Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen:  Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese hervor, die das Böse an der Wurzel ausmerzt. Sie führt zur treuen Erfüllung der eigenen Standespflichten, welche den Gefahren zuvorkommt und zu einer Gottesliebe, die gefährlichen Leidenschaften keinen Raum lässt.  Pater Pio sagte: „Solange ein Tropfen Blut in den Adern fliesst, muss man immer auf der Hut sein und kämpfen“, „Seid beharrlich im Guten“, „Leistet dem Teufel Widerstand, dann wird er vor euch fliehen“, „Vertraut im Kampf auf den Herrn und die heilige Jungfrau: Es wird euch weder an Hilfe fehlen, noch wird sie zu spät kommen!“, „Seid treu! Auf die Nacht folgt der Tag. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)

Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen: Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese hervor, die das Böse an der Wurzel ausmerzt. Sie führt zur treuen Erfüllung der eigenen Standespflichten, welche den Gefahren zuvorkommt und zu einer Gottesliebe, die gefährlichen Leidenschaften keinen Raum lässt. Pater Pio sagte: „Solange ein Tropfen Blut in den Adern fliesst, muss man immer auf der Hut sein und kämpfen“, „Seid beharrlich im Guten“, „Leistet dem Teufel Widerstand, dann wird er vor euch fliehen“, „Vertraut im Kampf auf den Herrn und die heilige Jungfrau: Es wird euch weder an Hilfe fehlen, noch wird sie zu spät kommen!“, „Seid treu! Auf die Nacht folgt der Tag. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)

Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen: Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese her

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke:  Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber sich selbst und ein unbegrenztes Vertrauen auf Gott. Im verzehrenden Feuer der Liebe, die stärker ist als der Tod, lag das Geheimnis seiner einzigartigen Tapferkeit. Dieses Feuer, das sogar sein Innerstes verzehrte, ließ ihn Christus und die Menschen der künftigen Generationen lieben. Nichts konnte ihn mehr scheiden von der Liebe Christi. Gott war seine Stärke und er war unsere Stärke.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)  Hl. Johannes Paul II. :  Das Leiden ist stets eine Prüfung - manchmal eine recht harte Prüfung -, der die Menschheit unterzogen wird. Aus den Paulusbriefen spricht wiederholt zu uns je-nes evangelische Paradox von der Schwachheit und der Stärke, das der Apostel ganz beson-ders an sich selbst erfahren hat und das mit ihm alle jene erleben, die an den Leiden Christi teilhaben. Er schreibt im zweiten Korintherbrief: »Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt«. Im zweiten Brief an Timotheus lesen wir: »Darum muss ich auch dies alles erdulden; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich Glauben geschenkt habe«. Und im Philipperbrief heisst es sogar: »Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt«. (Salvifici Doloris, 23)

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke: Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber sich selbst und ein unbegrenztes Vertrauen auf Gott. Im verzehrenden Feuer der Liebe, die stärker ist als der Tod, lag das Geheimnis seiner einzigartigen Tapferkeit. Dieses Feuer, das sogar sein Innerstes verzehrte, ließ ihn Christus und die Menschen der künftigen Generationen lieben. Nichts konnte ihn mehr scheiden von der Liebe Christi. Gott war seine Stärke und er war unsere Stärke. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Hl. Johannes Paul II. : Das Leiden ist stets eine Prüfung - manchmal eine recht harte Prüfung -, der die Menschheit unterzogen wird. Aus den Paulusbriefen spricht wiederholt zu uns je-nes evangelische Paradox von der Schwachheit und der Stärke, das der Apostel ganz beson-ders an sich selbst erfahren hat und das mit ihm alle jene erleben, die an den Leiden Christi teilhaben. Er schreibt im zweiten Korintherbrief: »Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt«. Im zweiten Brief an Timotheus lesen wir: »Darum muss ich auch dies alles erdulden; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich Glauben geschenkt habe«. Und im Philipperbrief heisst es sogar: »Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt«. (Salvifici Doloris, 23)

Pater Pio leidet tapfer durch Gottes Stärke: Pater Pio kannte die genaue Dauer seines Lebens. Deshalb liess er keine Zeit verstreichen, um stets zusammen mit Christus für die Brüder leidend zu lieben und liebend zu leiden. Sei-ne feste Glaubensüberzeugung verlieh ihm ein tiefes Misstrauen gegenüber

