Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts:    Fürchte dich nicht, wenn dein Glaube stark geprüft wird, dies ist ein gutes Zeichen: Gott vertraut auf dich und will deinen Glauben vermehren, indem er ihn prüft. Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts; die überwundene Prüfung garantiert die Beharrlichkeit seines Weges.   Don Pierino Galeone   Benedikt XVI. : "Abraham, der Vater der Glaubenden, ist auch weiterhin der Vater vieler Kinder, die auf seinen Spuren wandeln und sich auf den Weg machen, im Gehorsam gegenüber der göttlichen Berufung, im Vertrauen auf die gütige Gegenwart des Herrn und in der Annahme seines Segens, um zum Segen für alle zu werden. Es ist die vom Glauben gesegnete Welt, zu der wir berufen sind, um furchtlos Jesus Christus, dem Herrn, nachzufolgen. Und manchmal ist es ein schwieriger Weg, der auch Prüfung und Tod kennt, jedoch zum Leben hin öffnet, in einer radikalen Verwandlung der Wirklichkeit, die nur die Augen des Glaubens sehen und in Fülle genießen können. Zu sagen: »Ich glaube an Gott«, spornt uns also an aufzubrechen, beständig aus uns selbst herauszugehen, genau wie Abraham, um in die tägliche Wirklichkeit, in der wir leben, die Gewissheit zu bringen, die uns aus dem Glauben erwächst: die Gewissheit der Gegenwart Gottes in der Geschichte, auch heute; eine Gegenwart, die Leben und Heil bringt und die uns öffnet für eine Zukunft mit ihm und für eine Fülle des Lebens, das nie vergehen wird" (Generalaudienz, 23. Januar 2013).

Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts: Fürchte dich nicht, wenn dein Glaube stark geprüft wird, dies ist ein gutes Zeichen: Gott vertraut auf dich und will deinen Glauben vermehren, indem er ihn prüft. Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts; die überwundene Prüfung garantiert die Beharrlichkeit seines Weges. Don Pierino Galeone Benedikt XVI. : "Abraham, der Vater der Glaubenden, ist auch weiterhin der Vater vieler Kinder, die auf seinen Spuren wandeln und sich auf den Weg machen, im Gehorsam gegenüber der göttlichen Berufung, im Vertrauen auf die gütige Gegenwart des Herrn und in der Annahme seines Segens, um zum Segen für alle zu werden. Es ist die vom Glauben gesegnete Welt, zu der wir berufen sind, um furchtlos Jesus Christus, dem Herrn, nachzufolgen. Und manchmal ist es ein schwieriger Weg, der auch Prüfung und Tod kennt, jedoch zum Leben hin öffnet, in einer radikalen Verwandlung der Wirklichkeit, die nur die Augen des Glaubens sehen und in Fülle genießen können. Zu sagen: »Ich glaube an Gott«, spornt uns also an aufzubrechen, beständig aus uns selbst herauszugehen, genau wie Abraham, um in die tägliche Wirklichkeit, in der wir leben, die Gewissheit zu bringen, die uns aus dem Glauben erwächst: die Gewissheit der Gegenwart Gottes in der Geschichte, auch heute; eine Gegenwart, die Leben und Heil bringt und die uns öffnet für eine Zukunft mit ihm und für eine Fülle des Lebens, das nie vergehen wird" (Generalaudienz, 23. Januar 2013).

Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts: Fürchte dich nicht, wenn dein Glaube stark geprüft wird, dies ist ein gutes Zeichen: Gott vertraut auf dich und will deinen Glauben vermehren, indem er ihn prüft. Der Gerechte geht durch den Glauben vorwärts; die überwundene Prüfung garantiert die Beh

