Pater Pio unser Vorbild: Bis aufs Letzte geduldig sein Auf der Treppe, die von der kleinen Sakristei zum Konvent führt, folgte Pater Pio ein Mann dicht hinterher und fragte ihn etwas. Er antwortete freundlich auf seine Frage. Doch der arme Mann begann - vielleicht weil ihn die Antwort nicht zufrieden stellte – ihm die gleiche Frage wieder und wieder zu stellen, bis wir bei seiner Zelle ankamen.  Ich werde die außerordentliche Demut Pater Pios nie vergessen, der den Mann, in dem, was er so eindringlich erbat, nicht zufrieden stellen konnte, ihn aber ebenso wenig mit einer schroffen Zurechtweisung, die wir alle für unmittelbar bevorstehend und gewiss hielten, enttäuschen wollte.  Vielmehr hob Pater Pio seinen Blick in die Höhe, tat einen tiefen Atemzug, lächelte, und indem er auf den Mann schaute, sagte er: „Und wenn es mich den Tod kosten würde, so muss ich doch bis aufs Letzte geduldig sein. “ „Mein Freund“, fuhr er fort, „es hängt nicht von mir ab, dass ich dich nicht zufrieden stellen kann. Auch mir tut es sehr leid. Ich bin nicht der Herr. “ Die Zärtlichkeit und die Demut Pater Pios heiterten den Gesprächspartner auf und erfüllten die Herzen aller Anwesenden mit tiefem Frieden. Als wir vom Kloster weggingen, äußerte jeder von uns seine Verwunderung über die Demut und die Geduld Pater Pios und niemand dachte mehr an diesen Mann, der uns keine Gelegenheit ließ, mit Pater Pio zu sprechen.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus: Wenn ich einem Menschen begegne (…), ein Störenfried auf meinem Weg, ein lästiger Stachel für mein Gewissen (…). Dann kann ich aus dem Glauben und der Liebe heraus reagieren und in ihm ein menschliches Wesen erkennen, mit gleicher Würde wie ich, ein vom Vater unendlich geliebtes Geschöpf, ein Abbild Gottes, ein von Jesus Christus erlöster Bruder oder Schwester. Das heißt es, Christ zu sein! Oder kann man etwa die Heiligkeit abseits dieses konkreten Anerkennens der Würde jedes menschlichen Wesens verstehen? (Gaudete et exsultate, vgl. Nr. 98)

Pater Pio unser Vorbild: Bis aufs Letzte geduldig sein Auf der Treppe, die von der kleinen Sakristei zum Konvent führt, folgte Pater Pio ein Mann dicht hinterher und fragte ihn etwas. Er antwortete freundlich auf seine Frage. Doch der arme Mann begann - vielleicht weil ihn die Antwort nicht zufrieden stellte – ihm die gleiche Frage wieder und wieder zu stellen, bis wir bei seiner Zelle ankamen. Ich werde die außerordentliche Demut Pater Pios nie vergessen, der den Mann, in dem, was er so eindringlich erbat, nicht zufrieden stellen konnte, ihn aber ebenso wenig mit einer schroffen Zurechtweisung, die wir alle für unmittelbar bevorstehend und gewiss hielten, enttäuschen wollte. Vielmehr hob Pater Pio seinen Blick in die Höhe, tat einen tiefen Atemzug, lächelte, und indem er auf den Mann schaute, sagte er: „Und wenn es mich den Tod kosten würde, so muss ich doch bis aufs Letzte geduldig sein. “ „Mein Freund“, fuhr er fort, „es hängt nicht von mir ab, dass ich dich nicht zufrieden stellen kann. Auch mir tut es sehr leid. Ich bin nicht der Herr. “ Die Zärtlichkeit und die Demut Pater Pios heiterten den Gesprächspartner auf und erfüllten die Herzen aller Anwesenden mit tiefem Frieden. Als wir vom Kloster weggingen, äußerte jeder von uns seine Verwunderung über die Demut und die Geduld Pater Pios und niemand dachte mehr an diesen Mann, der uns keine Gelegenheit ließ, mit Pater Pio zu sprechen.   Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5)   Papst Franziskus: Wenn ich einem Menschen begegne (…), ein Störenfried auf meinem Weg, ein lästiger Stachel für mein Gewissen (…). Dann kann ich aus dem Glauben und der Liebe heraus reagieren und in ihm ein menschliches Wesen erkennen, mit gleicher Würde wie ich, ein vom Vater unendlich geliebtes Geschöpf, ein Abbild Gottes, ein von Jesus Christus erlöster Bruder oder Schwester. Das heißt es, Christ zu sein! Oder kann man etwa die Heiligkeit abseits dieses konkreten Anerkennens der Würde jedes menschlichen Wesens verstehen? (Gaudete et exsultate, vgl. Nr. 98)

Pater Pio unser Vorbild: Bis aufs Letzte geduldig sein Auf der Treppe, die von der kleinen Sakristei zum Konvent führt, folgte Pater Pio ein Mann dicht hinterher und fragte ihn etwas. Er antwortete freundlich auf seine Frage. Doch der arme Mann begann - vielleicht weil ihn die Antwort nicht zufriede