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entschlossenheit, in Freude darüber, mitChristus den Leidensweg von der Krippe bis nach Kalvaria zu gehen. Man lerntjeden schmerzerfüllten Zustand Jesu bewundern, verehren und lieben: die Armutund das Exil, seine Arbeit und sein verborgenes Leben, die mühselige undbeschwerliche Zeit des öffentlichen Wirkens und die physischen und seelischenLeiden auf seinem langen und schmerzhaften Leidensweg. Die Seele fühlt sichmutiger im Leiden und in der Traurigkeit, legt sich liebevoll neben Jesus aufdas blosse Kreuz, richtet den Blick voller Mitleid auf ihn und vernimmt vonseinen Lippen: „Selig, die aus Liebe zur Gerechtigkeit leiden“ (vgl. Mt 5,10). Die Hoffnung, immer mehr mit Christus an der Verherrlichung teilzuhaben, lässtdie Kreuzigung mit ihm erträglicher werden, bis man sich schliesslich im Elendund im Leiden freut. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Die Welt schlägt uns das Gegenteil vor:Unterhaltung, Genuss, Zerstreuung, Vergnügen. Eben das macht das Leben gut, sosagt sie uns. Der weltlich Gesinnte beachtet es nicht, er schaut weg, wenn esin der Familie oder in seiner Umgebung Probleme durch Krankheit oder Leid gibt. Die Welt will nicht trauern: Sie zieht es vor, leidvolle Situationen zuignorieren, zu verdecken oder zu verstecken. Man verschwendet viel Energiedarauf, den Umständen zu entkommen, in denen das Leiden gegenwärtig ist, undglaubt dabei, dass es möglich ist, die Wirklichkeit zu verschleiern, in dernie, niemals, das Kreuz fehlen kann (Gaudete et exsultate, 75).   

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entschlossenheit, in Freude darüber, mitChristus den Leidensweg von der Krippe bis nach Kalvaria zu gehen. Man lerntjeden schmerzerfüllten Zustand Jesu bewundern, verehren und lieben: die Armutund das Exil, seine Arbeit und sein verborgenes Leben, die mühselige undbeschwerliche Zeit des öffentlichen Wirkens und die physischen und seelischenLeiden auf seinem langen und schmerzhaften Leidensweg. Die Seele fühlt sichmutiger im Leiden und in der Traurigkeit, legt sich liebevoll neben Jesus aufdas blosse Kreuz, richtet den Blick voller Mitleid auf ihn und vernimmt vonseinen Lippen: „Selig, die aus Liebe zur Gerechtigkeit leiden“ (vgl. Mt 5,10). Die Hoffnung, immer mehr mit Christus an der Verherrlichung teilzuhaben, lässtdie Kreuzigung mit ihm erträglicher werden, bis man sich schliesslich im Elendund im Leiden freut. Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Die Welt schlägt uns das Gegenteil vor:Unterhaltung, Genuss, Zerstreuung, Vergnügen. Eben das macht das Leben gut, sosagt sie uns. Der weltlich Gesinnte beachtet es nicht, er schaut weg, wenn esin der Familie oder in seiner Umgebung Probleme durch Krankheit oder Leid gibt. Die Welt will nicht trauern: Sie zieht es vor, leidvolle Situationen zuignorieren, zu verdecken oder zu verstecken. Man verschwendet viel Energiedarauf, den Umständen zu entkommen, in denen das Leiden gegenwärtig ist, undglaubt dabei, dass es möglich ist, die Wirklichkeit zu verschleiern, in dernie, niemals, das Kreuz fehlen kann (Gaudete et exsultate, 75).  

Pater Pio, tapfer und mutig im Leiden: Pater Pio erklärte mir den Weg des Leidens: Als erstes nimmt man denSchmerz, den Gott zulässt, an, um die eigene Vergangenheit wiedergutzumachen,die Seele zu reinigen und so die Abscheu vor dem Leiden zu überwinden. Dannumarmt man das Leiden mit Eifer und Entsc

Die Jungfräulichkeit:  Die Jungfräulichkeit ist nicht nur eine Sache des Leibes, sondern sie umfasst den ganzen Menschen. Wer auf die Begierden der Sexualität verzichtet, der ist in allen Dimensionen rein: in den Gedanken, in den Gefühlen, in der Sexualität, im Willen, in den Sinnen, in der Psyche. Jesus sagt, dass jene, die ein reines Herz haben, Gott schauen (vgl. Mt 5,8). Wer ein reines Herz hat, der hat eine übernatürliche Sicht und lebt in der Liebe. In diesem Zustand erfährt die Seele eine grosse Freude, weil sie durch den Verzicht auf etwas Kleines alles erhält: Gott, den Mitmenschen, alle Geschöpfe. In einem reinen Herzen schlägt die Liebe und diese Liebe sucht die Liebe: man sucht Gott, so wie ein Kind die Mutter sucht. Wer Gott sucht, der wird ihn finden, und wer Gott findet, der wir ihn erkennen und immer mehr lieben. Man lebt in Gemeinschaft mit Gott, der im reinen Herzen wohnt. Gott giesst seine Gnaden reichlich aus in ein jungfräuliches Herz. Wenn du jemand liebst, dann dienst du ihm: der Dienst ist das sichere Merkmal der Liebe. Es gibt keine Liebe ohne den Dienst. Der Mitmensch ist das grösste Geschenk auf Erden, denn wenn wir ihm dienen, leben wir in der Liebe. Gott gibt uns seine Liebe, um die Mitmenschen zu lieben. Jesus hat den Vater geliebt, indem er ihm gehorsam war und sein Leben am Kreuz aus Liebe zu uns Menschen hingab. Bewachen wir das Licht des Glaubens in unseren Herzen, indem wir es mit der Hand vor der Welt, dem Zweifel, der Verwirrung und den Schwachheiten schützen. So wird unsere Lampe brennen bei Tag und bei Nacht und wir werden bereit sein, wenn der Bräutigam kommt (vgl. Mt 25,1-13).  Don Pierino Galeone Hl. Katharina von Siena: Du, ewige Dreifaltigkeit, bist ein tiefes Meer, in dem ich immer Neues entdecke, je länger ich suche. Und je mehr ich finde, desto mehr suche ich dich.

