Lasst euch nicht von Satan bestechen:  Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan und den Tod besiegt. Diese Früchte des Sieges und der Rettung möchte er uns Menschen schenken. Das grösste Geschenk ist das Leben - der auferstandene Christus möchte uns das Geschenk der Auferstehung in der Taufe und in der Beichte schenken. Glaubst du, dass Jesus die Auferstehung und das Leben ist? Glaubst du, dass er der Weg ist, der in den Himmel führt? Die Soldaten, welche am Grab wachten, liessen sich durch Geld bestechen, um zu sagen, Jesus sei nicht auferstanden. So viele lassen sich heute durch Satan bestechen und sagen, dass man selber entscheiden kann, was gut und böse ist. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28). Lasst euch nicht in die Irre führen! Don Pierino Galeone Katharina von Siena, † 1380: Denn Ich habe das Wort, meinen eingeborenen Sohn, zur Brücke gemacht, und dies ist die Wahrheit. Durch die Sünde und den Ungehorsam Adams wurde die Strasse unterbrochen, so dass keiner mehr zum unvergänglichen Leben hingelangen konnte, denn die Schuld hatte den Himmel und das Tor meines Erbarmens verriegelt. Sie trieb Dornen, Bedrängnisse und vielerlei Beschwerden hervor, und der Aufruhr richtete sich gegen die Kreatur selbst. Kaum hatte sich nämlich der Mensch gegen mich aufgelehnt, empörte er sich auch gegen sich.  Das Fleisch empörte sich also gleich wider den Geist; der Mensch verlor den Zustand seiner Unschuld und wurde zum unreinen Tier. Alle erschaffenen Dinge erhoben sich wider ihn und wären ihm doch wie zu Beginn untertan geblieben, wenn er sich in dem Stand bewahrt hätte, in den Ich ihn eingesetzt. Weil er sich aber darin nicht bewahrte, verstiess er gegen den Gehorsam zu mir und verdiente sich den ewigen Tod für Leib und Seele.  Und kaum hatte der Mensch gesündigt, wälzte sich ein reissender Strom daher; dessen Wellen werfen ihn unablässig hin und her und treiben ihm Mühsale und Widerwärtigkeiten zu, die er sich selbst bereitet oder die ihm vom Teufel und der Welt bereitet werden. Ihr alle wart am Ertrinken, und keiner, er mochte noch so gerecht sein, konnte zum ewigen Leben gelangen. Darum habe Ich euch, um euch aus euren vielen Übeln herauszuhelfen, eine Brücke beschert in meinem Sohn, damit ihr ohne zu ertrinken den Strom überschreiten könnt. Der Strom ist das stürmische Meer eures finsteren Lebens.

Lasst euch nicht von Satan bestechen: Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan und den Tod besiegt. Diese Früchte des Sieges und der Rettung möchte er uns Menschen schenken. Das grösste Geschenk ist das Leben - der auferstandene Christus möchte uns das Geschenk der Auferstehung in der Taufe und in der Beichte schenken. Glaubst du, dass Jesus die Auferstehung und das Leben ist? Glaubst du, dass er der Weg ist, der in den Himmel führt? Die Soldaten, welche am Grab wachten, liessen sich durch Geld bestechen, um zu sagen, Jesus sei nicht auferstanden. So viele lassen sich heute durch Satan bestechen und sagen, dass man selber entscheiden kann, was gut und böse ist. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28). Lasst euch nicht in die Irre führen! Don Pierino Galeone Katharina von Siena, † 1380: Denn Ich habe das Wort, meinen eingeborenen Sohn, zur Brücke gemacht, und dies ist die Wahrheit. Durch die Sünde und den Ungehorsam Adams wurde die Strasse unterbrochen, so dass keiner mehr zum unvergänglichen Leben hingelangen konnte, denn die Schuld hatte den Himmel und das Tor meines Erbarmens verriegelt. Sie trieb Dornen, Bedrängnisse und vielerlei Beschwerden hervor, und der Aufruhr richtete sich gegen die Kreatur selbst. Kaum hatte sich nämlich der Mensch gegen mich aufgelehnt, empörte er sich auch gegen sich. Das Fleisch empörte sich also gleich wider den Geist; der Mensch verlor den Zustand seiner Unschuld und wurde zum unreinen Tier. Alle erschaffenen Dinge erhoben sich wider ihn und wären ihm doch wie zu Beginn untertan geblieben, wenn er sich in dem Stand bewahrt hätte, in den Ich ihn eingesetzt. Weil er sich aber darin nicht bewahrte, verstiess er gegen den Gehorsam zu mir und verdiente sich den ewigen Tod für Leib und Seele. Und kaum hatte der Mensch gesündigt, wälzte sich ein reissender Strom daher; dessen Wellen werfen ihn unablässig hin und her und treiben ihm Mühsale und Widerwärtigkeiten zu, die er sich selbst bereitet oder die ihm vom Teufel und der Welt bereitet werden. Ihr alle wart am Ertrinken, und keiner, er mochte noch so gerecht sein, konnte zum ewigen Leben gelangen. Darum habe Ich euch, um euch aus euren vielen Übeln herauszuhelfen, eine Brücke beschert in meinem Sohn, damit ihr ohne zu ertrinken den Strom überschreiten könnt. Der Strom ist das stürmische Meer eures finsteren Lebens.