Die Verdemütigungen sind wie „Benzin“ für die Demut:    Die Demut ist eine Tugend, die uns hilft, die Wahrheit über uns selbst anzunehmen. Da unser eigenes Ich uns immer wieder zum Hochmut verführt und wir somit die Wahrheit über uns nicht erkennen können, kommt uns Gott zu Hilfe, um in der Demut zu wachsen. Gott schenkt uns die Verdemütigungen, die wie „Benzin“ sind für die Demut. Die Verdemütigungen helfen uns einzusehen, wie schwach, sündhaft, hilflos und bedürftig wir vor Gott sind, und genau das ist die Wahrheit über uns selbst. Die Verdemütigungen können von dir selber kommen oder auch von Mitmenschen, von Satan oder von der Umgebung, in der du lebst. Die Verdemütigungen sind nur dann eine Hilfe, um in der Demut zu wachsen, wenn wir sie annehmen.  Der Satan ist sehr schlau, um alles zu verdrehen, damit wir die Verdemütigungen als etwas Schlechtes ansehen. Er möchte erreichen, dass wir in den Verdemütigungen an Gott und an unsere eigene Berufung zu zweifeln beginnen.  Lasse dich nicht von Satan verwirren: nehme die Verdemütigungen an und du wirst sehen, dass sie in dir die Demut stärken. Die Heiligen sagen, dass die Demut das Haus Gottes ist: Gott wohnt im demütigen Menschen. Danke Gott, wenn er dir die Verdemütigungen schickt. Der Psalm 119 bringt das mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut; denn so lernte ich deine Gesetze“ (Ps 119,71) oder „Herr, ich weiss, dass deine Entscheide gerecht sind; du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst“ (Ps 119,75).    Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). (Apostolisches Schreiben Gaudete et exultate, Nr. 118)

Die Verdemütigungen sind wie „Benzin“ für die Demut: Die Demut ist eine Tugend, die uns hilft, die Wahrheit über uns selbst anzunehmen. Da unser eigenes Ich uns immer wieder zum Hochmut verführt und wir somit die Wahrheit über uns nicht erkennen können, kommt uns Gott zu Hilfe, um in der Demut zu wachsen. Gott schenkt uns die Verdemütigungen, die wie „Benzin“ sind für die Demut. Die Verdemütigungen helfen uns einzusehen, wie schwach, sündhaft, hilflos und bedürftig wir vor Gott sind, und genau das ist die Wahrheit über uns selbst. Die Verdemütigungen können von dir selber kommen oder auch von Mitmenschen, von Satan oder von der Umgebung, in der du lebst. Die Verdemütigungen sind nur dann eine Hilfe, um in der Demut zu wachsen, wenn wir sie annehmen. Der Satan ist sehr schlau, um alles zu verdrehen, damit wir die Verdemütigungen als etwas Schlechtes ansehen. Er möchte erreichen, dass wir in den Verdemütigungen an Gott und an unsere eigene Berufung zu zweifeln beginnen. Lasse dich nicht von Satan verwirren: nehme die Verdemütigungen an und du wirst sehen, dass sie in dir die Demut stärken. Die Heiligen sagen, dass die Demut das Haus Gottes ist: Gott wohnt im demütigen Menschen. Danke Gott, wenn er dir die Verdemütigungen schickt. Der Psalm 119 bringt das mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut; denn so lernte ich deine Gesetze“ (Ps 119,71) oder „Herr, ich weiss, dass deine Entscheide gerecht sind; du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst“ (Ps 119,75). Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Die Demut kann im Herzen nur durch Demütigungen Wurzeln schlagen. Ohne sie gibt es weder Demut noch Heiligkeit. Wenn du nicht fähig bist, einige Demütigungen zu ertragen und aufzuopfern, so bist du nicht demütig und befindest dich nicht auf dem Weg der Heiligkeit. Die Heiligkeit, die Gott seiner Kirche schenkt, kommt durch die Demütigung seines Sohnes, das ist der Weg. Die Demütigung macht dich Jesus ähnlich, sie ist unumgänglicher Teil der Nachfolge Christi: »Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt« (1 Petr 2,21). (Apostolisches Schreiben Gaudete et exultate, Nr. 118)

Die Verdemütigungen sind wie „Benzin“ für die Demut: Die Demut ist eine Tugend, die uns hilft, die Wahrheit über uns selbst anzunehmen. Da unser eigenes Ich uns immer wieder zum Hochmut verführt und wir somit die Wahrheit über uns nicht erkennen können, kommt uns Gott zu Hilfe, um in der Demut zu

Der Eifer, um im Willen Gottes zu bleiben:    Der Eifer ist in unserem Willen, wenn wir immer auf dem Feuer der göttlichen Liebe sind. Man kann das vergleichen mit den Teigwaren, die man im Wasser kochen muss, um sie zu essen. Wenn man die Pfanne mit dem Wasser und den Teigwaren ständig von der Herdplatte entfernt, dann werden sie nicht gekocht. So ist es auch bei uns: Das Feuer ist die Liebe Gottes, mit der wir uns durch den Gehorsam zu seinem Willen verbinden. Wenn wir aber diese Verbindung zum Willen Gottes ständig unterbrechen, dann wird die Hitze der Liebe nicht wirklich gross. Die Unterbrechungen sind die kleinen Sachen: schlechte Blicke, schlechte Gedanken und Erinnerungen, schlechte Gefühle usw. , die uns vom Feuer der Liebe trennen.  Unsere Schwierigkeit besteht oft darin, im Wasser des Willens Gottes durch den Gehorsam und das tägliche Kreuz „gekocht“ zu werden – davor haben viele Angst. Man kann dieses „Gekochtwerden“ nur annehmen, wenn man die Demut hat, denn wenn man demütig ist, dann weicht die Überheblichkeit, die uns dazu führt, die Pfanne immer ein wenig von der Herdplatte zu entfernen durch die kleinen Sachen, die uns mit den Begierden der Welt in Verbindung bringen.  Satan ist sehr schlau, uns wie blind sein zu lassen für die Schwächen, die wir haben. Wenn Satan sieht, dass du dich anstrengst, dann ist er sehr schlau, dass er dich dazu führen kann, zu sehr darüber nachzudenken, wie du eine Versuchung von dir fern halten kannst. Somit schaust du zu sehr auf das, was dich versucht und nicht auf Jesus, der dir helfen kann, diese Versuchung zu überwinden. Somit bist du schon in Kontakt mit dieser Sache, obwohl du dir doch eigentlich vorgenommen hast, das nicht mehr zu wählen. Satan schafft es, den Gestank der Sünde in dich zu bringen, indem du zu sehr darüber nachdenkst, wie du genau diesen Gestank der Sünde entfernen kannst.  Die Angst, zu sehr „gekocht“ zu werden im Willen Gottes zeigt sich darin, indem du Angst hast, den Vorgesetzten gehorsam zu sein. Wenn du deinen Eifer aber erhöhst, dann wird der auferstandene Christus dein Leben erneuern.    Don Pierino Galeone   Pater Pio: Die feigen und schwachen Menschen tun sich gar keine Gewalt an, um die Versuchungen zu überwinden. (Briefe 1, Brief 118)