Die Jungfräulichkeit: Die Jungfräulichkeit ist nicht nur eine Sache des Leibes, sondern sie umfasst den ganzen Menschen. Wer auf die Begierden der Sexualität verzichtet, der ist in allen Dimensionen rein: in den Gedanken, in den Gefühlen, in der Sexualität, im Willen, in den Sinnen, in der Psyche. Jesus sagt, dass jene, die ein reines Herz haben, Gott schauen (vgl. Mt 5,8). Wer ein reines Herz hat, der hat eine übernatürliche Sicht und lebt in der Liebe. In diesem Zustand erfährt die Seele eine grosse Freude, weil sie durch den Verzicht auf etwas Kleines alles erhält: Gott, den Mitmenschen, alle Geschöpfe. In einem reinen Herzen schlägt die Liebe und diese Liebe sucht die Liebe: man sucht Gott, so wie ein Kind die Mutter sucht. Wer Gott sucht, der wird ihn finden, und wer Gott findet, der wir ihn erkennen und immer mehr lieben. Man lebt in Gemeinschaft mit Gott, der im reinen Herzen wohnt. Gott giesst seine Gnaden reichlich aus in ein jungfräuliches Herz. Wenn du jemand liebst, dann dienst du ihm: der Dienst ist das sichere Merkmal der Liebe. Es gibt keine Liebe ohne den Dienst. Der Mitmensch ist das grösste Geschenk auf Erden, denn wenn wir ihm dienen, leben wir in der Liebe. Gott gibt uns seine Liebe, um die Mitmenschen zu lieben. Jesus hat den Vater geliebt, indem er ihm gehorsam war und sein Leben am Kreuz aus Liebe zu uns Menschen hingab. Bewachen wir das Licht des Glaubens in unseren Herzen, indem wir es mit der Hand vor der Welt, dem Zweifel, der Verwirrung und den Schwachheiten schützen. So wird unsere Lampe brennen bei Tag und bei Nacht und wir werden bereit sein, wenn der Bräutigam kommt (vgl. Mt 25,1-13). Don Pierino Galeone Hl. Katharina von Siena: Du, ewige Dreifaltigkeit, bist ein tiefes Meer, in dem ich immer Neues entdecke, je länger ich suche. Und je mehr ich finde, desto mehr suche ich dich.

Die Jungfräulichkeit: Die Jungfräulichkeit ist nicht nur eine Sache des Leibes, sondern sie umfasst den ganzen Menschen. Wer auf die Begierden der Sexualität verzichtet, der ist in allen Dimensionen rein: in den Gedanken, in den Gefühlen, in der Sexualität, im Willen, in den Sinnen, in der Psyche.

Jeder Mensch ist verbunden mit dem Kreuz, aber nicht jeder auf die gleiche Weise:  Jesus nimmt auf dem Kreuz die Sünden aller Menschen auf sich. Johannes der Täufer sagte über Jesus: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Joh 1,29). Jeder Mensch ist also mit dem Geheimnis des Kreuzes verbunden. Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass der leidende und gekreuzigte Jesus zutiefst mit meinem Leben verbunden ist: • Indem ich ihm helfe, wie Simon von Zyrene das Kreuz zu tragen, • indem ich ihm wie Veronika das Gesicht trockne, • indem ich ihn verwerfe, • indem ich ihn ans Kreuz schlage, • indem ich ihn verspotte, • indem ich ihm die Dornenkrone auf das Haupt drücke, • indem ich ihm ins Gesicht spucke und ihn schlage, • indem ich ihn bis auf das Blut verwunde, • indem ich wie Maria, Johannes und Maria Magdalena unter dem Kreuz stehe.  Der gekreuzigte Jesus ist mit uns verbunden, indem wir entweder das Leiden mit ihm tragen oder indem wir ihn von neuem kreuzigen. Jesus ist in jedem Moment unseres Lebens mit dem Kreuz auf den Schultern gegenwärtig. Jesus sehnt sich danach, dass wir die stillen Zyrenäer sind, die mit ihm das Leiden und das Kreuz tagen. Bemühe dich, durch den Gehorsam und die Nächstenliebe, Jesus auf dem Kreuzweg beizustehen.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Bemühe dich, die Bitternisse deines Lebens zu ertragen, damit du an den Leiden Christi teilhaben kannst.