Lasst euch nicht von Satan bestechen: Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan un

In der wahren Umkehr kannst du die Erfahrung von Christus machen:    Die Umkehr ist eine radikale Trennung von der Sünde und vom Bösen, sie ist eine entschlossene Entscheidung, das Gute zu wählen und die Tugenden zu leben. Die Umkehr beinhaltet die Erfahrung von Christus, den man in der Bekehrung aufnimmt. Er ist es, der uns gerufen und in uns von neuem den Glauben, die Hoffnung und die Liebe entzündet hat, um den Weg des Evangeliums zu gehen. In der radikalen Trennung zur Sünde kann sich die Berufung entfalten, die Gott für uns bestimmt hat. Man kann zu Gott sagen: ich glaube an dich und ich hoffe auf dich, dass du mich auf meinem Weg begleitest. Gott wird einen solchen Menschen die Glückseligkeit verkosten lassen und in ihm eine grosse Dankbarkeit für das Gute hervorbringen, das er durch Christus empfangen hat. Sicher wird es Versuchungen geben, aber der Glaube wird dir helfen, dich im Gebet an Gott zu wenden und mit seiner Kraft die Versuchungen zu überwinden. Die wahre Umkehr schenkt uns eine Liebe, die frei ist von allen Bindungen an die Sünde. Die Umkehr ist etwas Übernatürliches, die Umkehr kann nur mit der Hilfe des Gebetes gelingen, denn nur mit der Hilfe Gottes können wir den Satan, die Welt und das eigene Ich besiegen. Bitten wir Jesus, dass er uns das Licht und die Kraft gibt, auf seinem Weg zu gehen, dem Weg der Rettung, der zum Himmel führt. Ohne das Gebet ist es unmöglich, eine radikale Umkehr zu realisieren.  Es gibt Menschen, die zwar nicht mehr sündigen wollen, aber trotzdem nicht bereit sind, auf den Genuss der weltlichen Begierden zu verzichten. Man denkt auf eine sentimentale Art, dass man sich bekehrt hat, aber man kehrt immer wieder zu den alten, sündhaften Anhänglichkeiten zurück. Diese Menschen können nicht die Erfahrung von Christus machen und somit auch nicht von diesem neuen Leben, das er uns schenken will.    Don Pierino Galeone   Hl. Klemens I. zugeschrieben: Solange wir auf der Erde sind, lasst und Busse tun! Denn wir sind Lehm in der Hand Gottes, des Töpfers. Wenn der Töpfer ein Gefäss macht und es in seinem Händen verzogen oder zerstört wird, formt er es wieder neu. Wenn er es aber schon in den Ofen geschoben hat, kann er es nicht mehr ändern. So ist es auch bei uns: Solange wir noch in dieser Welt leben, wollen wir uns von den Sünden, die wir begangen haben, von ganzem Herzen abwenden, damit wir vom Herrn gerettet werden, solange noch Zeit zur Umkehr ist. Wenn wir nämlich die Welt verlassen haben, können wir dort nicht mehr unsere Sünden bekennen und umkehren. Liebe Brüder, darum lasst uns dem Willen des Vaters folgen, die Reinheit des Leibes bewahren, die Gebote des Herrn beobachten. Dann werden wir das ewige Leben erlangen. Denn im Evangelium spricht der Herr: „Wenn ihr das Kleine nicht beachtet, wer wird euch das Grosse geben? Denn ich sage euch: Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen“ (vgl. Lk 6,12. 10). Das bedeutet also: Wahrt die Keuschheit des Leibes und haltet das Siegel unbefleckt, damit wir da das ewige Leben erlangen.

