. Oft sind sie nur weltliche Dinge, die das geistliche Leben aber immer beschweren. Ein solcher Mensch kann im geistlichen Leben nicht vorangehen. Ihm ist es unmöglich die Tugend der Klugheit zu üben, damit er auf die Dinge des Himmels schauen kann (vgl. Kol 3,2). Jedes kompromisshafte Vermischen des geistlichen Lebens mit den Dingen des Hochmuts der Welt, auch wenn es sehr kleine Dinge sind, entfernt von der Geistlichkeit die Weisheit der Klugheit. Sehr oft geschieht es, dass sich bei uns weltliche Gedanken und Gefühle einschleichen und wir diese aber nicht schnell genug durch unsere Busse innerlich ablehnen, da wir sie gerne spüren. Solche Gedanken, Gefühle können in sich keine schweren Sünden sein. Sie schwächen jedoch die Kraft des Willens und führen zur Verwirrung in der Klugheit. Die Wirkung des Salzes des Evangeliums in der Welt ist das geistliche Leben der treuen Christen. Es soll nie seine Kraft verlieren (vgl. Mt 5,13). Die Klugheit als die Wissenschaft der Heiligen, lässt uns diesen Weg gehen.

Wissenschaft der Heiligen – die Klugheit: Der Egoismus ist die wahre Gefahr für unser geistliches Leben. Wenn wir stolz sind, können wir nie nach dem Evangelium leben. Unsere Geistlichkeit geht ganz in die Leere. Jeden Tag sollen wir gegen den Hochmut ankämpfen. Diese geistliche Tätigkeit besteht n

Die Klugheit:  In den Beziehungen des geistlichen Lebens ist die Tugend der Klugheit „prudentia“ sehr erforderlich. Sie ist eine Kardinaltugend. Kein Mensch ist eine Insel, er soll in Bezug zu Gott und den Menschen wirken können. Bei jedem Entschluss soll er richtig denken und klug und vorsichtig arbeiten. Das Leben eines Menschen hat keine Abteilungen. Du kannst nicht nur durch deinen Leib oder nur durch deine Vernunft oder Willen wirken. Bei jeder Tat, in der du geistlich oder physisch wirken sollst, wirken alle physischen und geistlichen Fähigkeiten des ganzen Lebensgefüges in der Einheit der menschlichen Person zusammen. Die Tugend der Vorsichtigkeit ist offensichtlich nötig, wenn du deine Taten ordnen willst.  Viele Taten unseres Alltages sind immer die gleichen, jedoch sind sie doch nicht gleich. Jedes Mal schaffen sie neue Ereignisse. Ihre Ausführung ist immer eine erneuerte Überraschung. Die Sonne ist immer gleich und jeder Morgen entsteht auf die gleiche Art und Weise. Aber jede Dämmerung ist ein neuer Tag, wo die gleiche Sonne nicht mehr dieselbe ist. Auch die Taten, die du in der Zukunft machen sollst, werden für dich allezeit eine neue Überraschung sein. Jeder Mensch kann nur im Augenblick der Gegenwart leben und wirken. Du kannst zu Gott lediglich auf dem Weg seines Willens gehen. Für die Christen gibt es keinen anderen Verbindungsweg. Der Wille Gottes soll das ganze Lebensgefüge des Menschen ergreifen. In jedem Augenblick, wenn du über die Taten deines Lebens entscheidest, sollst du die Gewissheit über den Willen Gottes haben. Die Klugheit führt deine Gedanken, damit sie den Gedanken Gottes gemäss werden. Die Klugheit gibt dir auch eine Gewissheit über das, um was du dich kümmern sollst. Sie entfernt jeden Zweifel über alle Erforderungen, die du erfüllen sollst. Der Mensch kann nur durch die Tugend der Klugheit entsprechend dem Willen Gottes und gemäss den Anforderungen der Mitmenschen wirken. Die Klugheit ist keine allein stehende Tugend. Du kannst nur alle Tugenden des Evangeliums umfassen, wenn du die Klugheit lebst. Die Klugheit ist in allen Tugenden gegenwärtig. Deshalb ist sie eine der Kardinaltugenden.