Jeder Mensch ist verbunden mit dem Kreuz, aber nicht jeder auf die gleiche Weise: Jesus nimmt auf dem Kreuz die Sünden aller Menschen auf sich. Johannes der Täufer sagte über Jesus: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Joh 1,29). Jeder Mensch ist also mit dem Geheimnis des Kreuzes verbunden. Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass der leidende und gekreuzigte Jesus zutiefst mit meinem Leben verbunden ist: • Indem ich ihm helfe, wie Simon von Zyrene das Kreuz zu tragen, • indem ich ihm wie Veronika das Gesicht trockne, • indem ich ihn verwerfe, • indem ich ihn ans Kreuz schlage, • indem ich ihn verspotte, • indem ich ihm die Dornenkrone auf das Haupt drücke, • indem ich ihm ins Gesicht spucke und ihn schlage, • indem ich ihn bis auf das Blut verwunde, • indem ich wie Maria, Johannes und Maria Magdalena unter dem Kreuz stehe. Der gekreuzigte Jesus ist mit uns verbunden, indem wir entweder das Leiden mit ihm tragen oder indem wir ihn von neuem kreuzigen. Jesus ist in jedem Moment unseres Lebens mit dem Kreuz auf den Schultern gegenwärtig. Jesus sehnt sich danach, dass wir die stillen Zyrenäer sind, die mit ihm das Leiden und das Kreuz tagen. Bemühe dich, durch den Gehorsam und die Nächstenliebe, Jesus auf dem Kreuzweg beizustehen. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Bemühe dich, die Bitternisse deines Lebens zu ertragen, damit du an den Leiden Christi teilhaben kannst.

Jeder Mensch ist verbunden mit dem Kreuz, aber nicht jeder auf die gleiche Weise: Jesus nimmt auf dem Kreuz die Sünden aller Menschen auf sich. Johannes der Täufer sagte über Jesus: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Joh 1,29). Jeder Mensch ist also mit dem Geheimnis des

Mit Liebe beten:  Die Liebe ist immer eine Gabe. Die Liebe ist eine Gabe von dir an den Herrn. Wenn du betest und alle deine Zerstreuungen und Sorgen verwirfst und dein Herz dem Herrn, dem du dich schenken willst, zugeneigt ist, so ist dies Liebe. Durch das Gebet schenkst du die Gabe deiner Sinne, deiner Gedanken und deines Willens, denn ohne Gabe gibt es keine Liebe.  Wenn du trotz deiner Schwachheiten den Willen hast, dem Herrn immer wohlgefälliger zu sein, so ist dieser Wille Liebe. Die Gaben, die der Herr von dir möchte, zeigt er dir durch seinen Willen. Du musst immer wieder auf die Versuchungen der Welt und des Stolzes verzichten; es sind ständige Abtötungen. Die Abtötung ist ein Tod, der in dir die Wünsche des Verstandes und des Fleisches sterben lässt. Es ist ein Verzicht, eine Tren-nung vom Bösen.  Aber dieser Verzicht an deinem Ich und deinem Fleisch ist eine Gabe an den Herrn, denn du verzichtest am Bösen um das Gute zu tun. Wenn du dem Bösen folgst, kannst du nicht dem Guten folgen und nur wenn du am Bösen verzichtest, kannst du sicher auch das Gute tun. Dies ist dem Herrn sehr wohlgefällig und er ist bereit, deinem Herzen weitere Impulse zu geben, damit du ihm alles schenkst, was du bist und was du hast. Er will alles von dir, damit er dir alles schenken kann. Die Kraft aber für diese Trennung musst du vom Herrn im Gebet erbitten.  Wir können uns nicht vorstellen, mit welch grosser Freude der Herr uns erfüllt, wenn wir ihm auch die kleinsten Gaben schenken.  Höre mit Demut auf die Stimme des Hl. Geistes, der dich einlädt, damit du dich allem entäusserst, was dich noch an dein Ich, an deinen Verstand oder deinen Leib bindet, damit du immer mehr im geistlichen Leben vorwärts gehen kannst.  Don Pierino Galeone Mutter Teresa: Bitte den Heiligen Geist in dir zu beten. Bitte den Heiligen Geist, in dich hineinzukommen und zu beten. Lerne zu beten, liebe es zu beten und bete oft. Spüre das Bedürfnis, zu beten und beten zu wollen.