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich:    Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz zu reinigen und keusch zu leben. Der Glaube hilft uns, das Gebot Gottes in der Gewissheit zu praktizieren, dass Gott nichts von uns verlangen kann, was nicht möglich ist. Es ist wichtig, den Glauben durch das Gebet zu stärken. Es nützt nichts, dass der Beichtvater dich ermahnt, keusch zu sein, wenn dir der Glaube fehlt, dass es möglich ist, keusch zu sein. Der Glaube hilft uns zu vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns hilft, die Anfechtungen gegen die Keuschheit  zu überwinden, die von den Mitmenschen und vom eignen Fleisch kommen. Wer denkt, dass es unmöglich ist, keusch zu sein, der vergisst, dass der Glaube Berge versetzten kann. Jesus sagt: „Wenn euer Glaube auch nur so gross ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Mt 17,20). Es ist nicht recht zu denken, dass die Anfechtungen gegen die Keuschheit stärker sind als die Hilfe Gottes. Was ist stärker in dir: der Glaube an die Hilfe Gottes oder der Glaube, dass es unmöglich ist, die Versuchungen gegen die Keuschheit zu überwinden? Damit der Satan uns zur Unkeuschheit verführen kann, muss er unseren Glauben schwächen: das tut er, indem er uns vom Gebet abhält. Die Unkeuschheit ist eine selbstgewählte Entscheidung des Menschen, im Glauben schwach zu sein. Man wird von den Begierden besiegt, weil man Gott den Rücken zugekehrt hat und somit ohne seine Hilfe kämpft. Wer an Gott glaubt, der geht in den Anfechtungen zu ihm und bittet ihn um seine Hilfe. Entweder lässt man sich von Gott anziehen oder von der Begierden der Welt.  Wer den Mitmenschen ohne den Glauben sieht, der sieht ihn nur mit einem irdisch gesinnten Auge. Wenn diese übernatürliche Sicht des Mitmenschen fehlt, dann will man ihn nur für seine eigene Gier missbrauchen durch Blicke, durch das Internet oder das Fernsehen, durch unkeusche Gedanken oder Taten. Das Sinnliche und Erotische herrscht leider heute vor im Umgang mit den Mitmenschen: man sieht nicht das Kind Gottes im Mitmensch sondern nur einen Mann, eine Frau, weil der Glaube fehlt. Man lässt sich in dieser Haltung überzeugen, dass es nicht möglich ist, keusch und rein zu leben.  Jesus sagt: „Alles kann, wer glaubt“ (Mk 9,23). Bitte Jesus um einen wahren Glauben.    Don Pierino Galeone   Hl. Karl Borromäus († 1589): Ich gestehe: wir alle sind schwach. Aber Gott, der Herr, hat uns Mittel gegeben, die uns leicht helfen können, wenn wir nur wollen. Da ist ein Priester, er weiß, dass von ihm Unversehrtheit und Enthaltsamkeit verlangt wird und dass er, wie es sich gehört, das Leben eines Engels führen muss. Er wollte das alles vielleicht. Aber er denkt nicht daran, die Mittel zu gebrauchen: zu fasten, zu beten sowie schlechte Unterhaltungen, schädliche und gefährliche Vertraulichkeiten zu meiden.

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich: Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz zu reinigen und keusch zu leben. Der Glaube hilft uns, das Gebot Gottes in der Gewissheit zu praktizieren, dass Gott nichts von uns verlangen kann, was nicht möglich ist. Es ist wichtig, den Glauben durch das Gebet zu stärken. Es nützt nichts, dass der Beichtvater dich ermahnt, keusch zu sein, wenn dir der Glaube fehlt, dass es möglich ist, keusch zu sein. Der Glaube hilft uns zu vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns hilft, die Anfechtungen gegen die Keuschheit zu überwinden, die von den Mitmenschen und vom eignen Fleisch kommen. Wer denkt, dass es unmöglich ist, keusch zu sein, der vergisst, dass der Glaube Berge versetzten kann. Jesus sagt: „Wenn euer Glaube auch nur so gross ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Mt 17,20). Es ist nicht recht zu denken, dass die Anfechtungen gegen die Keuschheit stärker sind als die Hilfe Gottes. Was ist stärker in dir: der Glaube an die Hilfe Gottes oder der Glaube, dass es unmöglich ist, die Versuchungen gegen die Keuschheit zu überwinden? Damit der Satan uns zur Unkeuschheit verführen kann, muss er unseren Glauben schwächen: das tut er, indem er uns vom Gebet abhält. Die Unkeuschheit ist eine selbstgewählte Entscheidung des Menschen, im Glauben schwach zu sein. Man wird von den Begierden besiegt, weil man Gott den Rücken zugekehrt hat und somit ohne seine Hilfe kämpft. Wer an Gott glaubt, der geht in den Anfechtungen zu ihm und bittet ihn um seine Hilfe. Entweder lässt man sich von Gott anziehen oder von der Begierden der Welt. Wer den Mitmenschen ohne den Glauben sieht, der sieht ihn nur mit einem irdisch gesinnten Auge. Wenn diese übernatürliche Sicht des Mitmenschen fehlt, dann will man ihn nur für seine eigene Gier missbrauchen durch Blicke, durch das Internet oder das Fernsehen, durch unkeusche Gedanken oder Taten. Das Sinnliche und Erotische herrscht leider heute vor im Umgang mit den Mitmenschen: man sieht nicht das Kind Gottes im Mitmensch sondern nur einen Mann, eine Frau, weil der Glaube fehlt. Man lässt sich in dieser Haltung überzeugen, dass es nicht möglich ist, keusch und rein zu leben. Jesus sagt: „Alles kann, wer glaubt“ (Mk 9,23). Bitte Jesus um einen wahren Glauben. Don Pierino Galeone Hl. Karl Borromäus († 1589): Ich gestehe: wir alle sind schwach. Aber Gott, der Herr, hat uns Mittel gegeben, die uns leicht helfen können, wenn wir nur wollen. Da ist ein Priester, er weiß, dass von ihm Unversehrtheit und Enthaltsamkeit verlangt wird und dass er, wie es sich gehört, das Leben eines Engels führen muss. Er wollte das alles vielleicht. Aber er denkt nicht daran, die Mittel zu gebrauchen: zu fasten, zu beten sowie schlechte Unterhaltungen, schädliche und gefährliche Vertraulichkeiten zu meiden.