Die Klugheit: In den Beziehungen des geistlichen Lebens ist die Tugend der Klugheit „prudentia“ sehr erforderlich. Sie ist eine Kardinaltugend. Kein Mensch ist eine Insel, er soll in Bezug zu Gott und den Menschen wirken können. Bei jedem Entschluss soll er richtig denken und klug und vorsichtig arbeiten. Das Leben eines Menschen hat keine Abteilungen. Du kannst nicht nur durch deinen Leib oder nur durch deine Vernunft oder Willen wirken. Bei jeder Tat, in der du geistlich oder physisch wirken sollst, wirken alle physischen und geistlichen Fähigkeiten des ganzen Lebensgefüges in der Einheit der menschlichen Person zusammen. Die Tugend der Vorsichtigkeit ist offensichtlich nötig, wenn du deine Taten ordnen willst. Viele Taten unseres Alltages sind immer die gleichen, jedoch sind sie doch nicht gleich. Jedes Mal schaffen sie neue Ereignisse. Ihre Ausführung ist immer eine erneuerte Überraschung. Die Sonne ist immer gleich und jeder Morgen entsteht auf die gleiche Art und Weise. Aber jede Dämmerung ist ein neuer Tag, wo die gleiche Sonne nicht mehr dieselbe ist. Auch die Taten, die du in der Zukunft machen sollst, werden für dich allezeit eine neue Überraschung sein. Jeder Mensch kann nur im Augenblick der Gegenwart leben und wirken. Du kannst zu Gott lediglich auf dem Weg seines Willens gehen. Für die Christen gibt es keinen anderen Verbindungsweg. Der Wille Gottes soll das ganze Lebensgefüge des Menschen ergreifen. In jedem Augenblick, wenn du über die Taten deines Lebens entscheidest, sollst du die Gewissheit über den Willen Gottes haben. Die Klugheit führt deine Gedanken, damit sie den Gedanken Gottes gemäss werden. Die Klugheit gibt dir auch eine Gewissheit über das, um was du dich kümmern sollst. Sie entfernt jeden Zweifel über alle Erforderungen, die du erfüllen sollst. Der Mensch kann nur durch die Tugend der Klugheit entsprechend dem Willen Gottes und gemäss den Anforderungen der Mitmenschen wirken. Die Klugheit ist keine allein stehende Tugend. Du kannst nur alle Tugenden des Evangeliums umfassen, wenn du die Klugheit lebst. Die Klugheit ist in allen Tugenden gegenwärtig. Deshalb ist sie eine der Kardinaltugenden.

Die Klugheit: In den Beziehungen des geistlichen Lebens ist die Tugend der Klugheit „prudentia“ sehr erforderlich. Sie ist eine Kardinaltugend. Kein Mensch ist eine Insel, er soll in Bezug zu Gott und den Menschen wirken können. Bei jedem Entschluss soll er richtig denken und klug und vorsichtig ar

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen und sie zu bewundern. Seine Wertschätzung und sein Dank galten jedoch Gott. Die Demut liess ihn erkennen, dass er selbst ein Nichts war. Darum liebte er die Zurückgezogenheit und wollte am liebsten unbeachtet bleiben. Sie zeigte ihm, dass er wie alle anderen ein armer, der Erbsünde unterworfener Mensch war und somit jede Art von Kummer und Leid zu Recht verdiente.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, Nr. 118): Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). Er bringt seinerseits die Demut des Vaters zum Ausdruck, der sich demütigt, um mit seinem Volk unterwegs zu sein, der dessen Treulosigkeiten und Murren erträgt (vgl. Ex 34,6-9; Weish 11,23-12,2; Lk 6,36). Aus diesem Grund »freuten sich« die Apostel nach ihrer Demütigung, »dass sie gewürdigt worden waren, für Jesu Namen Schmach zu erleiden« (Apg 5,41).

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen und sie zu bewundern. Seine Wertschätzung und sein Dank galten jedoch Gott. Die Demut liess ihn erkennen, dass er selbst ein Nichts war. Darum liebte er die Zurückgezogenheit und wollte am liebsten unbeachtet bleiben. Sie zeigte ihm, dass er wie alle anderen ein armer, der Erbsünde unterworfener Mensch war und somit jede Art von Kummer und Leid zu Recht verdiente.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus (Gaudete et exsultate, Nr. 118): Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). Er bringt seinerseits die Demut des Vaters zum Ausdruck, der sich demütigt, um mit seinem Volk unterwegs zu sein, der dessen Treulosigkeiten und Murren erträgt (vgl. Ex 34,6-9; Weish 11,23-12,2; Lk 6,36). Aus diesem Grund »freuten sich« die Apostel nach ihrer Demütigung, »dass sie gewürdigt worden waren, für Jesu Namen Schmach zu erleiden« (Apg 5,41).