Mit Liebe beten: Die Liebe ist immer eine Gabe. Die Liebe ist eine Gabe von dir an den Herrn. Wenn du betest und alle deine Zerstreuungen und Sorgen verwirfst und dein Herz dem Herrn, dem du dich schenken willst, zugeneigt ist, so ist dies Liebe. Durch das Gebet schenkst du die Gabe deiner Sinne, deiner Gedanken und deines Willens, denn ohne Gabe gibt es keine Liebe. Wenn du trotz deiner Schwachheiten den Willen hast, dem Herrn immer wohlgefälliger zu sein, so ist dieser Wille Liebe. Die Gaben, die der Herr von dir möchte, zeigt er dir durch seinen Willen. Du musst immer wieder auf die Versuchungen der Welt und des Stolzes verzichten; es sind ständige Abtötungen. Die Abtötung ist ein Tod, der in dir die Wünsche des Verstandes und des Fleisches sterben lässt. Es ist ein Verzicht, eine Tren-nung vom Bösen. Aber dieser Verzicht an deinem Ich und deinem Fleisch ist eine Gabe an den Herrn, denn du verzichtest am Bösen um das Gute zu tun. Wenn du dem Bösen folgst, kannst du nicht dem Guten folgen und nur wenn du am Bösen verzichtest, kannst du sicher auch das Gute tun. Dies ist dem Herrn sehr wohlgefällig und er ist bereit, deinem Herzen weitere Impulse zu geben, damit du ihm alles schenkst, was du bist und was du hast. Er will alles von dir, damit er dir alles schenken kann. Die Kraft aber für diese Trennung musst du vom Herrn im Gebet erbitten. Wir können uns nicht vorstellen, mit welch grosser Freude der Herr uns erfüllt, wenn wir ihm auch die kleinsten Gaben schenken. Höre mit Demut auf die Stimme des Hl. Geistes, der dich einlädt, damit du dich allem entäusserst, was dich noch an dein Ich, an deinen Verstand oder deinen Leib bindet, damit du immer mehr im geistlichen Leben vorwärts gehen kannst. Don Pierino Galeone Mutter Teresa: Bitte den Heiligen Geist in dir zu beten. Bitte den Heiligen Geist, in dich hineinzukommen und zu beten. Lerne zu beten, liebe es zu beten und bete oft. Spüre das Bedürfnis, zu beten und beten zu wollen.

Mit Liebe beten: Die Liebe ist immer eine Gabe. Die Liebe ist eine Gabe von dir an den Herrn. Wenn du betest und alle deine Zerstreuungen und Sorgen verwirfst und dein Herz dem Herrn, dem du dich schenken willst, zugeneigt ist, so ist dies Liebe. Durch das Gebet schenkst du die Gabe deiner Sinne, d

Ein reines Herz erkennt Gott und sieht Christus im Nächsten…  Es gibt zwei Reiche, das Reich Gottes und das Reich Satans. Das Reich Gottes hat die Säulen des Gehorsams und der Nächstenliebe. Im Reich Satans hingegen herrschen der Hochmut und die Unreinheit.  Wenn das Gebet schwach ist, sinkt man sehr einfach nur ins Menschliche hinein. Der Glaube vermindert sich, man beginnt, gemäss dem eigenen Ich zu handeln, mit Hochmut und Überheblichkeit, auch die Unreinheit kommt hinzu.  Damit sich der Glaube auf die übernatürliche Ebene erheben kann, braucht es das Gebet und die Wachsamkeit. Das Gebet ist die Batterie, um den Glauben aufzuladen. Die Tugend der Reinheit wird durch den Gehorsam und die Nächstenliebe festgelegt. Wenn wir dem Wort Gottes, das Geist und Leben Gottes ist, gehorchen, kommt Gott in uns, er wohnt in uns (vgl. Joh 14,23) und reinigt alles. Er macht unser Herz reiner und unseren Verstand demütiger, so dass wir nicht mehr murren, kritisieren, niemanden mehr urteilen und die Nächstenliebe immer grosszügiger ausüben. Wenn wir darin beständig sind, werden wir rein wie ein Kind und die Bosheit Satans kann durch keine Versuchung mehr in uns eintreten. Wir gehen mit Jesus gelassen und zufrieden vorwärts, denn ER kämpft und besiegt Satan.  «Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen» (Mt 5,8). Wir erkennen Gott und begegnen ihm im Nächsten. Papst Franziskus hat gesagt, dass in den Armen, Kranken und Leidenden das Fleisch Christi ist, welches wir gläubig betrachten und berühren (vgl. Fastenbotschaft 2020).  Don Pierino Galeone  Papst Franziskus: Ein Dialog von Herz zu Herz, von Freund zu Freund. Das Gebet ist so wichtig. Es ist mehr als eine Pflicht, es ist Ausdruck der Notwendigkeit, die Liebe Gottes zu erwidern, die uns immer vorausgeht und stützt. Ja, der Christ betet in dem Wissen, dass er solcher Liebe nicht würdig ist. Was in den Augen Gottes wirklich zählt, ist, dass das Gebet in uns eindringt und schließlich unser hartes Herz erweicht, um es immer mehr zu ihm und seinem Willen zu bekehren. (vgl. Fastenbotschaft 2020)