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich: Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz z

Die wahre Freude ist ein Geschenk Gottes:    Alles was wir für Gott tun, vergilt er uns mit dem Geschenk der Freude, denn er ist der Gott der Freude. Die Freude ist das Verkosten des Guten. Gott ist der Ursprung und die Quelle von allem Guten. Wenn man im Gehorsam den Weg Gottes geht, indem man betet, die Gelegenheiten der Sünde meidet und die Nächstenliebe praktiziert, dann hat man die Freude im Herzen, auch wenn man den Weg des Leidens gehen muss. Wenn man die Freude in sich trägt, dann kann man nicht anders als Gott loben. So wird unser Leben zu einer Freude, indem wir Gott alles schenken. Gott erwidert diese Hingabe, indem er seine Güter reichlich gibt, und diese Güter schenken uns von neuem die Freude. Wenn wir in der wahren Freude sind, die von Gott kommt, dann öffnen wir unser Herz nicht mehr für die falsche Freude der Welt. Nur wer die Freude von Jesus nicht in sich trägt, der geht zu den weltlichen Sachen, um dort die Freude zu suchen. Man hat die Freude nicht in sich, wenn man die wahren Güter Gottes nicht sucht, weil man nicht gehorsam ist, die Nächstenliebe nicht praktiziert, nicht betet und nicht wachsam ist. Wenn die wahre Freude fehlt, dann geht man zurück zu den schmutzigen Sachen der Welt durch Gedanken, Erinnerungen, Fantasie, Blicke, Gefühle, Sinne usw. Genau diese Sachen sind es, die uns in der Vergangenheit getäuscht und enttäuscht haben.  Umso grösser ist das Lob an Gott, umso mehr man seine Güter verkostet. Man dankt Gott, dass er uns vom Schmutz des vergangenen Lebens befreit hat. Man lobt ihn, dass er uns die Demut ins Herz gegeben hat, um uns definitiv vom Bösen abzuwenden und das Gute zu wählen. In dieser Freude schliesst man die Türe des Herzens für die falschen Freuden der Welt.    Don Pierino Galeone   Tagesgebet 33 Sonntag: Gott, du Urheber allen Guten, du bist unser Herr. Lass uns begreifen, dass wir frei werden, wenn wir uns deinem Willen unterwerfen, und dass wir die vollkommene Freude finden, wenn wir in deinem Dienst treu bleiben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen

