Neuevangelisierung:  Jesus sagt: „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen“ (Mt 23,2-3). Man spricht heute von der Neuevangelisierung. Ich denke, dass die Neuevangelisierung genau darin besteht, dass jene, die das Wort Gottes verkünden, das vorleben und bezeugen sollen, was sie verkünden: das ist das Neue. Leider ist es in der heutigen Zeit oft so, dass viele Worte über die Heilige Schrift gesprochen werden, über die Theologie und über die Kirche, aber es fehlt so oft das gelebte Zeugnis dieser schönen Worte. Neu-Evangelisierung bedeutet, dass man von neuem das Evangelium lebt und bezeugt, und sich nicht hinter einem Titel zu verstecken versucht, der uns als wichtig und gross erscheinen lässt: Rabbi, Meister, Lehrer (vgl. Mt 23,7-10). Der wahre „Titel“ einer Person muss vom gelebten Zeugnis und den guten Werken kommen. Der Grösste ist jener, der Diener der Mitmenschen ist, vor allen für die Kranken, die Armen und die Sünder (vgl. Mt 23,11). Jesus spricht nicht nur vom Dienen, sondern er bezeugt durch sein Leben, dass er ein Diener ist. Er zeigt genau darin, dass er der Messias ist, indem er den Kranken, den Armen und den Sündern Heilung schenkt. So sollen es auch jene tun, die sich für die Neuevangelisierung einsetzten. Sie sollen vor allem durch das Gebet und das Leiden von Gott das Heil für die Mitmenschen erbitten und ihnen tatkräftig beistehen.  Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI. : In der Wüste entdeckt man wieder den Wert dessen, was zum Leben wesentlich ist; so gibt es in der heutigen Welt unzählige, oft implizit oder negativ ausgedrückte Zeichen des Durstes nach Gott, nach dem letzten Sinn des Lebens. Und in der Wüste braucht man vor allem glaubende Menschen, die mit ihrem eigenen Leben den Weg zum Land der Verheissung weisen und so die Hoffnung wach halten. Der gelebte Glaube öffnet das Herz für die Gnade Gottes, die vom Pessimismus befreit. Evangelisieren bedeutet heute mehr denn je, ein neues, von Gott verwandeltes Leben zu bezeugen und so den Weg zu weisen. (11. Oktober 2012)

Neuevangelisierung: Jesus sagt: „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen“ (Mt 23,2-3). Man spricht heute von der Neuevangelisierung. Ich denke, dass die Neuevangelisierung genau darin besteht, dass jene, die das Wort Gottes verkünden, das vorleben und bezeugen sollen, was sie verkünden: das ist das Neue. Leider ist es in der heutigen Zeit oft so, dass viele Worte über die Heilige Schrift gesprochen werden, über die Theologie und über die Kirche, aber es fehlt so oft das gelebte Zeugnis dieser schönen Worte. Neu-Evangelisierung bedeutet, dass man von neuem das Evangelium lebt und bezeugt, und sich nicht hinter einem Titel zu verstecken versucht, der uns als wichtig und gross erscheinen lässt: Rabbi, Meister, Lehrer (vgl. Mt 23,7-10). Der wahre „Titel“ einer Person muss vom gelebten Zeugnis und den guten Werken kommen. Der Grösste ist jener, der Diener der Mitmenschen ist, vor allen für die Kranken, die Armen und die Sünder (vgl. Mt 23,11). Jesus spricht nicht nur vom Dienen, sondern er bezeugt durch sein Leben, dass er ein Diener ist. Er zeigt genau darin, dass er der Messias ist, indem er den Kranken, den Armen und den Sündern Heilung schenkt. So sollen es auch jene tun, die sich für die Neuevangelisierung einsetzten. Sie sollen vor allem durch das Gebet und das Leiden von Gott das Heil für die Mitmenschen erbitten und ihnen tatkräftig beistehen. Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI. : In der Wüste entdeckt man wieder den Wert dessen, was zum Leben wesentlich ist; so gibt es in der heutigen Welt unzählige, oft implizit oder negativ ausgedrückte Zeichen des Durstes nach Gott, nach dem letzten Sinn des Lebens. Und in der Wüste braucht man vor allem glaubende Menschen, die mit ihrem eigenen Leben den Weg zum Land der Verheissung weisen und so die Hoffnung wach halten. Der gelebte Glaube öffnet das Herz für die Gnade Gottes, die vom Pessimismus befreit. Evangelisieren bedeutet heute mehr denn je, ein neues, von Gott verwandeltes Leben zu bezeugen und so den Weg zu weisen. (11. Oktober 2012)