Der Eifer, um im Willen Gottes zu bleiben: Der Eifer ist in unserem Willen, wenn wir immer auf dem Feuer der göttlichen Liebe sind. Man kann das vergleichen mit den Teigwaren, die man im Wasser kochen muss, um sie zu essen. Wenn man die Pfanne mit dem Wasser und den Teigwaren ständig von der Herdplatte entfernt, dann werden sie nicht gekocht. So ist es auch bei uns: Das Feuer ist die Liebe Gottes, mit der wir uns durch den Gehorsam zu seinem Willen verbinden. Wenn wir aber diese Verbindung zum Willen Gottes ständig unterbrechen, dann wird die Hitze der Liebe nicht wirklich gross. Die Unterbrechungen sind die kleinen Sachen: schlechte Blicke, schlechte Gedanken und Erinnerungen, schlechte Gefühle usw. , die uns vom Feuer der Liebe trennen. Unsere Schwierigkeit besteht oft darin, im Wasser des Willens Gottes durch den Gehorsam und das tägliche Kreuz „gekocht“ zu werden – davor haben viele Angst. Man kann dieses „Gekochtwerden“ nur annehmen, wenn man die Demut hat, denn wenn man demütig ist, dann weicht die Überheblichkeit, die uns dazu führt, die Pfanne immer ein wenig von der Herdplatte zu entfernen durch die kleinen Sachen, die uns mit den Begierden der Welt in Verbindung bringen. Satan ist sehr schlau, uns wie blind sein zu lassen für die Schwächen, die wir haben. Wenn Satan sieht, dass du dich anstrengst, dann ist er sehr schlau, dass er dich dazu führen kann, zu sehr darüber nachzudenken, wie du eine Versuchung von dir fern halten kannst. Somit schaust du zu sehr auf das, was dich versucht und nicht auf Jesus, der dir helfen kann, diese Versuchung zu überwinden. Somit bist du schon in Kontakt mit dieser Sache, obwohl du dir doch eigentlich vorgenommen hast, das nicht mehr zu wählen. Satan schafft es, den Gestank der Sünde in dich zu bringen, indem du zu sehr darüber nachdenkst, wie du genau diesen Gestank der Sünde entfernen kannst. Die Angst, zu sehr „gekocht“ zu werden im Willen Gottes zeigt sich darin, indem du Angst hast, den Vorgesetzten gehorsam zu sein. Wenn du deinen Eifer aber erhöhst, dann wird der auferstandene Christus dein Leben erneuern. Don Pierino Galeone Pater Pio: Die feigen und schwachen Menschen tun sich gar keine Gewalt an, um die Versuchungen zu überwinden. (Briefe 1, Brief 118)

Der Eifer, um im Willen Gottes zu bleiben: Der Eifer ist in unserem Willen, wenn wir immer auf dem Feuer der göttlichen Liebe sind. Man kann das vergleichen mit den Teigwaren, die man im Wasser kochen muss, um sie zu essen. Wenn man die Pfanne mit dem Wasser und den Teigwaren ständig von der Herd

Immer mit Jesus vereint sein:    Die Einheit mit Jesus geschieht in der Liebe, denn Jesus ist Liebe. Wir haben Anteil an der Liebe Jesu erhalten, damit wir mit ihm sein können. Die Liebe sucht die Liebe. Das Gebet und der Gehorsam zum Wort Gottes sind die Quellen dazu: Das Gebet, indem du den Herrn bittest, deine Liebe zu vermehren und der Gehorsam, indem du das Wort Gottes befolgst. So kommt der Geist und das Leben Gottes in dich, der die Liebe ist und so wird die Liebe vermehrt. Der Rat, den dir Jesus, die Muttergottes und die Heiligen geben, ist immer derselbe: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5b).    Don Pierino Galeone   Heilige Schrift: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet (Joh 15, 1-8).

Immer mit Jesus vereint sein: Die Einheit mit Jesus geschieht in der Liebe, denn Jesus ist Liebe. Wir haben Anteil an der Liebe Jesu erhalten, damit wir mit ihm sein können. Die Liebe sucht die Liebe. Das Gebet und der Gehorsam zum Wort Gottes sind die Quellen dazu: Das Gebet, indem du den Herrn bittest, deine Liebe zu vermehren und der Gehorsam, indem du das Wort Gottes befolgst. So kommt der Geist und das Leben Gottes in dich, der die Liebe ist und so wird die Liebe vermehrt. Der Rat, den dir Jesus, die Muttergottes und die Heiligen geben, ist immer derselbe: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5b). Don Pierino Galeone Heilige Schrift: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet (Joh 15, 1-8).