Ein reines Herz erkennt Gott und sieht Christus im Nächsten… Es gibt zwei Reiche, das Reich Gottes und das Reich Satans. Das Reich Gottes hat die Säulen des Gehorsams und der Nächstenliebe. Im Reich Satans hingegen herrschen der Hochmut und die Unreinheit. Wenn das Gebet schwach ist, sinkt man sehr einfach nur ins Menschliche hinein. Der Glaube vermindert sich, man beginnt, gemäss dem eigenen Ich zu handeln, mit Hochmut und Überheblichkeit, auch die Unreinheit kommt hinzu. Damit sich der Glaube auf die übernatürliche Ebene erheben kann, braucht es das Gebet und die Wachsamkeit. Das Gebet ist die Batterie, um den Glauben aufzuladen. Die Tugend der Reinheit wird durch den Gehorsam und die Nächstenliebe festgelegt. Wenn wir dem Wort Gottes, das Geist und Leben Gottes ist, gehorchen, kommt Gott in uns, er wohnt in uns (vgl. Joh 14,23) und reinigt alles. Er macht unser Herz reiner und unseren Verstand demütiger, so dass wir nicht mehr murren, kritisieren, niemanden mehr urteilen und die Nächstenliebe immer grosszügiger ausüben. Wenn wir darin beständig sind, werden wir rein wie ein Kind und die Bosheit Satans kann durch keine Versuchung mehr in uns eintreten. Wir gehen mit Jesus gelassen und zufrieden vorwärts, denn ER kämpft und besiegt Satan. «Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen» (Mt 5,8). Wir erkennen Gott und begegnen ihm im Nächsten. Papst Franziskus hat gesagt, dass in den Armen, Kranken und Leidenden das Fleisch Christi ist, welches wir gläubig betrachten und berühren (vgl. Fastenbotschaft 2020). Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Ein Dialog von Herz zu Herz, von Freund zu Freund. Das Gebet ist so wichtig. Es ist mehr als eine Pflicht, es ist Ausdruck der Notwendigkeit, die Liebe Gottes zu erwidern, die uns immer vorausgeht und stützt. Ja, der Christ betet in dem Wissen, dass er solcher Liebe nicht würdig ist. Was in den Augen Gottes wirklich zählt, ist, dass das Gebet in uns eindringt und schließlich unser hartes Herz erweicht, um es immer mehr zu ihm und seinem Willen zu bekehren. (vgl. Fastenbotschaft 2020)

Ein reines Herz erkennt Gott und sieht Christus im Nächsten… Es gibt zwei Reiche, das Reich Gottes und das Reich Satans. Das Reich Gottes hat die Säulen des Gehorsams und der Nächstenliebe. Im Reich Satans hingegen herrschen der Hochmut und die Unreinheit. Wenn das Gebet schwach ist, sinkt man seh

Wie schön ist es, ein barmherziges Herz zu haben:    Der Blinde ist im biblischen Sinn jener, der die übernatürlichen Realitäten nicht sieht: er sieht und hört das nicht, was von Gott kommt. Wer für Gott blind ist, der hört Gott nicht, der zu uns Menschen spricht und er hält die Stimme des eignen Ichs, die nicht von Gott kommt, als die wahre Stimme. Solche Menschen klagen oft andere an, die Jesus treu folgen. Auch einige Pharisäer waren so. Jesus sagte über sie: „Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weisst du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind? Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen“ (Mt 15,11-14). Jesus gibt uns also den Rat, dass wir diese Menschen sprechen lassen sollen, denn Gott selber wird schauen, dass sie zum Schweigen gebracht werden. Ich erinnere mich an einige geistliche Kinder von Pater Pio. Sie gingen zu ihm und sagten: „Wenn sie wüssten, was die Zeitung schlechtes über sie schreibt!“ Pater Pio sagte: „Lasst sie schreiben. Gott wird schauen. “ Als ich ein junger Priester war, wurde ich oft verleumdet. Ich litt sehr darunter. Ich habe oft für diese Menschen gebetet, dass Gott ihnen sein Licht schenkt. Ich kann auch sagen, dass jene Menschen, die mich am liebsten lebendig verbrannt hätten, oft nach vielen Jahren kamen und mich herzlich umarmten. Es ist also wichtig, dass wir Gott die Sache überlassen, wenn wir verleumdet werden. Lassen wir uns nicht beeindrucken, wenn die Menschen uns kritisieren und richten, sondern bemühen wir uns immer, gemäss Gott zu sprechen und dieses Leiden Gott zu schenken. Wir sollen auf Gott hören, an Gott glauben und ihm vertrauen. Er wird unsere Vernunft bestimmt erhellen und unserem Willen Kraft geben, auch wenn er zögert und auf sich warten lässt. Wir sollen nicht nur vergeben, sondern auch entschuldigen. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). Wie schön ist es, ein barmherziges Herz zu haben.  Glaubt mir: wenn ihr jene entschuldigt, die euch ein Leiden zufügen, könnt ihr euch nicht vorstellen, welch grosse Freude euch Gott schenkt. Es ist wichtig, dass ihr nicht nur vergebt, sondern auch alle entschuldigt, die euch ein Leiden zufügen. Jesus hat für jene gebetet, die ihn kreuzigten, damit sie umkehren. Seid immer gütig. Wie schön ist es, den Nächsten trotz des Leidens anzunehmen.    Don Pieriono Galeone   Hl. Pater Pio: Nie wirst du dich über irgendwelche Kränkungen beklagen, egal von welcher Seite sie dir auch zugefügt werden, wenn du daran denkst, dass Jesus von der Bosheit gerade jener Menschen, welchen er selbst nur Gutes erwiesen hatte, mit Schmähungen jeder Art überhäuft wurde. Allen wirst du in christlicher Liebe vergeben, wenn du dir das Beispiel des göttlichen Meisters vor Augen hältst, der sogar diejenigen, die ihn kreuzigten, vor seinem Vater entschuldigte.