Neuevangelisierung: Jesus sagt: „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen“ (Mt 23,2-3). Man spricht heute

Freundschaft oder Eigenliebe?    Es kann geschehen, dass man eine Person findet, mit der man gerne zusammen ist, so sehr, dass man nur noch mit dieser Person sein will. Das kann für die anderen Mitmenschen sehr beleidigend sein, indem sie sagen: Die wollen immer zusammen sein, und mit uns wollen sie nichts zu tun haben. Diese Art, sich nur an eine Person zu binden, ist nicht wahre Freundschaft, denn man schliesst die anderen aus und kritisiert sie eventuell auch. Die wahre Freundschaft ist immer mit der Nächstenliebe und der Klugheit verbunden. Wenn man eine wahre Freundschaft pflegt, dann sorgt man sich gemeinsam um die Brüder und Schwestern. Freundschaft ist also nie etwas Exklusives, sondern auf das Geben des Guten ausgerichtet. Die wahre Freundschaft ist immer auf die Nächstenliebe ausgerichtet durch das Vorbild, durch die guten Worte, durch die Hilfe, durch die Unterstützung und durch das Gebet. Die wahre Freundschaft schliesst den Dienst an den Mitmenschen nie aus. Dazu ist es nötig, dass man die Liebe Gottes in sich trägt, die uns hilft, die Eigenliebe zu überwinden.  Wenn man denkt, ein Freund zu sein von jemandem, bei dem man sich wohl fühlt, dann ist das eine falsche Motivation, denn es können lasterhafte Zuneigungen sein, die einem gegenseitig verbinden. Wenn eine Freundschaft sich nur auf die Gefühle stützt, ist der Geist der Freundschaft weit entfernt, denn man gibt nicht das Gute, sondern sucht die eigenen schönen Gefühle. Das kann auch gefährlich sein, weil man den anderen in seinen Lastern unterstützt. Diese Menschen sind vor allem in schwierigen Zeiten keine wahre Hilfe füreinander, denn sie verstehen es nicht, dem anderen in seiner Not beizustehen. Leider sind diese Menschen in schwierigen Zeiten oft sehr schnell dazu geneigt, den anderen zu kritisieren oder zu verurteilen.    Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Beim Aspekt der Freundschaft und der Brüderlichkeit gibt es zwei Extreme: sowohl die Isolation als auch die Zügellosigkeit. Eine Freundschaft und eine Brüderlichkeit, die mir dazu verhelfen, weder in Isolation noch in Zügellosigkeit zu verfallen. Die Freundschaften pflegen, sie sind ein kostbares Gut: sie müssen euch allerdings dazu erziehen, euch nicht abzuschotten, sondern aus euch herauszugehen. Ein Priester, ein Ordensmann, eine Ordensfrau können niemals eine Insel sein, sondern ein Mensch, der stets bereit ist zur Begegnung. (6. Juli 2013)