In der wahren Umkehr kannst du die Erfahrung von Christus machen: Die Umkehr ist eine radikale Trennung von der Sünde und vom Bösen, sie ist eine entschlossene Entscheidung, das Gute zu wählen und die Tugenden zu leben. Die Umkehr beinhaltet die Erfahrung von Christus, den man in der Bekehrung aufnimmt. Er ist es, der uns gerufen und in uns von neuem den Glauben, die Hoffnung und die Liebe entzündet hat, um den Weg des Evangeliums zu gehen. In der radikalen Trennung zur Sünde kann sich die Berufung entfalten, die Gott für uns bestimmt hat. Man kann zu Gott sagen: ich glaube an dich und ich hoffe auf dich, dass du mich auf meinem Weg begleitest. Gott wird einen solchen Menschen die Glückseligkeit verkosten lassen und in ihm eine grosse Dankbarkeit für das Gute hervorbringen, das er durch Christus empfangen hat. Sicher wird es Versuchungen geben, aber der Glaube wird dir helfen, dich im Gebet an Gott zu wenden und mit seiner Kraft die Versuchungen zu überwinden. Die wahre Umkehr schenkt uns eine Liebe, die frei ist von allen Bindungen an die Sünde. Die Umkehr ist etwas Übernatürliches, die Umkehr kann nur mit der Hilfe des Gebetes gelingen, denn nur mit der Hilfe Gottes können wir den Satan, die Welt und das eigene Ich besiegen. Bitten wir Jesus, dass er uns das Licht und die Kraft gibt, auf seinem Weg zu gehen, dem Weg der Rettung, der zum Himmel führt. Ohne das Gebet ist es unmöglich, eine radikale Umkehr zu realisieren. Es gibt Menschen, die zwar nicht mehr sündigen wollen, aber trotzdem nicht bereit sind, auf den Genuss der weltlichen Begierden zu verzichten. Man denkt auf eine sentimentale Art, dass man sich bekehrt hat, aber man kehrt immer wieder zu den alten, sündhaften Anhänglichkeiten zurück. Diese Menschen können nicht die Erfahrung von Christus machen und somit auch nicht von diesem neuen Leben, das er uns schenken will. Don Pierino Galeone Hl. Klemens I. zugeschrieben: Solange wir auf der Erde sind, lasst und Busse tun! Denn wir sind Lehm in der Hand Gottes, des Töpfers. Wenn der Töpfer ein Gefäss macht und es in seinem Händen verzogen oder zerstört wird, formt er es wieder neu. Wenn er es aber schon in den Ofen geschoben hat, kann er es nicht mehr ändern. So ist es auch bei uns: Solange wir noch in dieser Welt leben, wollen wir uns von den Sünden, die wir begangen haben, von ganzem Herzen abwenden, damit wir vom Herrn gerettet werden, solange noch Zeit zur Umkehr ist. Wenn wir nämlich die Welt verlassen haben, können wir dort nicht mehr unsere Sünden bekennen und umkehren. Liebe Brüder, darum lasst uns dem Willen des Vaters folgen, die Reinheit des Leibes bewahren, die Gebote des Herrn beobachten. Dann werden wir das ewige Leben erlangen. Denn im Evangelium spricht der Herr: „Wenn ihr das Kleine nicht beachtet, wer wird euch das Grosse geben? Denn ich sage euch: Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen“ (vgl. Lk 6,12. 10). Das bedeutet also: Wahrt die Keuschheit des Leibes und haltet das Siegel unbefleckt, damit wir da das ewige Leben erlangen.

In der wahren Umkehr kannst du die Erfahrung von Christus machen: Die Umkehr ist eine radikale Trennung von der Sünde und vom Bösen, sie ist eine entschlossene Entscheidung, das Gute zu wählen und die Tugenden zu leben. Die Umkehr beinhaltet die Erfahrung von Christus, den man in der Bekehrung au