Immer mit Jesus vereint sein: Die Einheit mit Jesus geschieht in der Liebe, denn Jesus ist Liebe. Wir haben Anteil an der Liebe Jesu erhalten, damit wir mit ihm sein können. Die Liebe sucht die Liebe. Das Gebet und der Gehorsam zum Wort Gottes sind die Quellen dazu: Das Gebet, indem du den Herrn

1. Bibelstelle zum Einstieg

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“
— Matthäus 5,17

2. Kurze Besinnung

Jesus hat das Gesetz nicht abgeschafft, sondern vollendet – durch die Liebe.
Ohne Gehorsam zum Wort Gottes gibt es keine Liebe. Und ohne Liebe bleibt der beste Vorsatz leer.

3. Drei Impulse zum Nachdenken & Handeln

🙏 Impuls 1 – Gerechte Vorsätze prüfen

„Ein Mensch plant seine Wege, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Spr 16,9)
Frage dich heute: Folge ich wirklich Gottes Willen – oder nur meinem eigenen?

✝️ Impuls 2 – Gehorsam neu lernen

„Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.“ (Joh 14,15)
Gehorsam ist keine Schwäche, sondern die Wurzel der Heiligkeit. Wo umgehe ich ihn mit Ausreden?

❤️ Impuls 3 – Liebe ohne Manipulation

„Die Liebe ist geduldig, die Liebe ist gütig. Sie sucht nicht ihren Vorteil.“ (1 Kor 13,4–5)
Versuche ich den anderen zu geben was ihnen zusteht, die Nächstenliebe, das wahre Gut – dann wächst wahre Liebe.

4. Gebet für heute (aus dem Tagesgebet der Hl. Messe)

„Gott, unser Vater, alles Gute kommt allein von dir.
Schenke uns deinen Geist,
damit wir erkennen, was recht ist,
und es mit deiner Hilfe auch tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus."

1. Bibelstelle zum Einstieg „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ — Matthäus 5,17 2. Kurze Besinnung Jesus hat das Gesetz nicht abgeschafft, sondern vollendet – durch die Liebe. Ohne Gehorsam zum Wort Gottes gibt es keine Liebe. Und ohne Liebe bleibt der beste Vorsatz leer. 3. Drei Impulse zum Nachdenken & Handeln 🙏 Impuls 1 – Gerechte Vorsätze prüfen „Ein Mensch plant seine Wege, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Spr 16,9) Frage dich heute: Folge ich wirklich Gottes Willen – oder nur meinem eigenen? ✝️ Impuls 2 – Gehorsam neu lernen „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.“ (Joh 14,15) Gehorsam ist keine Schwäche, sondern die Wurzel der Heiligkeit. Wo umgehe ich ihn mit Ausreden? ❤️ Impuls 3 – Liebe ohne Manipulation „Die Liebe ist geduldig, die Liebe ist gütig. Sie sucht nicht ihren Vorteil.“ (1 Kor 13,4–5) Versuche ich den anderen zu geben was ihnen zusteht, die Nächstenliebe, das wahre Gut – dann wächst wahre Liebe. 4. Gebet für heute (aus dem Tagesgebet der Hl. Messe) „Gott, unser Vater, alles Gute kommt allein von dir. Schenke uns deinen Geist, damit wir erkennen, was recht ist, und es mit deiner Hilfe auch tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus."

1. Bibelstelle zum Einstieg „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ — Matthäus 5,17 2. Kurze Besinnung Jesus hat das Gesetz nicht abgeschafft, sondern vollendet – durch die Liebe. Ohne Gehorsam zum W

Bist du für die Zurechtweisungen dankbar?    Wenn du von einem Vorgesetzten zurechtgewiesen wirst, dann ist es wichtig, diese Zurechtweisung im Glauben anzunehmen. Die Frucht des Gehorsams zu dieser Zurechtweisung ist viel grösser als das Leiden, dass du in deinem Inneren erfährst. Auch Jesus hat auf seinem Leidensweg gelitten, aber er blieb gehorsam.  Das Leiden, das durch eine Zurechtweisung entsteht, kommt von deinem eignen Ich, das dich blockiert - es ist der Hochmut, der in dir rebelliert. Wenn jemand eine Zurechtweisung nicht annehmen kann, dann zeigt das, dass er noch nicht auf sein eigenes Ich verzichtet hat und sich selbst verleugnet, um für den Willen Gottes offen zu sein. Für das geistliche Leben ist es wesentlich, dass man verzichten kann. Durch den Verzicht auf die kleinen Dinge im Leben, die nicht gut sind, kann man das eigene Ich verleugnen. Wenn in einem Moment, wo man zurechtgewiesen wird, der Glaube fehlt, dann beginnt man sofort zu diskutieren: warum gerade ich, er versteht mich nicht, das ist ungerecht, immer hat er es auf mich abgesehen, für ihn bin ich nicht wichtig usw. Wenn der Gehorsam und die Nächstenliebe fehlen, dann ist das eine Katastrophe im geistlichen Leben. Wenn man sich gegen die Zurechtweisung auflehnt, dann ist auch die Hoffnung nicht da, denn ohne die Hoffnung denkt man nur an das Leiden, das das eigene Ich erfährt, und nicht an das Gute, das man durch den Gehorsam zur Zurechtweisung erlangt. Wenn man das Leiden, das man in der Zurechtweisung erfährt, Gott aufopfert und gehorsam ist, dann erfährt man die wahre Freude, die Gott schenkt.  Da wir nicht perfekt sind, brauchen wir Mitmenschen, die uns helfen, unser Leben gemäss Gott zu ordnen. Genau darum sollen wir für die Mitmenschen dankbar sein, die uns durch die Zurechtweisung helfen, unser Leben in den Willen Gottes hinein zu formen. Wenn jemand die Zurechtweisung nicht annehmen kann, dann zeigt er, dass er denkt, dass in seinem Leben alles in Ordnung ist. Dieser Mensch schiebt die Schuld immer den anderen zu, nur nicht sich selber. Darum beichtet dieser Mensch auch schlecht, weil er für alles eine Entschuldigung hat. Wer nicht gut beichtet, kommt im geistlichen Leben nicht vorwärts.    Don Pierino Galeone   Hl. Dorotheos von Gaza: Liebe Brüder, wir stellen die Frage, warum die Menschen oft so ruhig darüber wegkommen, wenn sie etwas Unangenehmes hören, als hätten sie es nicht gehört, oft ohne sich auch nur getroffen zu fühlen. Und warum sind andere gleich verwirrt und betrübt, wenn sie Unangenehmes hören? Bitte, woher kommt dieser Unterschied im Verhalten? Hat er einen Grund oder mehrere? Ich finde, darin stecken viele Gründe, ein Grund vor allem, der sämtliche andere erzeugt: Das kommt je aus dem Zustand, in dem sich einer befindet . . .  Der Grund aller Verwirrung ist der, dass keiner sich selbst anklagt. Von da kommt alle Verwirrung und alles Verletztsein, von da auch, dass wir keine Ruhe finden können. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn wir von den Heiligen hören, es gebe für uns nur diesen Weg zur Ruhe. Sehen wir doch, dass niemand je einen anderen Weg ging und Ruhe fand. Und das erwarten wir, Ruhe zu finden und überhaupt den richtigen Weg einzuschlagen, wenn wir es nie über uns bringen, uns selbst anzuklagen.