Freundschaft oder Eigenliebe? Es kann geschehen, dass man eine Person findet, mit der man gerne zusammen ist, so sehr, dass man nur noch mit dieser Person sein will. Das kann für die anderen Mitmenschen sehr beleidigend sein, indem sie sagen: Die wollen immer zusammen sein, und mit uns wollen sie nichts zu tun haben. Diese Art, sich nur an eine Person zu binden, ist nicht wahre Freundschaft, denn man schliesst die anderen aus und kritisiert sie eventuell auch. Die wahre Freundschaft ist immer mit der Nächstenliebe und der Klugheit verbunden. Wenn man eine wahre Freundschaft pflegt, dann sorgt man sich gemeinsam um die Brüder und Schwestern. Freundschaft ist also nie etwas Exklusives, sondern auf das Geben des Guten ausgerichtet. Die wahre Freundschaft ist immer auf die Nächstenliebe ausgerichtet durch das Vorbild, durch die guten Worte, durch die Hilfe, durch die Unterstützung und durch das Gebet. Die wahre Freundschaft schliesst den Dienst an den Mitmenschen nie aus. Dazu ist es nötig, dass man die Liebe Gottes in sich trägt, die uns hilft, die Eigenliebe zu überwinden. Wenn man denkt, ein Freund zu sein von jemandem, bei dem man sich wohl fühlt, dann ist das eine falsche Motivation, denn es können lasterhafte Zuneigungen sein, die einem gegenseitig verbinden. Wenn eine Freundschaft sich nur auf die Gefühle stützt, ist der Geist der Freundschaft weit entfernt, denn man gibt nicht das Gute, sondern sucht die eigenen schönen Gefühle. Das kann auch gefährlich sein, weil man den anderen in seinen Lastern unterstützt. Diese Menschen sind vor allem in schwierigen Zeiten keine wahre Hilfe füreinander, denn sie verstehen es nicht, dem anderen in seiner Not beizustehen. Leider sind diese Menschen in schwierigen Zeiten oft sehr schnell dazu geneigt, den anderen zu kritisieren oder zu verurteilen. Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Beim Aspekt der Freundschaft und der Brüderlichkeit gibt es zwei Extreme: sowohl die Isolation als auch die Zügellosigkeit. Eine Freundschaft und eine Brüderlichkeit, die mir dazu verhelfen, weder in Isolation noch in Zügellosigkeit zu verfallen. Die Freundschaften pflegen, sie sind ein kostbares Gut: sie müssen euch allerdings dazu erziehen, euch nicht abzuschotten, sondern aus euch herauszugehen. Ein Priester, ein Ordensmann, eine Ordensfrau können niemals eine Insel sein, sondern ein Mensch, der stets bereit ist zur Begegnung. (6. Juli 2013)

Freundschaft oder Eigenliebe? Es kann geschehen, dass man eine Person findet, mit der man gerne zusammen ist, so sehr, dass man nur noch mit dieser Person sein will. Das kann für die anderen Mitmenschen sehr beleidigend sein, indem sie sagen: Die wollen immer zusammen sein, und mit uns wollen sie

Die Berufung, der Rettung zu dienen:  Jesus ist auf die Welt gekommen, um uns Menschen zu retten. Im Johannesevangelium steht: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Der Glaube an Jesus verbindet uns mit der Rettung, die er uns am Kreuz erworben hat. Dieses Geschenk der Rettung hat Jesus der Kirche, seiner Braut, anvertraut: die Kirche ist für uns Menschen das Sakrament der Rettung. Die Berufung zu leben, die Gott für uns bestimmt hat, bedeutet, dass man diese Berufung im Dienste der Kirche, mit der Kirche und für die Kirche lebt. Wer Gott liebt, folgt Christus und dient der Kirche - sein Leben für die Kirche dahinzugeben, ist göttliche Berufung.  Das schönste Geschenk, das die Kirche uns gibt ist, dass wir am Leben des auferstanden Christus teilhaben dürfen. Im Epheserbrief steht: „Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht“ (Eph 2,4-5). Dieses neue Leben, das Christus uns schenkt, befähigt uns, unsere Berufung zu leben. Um der Kirche zu dienen ist es wichtig, dass man keine Verbindungen mehr hat zur Sünde, zu den weltlichen Begierden und somit zu Satan. Man kann nicht Christus dienen und zugleich verbunden sein mit Satan, der gegen das Reich Gottes kämpft. Du kannst dich entscheiden, auf die weltlichen Begierden zu verzichten, die so vergänglich sind, um den Himmel zu wählen, der ewig ist.  Schaue nicht auf das, was du verlassen musst. Schaue viel mehr auf das, was du erhältst, wenn du die Berufung wählst, die Gott für dich bestimmt hat. Werde ein Mitarbeiter für die Kirche wie die Heiligen, die nicht nur an ihre eigene Rettung gedacht haben, sondern auch an jene der Mitmenschen. Wie schön ist es, Jesus bei der Rettung der Menschen zu helfen, so wie es der Hl. Pater Pio und viele andere getan haben. Wie sehr braucht die Welt heute Menschen, die der Rettung dienen, indem sie den Mitmenschen helfen, die Sünde zu verlassen und Christus zu wählen.  Don Pierino Galeone Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 808: Die Kirche ist die Braut Christi. Er hat sie geliebt und sich für sie hingegeben. Er hat sie durch sein Blut gereinigt. Er hat sie zur fruchtbaren Mutter aller Kinder Gottes gemacht.