Die kirchliche Fastenzeit:  Die kirchliche Fastenzeit besteht in drei Arten: Die Teilnahem an den Liturgien, dem Gebet und der Busse. Sicher muss man die offizielle Busse des Aschermittwochs beachten, die Abstinenz und das Fasten. Das Fasten besteht darin, dass man nur eine volle Mahlzeit zu sich nimmt und die beiden anderen Mahlzeiten, sei es am Morgen und am Abend, sollen nur sehr spärlich und einfach sein. Zum Aschermittwoch und zum Karfreitag gehört auch die Abstinenz vom Fleisch.   Die Fastenzeit besteht aber nicht nur darin, dass man an den Liturgien der Fastenzeit teilnimmt, singt und betet, dies reicht nicht aus. Die Fastenzeit ist die Vorbereitung auf Ostern, damit uns das Ostergeheimnis reinigt, aber vorher kommt noch die Zeit der Passion, die Karwoche.  Indem wir auf Ostern zugehen, gehen wir auf den gekreuzigten Jesus zu, in seiner Menschheit sind deine, meine und unsere Sünden. Wir können somit vor dem Gekreuzigten nicht gleichgültig bleiben, dort, wo du bist ist, wo ich bin, wo wir alle sind.  Dieser Weg auf Ostern muss uns auch dazu bringen, dass wir, so gut es geht, durch das Gebet und die Busse Sühne leisten für die Vergehen, die wir mit unseren Sünden der Menschheit Christi zugefügt haben.  Don Pierino Galeone Hl. M. Magdalena von Pazzi: O Jesus, sanft und demütig von Herzen, heile mich von meinem Stolz, mach mein Herz demütig, giesse mir ein wenig deiner so tiefen Demut ein. Ein Armer kann aus sich keine Reichtümer schenken, ein Stolzer kann seinem Herzen keine Demut geben. Nur deine unendliche Güte kann vom Hochmut heilen. «Und dies ist das Heilmittel: den Blick fest auf dich heften, menschgewordenes Wort, das am Kreuze hängt. Siehst du die gedemütigte Seele so zu dir emporblicken, gleich bewegt es dich, sie anzusehen. Mit dem Strahl deines Blickes ziehst du allen Stolz aus ihr heraus, um ihn in deiner Glut zu verzehren. Niemand kann also Demut erwerben, der nicht den Blick auf dich heftet, gekreuzigtes Wort».

Die kirchliche Fastenzeit: Die kirchliche Fastenzeit besteht in drei Arten: Die Teilnahem an den Liturgien, dem Gebet und der Busse. Sicher muss man die offizielle Busse des Aschermittwochs beachten, die Abstinenz und das Fasten. Das Fasten besteht darin, dass man nur eine volle Mahlzeit zu sich nimmt und die beiden anderen Mahlzeiten, sei es am Morgen und am Abend, sollen nur sehr spärlich und einfach sein. Zum Aschermittwoch und zum Karfreitag gehört auch die Abstinenz vom Fleisch. Die Fastenzeit besteht aber nicht nur darin, dass man an den Liturgien der Fastenzeit teilnimmt, singt und betet, dies reicht nicht aus. Die Fastenzeit ist die Vorbereitung auf Ostern, damit uns das Ostergeheimnis reinigt, aber vorher kommt noch die Zeit der Passion, die Karwoche. Indem wir auf Ostern zugehen, gehen wir auf den gekreuzigten Jesus zu, in seiner Menschheit sind deine, meine und unsere Sünden. Wir können somit vor dem Gekreuzigten nicht gleichgültig bleiben, dort, wo du bist ist, wo ich bin, wo wir alle sind. Dieser Weg auf Ostern muss uns auch dazu bringen, dass wir, so gut es geht, durch das Gebet und die Busse Sühne leisten für die Vergehen, die wir mit unseren Sünden der Menschheit Christi zugefügt haben. Don Pierino Galeone Hl. M. Magdalena von Pazzi: O Jesus, sanft und demütig von Herzen, heile mich von meinem Stolz, mach mein Herz demütig, giesse mir ein wenig deiner so tiefen Demut ein. Ein Armer kann aus sich keine Reichtümer schenken, ein Stolzer kann seinem Herzen keine Demut geben. Nur deine unendliche Güte kann vom Hochmut heilen. «Und dies ist das Heilmittel: den Blick fest auf dich heften, menschgewordenes Wort, das am Kreuze hängt. Siehst du die gedemütigte Seele so zu dir emporblicken, gleich bewegt es dich, sie anzusehen. Mit dem Strahl deines Blickes ziehst du allen Stolz aus ihr heraus, um ihn in deiner Glut zu verzehren. Niemand kann also Demut erwerben, der nicht den Blick auf dich heftet, gekreuzigtes Wort».