Die Demütigungen machen dich Jesus ähnlich Die Demütigungen von Seiten der geistlichen Söhne und Töchter und Tadel durch die Oberen betrübten Pater Pio zwar, liessen ihn aber nicht die innere Ruhe verlieren. Seine Demut hinderte ihn nicht daran, die übernatürlichen Gaben, die er besass, anzuerkennen

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer:    Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum hat der Erzengel Michael, der Fürst der himmlischen Engel, gerufen: „Wer ist wie Gott?“ Das Buch der Offenbarung sagt, dass für das erste Mal ein Kampf zwischen zwei Engeln, zwischen Luzifer und Michael, entstanden ist. Michael hat gewonnen, Luzifer wurde in die Hölle gestürzt, welche eigens für ihn und für die rebellischen Engel geschaffen wurde, denn ein Drittel der Engel rebellierten und folgten schlussendlich Luzifer in die Hölle.  Das war der erste Kampf, die erste Kriegserklärung gegen den Schöpfer. Aber was bedeutet der Ausdruck „Non serviam!“? Er sagte aus, dass ich dir ungehorsam bin.  Der Ungehorsam ist die Seele der Rebellion. Luzifer hat somit gegen Gott rebelliert und war ihm ungehorsam. Das ist also die erste Feindschaft, der erste Kampf und der erste Sieg des Erzengels Michael über Luzifer.    Als Gott Adam und Eva erschuf, kam es zu einem anderen Kampf. Gott hat sie gut geschaffen und diese ersten Menschen mit aussergewöhnlichen Gaben ausgestattet, sie waren unsterblich. Eines Tages aber versuchte Luzifer Eva: „Wenn ihr von der verbotenen Frucht esst, so werdet ihr Gott ähnlich!“ Eva ass, war dem Herrn ungehorsam und durch diesen neuen Ungehorsam – das heisst mit dieser Sünde, die wir die „Erbsünde“ nennen – trat in die Welt der Tod und das Leiden ein: „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten“ (Röm 5. 12).    Der heilige Johannes Chrysostomus sagt, dass das Leiden im Tod zusammengefasst ist. Doch Gott hat seine ganze Liebe erwiesen, indem er seinen Sohn sandte: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh 3,16). Das Heilmittel für den Ungehorsam ist der Gehorsam, ist Jesus, wie der heilige Paulus im Brief an die Philipper sagt: „Er wurde wie ein Sklave…und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuze“ (Phil 2,7). Der Gehorsam Jesu war gegen Luzifer und die Engel der Finsternis so wirksam, dass der Fürst dieser Welt durch Jesus aus dieser Welt hinausgeworfen wurde.  Pater Pio sagte, dass die Welt ohne die Heilige Messe nicht bestehen kann. Denke ebenfalls aber auch daran, dass die Welt auch ohne den Gehorsam nicht bestehen kann.  Don Pierino Galeone