Die Berufung, der Rettung zu dienen: Jesus ist auf die Welt gekommen, um uns Menschen zu retten. Im Johannesevangelium steht: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Der Glaube an Jesus verbindet uns mit der Rettung, die er uns am Kreuz erworben hat. Dieses Geschenk der Rettung hat Jesus der Kirche, seiner Braut, anvertraut: die Kirche ist für uns Menschen das Sakrament der Rettung. Die Berufung zu leben, die Gott für uns bestimmt hat, bedeutet, dass man diese Berufung im Dienste der Kirche, mit der Kirche und für die Kirche lebt. Wer Gott liebt, folgt Christus und dient der Kirche - sein Leben für die Kirche dahinzugeben, ist göttliche Berufung. Das schönste Geschenk, das die Kirche uns gibt ist, dass wir am Leben des auferstanden Christus teilhaben dürfen. Im Epheserbrief steht: „Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht“ (Eph 2,4-5). Dieses neue Leben, das Christus uns schenkt, befähigt uns, unsere Berufung zu leben. Um der Kirche zu dienen ist es wichtig, dass man keine Verbindungen mehr hat zur Sünde, zu den weltlichen Begierden und somit zu Satan. Man kann nicht Christus dienen und zugleich verbunden sein mit Satan, der gegen das Reich Gottes kämpft. Du kannst dich entscheiden, auf die weltlichen Begierden zu verzichten, die so vergänglich sind, um den Himmel zu wählen, der ewig ist. Schaue nicht auf das, was du verlassen musst. Schaue viel mehr auf das, was du erhältst, wenn du die Berufung wählst, die Gott für dich bestimmt hat. Werde ein Mitarbeiter für die Kirche wie die Heiligen, die nicht nur an ihre eigene Rettung gedacht haben, sondern auch an jene der Mitmenschen. Wie schön ist es, Jesus bei der Rettung der Menschen zu helfen, so wie es der Hl. Pater Pio und viele andere getan haben. Wie sehr braucht die Welt heute Menschen, die der Rettung dienen, indem sie den Mitmenschen helfen, die Sünde zu verlassen und Christus zu wählen. Don Pierino Galeone Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 808: Die Kirche ist die Braut Christi. Er hat sie geliebt und sich für sie hingegeben. Er hat sie durch sein Blut gereinigt. Er hat sie zur fruchtbaren Mutter aller Kinder Gottes gemacht.

Die Berufung, der Rettung zu dienen: Jesus ist auf die Welt gekommen, um uns Menschen zu retten. Im Johannesevangelium steht: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Der Gl

Das alte und das neue Kleid:    Ich möchte euch ein paar Gedanken zu den folgenden Worten von Jesus sagen: „Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen“ (Lk 5, 36-38).  Vielleicht hast du in der Vergangenheit das weltlich gesinnte Leben gesucht: schlechte Blicke, Worte, Taten und Gedanken, ungeordnete Zuneigungen zu Sachen und zu Menschen - das ist das Alte. Dann hast du das weltliche Leben durch eine gute Beichte verlassen und Christus gewählt. Er hat dein Herz mit den Geschenken der Freude und des Friedens erfüllt (vgl. Gal 5,22). Er schenkt uns das Neue – sein göttliches Leben und seinen Geist. Dieses neue Kleid, das Christus uns schenkt, ist nicht kompatibel mit dem alten Kleid der Welt. Pater Pio sagte, dass der Geist der Welt der Geist von Satan ist: die Habsucht, die ungeordnete Gier nach dem Genuss und der Hochmut. Man kann also nicht den Geist Gottes und den Geist Satans vereinen, denn das ist unmöglich. Der Satan versucht, dass man in kleinen Dingen die weltlichen Sachen wählt, um das Taufkleid zu zerstören. Nur mit der Kraft Gottes können wir die Versuchungen Satans überwindet. Darum ist es notwendig, durch den Glauben, das Gebet und den Gehorsam immer mit Gott verbunden zu sein.    Don Pierino Galeone   Hl. Gregor der Grosse († 604): Auf zwei Wegen geht der Sünder auf der Erde, wenn zwar Gott gehört, was er im Werk nach aussen vollbringt, der Welt aber, was er im Herzen sucht.