Die kirchliche Fastenzeit: Die kirchliche Fastenzeit besteht in drei Arten: Die Teilnahem an den Liturgien, dem Gebet und der Busse. Sicher muss man die offizielle Busse des Aschermittwochs beachten, die Abstinenz und das Fasten. Das Fasten besteht darin, dass man nur eine volle Mahlzeit zu sich ni

Heiligkeit ist, mit demütiger Sanftmut reagieren:  Durch seine Demut vermochte Pater Pio mit außergewöhnlicher Schlichtheit das tiefe Bewusstsein seines Nichts und seiner Größe miteinander zu vereinen. Pater Agostino lag in seinem Zimmer mit Schmerzen im Bett. Auf dem Rückweg vom Beichthören blieb Pater Pio an der Tür zur Zelle stehen, um ihn zu grüssen. Dabei sagte er scherzend zu ihm: „He, was machst du denn da im Bett? Steh doch auf!“ Pater Agostino schrie wütend: „Pater Pio, hörst du wohl auf damit! Hast du eigentlich kein Mitleid mit einem armen, kranken Mann?“ Pater Pio wurde bleich, verstummte und senkte die Augen. Dann sagte er: „Mein Bruder, wie fühlst du dich?“ Wenig später ging er gesenkten Hauptes weiter zu seiner Zelle. (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)  Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Mit demütiger Sanftmut reagieren, das ist Heiligkeit.  Jesus sagt: »Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. « (Mt 11,29b). Wenn wir hochmütig und stolz vor den anderen leben, sind wir am Ende müde und erschöpft. Wenn wir aber ihre Grenzen und Fehler mit Milde und Sanftmut sehen, ohne uns für besser zu halten, dann können wir ihnen zur Hand gehen und vermeiden, unsere Energie in unnützen Klagen zu verschwenden. Für die heilige Thérèse von Lisieux besteht »die vollkommene Liebe darin…, die Fehler der anderen zu ertragen, sich nicht über ihre Schwächen zu wundern«.  Die Sanftmut ist ein anderer Ausdruck für die innere Armut dessen, der sein Vertrauen allein auf Gott setzt. Gegen alle Umstände hoffen die Sanftmütigen auf den Herrn, »die aber auf den Herrn hoffen, sie werden das Land besitzen…, ihre Lust haben an der Fülle des Friedens« (Ps 37,9. 11). Gleichzeitig vertraut der Herr auf sie: »Auf den blicke ich: auf den Armen und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort« (Jes 66,2). Aus Gaudete et exsultate, 72,74

Heiligkeit ist, mit demütiger Sanftmut reagieren: Durch seine Demut vermochte Pater Pio mit außergewöhnlicher Schlichtheit das tiefe Bewusstsein seines Nichts und seiner Größe miteinander zu vereinen. Pater Agostino lag in seinem Zimmer mit Schmerzen im Bett. Auf dem Rückweg vom Beichthören blieb Pater Pio an der Tür zur Zelle stehen, um ihn zu grüssen. Dabei sagte er scherzend zu ihm: „He, was machst du denn da im Bett? Steh doch auf!“ Pater Agostino schrie wütend: „Pater Pio, hörst du wohl auf damit! Hast du eigentlich kein Mitleid mit einem armen, kranken Mann?“ Pater Pio wurde bleich, verstummte und senkte die Augen. Dann sagte er: „Mein Bruder, wie fühlst du dich?“ Wenig später ging er gesenkten Hauptes weiter zu seiner Zelle. (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)  Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Mit demütiger Sanftmut reagieren, das ist Heiligkeit. Jesus sagt: »Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. « (Mt 11,29b). Wenn wir hochmütig und stolz vor den anderen leben, sind wir am Ende müde und erschöpft. Wenn wir aber ihre Grenzen und Fehler mit Milde und Sanftmut sehen, ohne uns für besser zu halten, dann können wir ihnen zur Hand gehen und vermeiden, unsere Energie in unnützen Klagen zu verschwenden. Für die heilige Thérèse von Lisieux besteht »die vollkommene Liebe darin…, die Fehler der anderen zu ertragen, sich nicht über ihre Schwächen zu wundern«. Die Sanftmut ist ein anderer Ausdruck für die innere Armut dessen, der sein Vertrauen allein auf Gott setzt. Gegen alle Umstände hoffen die Sanftmütigen auf den Herrn, »die aber auf den Herrn hoffen, sie werden das Land besitzen…, ihre Lust haben an der Fülle des Friedens« (Ps 37,9. 11). Gleichzeitig vertraut der Herr auf sie: »Auf den blicke ich: auf den Armen und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort« (Jes 66,2). Aus Gaudete et exsultate, 72,74