Wie schön ist es, ein barmherziges Herz zu haben: Der Blinde ist im biblischen Sinn jener, der die übernatürlichen Realitäten nicht sieht: er sieht und hört das nicht, was von Gott kommt. Wer für Gott blind ist, der hört Gott nicht, der zu uns Menschen spricht und er hält die Stimme des eignen Ichs, die nicht von Gott kommt, als die wahre Stimme. Solche Menschen klagen oft andere an, die Jesus treu folgen. Auch einige Pharisäer waren so. Jesus sagte über sie: „Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weisst du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind? Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen“ (Mt 15,11-14). Jesus gibt uns also den Rat, dass wir diese Menschen sprechen lassen sollen, denn Gott selber wird schauen, dass sie zum Schweigen gebracht werden. Ich erinnere mich an einige geistliche Kinder von Pater Pio. Sie gingen zu ihm und sagten: „Wenn sie wüssten, was die Zeitung schlechtes über sie schreibt!“ Pater Pio sagte: „Lasst sie schreiben. Gott wird schauen. “ Als ich ein junger Priester war, wurde ich oft verleumdet. Ich litt sehr darunter. Ich habe oft für diese Menschen gebetet, dass Gott ihnen sein Licht schenkt. Ich kann auch sagen, dass jene Menschen, die mich am liebsten lebendig verbrannt hätten, oft nach vielen Jahren kamen und mich herzlich umarmten. Es ist also wichtig, dass wir Gott die Sache überlassen, wenn wir verleumdet werden. Lassen wir uns nicht beeindrucken, wenn die Menschen uns kritisieren und richten, sondern bemühen wir uns immer, gemäss Gott zu sprechen und dieses Leiden Gott zu schenken. Wir sollen auf Gott hören, an Gott glauben und ihm vertrauen. Er wird unsere Vernunft bestimmt erhellen und unserem Willen Kraft geben, auch wenn er zögert und auf sich warten lässt. Wir sollen nicht nur vergeben, sondern auch entschuldigen. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). Wie schön ist es, ein barmherziges Herz zu haben. Glaubt mir: wenn ihr jene entschuldigt, die euch ein Leiden zufügen, könnt ihr euch nicht vorstellen, welch grosse Freude euch Gott schenkt. Es ist wichtig, dass ihr nicht nur vergebt, sondern auch alle entschuldigt, die euch ein Leiden zufügen. Jesus hat für jene gebetet, die ihn kreuzigten, damit sie umkehren. Seid immer gütig. Wie schön ist es, den Nächsten trotz des Leidens anzunehmen. Don Pieriono Galeone Hl. Pater Pio: Nie wirst du dich über irgendwelche Kränkungen beklagen, egal von welcher Seite sie dir auch zugefügt werden, wenn du daran denkst, dass Jesus von der Bosheit gerade jener Menschen, welchen er selbst nur Gutes erwiesen hatte, mit Schmähungen jeder Art überhäuft wurde. Allen wirst du in christlicher Liebe vergeben, wenn du dir das Beispiel des göttlichen Meisters vor Augen hältst, der sogar diejenigen, die ihn kreuzigten, vor seinem Vater entschuldigte.

Wie schön ist es, ein barmherziges Herz zu haben: Der Blinde ist im biblischen Sinn jener, der die übernatürlichen Realitäten nicht sieht: er sieht und hört das nicht, was von Gott kommt. Wer für Gott blind ist, der hört Gott nicht, der zu uns Menschen spricht und er hält die Stimme des eignen Ic

