Engel, die Boten Gottes: Engel sind Boten Gottes (Altgriechisch ἄγγελος ángelos „Bote“, Hebräisch מלאך mal'ach „Bote“). Wenn Gott einen Engel sendet, um eine wichtige Botschaft zu übermitteln, dann bezeichnen wir diesen Boten als Erzengel. Gott möchte aber nicht nur seine Engel senden, um Botschaften zu übermitteln, sondern er möchte, dass auch wir seine Boten sind. Als getaufte Menschen sind wir berufen, das Evangelium mit unserem ganzen Leben zu verkünden. Wir sollen wie die guten Engel sein, die eine gute Botschaft übermitteln (Evangelium, auf Griechisch εὐαγγέλιον euangélion „Gute Nachricht“ oder „Frohe Botschaft“). Die abgefallenen Engel (Satan und die Dämonen) versuchen, durch schlechte Botschaften die Bosheit in der Welt zu verbreiten. Sie sind Boten, die die Menschen durch die weltlichen Begierden zur Sünde verführen. Zusammen mit dem Erzengel Michael und allen guten Engeln sollen wir Gott verteidigen und das Evangelium, die Botschaft des Heils, verkünden. Jesus ist das menschgewordene Wort Gottes – ihn sollen wir als den gekreuzigten und auferstandenen Herrn, als den Retter der Welt verkünden. Wollen wir wie die guten Engel sein, indem wir Gott in Demut und mit reinem Herzen dienen. Wollen wir wie die guten Engel die bösen Engel bekämpfen, welche in der Welt umhergehen, um die Menschen zur Sünde zu verleiten. Der Kampf besteht darin, dass wir nicht auf die Stimme der weltlichen Begierden hören, sondern das Evangelium betrachten und es praktizieren. Überall sollen wir die Botschaft von Christus verkünden, indem wir das Evangelium in uns aufnehmen, es durch unser Leben bezeugen und es den Mitmenschen verkünden. Don Pierino Galeone Bernhard von Clairvaux († 1153): „Gott befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Ps 91,11). Welche Ehrfurcht muss dir dieses Wort einflößen, welche Hingabe in dir hervorbringen und welches Vertrauen muss es dir schenken. Ehrfurcht wegen ihrer Anwesenheit, Hingabe wegen ihres Wohlwollens, Vertrauen wegen ihres Schutzes. Sie sind also da, sie sind bei dir, nicht nur mit dir, sondern auch für dich. Sie sind da, um zu schützen, sie sind da, um zu helfen. Aber wenn auch Gott sie aufgeboten hat, so dürfen doch wir nicht gegen sie undankbar sein. Denn aus großer Liebe gehorchen sie ihm, und sie kommen uns in dieser großen Not zu Hilfe.
Engel, die Boten Gottes: Engel sind Boten Gottes (Altgriechisch ἄγγελος ángelos „Bote“, Hebräisch מלאך mal'ach „Bote“). Wenn Gott einen Engel sendet, um eine wichtige Botschaft zu übermitteln, dann bezeichnen wir diesen Boten als Erzengel. Gott möchte aber nicht nur seine Engel senden, um Botscha
Jesus, mein Leben, meine Liebe, meine Stärke: In Moment der Eucharistischen Wandlung erneuert Jesus sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung und verbirgt sich göttlich unter den Gestalten von Brot und Wein in der Eucharistie. Er erneuert so sein Leiden, während dem er die Sünden der Welt, meine, deine, unsere Sünden auf sich genommen hat. Vergesst nicht, wenn wir den Kontakt mit Jesus verlieren, dann ist die erste Wirkung, dass wir einander nicht mehr lieben, denn dies ist eng aufeinander bezogen. Wenn du dich von Jesus entfernst, entfernst du dich vom Nächsten. Dann beginnt das Murren, die Kritik, die Spaltung und vielleicht auch anderes. Meine Kinder! Jesus hat wirklich sein Leben und sein Blut für uns hingegeben. Seien wir ernsthaft und folgen wir nicht dem, was uns unser eigener Kopf sagt. In der heiligen Hostie ist Jesus wirklich, wahrhaft und wesentlich mit Leib, Blut, Seele und Gottheit gegenwärtig. Sage Jesus, der durch die hl. Kommunion in dir gegenwärtig ist: Jesus, ich bete dich an, ich danke dir für die vielen Gnaden, die du mir geschenkt hast, denen ich vielleicht nicht vollkommen entsprochen habe. Ich bitte dich um Vergebung, wenn ich in der Vergangenheit schwach und hinfällig gewesen bin. Aber ich verspreche dir, vor dir, der Muttergottes und vor der Dreifaltigkeit, mein Leben