Bist du für die Zurechtweisungen dankbar? Wenn du von einem Vorgesetzten zurechtgewiesen wirst, dann ist es wichtig, diese Zurechtweisung im Glauben anzunehmen. Die Frucht des Gehorsams zu dieser Zurechtweisung ist viel grösser als das Leiden, dass du in deinem Inneren erfährst. Auch Jesus hat auf seinem Leidensweg gelitten, aber er blieb gehorsam. Das Leiden, das durch eine Zurechtweisung entsteht, kommt von deinem eignen Ich, das dich blockiert - es ist der Hochmut, der in dir rebelliert. Wenn jemand eine Zurechtweisung nicht annehmen kann, dann zeigt das, dass er noch nicht auf sein eigenes Ich verzichtet hat und sich selbst verleugnet, um für den Willen Gottes offen zu sein. Für das geistliche Leben ist es wesentlich, dass man verzichten kann. Durch den Verzicht auf die kleinen Dinge im Leben, die nicht gut sind, kann man das eigene Ich verleugnen. Wenn in einem Moment, wo man zurechtgewiesen wird, der Glaube fehlt, dann beginnt man sofort zu diskutieren: warum gerade ich, er versteht mich nicht, das ist ungerecht, immer hat er es auf mich abgesehen, für ihn bin ich nicht wichtig usw. Wenn der Gehorsam und die Nächstenliebe fehlen, dann ist das eine Katastrophe im geistlichen Leben. Wenn man sich gegen die Zurechtweisung auflehnt, dann ist auch die Hoffnung nicht da, denn ohne die Hoffnung denkt man nur an das Leiden, das das eigene Ich erfährt, und nicht an das Gute, das man durch den Gehorsam zur Zurechtweisung erlangt. Wenn man das Leiden, das man in der Zurechtweisung erfährt, Gott aufopfert und gehorsam ist, dann erfährt man die wahre Freude, die Gott schenkt. Da wir nicht perfekt sind, brauchen wir Mitmenschen, die uns helfen, unser Leben gemäss Gott zu ordnen. Genau darum sollen wir für die Mitmenschen dankbar sein, die uns durch die Zurechtweisung helfen, unser Leben in den Willen Gottes hinein zu formen. Wenn jemand die Zurechtweisung nicht annehmen kann, dann zeigt er, dass er denkt, dass in seinem Leben alles in Ordnung ist. Dieser Mensch schiebt die Schuld immer den anderen zu, nur nicht sich selber. Darum beichtet dieser Mensch auch schlecht, weil er für alles eine Entschuldigung hat. Wer nicht gut beichtet, kommt im geistlichen Leben nicht vorwärts. Don Pierino Galeone Hl. Dorotheos von Gaza: Liebe Brüder, wir stellen die Frage, warum die Menschen oft so ruhig darüber wegkommen, wenn sie etwas Unangenehmes hören, als hätten sie es nicht gehört, oft ohne sich auch nur getroffen zu fühlen. Und warum sind andere gleich verwirrt und betrübt, wenn sie Unangenehmes hören? Bitte, woher kommt dieser Unterschied im Verhalten? Hat er einen Grund oder mehrere? Ich finde, darin stecken viele Gründe, ein Grund vor allem, der sämtliche andere erzeugt: Das kommt je aus dem Zustand, in dem sich einer befindet . . . Der Grund aller Verwirrung ist der, dass keiner sich selbst anklagt. Von da kommt alle Verwirrung und alles Verletztsein, von da auch, dass wir keine Ruhe finden können. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn wir von den Heiligen hören, es gebe für uns nur diesen Weg zur Ruhe. Sehen wir doch, dass niemand je einen anderen Weg ging und Ruhe fand. Und das erwarten wir, Ruhe zu finden und überhaupt den richtigen Weg einzuschlagen, wenn wir es nie über uns bringen, uns selbst anzuklagen.