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer: Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum hat der Erzengel Michael, der Fürst der himmlischen Engel, gerufen: „Wer ist wie Gott?“ Das Buch der Offenbarung sagt, dass für das erste Mal ein Kampf zwischen zwei Engeln, zwischen Luzifer und Michael, entstanden ist. Michael hat gewonnen, Luzifer wurde in die Hölle gestürzt, welche eigens für ihn und für die rebellischen Engel geschaffen wurde, denn ein Drittel der Engel rebellierten und folgten schlussendlich Luzifer in die Hölle. Das war der erste Kampf, die erste Kriegserklärung gegen den Schöpfer. Aber was bedeutet der Ausdruck „Non serviam!“? Er sagte aus, dass ich dir ungehorsam bin. Der Ungehorsam ist die Seele der Rebellion. Luzifer hat somit gegen Gott rebelliert und war ihm ungehorsam. Das ist also die erste Feindschaft, der erste Kampf und der erste Sieg des Erzengels Michael über Luzifer. Als Gott Adam und Eva erschuf, kam es zu einem anderen Kampf. Gott hat sie gut geschaffen und diese ersten Menschen mit aussergewöhnlichen Gaben ausgestattet, sie waren unsterblich. Eines Tages aber versuchte Luzifer Eva: „Wenn ihr von der verbotenen Frucht esst, so werdet ihr Gott ähnlich!“ Eva ass, war dem Herrn ungehorsam und durch diesen neuen Ungehorsam – das heisst mit dieser Sünde, die wir die „Erbsünde“ nennen – trat in die Welt der Tod und das Leiden ein: „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten“ (Röm 5. 12). Der heilige Johannes Chrysostomus sagt, dass das Leiden im Tod zusammengefasst ist. Doch Gott hat seine ganze Liebe erwiesen, indem er seinen Sohn sandte: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh 3,16). Das Heilmittel für den Ungehorsam ist der Gehorsam, ist Jesus, wie der heilige Paulus im Brief an die Philipper sagt: „Er wurde wie ein Sklave…und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuze“ (Phil 2,7). Der Gehorsam Jesu war gegen Luzifer und die Engel der Finsternis so wirksam, dass der Fürst dieser Welt durch Jesus aus dieser Welt hinausgeworfen wurde. Pater Pio sagte, dass die Welt ohne die Heilige Messe nicht bestehen kann. Denke ebenfalls aber auch daran, dass die Welt auch ohne den Gehorsam nicht bestehen kann. Don Pierino Galeone

Der erste Kampf gegen Gott, den Schöpfer: Der Erste, der gegen Gott gekämpft hat, war Luzifer, der gerufen hat „Non serviam!“, denn er wollte nicht anerkennen, Diener des Herrn zu sein. Aber mit diesem Ausdruck hatte er die Absicht, sich auf den Platz Gottes zu setzen und selbst Herr zu sein. Darum

Nur der Gehorsam bringt gute Früchte hervor:    Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (Joh. 12,24) Das Weizenkorn ist das Wort Gottes, ist Christus. Wann fällt das Weizenkorn in gute Erde? Wenn es in unseren guten Willen fällt. Wann wirkt der Wille gemäss dem Weizenkorn, also gemäss Christus? Wenn er gehorsam ist. Und wann erreicht der Gehorsam das Maximum? Wenn der Gehorsam aus dem lernt, was er erleidet (Hebr. 5,8), wenn der leidende Gehorsam der Tod des Weizenkorns ist. Dies geschieht, wenn das Wort Gottes voll von Früchten wird, in all seinen Auswirkungen und als Folge dessen bringt es reiche Früchte. In Wahrheit kommen die Früchte aus dem Wort Gottes, das vom Gehorsam angenommen wurde und im Herzen und im Willen durch einen beständigen Gehorsam wachsen konnte.  Das Weizenkorn ist das Wort Gottes, ist Christus. Durch den Gehorsam zum Wort Gottes lebt Christus in dir. Das Wort Gottes und Christus wohnen zusammen in dir. Das Wort Gottes und Christus sind dasselbe.  Der Gehorsam führt dazu, das Weizenkorn sterben zu lassen, das heisst, das Wort Gottes vom Tod zum Leben hinübergehen lassen. Dies geschieht, wenn die Seele Gott bedingungslos und ohne Grenzen gehorcht. Ohne falsche Bindungen überlässt sich diese Seele ganz Gott: „Mach mit mir, was du willst, ich überlasse mich dir ganz. “ Das ist der Tod des Weizenkorns, die Fülle des Wortes Gottes und die volle Übereinstimmung mit Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen.  Wir könnten denken: „Aber wer weiss, was ich brauchen werde, was geschehen wird?“ Nein, wir wollen dem Wort Gottes, dem Gehorsam folgen. Der Herr wiegt jeden Tag alles gut ab. Jeder Tag hat seine Plage und seine Prüfungen. Wir wollen dem Willen Gottes, Gott selber folgen und so stets in den Armen Gottes sein. Gott weiss gewiss, was wir tun können und was wir tun sollen, um unser geistliches Leben wachsen zu lassen, damit wir Früchte hervorbringen.  Kurz zusammengefasst: gehorchen wir, gehorchen wir und denken wir an nichts, nicht an die Früchte, an nichts… Seien wir gehorsam und im Gehorsam weiss der Herr alles, was er gemäss unserer Berufung, die er uns gegeben hat oder gemäss seinem Plan, den er seit Erschaffung der Welt für jeden von uns hat, mit uns machen soll.  Gehorchen wir. Gott verwirklicht durch den Gehorsam seinen Plan mit uns. So realisiert er diesen Tod des Weizenkorns und das Hervorbringen der Früchte für unser ewiges Leben und das Heil vieler anderer Seelen.  Don Pierino Galeone