Das alte und das neue Kleid: Ich möchte euch ein paar Gedanken zu den folgenden Worten von Jesus sagen: „Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen“ (Lk 5, 36-38). Vielleicht hast du in der Vergangenheit das weltlich gesinnte Leben gesucht: schlechte Blicke, Worte, Taten und Gedanken, ungeordnete Zuneigungen zu Sachen und zu Menschen - das ist das Alte. Dann hast du das weltliche Leben durch eine gute Beichte verlassen und Christus gewählt. Er hat dein Herz mit den Geschenken der Freude und des Friedens erfüllt (vgl. Gal 5,22). Er schenkt uns das Neue – sein göttliches Leben und seinen Geist. Dieses neue Kleid, das Christus uns schenkt, ist nicht kompatibel mit dem alten Kleid der Welt. Pater Pio sagte, dass der Geist der Welt der Geist von Satan ist: die Habsucht, die ungeordnete Gier nach dem Genuss und der Hochmut. Man kann also nicht den Geist Gottes und den Geist Satans vereinen, denn das ist unmöglich. Der Satan versucht, dass man in kleinen Dingen die weltlichen Sachen wählt, um das Taufkleid zu zerstören. Nur mit der Kraft Gottes können wir die Versuchungen Satans überwindet. Darum ist es notwendig, durch den Glauben, das Gebet und den Gehorsam immer mit Gott verbunden zu sein. Don Pierino Galeone Hl. Gregor der Grosse († 604): Auf zwei Wegen geht der Sünder auf der Erde, wenn zwar Gott gehört, was er im Werk nach aussen vollbringt, der Welt aber, was er im Herzen sucht.

Das alte und das neue Kleid: Ich möchte euch ein paar Gedanken zu den folgenden Worten von Jesus sagen: „Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen.

Pater Pio betet und fastet Tag und Nacht:   Es war die Tugend der Mässigung, die seiner Tapferkeit Ausdauer und Bestand verlieh. Sie führt zu Ausgeglichenheit und Masshaltung in den zwei Grundfunktionen des organischen Lebens: zum einen im Essen und Trinken, was der Lebenserhaltung des einzelnen Menschen dient und zum anderen in jenen Verhaltensweisen, welche die Erhaltung des gesamten Menschengeschlechts zum Ziel haben.  Pater Pio ass und trank sehr wenig. Die Kalorien, die er zu sich nahm, standen in keinem Verhältnis zu dem, was er täglich verbrauchte. Er schlief auch sehr wenig. Immer war er wach und betete, auch dann, wenn er sich im Bett ausruhte oder in seinem Sessel sass. Er betete täglich zwischen 15 und 20 Mal den ganzen Rosenkranz. Auf meine Frage: „Padre, schlafen Sie denn in der Nacht überhaupt nicht, um so viele Rosenkränze beten zu können?“, antwortete er: „So ist es. “  Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Es geht nicht darum, den Mut zu verlieren, wenn man Modelle der Heiligkeit betrachtet, die einem unerreichbar erscheinen. Es gibt Zeugnisse, die als Anregung und Motivation hilfreich sind, aber nicht als zu kopierendes Modell. Das könnte uns nämlich sogar von dem einzigartigen und besonderen Weg abbringen, den der Herr für uns vorgesehen hat. Worauf es ankommt, ist, dass jeder Gläubige seinen eigenen Weg erkennt und sein Bestes zum Vorschein bringt, das, was Gott so persönlich in ihn hineingelegt hat (vgl.  1 Kor 12,7), und nicht, dass er sich verausgabt, indem er versucht, etwas nachzuahmen, das gar nicht für ihn gedacht war. (Gaudete et exsultate, 11)

Pater Pio betet und fastet Tag und Nacht:  Es war die Tugend der Mässigung, die seiner Tapferkeit Ausdauer und Bestand verlieh. Sie führt zu Ausgeglichenheit und Masshaltung in den zwei Grundfunktionen des organischen Lebens: zum einen im Essen und Trinken, was der Lebenserhaltung des einzelnen Menschen dient und zum anderen in jenen Verhaltensweisen, welche die Erhaltung des gesamten Menschengeschlechts zum Ziel haben. Pater Pio ass und trank sehr wenig. Die Kalorien, die er zu sich nahm, standen in keinem Verhältnis zu dem, was er täglich verbrauchte. Er schlief auch sehr wenig. Immer war er wach und betete, auch dann, wenn er sich im Bett ausruhte oder in seinem Sessel sass. Er betete täglich zwischen 15 und 20 Mal den ganzen Rosenkranz. Auf meine Frage: „Padre, schlafen Sie denn in der Nacht überhaupt nicht, um so viele Rosenkränze beten zu können?“, antwortete er: „So ist es. “  Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Es geht nicht darum, den Mut zu verlieren, wenn man Modelle der Heiligkeit betrachtet, die einem unerreichbar erscheinen. Es gibt Zeugnisse, die als Anregung und Motivation hilfreich sind, aber nicht als zu kopierendes Modell. Das könnte uns nämlich sogar von dem einzigartigen und besonderen Weg abbringen, den der Herr für uns vorgesehen hat. Worauf es ankommt, ist, dass jeder Gläubige seinen eigenen Weg erkennt und sein Bestes zum Vorschein bringt, das, was Gott so persönlich in ihn hineingelegt hat (vgl.  1 Kor 12,7), und nicht, dass er sich verausgabt, indem er versucht, etwas nachzuahmen, das gar nicht für ihn gedacht war. (Gaudete et exsultate, 11)