Heiligkeit ist, mit demütiger Sanftmut reagieren: Durch seine Demut vermochte Pater Pio mit außergewöhnlicher Schlichtheit das tiefe Bewusstsein seines Nichts und seiner Größe miteinander zu vereinen. Pater Agostino lag in seinem Zimmer mit Schmerzen im Bett. Auf dem Rückweg vom Beichthören blieb P

Der Kampf im Gebet: Wenn wir uns im Gebet mit Jesus verbinden, dann muss der Satan weichen. Jesus ist treu und kommt denen zu Hilfe, die ihn im Gebet anrufen - er ist es, der uns zum Sieg verhilft. Genau deshalb versucht der Teufel mit aller Kraft, das Gebet zu stören. Er weiss besser als die meisten Christen, wie mächtig das Gebet ist. Darum gibt es kein wahres Gebet, welches nicht mit dem Kampf verbunden ist: der Kampf gegen Satan, gegen die Welt und gegen das eigene Ich. Nur durch diesen Kampf kannst du frei sein in den Gedanken, in den Sinnen und im Herz, um dich mit Christus zu vereinen. So wirst du erfahren, wie die Liebe in deinem Herzen immer glühender wird. Wenn wir gut beten, dann entzündet Gott in unseren Herzen ein grosses Feuer der Liebe. Der Weg des Gebetes ist der Gehorsam, denn der Gehorsam ist Glauben und Nächstenliebe: Glaube, weil du glaubst, dass Gott existiert und dass er zu dir spricht und Nächstenliebe, weil du das tust, was Gott dir aufträgt zum Wohle deiner Mitmenschen. Wer denkt, dass das Gebet eine schöne Erholung ist, der liegt ganz falsch – das ist eine Lüge des Satans. Die wahre Ruhe kommt erst, nach dem du den Kampf des Gebetes überwunden hast.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit seiner Wahrheit und der Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selber aufgeben.

Der Kampf im Gebet: Wenn wir uns im Gebet mit Jesus verbinden, dann muss der Satan weichen. Jesus ist treu und kommt denen zu Hilfe, die ihn im Gebet anrufen - er ist es, der uns zum Sieg verhilft. Genau deshalb versucht der Teufel mit aller Kraft, das Gebet zu stören. Er weiss besser als die meisten Christen, wie mächtig das Gebet ist. Darum gibt es kein wahres Gebet, welches nicht mit dem Kampf verbunden ist: der Kampf gegen Satan, gegen die Welt und gegen das eigene Ich. Nur durch diesen Kampf kannst du frei sein in den Gedanken, in den Sinnen und im Herz, um dich mit Christus zu vereinen. So wirst du erfahren, wie die Liebe in deinem Herzen immer glühender wird. Wenn wir gut beten, dann entzündet Gott in unseren Herzen ein grosses Feuer der Liebe. Der Weg des Gebetes ist der Gehorsam, denn der Gehorsam ist Glauben und Nächstenliebe: Glaube, weil du glaubst, dass Gott existiert und dass er zu dir spricht und Nächstenliebe, weil du das tust, was Gott dir aufträgt zum Wohle deiner Mitmenschen. Wer denkt, dass das Gebet eine schöne Erholung ist, der liegt ganz falsch – das ist eine Lüge des Satans. Die wahre Ruhe kommt erst, nach dem du den Kampf des Gebetes überwunden hast. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit seiner Wahrheit und der Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selber aufgeben.

Der Kampf im Gebet: Wenn wir uns im Gebet mit Jesus verbinden, dann muss der Satan weichen. Jesus ist treu und kommt denen zu Hilfe, die ihn im Gebet anrufen - er ist es, der uns zum Sieg verhilft. Genau deshalb versucht der Teufel mit aller Kraft, das Gebet zu stören. Er weiss besser als die meiste