Nur der Gehorsam bringt gute Früchte hervor: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (Joh. 12,24) Das Weizenkorn ist das Wort Gottes, ist Christus. Wann fällt das Weizenkorn in gute Erde? Wenn es in unseren guten Willen fällt. Wann wirkt der Wille gemäss dem Weizenkorn, also gemäss Christus? Wenn er gehorsam ist. Und wann erreicht der Gehorsam das Maximum? Wenn der Gehorsam aus dem lernt, was er erleidet (Hebr. 5,8), wenn der leidende Gehorsam der Tod des Weizenkorns ist. Dies geschieht, wenn das Wort Gottes voll von Früchten wird, in all seinen Auswirkungen und als Folge dessen bringt es reiche Früchte. In Wahrheit kommen die Früchte aus dem Wort Gottes, das vom Gehorsam angenommen wurde und im Herzen und im Willen durch einen beständigen Gehorsam wachsen konnte. Das Weizenkorn ist das Wort Gottes, ist Christus. Durch den Gehorsam zum Wort Gottes lebt Christus in dir. Das Wort Gottes und Christus wohnen zusammen in dir. Das Wort Gottes und Christus sind dasselbe. Der Gehorsam führt dazu, das Weizenkorn sterben zu lassen, das heisst, das Wort Gottes vom Tod zum Leben hinübergehen lassen. Dies geschieht, wenn die Seele Gott bedingungslos und ohne Grenzen gehorcht. Ohne falsche Bindungen überlässt sich diese Seele ganz Gott: „Mach mit mir, was du willst, ich überlasse mich dir ganz. “ Das ist der Tod des Weizenkorns, die Fülle des Wortes Gottes und die volle Übereinstimmung mit Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Wir könnten denken: „Aber wer weiss, was ich brauchen werde, was geschehen wird?“ Nein, wir wollen dem Wort Gottes, dem Gehorsam folgen. Der Herr wiegt jeden Tag alles gut ab. Jeder Tag hat seine Plage und seine Prüfungen. Wir wollen dem Willen Gottes, Gott selber folgen und so stets in den Armen Gottes sein. Gott weiss gewiss, was wir tun können und was wir tun sollen, um unser geistliches Leben wachsen zu lassen, damit wir Früchte hervorbringen. Kurz zusammengefasst: gehorchen wir, gehorchen wir und denken wir an nichts, nicht an die Früchte, an nichts… Seien wir gehorsam und im Gehorsam weiss der Herr alles, was er gemäss unserer Berufung, die er uns gegeben hat oder gemäss seinem Plan, den er seit Erschaffung der Welt für jeden von uns hat, mit uns machen soll. Gehorchen wir. Gott verwirklicht durch den Gehorsam seinen Plan mit uns. So realisiert er diesen Tod des Weizenkorns und das Hervorbringen der Früchte für unser ewiges Leben und das Heil vieler anderer Seelen. Don Pierino Galeone

Nur der Gehorsam bringt gute Früchte hervor: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (Joh. 12,24) Das Weizenkorn ist das Wort Gottes, ist Christus. Wann fällt das Weizenkorn in gute Erde? Wenn es in unseren guten Willen