zu ändern, besser zu sein. Jesus, ich sage es dir von ganzem Herzen, ich sage es dir mit Liebe: Segne mich, segne meine Familie, meine Ehefrau, meinen Ehemann, meine Kinder und meine Arbeit. Ich will wahrhaft mit dir, mit der Muttergottes und mit Pater Pio sein. Jesus, hilf mir! Danke! O Maria, du weisst, wie ich die vergangenen Monate gelebt habe. Deine Fürsprache bei Jesus wird bestimmt bewirken, mir neuen Mut zu schenken, den Weg wieder aufzunehmen. Lasst uns aufstehen und zusammen mit Jesus, der Muttergottes und Pater Pio vorwärts gehen. Wir haben nichts zu verlieren, nur alles zu gewinnen. Jeder bemühe sich in der Familie und am Arbeitsplatz durch die Nächstenliebe und durch die eheliche Liebe wahrhaft zu bezeugen, dass wir Jesus wirklich nachfolgen. Es gibt keine andere Weise, Jesus nachzufolgen, als sein Wort zu befolgen, so wie er es mit seinem himmlischen Vater getan hat: «Ich bleibe in der Liebe des Vaters, indem ich sein Wort immer befolge. Don Pierino Galeone Hl. Mutter Teresa: Jemand hat mich gefragt: «Wie ist das möglich, dass Sie so anpacken? Wie ist es möglich, dass Sie immerzu lächeln?» Ich sagte: «Warum hat sich Jesus zum Brot des Lebens gemacht? Er kam zu mir an diesem Morgen aus dem einen Grund, um meine Stärke zu sein, mein Leben, meine Liebe, meine Freude – und das ist er auch für Sie!». (aus Wo die Liebe ist, da ist Gott)
Jesus, mein Leben, meine Liebe, meine Stärke: In Moment der Eucharistischen Wandlung erneuert Jesus sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung und verbirgt sich göttlich unter den Gestalten von Brot und Wein in der Eucharistie. Er erneuert so sein Leiden, während dem er die Sünden der Welt, mei
Wie wird der Glaube entzündet und wie abgelöscht? Der Glaube wird durch das Wort Gottes entzündet und er wird abgelöscht, wenn du das Wort Gottes nicht befolgst. Wenn du das Wort Gottes nicht befolgst, ist es unvermeidlich, dass du dann zur Welt gehst und das Wort der Welt hörst. Du lehnst dich so gegen das Wort Gottes auf und wirst heidnisch. Die Welt, der Mensch, alles, wurde durch das Wort Gottes erschaffen. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, es schenkt uns das Heil. Das Wort Gottes nährt uns. Durch das Wort Gottes wollte sich Jesus in der Eucharistie uns selbst schenken. Das Wort Gottes schenkt Gott, schenkt das Leben Gottes, damit du Kind Gottes wirst. Das Wort Gottes schenkt dir alles, auch dein Heil. Das Wort Gottes ist der Glaube! Papst Benedikt XVI. : Ich lade euch ein, das Wort Gottes voll Ehrfurcht zu hören und es mutig zu verkündigen, damit die ganze Welt im Hören glaubt, im Glauben hofft und in der Hoffnung liebt. (6. 11. 2005)
Wie wird der Glaube entzündet und wie abgelöscht? Der Glaube wird durch das Wort Gottes entzündet und er wird abgelöscht, wenn du das Wort Gottes nicht befolgst. Wenn du das Wort Gottes nicht befolgst, ist es unvermeidlich, dass du dann zur Welt gehst und das Wort der Welt hörst. Du lehnst dich s
Das Gute zum Bösen missbrauchen: Die Güter, die der Mensch gegen den Willen Gottes gebraucht, werden nicht in sich schlecht. Was schlecht ist, das ist der frei gewählte Missbrauch der Güter gegen den Plan Gottes. Der Mensch also ändert das Gute zum Bösen. Was ist die Voraussetzung, um etwas gegen Gott zu missbrauchen? Der Ausgangspunkt des Bösen ist das Gute - der Mensch liebt in einer übertriebenen Art und Weise ein Gut, so dass er nicht mehr schaut, wem das Gut gehört und wie es gebraucht werden soll. Satan spornt uns zu dieser übertriebenen Anhänglichkeit zu einem Gut an, um es dann durch die Begierden gegen den Plan Gottes zu missbrauchen. So werden die Güter, die Gott erschaffen hat und in sich gut sind, zu Instrumenten, die Gott beleidigen. Satan weiss sehr gut, dass Gott uns die Kraft geben kann, die Güter gemäss seinem Willen zu gebrauchen. Darum will er uns langsam von Gott trennen. Das tut er, indem er das Gebet, die Betrachtung, die Wachsamkeit oder auch die Beziehung zum geistlichen Begleiter schwächt. Dann erhöht er die Anziehungskraft, welche unsere Liebe zu etwas / jemand entzündet. Dann trennt man sich Schritt für Schritt von Gott. Was bleibt ist die Verwirrung im Verstand, im Willen und in der Psyche. Gottes Kraft zeigt sich genau in der Versuchung: wenn man mit ihm verbunden ist, wird man immer siegen. Viele sagen: Jetzt habe ich meine Pflicht getan (Arbeit, Gebet, Betrachtung usw. ), jetzt will ich ein wenig geniessen. Genau hier öffnet man Satan eine Türe, um in uns diese übertriebenen Liebe zu etwas / jemand zu entzünden. Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI: Wir dürfen nicht darüber schweigen, dass es das Böse gibt. Wir sehen es an so vielen Orten in dieser Welt; wir sehen es aber auch – und das erschreckt uns – in unserem eigenen Leben. Ja, in unserem eigenen Herzen gibt es die Neigung zum Bösen, den Egoismus, den Neid, die Aggression. Mit einer gewissen Selbstdisziplin lässt sich das vielleicht einigermassen kontrollieren. Schwieriger wird es aber mit einem eher verborgenen Schlechtsein, das sich wie ein dumpfer Nebel auf uns legen kann, und das ist die Trägheit, die Schwerfälligkeit, das Gute zu wollen und zu tun. Immer wieder in der Geschichte haben aufmerksame Zeitgenossen darauf hingewiesen: Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen. (Ansprache vor Jugendlichen 24. September 2011)
Das Gute zum Bösen missbrauchen: Die Güter, die der Mensch gegen den Willen Gottes gebraucht, werden nicht in sich schlecht. Was schlecht ist, das ist der frei gewählte Missbrauch der Güter gegen den Plan Gottes. Der Mensch also ändert das Gute zum Bösen. Was ist die Voraussetzung, um etwas gegen
Auf das Wort Gottes hören und es befolgen: “Werdet aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, sonst betrügt ihr euch selbst“! (Jak 1,22). Um zu glauben, ist es nötig, an Gott zu glauben, sein Wort hören und es befolgen. Darum ist es auch nötig, es zu kennen und um es zu kennen, braucht es die Betrachtung. Nur so, durch die Kenntnis des Wortes Gottes und durch die Betrachtung, können wir im geistlichen Leben vorwärtsgehen. Das Wort Gottes ist Licht: “Dein Wort ist Licht auf meinem Weg“. (Ps 119,105). Die Betrachtung bewahrt das Wort Gottes im Herzen und der Gehorsam lässt das Wort Gottes zu einem Werk werden, damit alles, was Christus uns durch sein Wort schenkt, verwirklicht werden kann. Durch das Hören auf das Wort Gottes wird der Glaube entzündet. Wenn man sich aber an die Güter der Welt hängt, an die Genüsse des Leibes und an das eigene Ich, dann wird das Hören auf das Wort Gottes geschwächt. Du kannst nicht gleichzeitig auf das Wort Gottes und auf dein Ich hören, das durch deinen Hochmut genährt wird. Es ist nötig, dass du mit grosser Willensanstrengung dein Ich zum Schweigen bringst, indem du auf das Wort Gottes hörst, es betrachtest und so durch den Gehorsam die guten Werke vollbringst, die das Heil schenken. Hören bedeutet, dass deine ganze Person hören soll: die Vernunft, der Wille, das Herz und die Sinne, damit dich das Wort Gottes ganz durchdringt. Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam, es ist ein zweiseitig geschliffenes Schwert und dringt bis ins Mark vor. Wenn du das Wort Gottes in deine ganze Person eintreten lässt, dann wirkt es gegen deinen Hochmut oder die Unreinheit oder die Anhänglichkeit an die Güter der Welt. Vergiss nicht, die erste Anhänglichkeit an die Welt betrifft dich; es ist die Anhänglichkeit an dein Ich. Darum soll dein Glaube stets eine innige Begegnung mit Jesus sein, durch das Hören, Betrachten und Befolgen des Wortes Gottes. Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI. : Der Glaube ist vor allem persönliche, innige Begegnung mit Jesus, er ist das Erfahren seiner Nähe, seiner Freundschaft, seiner Liebe, und nur so lernt man, ihn immer besser zu kennen, ihn immer mehr zu lieben und ihm zu folgen. Möge dies einem jeden von uns geschehen können! (21. 10. 2009)