Das Verkaufen und die Liebe:    „Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10. 21) Jesus schaut auch uns an, er liebt uns und ruft uns ihm nachzufolgen. Wie antworte ich auf diesen Ruf? Folge ich Jesus oder gehe ich traurig weg, weil ich gewisse Sachen nicht verkaufen – mich von ihnen nicht trennen möchte? Diese Fastenzeit ist eine tolle Chance, um wieder einmal neu über diese Frage nachzudenken und um das zu verkaufen, was nicht in ein Leben als Christ passt. Vielleicht denkst du jetzt, dass du das schon oft versucht, aber nicht geschafft hast. Doch Jesus schaut dich vom Kreuz her mit Liebe an und diese Liebe gibt dir die Kraft zum Verkaufen. Das Verkaufen ist eine Wahl, die du triffst und du wählst das, was du liebst. Es geht also um die Liebe, um die Liebe von Jesus zu dir und um deine Liebe zu Jesus. Wir müssen Jesus vertrauen und an ihn glauben. Er hat uns versprochen, dass wir für alles, was wir aus Liebe zu ihm verkaufen das Hundertfache bekommen. Er wird uns helfen, denn für Gott ist nichts unmöglich. Glauben wir ihm und unser Glaube wird Berge versetzen können und uns helfen, in dieser Fastenzeit das zu verkaufen, was wir noch für uns behalten; schlechte Freundschaften, unseren Stolz, unseren Egoismus, unsere Eitelkeit. Seien wir nicht zufrieden mit der Mittelmässigkeit, sondern haben wir, wie der reiche junge Mann im Evangelium, den Wunsch, vollkommen zu sein. Lassen wir uns vom Blick Jesu entzünden. Verkaufen wir alles Schlechte und lassen uns so von der Freude Jesu füllen. So können auch die andern Jesus in uns sehen. So können wir den Mitmenschen Hoffnung bringen und die Freude von Jesus verbreiten. „Geh, verkaufe, was du hast, dann komm und folge mir nach!“

Das Verkaufen und die Liebe: „Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10. 21) Jesus schaut auch uns an, er liebt uns und ruft uns ihm nachzufolgen. Wie antworte ich auf diesen Ruf? Folge ich Jesus oder gehe ich traurig weg, weil ich gewisse Sachen nicht verkaufen – mich von ihnen nicht trennen möchte? Diese Fastenzeit ist eine tolle Chance, um wieder einmal neu über diese Frage nachzudenken und um das zu verkaufen, was nicht in ein Leben als Christ passt. Vielleicht denkst du jetzt, dass du das schon oft versucht, aber nicht geschafft hast. Doch Jesus schaut dich vom Kreuz her mit Liebe an und diese Liebe gibt dir die Kraft zum Verkaufen. Das Verkaufen ist eine Wahl, die du triffst und du wählst das, was du liebst. Es geht also um die Liebe, um die Liebe von Jesus zu dir und um deine Liebe zu Jesus. Wir müssen Jesus vertrauen und an ihn glauben. Er hat uns versprochen, dass wir für alles, was wir aus Liebe zu ihm verkaufen das Hundertfache bekommen. Er wird uns helfen, denn für Gott ist nichts unmöglich. Glauben wir ihm und unser Glaube wird Berge versetzen können und uns helfen, in dieser Fastenzeit das zu verkaufen, was wir noch für uns behalten; schlechte Freundschaften, unseren Stolz, unseren Egoismus, unsere Eitelkeit. Seien wir nicht zufrieden mit der Mittelmässigkeit, sondern haben wir, wie der reiche junge Mann im Evangelium, den Wunsch, vollkommen zu sein. Lassen wir uns vom Blick Jesu entzünden. Verkaufen wir alles Schlechte und lassen uns so von der Freude Jesu füllen. So können auch die andern Jesus in uns sehen. So können wir den Mitmenschen Hoffnung bringen und die Freude von Jesus verbreiten. „Geh, verkaufe, was du hast, dann komm und folge mir nach!“

Das Verkaufen und die Liebe: „Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10. 21) Jesus schaut auch uns an, er liebt uns un