Die Wege Gottes:  Der Stern führt die Sterndeuter aus dem Osten nach Bethlehem (vgl. Mt 2,1). Sie schauen das Jesuskind und seine Mutter und bringen ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dar (vgl. Mt 2,11). Diese Geschenke weisen auf die Wege Gottes hin: •    Weihrauch: Der Weihrauch weist darauf hin, dass Jesus Gott ist. Gott nimmt den Weg auf sich, um zu uns Menschen auf Erden zu kommen und uns den Weg zum Himmel zu zeigen.  •    Myrre: Die Myrrhe ist Zeichen für die Leiden Christi und weist hin auf den Weg zum Kalvarienberg. Jesus geht diesen Weg, um uns die Rettung zu schenken.  •    Gold: Das Gold zeigt den König, der herrscht und die Güter des Heils verwaltet. Diese Güter sind das Wort Gottes und die Sakramente, die uns mit dem Reich Gottes verbinden.  Im Matthäusevangelium steht: “Weil ihnen (den Sterndeutern) aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land” (Mt 2,12). Dieser andere Weg ist auch für uns ein wichtiger Hinweis. Wenn wir Jesus auf unserem Lebensweg getroffen haben und ihn mit den Sterndeutern zusammen anbeten, dann ist es auch für uns wichtig, einen neuen Weg zu gehen, den Weg des Evangeliums. Jesus sagt: “Ich bin der Weg” (Joh 14,6). Dieser Weg schützt uns vor dem Feind (Satan, Begierden der Welt, das durch die Erbsünde verdorbene Ich).  Gott geht den Weg auf uns zu. So wollen auch wir den Weg gehen, der uns mit ihm vereint.  Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI: Ihn (Christus) als König anerkennen heisst: Ihn als den Wegweiser annehmen, dem wir trauen und dem wir folgen. Es heisst: Sein Wort als gültigen Massstab für unser Leben annehmen Tag um Tag. Es bedeutet, in ihm die Autorität zu sehen, der wir uns beugen. Ihm beugen wir uns, weil seine Autorität die Autorität der Wahrheit ist. (1. April 2007)

Die Wege Gottes: Der Stern führt die Sterndeuter aus dem Osten nach Bethlehem (vgl. Mt 2,1). Sie schauen das Jesuskind und seine Mutter und bringen ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dar (vgl. Mt 2,11). Diese Geschenke weisen auf die Wege Gottes hin: • Weihrauch: Der Weihrauch weist darauf hin, dass Jesus Gott ist. Gott nimmt den Weg auf sich, um zu uns Menschen auf Erden zu kommen und uns den Weg zum Himmel zu zeigen. • Myrre: Die Myrrhe ist Zeichen für die Leiden Christi und weist hin auf den Weg zum Kalvarienberg. Jesus geht diesen Weg, um uns die Rettung zu schenken. • Gold: Das Gold zeigt den König, der herrscht und die Güter des Heils verwaltet. Diese Güter sind das Wort Gottes und die Sakramente, die uns mit dem Reich Gottes verbinden. Im Matthäusevangelium steht: “Weil ihnen (den Sterndeutern) aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land” (Mt 2,12). Dieser andere Weg ist auch für uns ein wichtiger Hinweis. Wenn wir Jesus auf unserem Lebensweg getroffen haben und ihn mit den Sterndeutern zusammen anbeten, dann ist es auch für uns wichtig, einen neuen Weg zu gehen, den Weg des Evangeliums. Jesus sagt: “Ich bin der Weg” (Joh 14,6). Dieser Weg schützt uns vor dem Feind (Satan, Begierden der Welt, das durch die Erbsünde verdorbene Ich). Gott geht den Weg auf uns zu. So wollen auch wir den Weg gehen, der uns mit ihm vereint. Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI: Ihn (Christus) als König anerkennen heisst: Ihn als den Wegweiser annehmen, dem wir trauen und dem wir folgen. Es heisst: Sein Wort als gültigen Massstab für unser Leben annehmen Tag um Tag. Es bedeutet, in ihm die Autorität zu sehen, der wir uns beugen. Ihm beugen wir uns, weil seine Autorität die Autorität der Wahrheit ist. (1. April 2007)

Die Wege Gottes: Der Stern führt die Sterndeuter aus dem Osten nach Bethlehem (vgl. Mt 2,1). Sie schauen das Jesuskind und seine Mutter und bringen ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dar (vgl. Mt 2,11). Diese Geschenke weisen auf die Wege Gottes hin: • Weihrauch: Der Weihrauch weist darauf hin, dass