Pater Pio betet und fastet Tag und Nacht: Es war die Tugend der Mässigung, die seiner Tapferkeit Ausdauer und Bestand verlieh. Sie führt zu Ausgeglichenheit und Masshaltung in den zwei Grundfunktionen des organischen Lebens: zum einen im Essen und Trinken, was der Lebenserhaltung des einzelnen Men

Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen:  Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese hervor, die das Böse an der Wurzel ausmerzt. Sie führt zur treuen Erfüllung der eigenen Standespflichten, welche den Gefahren zuvorkommt und zu einer Gottesliebe, die gefährlichen Leidenschaften keinen Raum lässt.  Pater Pio sagte: „Solange ein Tropfen Blut in den Adern fliesst, muss man immer auf der Hut sein und kämpfen“, „Seid beharrlich im Guten“, „Leistet dem Teufel Widerstand, dann wird er vor euch fliehen“, „Vertraut im Kampf auf den Herrn und die heilige Jungfrau: Es wird euch weder an Hilfe fehlen, noch wird sie zu spät kommen!“, „Seid treu! Auf die Nacht folgt der Tag. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)

Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen: Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese hervor, die das Böse an der Wurzel ausmerzt. Sie führt zur treuen Erfüllung der eigenen Standespflichten, welche den Gefahren zuvorkommt und zu einer Gottesliebe, die gefährlichen Leidenschaften keinen Raum lässt. Pater Pio sagte: „Solange ein Tropfen Blut in den Adern fliesst, muss man immer auf der Hut sein und kämpfen“, „Seid beharrlich im Guten“, „Leistet dem Teufel Widerstand, dann wird er vor euch fliehen“, „Vertraut im Kampf auf den Herrn und die heilige Jungfrau: Es wird euch weder an Hilfe fehlen, noch wird sie zu spät kommen!“, „Seid treu! Auf die Nacht folgt der Tag. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)

Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen: Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese her

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke:  Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber sich selbst und ein unbegrenztes Vertrauen auf Gott. Im verzehrenden Feuer der Liebe, die stärker ist als der Tod, lag das Geheimnis seiner einzigartigen Tapferkeit. Dieses Feuer, das sogar sein Innerstes verzehrte, ließ ihn Christus und die Menschen der künftigen Generationen lieben. Nichts konnte ihn mehr scheiden von der Liebe Christi. Gott war seine Stärke und er war unsere Stärke.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)  Hl. Johannes Paul II. :  Das Leiden ist stets eine Prüfung - manchmal eine recht harte Prüfung -, der die Menschheit unterzogen wird. Aus den Paulusbriefen spricht wiederholt zu uns je-nes evangelische Paradox von der Schwachheit und der Stärke, das der Apostel ganz beson-ders an sich selbst erfahren hat und das mit ihm alle jene erleben, die an den Leiden Christi teilhaben. Er schreibt im zweiten Korintherbrief: »Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt«. Im zweiten Brief an Timotheus lesen wir: »Darum muss ich auch dies alles erdulden; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich Glauben geschenkt habe«. Und im Philipperbrief heisst es sogar: »Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt«. (Salvifici Doloris, 23)