Worin besteht die Freundschaft?  Der Freund ist jener, der das Gute gibt durch seine Taten, durch seine Worte, durch sein Gebet und durch sein Leiden. Wenn jemand sagt: „Ich bin dein Freund“, aber das Gute nicht gibt, dann ist er nicht wirklich dein Freund. Dass man ein Freund ist, zeigt man vor allem, wenn man jemandem in schwierigen Zeiten beisteht und ihn tröstet, erquickt, unterstützt, Hoffnung schenkt und ihm verzeiht. Alles, was nicht mit dem Geben des Guten verbunden ist, gehört nicht zur Freundschaft, sondern zerstört die Freundschaft. Der Freund gibt das Gute nicht, damit er das Gute zurückbekommt, denn dieses Verhalten zeigt, dass man das Gute aus Eigeninteresse gibt. Wenn eine Person dir in Zeiten der Freude, aber auch in Zeiten des Leidens beisteht, dann kannst du erkennen, dass sie dir ein Freund ist. Aus dieser Erfahrung wächst auch ein tiefes Vertrauen, das einem hilft, dem Freund in Freude und Leid alles anzuvertrauen. Es ist eine schöne Erfahrung, wenn ein Freund es verseht, im richtigen Moment das zu geben, was dir hilft. Damit man ein Freund sein kann, muss man wachsam sein, um die Freude und Sorgen des Freundes zu erkennen und zu teilen. Es braucht auch die Klugheit, damit man die Freundschaft nicht auf falsche Botschaften aufbaut. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn jemand einem viele Komplimente macht. Diese Komplimente können einem denken lassen, dass diese Person ein guter Freund ist, aber vielleicht macht er diese Komplimente aus einer falschen Motivation heraus, damit er dich aus Eigeninteresse für sich gewinnt. Wenn man diese Komplimente nicht in Klugheit annimmt, dann kann es geschehen, dass man den anderen in seinen Schwachheiten unterstützt, die er nicht überwunden hat. So hat man ihm nicht das Gute gegeben, sondern in ihm das Böse gefördert. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn ein Freund schlecht über einen Priester oder über einen Mitmenschen spricht. Wenn ich dem zustimme, dann unterstütze ich den Freund in einem Laster, und das ist alles andere als gut. Wenn man ein guter Freund ist, dann hilft man dem anderen, die Schwächen zu überwinden und die Liebe zu leben.  Don Pierino Galeone Gregor von Nazianz († 390) schreibt über den Hl. Basilius den Grossen: Gleiche Hoffnung auf Erkenntnis bestimmte uns beiden den Weg, Hoffnung auf Erkenntnis, um die doch die Menschen einander am meisten beneiden. Aber zwischen uns gab es den Neid nicht. Und doch war uns ein Wettkampf wichtig: Das war der Streit zwischen uns, nicht, wer den ersten Preis gewänne, sondern wer ihn den andern gewinnen lasse. Denn jeder hielt den Ruhm des andern für seinen eigenen.

Worin besteht die Freundschaft? Der Freund ist jener, der das Gute gibt durch seine Taten, durch seine Worte, durch sein Gebet und durch sein Leiden. Wenn jemand sagt: „Ich bin dein Freund“, aber das Gute nicht gibt, dann ist er nicht wirklich dein Freund. Dass man ein Freund ist, zeigt man vor allem, wenn man jemandem in schwierigen Zeiten beisteht und ihn tröstet, erquickt, unterstützt, Hoffnung schenkt und ihm verzeiht. Alles, was nicht mit dem Geben des Guten verbunden ist, gehört nicht zur Freundschaft, sondern zerstört die Freundschaft. Der Freund gibt das Gute nicht, damit er das Gute zurückbekommt, denn dieses Verhalten zeigt, dass man das Gute aus Eigeninteresse gibt. Wenn eine Person dir in Zeiten der Freude, aber auch in Zeiten des Leidens beisteht, dann kannst du erkennen, dass sie dir ein Freund ist. Aus dieser Erfahrung wächst auch ein tiefes Vertrauen, das einem hilft, dem Freund in Freude und Leid alles anzuvertrauen. Es ist eine schöne Erfahrung, wenn ein Freund es verseht, im richtigen Moment das zu geben, was dir hilft. Damit man ein Freund sein kann, muss man wachsam sein, um die Freude und Sorgen des Freundes zu erkennen und zu teilen. Es braucht auch die Klugheit, damit man die Freundschaft nicht auf falsche Botschaften aufbaut. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn jemand einem viele Komplimente macht. Diese Komplimente können einem denken lassen, dass diese Person ein guter Freund ist, aber vielleicht macht er diese Komplimente aus einer falschen Motivation heraus, damit er dich aus Eigeninteresse für sich gewinnt. Wenn man diese Komplimente nicht in Klugheit annimmt, dann kann es geschehen, dass man den anderen in seinen Schwachheiten unterstützt, die er nicht überwunden hat. So hat man ihm nicht das Gute gegeben, sondern in ihm das Böse gefördert. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn ein Freund schlecht über einen Priester oder über einen Mitmenschen spricht. Wenn ich dem zustimme, dann unterstütze ich den Freund in einem Laster, und das ist alles andere als gut. Wenn man ein guter Freund ist, dann hilft man dem anderen, die Schwächen zu überwinden und die Liebe zu leben. Don Pierino Galeone Gregor von Nazianz († 390) schreibt über den Hl. Basilius den Grossen: Gleiche Hoffnung auf Erkenntnis bestimmte uns beiden den Weg, Hoffnung auf Erkenntnis, um die doch die Menschen einander am meisten beneiden. Aber zwischen uns gab es den Neid nicht. Und doch war uns ein Wettkampf wichtig: Das war der Streit zwischen uns, nicht, wer den ersten Preis gewänne, sondern wer ihn den andern gewinnen lasse. Denn jeder hielt den Ruhm des andern für seinen eigenen.

Worin besteht die Freundschaft? Der Freund ist jener, der das Gute gibt durch seine Taten, durch seine Worte, durch sein Gebet und durch sein Leiden. Wenn jemand sagt: „Ich bin dein Freund“, aber das Gute nicht gibt, dann ist er nicht wirklich dein Freund. Dass man ein Freund ist, zeigt man vor all