Das Jesuskind ist herangewachsen in Alter, Weisheit und Gnade:    Im Lukasevangelium steht geschrieben, wie das Jesuskind herangewachsen ist in Alter, Weisheit und Gnade: „Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm“ (Lk 2,40). Jesus ist ganz Gott und ganz Mensch. Als Gott musste Jesus nicht wachsen, aber als Mensch. So müssen auch wir gemäss dem Vorbild von Jesus wachsen in Alter, Weisheit und Gnade.  •    Die Gnade ist das göttliche Leben in uns, das uns Christus am Kreuz erworben hat. Das göttliche Leben zeigt sich in den guten Werken. Wenn du auf dein Leben schaust, kannst du dann sagen, dass in dir die Gnade wächst, indem du das göttliche Leben durch die guten Werke wirksam sein lässt? Oder bringt dein Leben eher Werke hervor, die Gott missfallen? •    Die Weisheit ist eine Gabe des Heiligen Geistes, um die übernatürlichen Güter zu verkosten. Wie sieht es bei dir aus? Welche Güter willst du verkosten, die rein irdischen Güter oder die übernatürlichen Güter? Was willst du kennen lernen: Gott oder die Begierden der Welt? •    Wir alle nehmen zu an Alter, aber es ist auch wichtig, dass wir nicht vergessen, dass jedes Alter ein Wachstum erfordert, denn in jedem Alter ist der Kampf gegen das Böse mit eignen Herausforderungen verbunden. Als Kind hat man seine spezifischen Schwierigkeiten, als Jugendlicher kommen ganz neue Herausforderungen auf einem zu und so auch als Erwachsener und als Mensch, der alt wird. In jedem Alter müssen wir an uns arbeiten, damit wir die Gottes- und Nächstenliebe gut leben.  Vielleicht bist du nicht so gewachsen, wie es Gott von dir gewünscht hat. Aber das ist nicht das Entscheidende, denn es ist im Leben nie zu spät, um umzukehren und in Christus alles zu erneuern. Es gibt diesbezüglich schöne Beispiele von Heiligen, die sich auf ihrem Lebensweg bekehrt haben und Christus treu blieben bis zum Tod. Der Hl. Pater Pio sagt: „Was sollte dich je davon abhalten, dich selbst voll und ganz Gott zu schenken, indem du dich ein für allemal entschliesst, der Welt, dem Teufel und dem eigenen Fleisch einen Tritt zu versetzen, wie es schon unsere Taufpaten mit grosser Entschlossenheit getan haben? Ist der Herr dir dieses Opfer vielleicht nicht wert?“ (Epistolario III, 418).  Don Pierino Galeone

Das Jesuskind ist herangewachsen in Alter, Weisheit und Gnade: Im Lukasevangelium steht geschrieben, wie das Jesuskind herangewachsen ist in Alter, Weisheit und Gnade: „Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm“ (Lk 2,40). Jesus ist ganz Gott und ganz Mensch. Als Gott musste Jesus nicht wachsen, aber als Mensch. So müssen auch wir gemäss dem Vorbild von Jesus wachsen in Alter, Weisheit und Gnade. • Die Gnade ist das göttliche Leben in uns, das uns Christus am Kreuz erworben hat. Das göttliche Leben zeigt sich in den guten Werken. Wenn du auf dein Leben schaust, kannst du dann sagen, dass in dir die Gnade wächst, indem du das göttliche Leben durch die guten Werke wirksam sein lässt? Oder bringt dein Leben eher Werke hervor, die Gott missfallen? • Die Weisheit ist eine Gabe des Heiligen Geistes, um die übernatürlichen Güter zu verkosten. Wie sieht es bei dir aus? Welche Güter willst du verkosten, die rein irdischen Güter oder die übernatürlichen Güter? Was willst du kennen lernen: Gott oder die Begierden der Welt? • Wir alle nehmen zu an Alter, aber es ist auch wichtig, dass wir nicht vergessen, dass jedes Alter ein Wachstum erfordert, denn in jedem Alter ist der Kampf gegen das Böse mit eignen Herausforderungen verbunden. Als Kind hat man seine spezifischen Schwierigkeiten, als Jugendlicher kommen ganz neue Herausforderungen auf einem zu und so auch als Erwachsener und als Mensch, der alt wird. In jedem Alter müssen wir an uns arbeiten, damit wir die Gottes- und Nächstenliebe gut leben. Vielleicht bist du nicht so gewachsen, wie es Gott von dir gewünscht hat. Aber das ist nicht das Entscheidende, denn es ist im Leben nie zu spät, um umzukehren und in Christus alles zu erneuern. Es gibt diesbezüglich schöne Beispiele von Heiligen, die sich auf ihrem Lebensweg bekehrt haben und Christus treu blieben bis zum Tod. Der Hl. Pater Pio sagt: „Was sollte dich je davon abhalten, dich selbst voll und ganz Gott zu schenken, indem du dich ein für allemal entschliesst, der Welt, dem Teufel und dem eigenen Fleisch einen Tritt zu versetzen, wie es schon unsere Taufpaten mit grosser Entschlossenheit getan haben? Ist der Herr dir dieses Opfer vielleicht nicht wert?“ (Epistolario III, 418). Don Pierino Galeone