Auf das Wort Gottes hören und es befolgen: “Werdet aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, sonst betrügt ihr euch selbst“! (Jak 1,22). Um zu glauben, ist es nötig, an Gott zu glauben, sein Wort hören und es befolgen. Darum ist es auch nötig, es zu kennen und um es zu kennen, braucht es die Bet
Pater Pio, berufen zum Kampf gegen Satan: Pater Pio beschreibt, wie er am 1. Januar 1903 über seine Berufung nachdachte. Da sah er in einer Vision, wie er von Christus auf ein Schlachtfeld geführt wurde, wo sich gute Menschen in weissen Kleidern gegen böse Menschen in schwarzen Kleidern zum Kampf rüsteten. Auf einmal sah Pater Pio, wie Satan in die Mitte der beiden Heere trat. Christus sagte zu Pater Pio: „Kämpfe gegen ihn an. “ Pater Pio zitterte am ganzen Leib, aber Jesus sprach zu ihm: „Nur Mut, beginne vertrauensvoll den Kampf, rücke mutig vor, denn ich werde hinter dir stehen; ich werde dir helfen und nicht zulassen, dass er dich überwältigt. Als Lohn für den Sieg werde ich dir eine herrliche Krone geben, die deine Stirne zieren wird. “ Pater Pio begann zu kämpfen und besiegte den bösen Feind. Jesus sagte zu ihm, dass er den Kampf weiter führen solle, denn Satan werde von neuem kommen, um seine verlorene Ehre zurück zu gewinnen. Jesus ermutigte ihn: „Halte deine Augen immer offen, denn jenes geheimnisvolle Wesen wird versuchen, dich aus dem Hinterhalt anzugreifen . . . Denke an mein Versprechen: Ich werde dir immer nahe sein, ich werde dir immer helfen, damit es dir gelingt, es niederzuringen. “ In einer zweiten Vision sah er ein helles Licht. In diesem Licht sah er, wie sein Eintritt in das Kloster nichts anderes bedeutete, als sich dem Kampf mit jenem geheimnisvollen Wesen der Hölle, mit dem er in der vorherigen Vision gerungen hatte, zu stellen. Jesus versprach Pater Pio, immer bei ihm zu sein und mit ihm zu kämpfen, vorausgesetzt, dass er sein Vertrauen allein auf ihn setzen werde. In der Nacht vor der Abreise in das Kloster von Morcone (5. auf den 6. Januar 1903) hatte Pater Pio noch eine dritte Vision: Er sah Jesus und Maria, die ihn ermutigten und ihm ihre Liebe zusicherten. (vgl. Briefe I, S. 1479 - 1484) Der hl. Pater Pio schreibt: Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit seiner Wahrheit und der Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selber aufgeben.
Pater Pio, berufen zum Kampf gegen Satan: Pater Pio beschreibt, wie er am 1. Januar 1903 über seine Berufung nachdachte. Da sah er in einer Vision, wie er von Christus auf ein Schlachtfeld geführt wurde, wo sich gute Menschen in weissen Kleidern gegen böse Menschen in schwarzen Kleidern zum Kampf
Der Hl. Pater Pio spricht über die Gefahr der irdischen Freuden: Schaut, wie die Feinde des Kreuzes Tag für Tag mehr triumphieren. O Gott im Himmel, fortwährend brennen sie lichterloh, von tausend Wünschen nach irdischen Freuden verzehrt! Jesus lädt sie ein, sich an jenem stets lebendigen Wasser zu laben. Jesus weiß genau, wie nötig sie es haben, ihren Durst an diesem neuen Wasser, das er für die wahrhaft Durstigen bereit hält, zu löschen, damit sie nicht in den Flammen, von welchen sie verzehrt werden, zugrunde gehen. Jesus richtet an sie jene zärtliche Einladung: „Kommt zu mir alle, die ihr durstig seid, und ich werde euch zu trinken geben“ (vgl. Joh 7,37); doch, mein Gott, welche Antwort erhaltet Ihr darauf von diesen Unglücklichen? Sie tun so, als ob sie Euch nicht verstünden, sie ergreifen die Flucht vor Euch, und was noch schlimmer ist, diese Elenden, die schon so lange daran gewöhnt sind, in jenem Feuer der irdischen Vergnügungen zu leben und inmitten dieser Flammen alt geworden sind, hören Eure liebevollen Aufforderungen gar nicht mehr und merken auch nicht mehr, in welch furchtbarer Gefahr sie schweben. (Briefe I, Brief 290) Leo der Grosse († 461): Das Kreuz auf sich nehmen bedeutet, die Begierden abtöten, die Laster ausrotten, alles Eitle vermeiden, jedem Irrtum absagen.