Bist du für die Zurechtweisungen dankbar? Wenn du von einem Vorgesetzten zurechtgewiesen wirst, dann ist es wichtig, diese Zurechtweisung im Glauben anzunehmen. Die Frucht des Gehorsams zu dieser Zurechtweisung ist viel grösser als das Leiden, dass du in deinem Inneren erfährst. Auch Jesus hat au

🌸 IMPULS – GUTES WERK, GESCHMACK DES EVANGELIUMS

„Deine guten Werke haben den Geschmack und das Licht Gottes.“  

🍇 Geschmack, der von oben kommt

Ein guter Apfel schmeckt anders als ein fauler.  
Eine reife Traube anders als eine bittere.  
So ist es auch mit unseren Werken.

Eine gute Tat ist nicht nur „nützlich“ oder „moralisch richtig“.  
Sie schmeckt nach Gottes Liebe, weil sie aus seinem Wort geboren ist,  
getränkt mit seinem Geist, durchwärmt von seinem Leben.

> „Der Geist aber gibt Frucht: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Gal 5,22-23)

Wenn du aus Liebe schweigst, statt zu verletzen → das schmeckt nach Gottes Demut.  
Wenn du vergibst, obwohl du im Recht wärst → Barmherzigkeit.  
Wenn du geduldig bleibst, obwohl dir Ungeduld leichtfiele

> „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt 11,29)


🕯️ Licht, das nicht versteckt bleibt

Gottes Wort ist Licht.  

> „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht auf meinem Weg.“ (Ps 119,105)

Und ein Werk, das sich nach diesem Wort ausrichtet, trägt dieses Licht in sich.

Das Böse dagegen hat einen schlechten, faulen Geschmack.  
Es sieht aus wie Leben, aber es hat keine Süße.  
Es verspricht Freiheit, aber es verdunkelt den Geist.

> „Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ (Joh 1,5)

Deshalb sagt Jesus nicht: „Ihr solltet manchmal Licht sein.“  
Sondern:

> „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Mt 5,14)

Ein frommer Blick, ein ehrliches Wort, eine gelebte Vergebung –  
das sind keine Heldentaten. Aber sie leuchten. Gerade im Kleinen.


⚠️ Die große Täuschung unserer Zeit

Heute hat das Böse oft mehr Geschmack als das Gute –  
zumindest scheint es so.  
Es ist laut, präsent, aufdringlich.  
Man gewöhnt sich daran.  
Man nennt es sogar manchmal fälschlicherweise „realistisch“ oder „zeitgemäß“.

Aber der Wurm darin: Es hat kein Salz. Kein Licht. Keine Zukunft.

> „Denn was vom Fleisch kommt, ist auf das Fleisch gerichtet, was vom Geist kommt, auf den Geist.“ (Röm 8,5)

Nur der Schein von Freiheit – in Wirklichkeit: Finsternis, die sich als Leben tarnt.

> „Die Werke des Fleisches sind offenkundig: Unzucht, Götzenkult, Feindschaft, Eifersucht, Jähzorn … Die aber, die Christus Jesus gehören, haben das Fleisch gekreuzigt mit seinen Leidenschaften und Begierden.“ (Gal 5,19-24)


✨ Wie du zum Salz wirst

> „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?“ (Mt 5,13)

Demut schmecken lassen – nicht: Ich weiß alles.  
Reinheit des Herzens – nicht: Ich will alles besitzen.  
Gehorsam gegenüber Gott – nicht: Ich tu, was ich will.  
Barmherzigkeit, Geduld, Selbstbeherrschung –  
das ist der Geschmack eines echten Christen.

> „Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)

> „Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft dem Waisen Recht, tretet ein für die Witwe.“ (Jes 1,17)

„Kommt her“, sagt uns der Psalm,  

> „Schmeckt und seht, wie gütig der Herr ist.“ (Ps 34,9)

Und du? Du darfst dieser Geschmack sein für andere.


🙏 Ein kurzes Gebet für heute

> „Herr, du zündest meine Leuchte an; mein Gott macht meine Finsternis hell.“ (Ps 18,29)

Himmlischer Vater,  
ich will dich nicht nur mit meinen Lippen ehren,  
sondern mit meinem Leben.  
Lass meine Worte, meine Stille, meine Taten  
nach dir schmecken –  
und in dieser dunklen Welt ein kleines Licht sein.

> „Lasset euer Licht so vor den Menschen leuchten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,16)

Amen.


💙 Heutiger Fioretto (kleine Übung):

Sag dreimal im Herzen, bevor du etwas Gutes tust:  
„Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf dich.“  

Und dann tu es – mit Liebe, ganz still, ganz einfach.

> „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1 Kor 16,14)