Das Jesuskind ist herangewachsen in Alter, Weisheit und Gnade: Im Lukasevangelium steht geschrieben, wie das Jesuskind herangewachsen ist in Alter, Weisheit und Gnade: „Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm“ (Lk 2,40). Jesus ist ganz Got

Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit erleuchtet:    Wie können wir entdecken, wo Satan etwas in uns verstecken will, zum Beispiel eine unreine oder egoistische Anhänglichkeit zu einer Person oder zu einer Sache?  Alleine gelingt uns das nicht, denn Satan ist sehr geschickt, um etwas in uns zu verbergen. Die einzige Möglichkeit ist, dass du ganz innig verbunden bist mit Jesus. Er ist das Licht, das jede Dunkelheit erleuchtet (vgl. Lk 1,78-79). Wir haben früher als Kinder in unserem Dorf Schatzsuche gespielt. Dieser Schatz wurde von den anderen Kindern sehr gut versteckt. Da gab es nur eines: nicht aufhören, zu suchen! Satan kann auch schwere Sünden verbergen, indem eine Seele sagt: das ist ja nicht so schlimm, das habe ich nicht willentlich gemacht usw. Satan gelang es, selbst die Apostel auf den falschen Weg zu führen: Judas, Petrus und die anderen Apostel. Als Jesus den Menschen sagte, dass er sich ihnen im Brot schenken möchte, wollten sie das nicht verstehen und gingen weg von Jesus, weil sie ihm nicht glaubten (vgl. Joh 6,22-71). Nur im Gehorsam können wir das Licht von Christus annehmen. Dieses Licht hilft uns, das Herz zu reinigen. Es braucht den Glauben und die Demut, denn Gottes Licht fehlt uns nie. Es liegt an uns, ob wir uns für dieses Licht öffnen oder nicht.  Don Pierino Galeone

Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit erleuchtet: Wie können wir entdecken, wo Satan etwas in uns verstecken will, zum Beispiel eine unreine oder egoistische Anhänglichkeit zu einer Person oder zu einer Sache? Alleine gelingt uns das nicht, denn Satan ist sehr geschickt, um etwas in uns zu verbergen. Die einzige Möglichkeit ist, dass du ganz innig verbunden bist mit Jesus. Er ist das Licht, das jede Dunkelheit erleuchtet (vgl. Lk 1,78-79). Wir haben früher als Kinder in unserem Dorf Schatzsuche gespielt. Dieser Schatz wurde von den anderen Kindern sehr gut versteckt. Da gab es nur eines: nicht aufhören, zu suchen! Satan kann auch schwere Sünden verbergen, indem eine Seele sagt: das ist ja nicht so schlimm, das habe ich nicht willentlich gemacht usw. Satan gelang es, selbst die Apostel auf den falschen Weg zu führen: Judas, Petrus und die anderen Apostel. Als Jesus den Menschen sagte, dass er sich ihnen im Brot schenken möchte, wollten sie das nicht verstehen und gingen weg von Jesus, weil sie ihm nicht glaubten (vgl. Joh 6,22-71). Nur im Gehorsam können wir das Licht von Christus annehmen. Dieses Licht hilft uns, das Herz zu reinigen. Es braucht den Glauben und die Demut, denn Gottes Licht fehlt uns nie. Es liegt an uns, ob wir uns für dieses Licht öffnen oder nicht. Don Pierino Galeone

Jesus ist das Licht, das unsere Dunkelheit erleuchtet: Wie können wir entdecken, wo Satan etwas in uns verstecken will, zum Beispiel eine unreine oder egoistische Anhänglichkeit zu einer Person oder zu einer Sache? Alleine gelingt uns das nicht, denn Satan ist sehr geschickt, um etwas in uns zu ve