Der Hl. Pater Pio spricht über die Gefahr der irdischen Freuden: Schaut, wie die Feinde des Kreuzes Tag für Tag mehr triumphieren. O Gott im Himmel, fortwährend brennen sie lichterloh, von tausend Wünschen nach irdischen Freuden verzehrt! Jesus lädt sie ein, sich an jenem stets lebendigen Wasser
Pater Pio schreibt über die Wichtigkeit, für die Sünder zu beten: Pater Pio betete zu Jesus: O, Jesus, Lazarus hat Euch nicht selbst darum gebeten, dass Ihr ihn wieder zum Leben erwecktet; es genügten für ihn die Gebete einer sündigen Frau (vgl. Joh 11,21 ff. ). Oh, so ist es denn hier, o mein göttlicher Herr, eine andere sündige Seele, eine unvergleichlich schuldigere, die Euch bittet für die vielen Toten, die sich selbst nicht darum kümmern, Euch zu bitten, auferweckt zu werden. Ihr kennt das grausame Martyrium, o mein Herr und mein König, das mir von diesen ebensolchen Lazarussen verursacht wird: ruft sie mit einer so mächtigen Stimme, die ihnen das Leben wiedergibt und sie auf Euer Befehl hin das Grab ihrer schmutzigen Vergnügen verlassen. Tut es, o Herr, und wir alle werden den Reichtum Eurer Barmherzigkeit preisen. (Briefe I, Brief 292) (Eph 2,1-6): Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht.
Pater Pio schreibt über die Wichtigkeit, für die Sünder zu beten: Pater Pio betete zu Jesus: O, Jesus, Lazarus hat Euch nicht selbst darum gebeten, dass Ihr ihn wieder zum Leben erwecktet; es genügten für ihn die Gebete einer sündigen Frau (vgl. Joh 11,21 ff. ). Oh, so ist es denn hier, o mein gö
Was für ein Vorbild bist du: Um ein Vorbild zu sein, muss man sich überlegen, gemäss wem oder was man ein Vorbild sein will. Ein gewähltes Ideal bestimmt also, ob man Vorbild ist oder nicht. Das Vorbild ist wie ein Widerschein von jemandem oder etwas, was man als Ideal gewählt hat. Unser Ideal ist Christus, der gekreuzigt wurde, gestorben ist und auferstand. Der Hl. Pater Pio hat ganz vereint mit Christus gelebt. Wer das Evangelium lebt, der wird zu einem Vorbild. Auch die Lehre der Kirche soll in deinem Leben durchscheinen. Für die Geweihten sind auch die Konstitutionen Ausgangspunkt, um vorbildlich zu leben. Jedes Charisma kommt vom Heiligen Geist. Wenn wir ein wahres Abbild von Christus sein wollen, dann müssen wir auf ihn schauen und von ihm lernen. Wer seine Standes-Pflichten nicht ausübt, der ist kein Vorbild. Um ein Vorbild zu sein, braucht es auch den Verzicht auf all das, was das Vorbildsein schwächt oder gar verunmöglicht. Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Ich sage immer das, was der hl. Franz von Assisi bekräftigte: Christus hat uns gesandt, um das Evangelium auch durch das Wort zu verkündigen. Der Satz lautet folgendermassen: „Verkündet stets das Evangelium. Und wenn es nötig sein sollte, dann tut es in Worten“. Was heisst das? Das Evangelium verkündigen durch die Authentizität des Lebens, durch ein kohärentes Leben. Aber in dieser Welt, der der Reichtum so sehr schadet, ist es erforderlich, dass wir Priester, dass wir Schwestern, dass wir alle kohärent sind im Hinblick auf unsere Armut [. . . ] Wir müssen kohärent sein, authentisch sein. Um diesen Weg zu gehen, müssen wir das tun, was der hl. Franz sagt: predigen wir das Evangelium durch unser Vorbild, und erst dann in Worten! Vor allem aber müssen die anderen Menschen das Evangelium anhand unseres Lebens ablesen können. (6. Juli 2013)
Was für ein Vorbild bist du: Um ein Vorbild zu sein, muss man sich überlegen, gemäss wem oder was man ein Vorbild sein will. Ein gewähltes Ideal bestimmt also, ob man Vorbild ist oder nicht. Das Vorbild ist wie ein Widerschein von jemandem oder etwas, was man als Ideal gewählt hat. Unser Ideal i