🌸 IMPULS – GUTES WERK, GESCHMACK DES EVANGELIUMS „Deine guten Werke haben den Geschmack und das Licht Gottes.“ 🍇 Geschmack, der von oben kommt Ein guter Apfel schmeckt anders als ein fauler. Eine reife Traube anders als eine bittere. So ist es auch mit unseren Werken. Eine gute Tat ist nicht nur „nützlich“ oder „moralisch richtig“. Sie schmeckt nach Gottes Liebe, weil sie aus seinem Wort geboren ist, getränkt mit seinem Geist, durchwärmt von seinem Leben. > „Der Geist aber gibt Frucht: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Gal 5,22-23) Wenn du aus Liebe schweigst, statt zu verletzen → das schmeckt nach Gottes Demut. Wenn du vergibst, obwohl du im Recht wärst → Barmherzigkeit. Wenn du geduldig bleibst, obwohl dir Ungeduld leichtfiele > „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt 11,29) 🕯️ Licht, das nicht versteckt bleibt Gottes Wort ist Licht. > „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht auf meinem Weg.“ (Ps 119,105) Und ein Werk, das sich nach diesem Wort ausrichtet, trägt dieses Licht in sich. Das Böse dagegen hat einen schlechten, faulen Geschmack. Es sieht aus wie Leben, aber es hat keine Süße. Es verspricht Freiheit, aber es verdunkelt den Geist. > „Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ (Joh 1,5) Deshalb sagt Jesus nicht: „Ihr solltet manchmal Licht sein.“ Sondern: > „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Mt 5,14) Ein frommer Blick, ein ehrliches Wort, eine gelebte Vergebung – das sind keine Heldentaten. Aber sie leuchten. Gerade im Kleinen. ⚠️ Die große Täuschung unserer Zeit Heute hat das Böse oft mehr Geschmack als das Gute – zumindest scheint es so. Es ist laut, präsent, aufdringlich. Man gewöhnt sich daran. Man nennt es sogar manchmal fälschlicherweise „realistisch“ oder „zeitgemäß“. Aber der Wurm darin: Es hat kein Salz. Kein Licht. Keine Zukunft. > „Denn was vom Fleisch kommt, ist auf das Fleisch gerichtet, was vom Geist kommt, auf den Geist.“ (Röm 8,5) Nur der Schein von Freiheit – in Wirklichkeit: Finsternis, die sich als Leben tarnt. > „Die Werke des Fleisches sind offenkundig: Unzucht, Götzenkult, Feindschaft, Eifersucht, Jähzorn … Die aber, die Christus Jesus gehören, haben das Fleisch gekreuzigt mit seinen Leidenschaften und Begierden.“ (Gal 5,19-24) ✨ Wie du zum Salz wirst > „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?“ (Mt 5,13) Demut schmecken lassen – nicht: Ich weiß alles. Reinheit des Herzens – nicht: Ich will alles besitzen. Gehorsam gegenüber Gott – nicht: Ich tu, was ich will. Barmherzigkeit, Geduld, Selbstbeherrschung – das ist der Geschmack eines echten Christen. > „Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8) > „Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft dem Waisen Recht, tretet ein für die Witwe.“ (Jes 1,17) „Kommt her“, sagt uns der Psalm, > „Schmeckt und seht, wie gütig der Herr ist.“ (Ps 34,9) Und du? Du darfst dieser Geschmack sein für andere. 🙏 Ein kurzes Gebet für heute > „Herr, du zündest meine Leuchte an; mein Gott macht meine Finsternis hell.“ (Ps 18,29) Himmlischer Vater, ich will dich nicht nur mit meinen Lippen ehren, sondern mit meinem Leben. Lass meine Worte, meine Stille, meine Taten nach dir schmecken – und in dieser dunklen Welt ein kleines Licht sein. > „Lasset euer Licht so vor den Menschen leuchten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,16) Amen. 💙 Heutiger Fioretto (kleine Übung): Sag dreimal im Herzen, bevor du etwas Gutes tust: „Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf dich.“ Und dann tu es – mit Liebe, ganz still, ganz einfach. > „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1 Kor 16,14)

🌸 IMPULS – GUTES WERK, GESCHMACK DES EVANGELIUMS „Deine guten Werke haben den Geschmack und das Licht Gottes.“ 🍇 Geschmack, der von oben kommt Ein guter Apfel schmeckt anders als ein fauler. Eine reife Traube anders als eine bittere. So ist es auch mit unseren Werken. Eine gute Tat ist nicht n

Die Heiligkeit:  Die Heiligkeit ist das beständige und treue Praktizieren des Glaubens durch den Gehorsam zum Wort Gottes. Ein Heiliger ist in dem Mass heilig, wie er gegenüber Gott gehorsam ist. Gott ist die Quelle der Heiligkeit - der Heilige ist in dem Mass heilig, in dem er sich durch den Gehorsam dem Willen Gottes gleichförmig macht. Gott hat uns seinen Sohn gesandt, das menschgewordene Wort Gottes, um uns zu heiligen. Wenn jemand Christus, das Wort Gottes, im Gehorsam annimmt, dann wird er durch ihn geheiligt. Das Erdreich, in welches das Wort Gottes gesät werden will, ist unser Herz, um dort die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen hervor zu bringen.    Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Wir sind alle berufen, heilig zu sein, indem wir in der Liebe leben und im täglichen Tun unser persönliches Zeugnis ablegen, jeder an dem Platz, an dem er sich befindet. Bist du ein Gottgeweihter oder eine Gottgeweihte? Sei heilig, indem du deine Hingabe freudig lebst. Bist du verheiratet? Sei heilig, indem du deinen Mann oder deine Frau liebst und umsorgst, wie Christus es mit der Kirche getan hat. Bist du ein Arbeiter? Sei heilig, indem du deine Arbeit im Dienst an den Brüdern und Schwestern mit Redlichkeit und Sachverstand verrichtest. Bist du Vater oder Mutter, Grossvater oder Grossmutter? Sei heilig, indem du den Kindern geduldig beibringst, Jesus zu folgen. Hast du eine Verantwortungsposition inne? Sei heilig, indem du für das Gemeinwohl kämpfst und auf deine persönlichen Interessen verzichtest. (Gaudete et exultate, Nr. 14).