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke: Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber sich selbst und ein unbegrenztes Vertrauen auf Gott. Im verzehrenden Feuer der Liebe, die stärker ist als der Tod, lag das Geheimnis seiner einzigartigen Tapferkeit. Dieses Feuer, das sogar sein Innerstes verzehrte, ließ ihn Christus und die Menschen der künftigen Generationen lieben. Nichts konnte ihn mehr scheiden von der Liebe Christi. Gott war seine Stärke und er war unsere Stärke. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Hl. Johannes Paul II. : Das Leiden ist stets eine Prüfung - manchmal eine recht harte Prüfung -, der die Menschheit unterzogen wird. Aus den Paulusbriefen spricht wiederholt zu uns je-nes evangelische Paradox von der Schwachheit und der Stärke, das der Apostel ganz beson-ders an sich selbst erfahren hat und das mit ihm alle jene erleben, die an den Leiden Christi teilhaben. Er schreibt im zweiten Korintherbrief: »Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt«. Im zweiten Brief an Timotheus lesen wir: »Darum muss ich auch dies alles erdulden; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich Glauben geschenkt habe«. Und im Philipperbrief heisst es sogar: »Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt«. (Salvifici Doloris, 23)

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke: Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entschlossenheit, in Freude darüber, mitChristus den Leidensweg von der Krippe bis nach Kalvaria zu gehen. Man lerntjeden schmerzerfüllten Zustand Jesu bewundern, verehren und lieben: die Armutund das Exil, seine Arbeit und sein verborgenes Leben, die mühselige undbeschwerliche Zeit des öffentlichen Wirkens und die physischen und seelischenLeiden auf seinem langen und schmerzhaften Leidensweg. Die Seele fühlt sichmutiger im Leiden und in der Traurigkeit, legt sich liebevoll neben Jesus aufdas blosse Kreuz, richtet den Blick voller Mitleid auf ihn und vernimmt vonseinen Lippen: „Selig, die aus Liebe zur Gerechtigkeit leiden“ (vgl. Mt 5,10). Die Hoffnung, immer mehr mit Christus an der Verherrlichung teilzuhaben, lässtdie Kreuzigung mit ihm erträglicher werden, bis man sich schliesslich im Elendund im Leiden freut. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Die Welt schlägt uns das Gegenteil vor:Unterhaltung, Genuss, Zerstreuung, Vergnügen. Eben das macht das Leben gut, sosagt sie uns. Der weltlich Gesinnte beachtet es nicht, er schaut weg, wenn esin der Familie oder in seiner Umgebung Probleme durch Krankheit oder Leid gibt. Die Welt will nicht trauern: Sie zieht es vor, leidvolle Situationen zuignorieren, zu verdecken oder zu verstecken. Man verschwendet viel Energiedarauf, den Umständen zu entkommen, in denen das Leiden gegenwärtig ist, undglaubt dabei, dass es möglich ist, die Wirklichkeit zu verschleiern, in dernie, niemals, das Kreuz fehlen kann (Gaudete et exsultate, 75).   

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entschlossenheit, in Freude darüber, mitChristus den Leidensweg von der Krippe bis nach Kalvaria zu gehen. Man lerntjeden schmerzerfüllten Zustand Jesu bewundern, verehren und lieben: die Armutund das Exil, seine Arbeit und sein verborgenes Leben, die mühselige undbeschwerliche Zeit des öffentlichen Wirkens und die physischen und seelischenLeiden auf seinem langen und schmerzhaften Leidensweg. Die Seele fühlt sichmutiger im Leiden und in der Traurigkeit, legt sich liebevoll neben Jesus aufdas blosse Kreuz, richtet den Blick voller Mitleid auf ihn und vernimmt vonseinen Lippen: „Selig, die aus Liebe zur Gerechtigkeit leiden“ (vgl. Mt 5,10). Die Hoffnung, immer mehr mit Christus an der Verherrlichung teilzuhaben, lässtdie Kreuzigung mit ihm erträglicher werden, bis man sich schliesslich im Elendund im Leiden freut. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Die Welt schlägt uns das Gegenteil vor:Unterhaltung, Genuss, Zerstreuung, Vergnügen. Eben das macht das Leben gut, sosagt sie uns. Der weltlich Gesinnte beachtet es nicht, er schaut weg, wenn esin der Familie oder in seiner Umgebung Probleme durch Krankheit oder Leid gibt. Die Welt will nicht trauern: Sie zieht es vor, leidvolle Situationen zuignorieren, zu verdecken oder zu verstecken. Man verschwendet viel Energiedarauf, den Umständen zu entkommen, in denen das Leiden gegenwärtig ist, undglaubt dabei, dass es möglich ist, die Wirklichkeit zu verschleiern, in dernie, niemals, das Kreuz fehlen kann (Gaudete et exsultate, 75).  

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entsc