Jesus rettet uns vor dem Verderben:    Im Markusevangelium steht: „In ihrer Synagoge sass ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiss, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!“ (Mk 1,23-25).  Warum sagt Jesus zum Dämon, dass er schweigen soll, obwohl er die Wahrheit sagt, dass Jesus „der Heilige Gottes ist“? Der Dämon stellt Jesus als jemand dar, der gekommen ist, um „ins Verderben zu stürzen“, obwohl er der Heilige Gottes ist. Das ist ein Widerspruch. Der Teufel ist sehr schlau, um alles zu verdrehen, weil er ein Lügner ist. In Wahrheit ist es so, dass nicht Jesus auf diese Welt gekommen ist, um uns „ins Verderben zu stürzen“, sondern Satan ist derjenige, der uns ins Verderben stürzt. Jesus ist gekommen, um uns zu retten. Der Dämon hat den besessenen Mann ins Verderben gestürzt, Jesus hingegen wollte den Mann aus dem Verderben befreien, indem er den Dämon aus ihm vertrieb.    Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Falsche Propheten sind die „Scharlatane“, die einfache und schnelle Lösungen für das Leid anbieten; Abhilfen, die sich dann als völlig unwirksam erweisen: Wie vielen Jugendlichen werden als falsche Heilmittel Drogen, „Wegwerfbeziehungen“, oder schnelle, aber unredliche Verdienstmöglichkeiten angeboten! Und wie viele sind in einem geradezu virtuellen Leben gefangen, in dem die Beziehungen einfacher und schneller scheinen, um sich dann auf dramatische Weise als sinnlos zu entpuppen! Diese Betrüger, die wertlose Dinge anbieten, nehmen hingegen das weg, was am kostbarsten ist: Würde, Freiheit und die Fähigkeit zu lieben. Die Verlockung der Eitelkeit bringt uns dazu, uns wie Pfaue aufzuplustern … um dann der Lächerlichkeit anheim zu fallen; und aus der Lächerlichkeit kommt man nicht mehr heraus. Das ist kein Wunder: Seit jeher spiegelt uns der Teufel – »er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge« (Joh 8,44) – das Böse als gut und das Falsche als wahr vor, um das Herz des Menschen zu verwirren. Jeder von uns ist daher aufgerufen, in seinem Herzen zu unterscheiden und zu prüfen, ob er von den Lügen dieser falschen Propheten bedroht wird. Wir müssen lernen, nicht an der unmittelbaren Oberfläche zu bleiben, sondern das zu erkennen, was in uns gute und dauerhafte Spuren hinterlässt, weil es von Gott kommt und wahrhaft unserem Wohl dient. (Botschaft zur Fastenzeit 2018, 1. November 2017)

Jesus rettet uns vor dem Verderben:   Im Markusevangelium steht: „In ihrer Synagoge sass ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiss, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!“ (Mk 1,23-25). Warum sagt Jesus zum Dämon, dass er schweigen soll, obwohl er die Wahrheit sagt, dass Jesus „der Heilige Gottes ist“? Der Dämon stellt Jesus als jemand dar, der gekommen ist, um „ins Verderben zu stürzen“, obwohl er der Heilige Gottes ist. Das ist ein Widerspruch. Der Teufel ist sehr schlau, um alles zu verdrehen, weil er ein Lügner ist. In Wahrheit ist es so, dass nicht Jesus auf diese Welt gekommen ist, um uns „ins Verderben zu stürzen“, sondern Satan ist derjenige, der uns ins Verderben stürzt. Jesus ist gekommen, um uns zu retten. Der Dämon hat den besessenen Mann ins Verderben gestürzt, Jesus hingegen wollte den Mann aus dem Verderben befreien, indem er den Dämon aus ihm vertrieb.   Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Falsche Propheten sind die „Scharlatane“, die einfache und schnelle Lösungen für das Leid anbieten; Abhilfen, die sich dann als völlig unwirksam erweisen: Wie vielen Jugendlichen werden als falsche Heilmittel Drogen, „Wegwerfbeziehungen“, oder schnelle, aber unredliche Verdienstmöglichkeiten angeboten! Und wie viele sind in einem geradezu virtuellen Leben gefangen, in dem die Beziehungen einfacher und schneller scheinen, um sich dann auf dramatische Weise als sinnlos zu entpuppen! Diese Betrüger, die wertlose Dinge anbieten, nehmen hingegen das weg, was am kostbarsten ist: Würde, Freiheit und die Fähigkeit zu lieben. Die Verlockung der Eitelkeit bringt uns dazu, uns wie Pfaue aufzuplustern … um dann der Lächerlichkeit anheim zu fallen; und aus der Lächerlichkeit kommt man nicht mehr heraus. Das ist kein Wunder: Seit jeher spiegelt uns der Teufel – »er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge« (Joh 8,44) – das Böse als gut und das Falsche als wahr vor, um das Herz des Menschen zu verwirren. Jeder von uns ist daher aufgerufen, in seinem Herzen zu unterscheiden und zu prüfen, ob er von den Lügen dieser falschen Propheten bedroht wird. Wir müssen lernen, nicht an der unmittelbaren Oberfläche zu bleiben, sondern das zu erkennen, was in uns gute und dauerhafte Spuren hinterlässt, weil es von Gott kommt und wahrhaft unserem Wohl dient. (Botschaft zur Fastenzeit 2018, 1. November 2017)

Jesus rettet uns vor dem Verderben: Im Markusevangelium steht: „In ihrer Synagoge sass ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiss, wer du bist: der Heili