Die Heiligkeit: Die Heiligkeit ist das beständige und treue Praktizieren des Glaubens durch den Gehorsam zum Wort Gottes. Ein Heiliger ist in dem Mass heilig, wie er gegenüber Gott gehorsam ist. Gott ist die Quelle der Heiligkeit - der Heilige ist in dem Mass heilig, in dem er sich durch den Gehorsam dem Willen Gottes gleichförmig macht. Gott hat uns seinen Sohn gesandt, das menschgewordene Wort Gottes, um uns zu heiligen. Wenn jemand Christus, das Wort Gottes, im Gehorsam annimmt, dann wird er durch ihn geheiligt. Das Erdreich, in welches das Wort Gottes gesät werden will, ist unser Herz, um dort die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen hervor zu bringen. Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Wir sind alle berufen, heilig zu sein, indem wir in der Liebe leben und im täglichen Tun unser persönliches Zeugnis ablegen, jeder an dem Platz, an dem er sich befindet. Bist du ein Gottgeweihter oder eine Gottgeweihte? Sei heilig, indem du deine Hingabe freudig lebst. Bist du verheiratet? Sei heilig, indem du deinen Mann oder deine Frau liebst und umsorgst, wie Christus es mit der Kirche getan hat. Bist du ein Arbeiter? Sei heilig, indem du deine Arbeit im Dienst an den Brüdern und Schwestern mit Redlichkeit und Sachverstand verrichtest. Bist du Vater oder Mutter, Grossvater oder Grossmutter? Sei heilig, indem du den Kindern geduldig beibringst, Jesus zu folgen. Hast du eine Verantwortungsposition inne? Sei heilig, indem du für das Gemeinwohl kämpfst und auf deine persönlichen Interessen verzichtest. (Gaudete et exultate, Nr. 14).

Die Heiligkeit: Die Heiligkeit ist das beständige und treue Praktizieren des Glaubens durch den Gehorsam zum Wort Gottes. Ein Heiliger ist in dem Mass heilig, wie er gegenüber Gott gehorsam ist. Gott ist die Quelle der Heiligkeit - der Heilige ist in dem Mass heilig, in dem er sich durch den Gehors

Die Geheimissen des Rosenkranzes im eigenen Leben erfahren:    Dein Leben soll zu einem lebendigen Rosenkranz werden, indem du die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen Geheimnisse durchlebst: • Die freudenreichen Geheimnisse durchlebst du, wenn du die freudigen Momente deines Lebens in deinem Herzen verkostest. Dein Geist wird von der Freude durchdrungen.  • Die schmerzhaften Geheimnisse durchlebst du, wenn Christus dich einlädt, mit ihm das Kreuz zu tragen: die Widerwärtigkeiten, die Ablehnungen, die Versuchungen, die Kämpfe, die Unverständnisse usw.  • Die glorreichen Geheimnisse durchlebst du, wenn du siehst, dass Jesus und Maria deine Schwierigkeiten lösen – es ist wie eine Auferstehung, wenn die Sorgen und Nöte deines Lebens überwunden sind. Du erfährst in deinem Herzen den Frieden und die Freude.  Dein Leben wird zu einem lebendigen Rosenkranz, wenn du dich von Jesus und Maria leiten lässt und an ihren Freuden, ihren Leiden und an ihrer Auferstehung, Himmelfahrt und Herrlichkeit teilhast. In dieser Haltung wird es für dich zu einem Bedürfnis, den Rosenkranz zu beten, weil dein Leben mit dem Leben von Jesus und Maria zusammenschmilzt. In den Geheimnissen des Rosenkranzes spiegelt sich dein eigens Leben wieder. Im Rosenkranzgebet verbindest du dich auf mystische Weise mit dem Leben von Jesus und Maria.    Don Pierino Galeone   Franz von Sales: Der Rosenkranz ist eine sehr nützliche Gebetsform, vorausgesetzt, dass du ihn richtig zu beten verstehst. (Philothea Teil 2, Kapitel 1, Abschnitt 7)

Die Geheimissen des Rosenkranzes im eigenen Leben erfahren:   Dein Leben soll zu einem lebendigen Rosenkranz werden, indem du die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen Geheimnisse durchlebst: • Die freudenreichen Geheimnisse durchlebst du, wenn du die freudigen Momente deines Lebens in deinem Herzen verkostest. Dein Geist wird von der Freude durchdrungen. • Die schmerzhaften Geheimnisse durchlebst du, wenn Christus dich einlädt, mit ihm das Kreuz zu tragen: die Widerwärtigkeiten, die Ablehnungen, die Versuchungen, die Kämpfe, die Unverständnisse usw. • Die glorreichen Geheimnisse durchlebst du, wenn du siehst, dass Jesus und Maria deine Schwierigkeiten lösen – es ist wie eine Auferstehung, wenn die Sorgen und Nöte deines Lebens überwunden sind. Du erfährst in deinem Herzen den Frieden und die Freude. Dein Leben wird zu einem lebendigen Rosenkranz, wenn du dich von Jesus und Maria leiten lässt und an ihren Freuden, ihren Leiden und an ihrer Auferstehung, Himmelfahrt und Herrlichkeit teilhast. In dieser Haltung wird es für dich zu einem Bedürfnis, den Rosenkranz zu beten, weil dein Leben mit dem Leben von Jesus und Maria zusammenschmilzt. In den Geheimnissen des Rosenkranzes spiegelt sich dein eigens Leben wieder. Im Rosenkranzgebet verbindest du dich auf mystische Weise mit dem Leben von Jesus und Maria.   Don Pierino Galeone   Franz von Sales: Der Rosenkranz ist eine sehr nützliche Gebetsform, vorausgesetzt, dass du ihn richtig zu beten verstehst. (Philothea Teil 2, Kapitel 1, Abschnitt 7)

Die Geheimissen des Rosenkranzes im eigenen Leben erfahren: Dein Leben soll zu einem lebendigen Rosenkranz werden, indem du die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen Geheimnisse durchlebst: • Die freudenreichen Geheimnisse durchlebst du, wenn du die freudigen Momente deines Lebens