Die wahre Freude ist ein Geschenk Gottes: Alles was wir für Gott tun, vergilt er uns mit dem Geschenk der Freude, denn er ist der Gott der Freude. Die Freude ist das Verkosten des Guten. Gott ist der Ursprung und die Quelle von allem Guten. Wenn man im Gehorsam den Weg Gottes geht, indem man betet, die Gelegenheiten der Sünde meidet und die Nächstenliebe praktiziert, dann hat man die Freude im Herzen, auch wenn man den Weg des Leidens gehen muss. Wenn man die Freude in sich trägt, dann kann man nicht anders als Gott loben. So wird unser Leben zu einer Freude, indem wir Gott alles schenken. Gott erwidert diese Hingabe, indem er seine Güter reichlich gibt, und diese Güter schenken uns von neuem die Freude. Wenn wir in der wahren Freude sind, die von Gott kommt, dann öffnen wir unser Herz nicht mehr für die falsche Freude der Welt. Nur wer die Freude von Jesus nicht in sich trägt, der geht zu den weltlichen Sachen, um dort die Freude zu suchen. Man hat die Freude nicht in sich, wenn man die wahren Güter Gottes nicht sucht, weil man nicht gehorsam ist, die Nächstenliebe nicht praktiziert, nicht betet und nicht wachsam ist. Wenn die wahre Freude fehlt, dann geht man zurück zu den schmutzigen Sachen der Welt durch Gedanken, Erinnerungen, Fantasie, Blicke, Gefühle, Sinne usw. Genau diese Sachen sind es, die uns in der Vergangenheit getäuscht und enttäuscht haben. Umso grösser ist das Lob an Gott, umso mehr man seine Güter verkostet. Man dankt Gott, dass er uns vom Schmutz des vergangenen Lebens befreit hat. Man lobt ihn, dass er uns die Demut ins Herz gegeben hat, um uns definitiv vom Bösen abzuwenden und das Gute zu wählen. In dieser Freude schliesst man die Türe des Herzens für die falschen Freuden der Welt. Don Pierino Galeone Tagesgebet 33 Sonntag: Gott, du Urheber allen Guten, du bist unser Herr. Lass uns begreifen, dass wir frei werden, wenn wir uns deinem Willen unterwerfen, und dass wir die vollkommene Freude finden, wenn wir in deinem Dienst treu bleiben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen

Die wahre Freude ist ein Geschenk Gottes: Alles was wir für Gott tun, vergilt er uns mit dem Geschenk der Freude, denn er ist der Gott der Freude. Die Freude ist das Verkosten des Guten. Gott ist der Ursprung und die Quelle von allem Guten. Wenn man im Gehorsam den Weg Gottes geht, indem man bete

Johannes der Täufer:  Johannes der Täufer hat Jesus den Weg bereitet (vgl. Mk 1,1-3). Was bedeutet das? Es bedeutet, dass er sich für die Wahrheit eingesetzt hat. Johannes der Täufer war ein Mann der Wahrheit. Er hat immer zu allen Menschen die Wahrheit gesagt, auch wenn es ihm Nachteile brachte, wie zum Beispiel vor Herodes, den er wegen Ehebruch anklagte. Herodes nahm ihn deswegen gefangen (vgl. Mk 6,17-29).  Johannes war ein sehr demütiger Mensch und hat die Wahrheit anerkannt, dass er nur ein Diener Gottes ist und sich nicht für würdig hielt, Jesus die Sandalen aufzuschnüren (vgl. Mk 1,7). Um die Wahrheit über sich selber zu sagen, muss man das eigne Ich verleugnen, denn das eigene Ich will immer gross dastehen und Dinge über sich sagen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Einige dachten, dass Johannes der Christus ist (vgl. Lk 3,15), er aber sagte, dass er nicht der Christus ist: „Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Lk 3,16).  Oft braucht es Mut, die Wahrheit zu sagen. Wie oft wollen wir vor den Menschen gross sein, aber genau hier schleichen sich der Stolz und die Eigenliebe ein. Es braucht viel Mut, um anderen zu sagen, dass sie auf dem falschen Weg sind, auf dem Weg der weltlichen Begierden, der Habsucht, der Eigenliebe oder der Unreinheit. Papst Franziskus hatte den Mut, die Maffia anzuklagen, indem er öffentlich sagte: „Jene, die in ihrem Leben diesem Weg des Bösen folgen, wie die Mafiosi, stehen nicht in Gemeinschaft mit Gott: Sie sind exkommuniziert! (Predigt 21. Juni 2014).  Hast du Mut, Christ zu sein? Hast du Mut, in der Beichte die Wahrheit über dich zu sagen? Hast du Mut, andere auf das Böse hinzuweisen, das sie tun?  Hast du den Mut, dich durch deine Gedanken, Worte und Werke gegen den Strom zu stellen? Jesus sagte: „Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen“ (vgl. Mt 10,32-33). Johannes war ein Mann der Busse (vgl. Mt 3,4). So muss auch ein Christ ein Mann der Busse sein, um auf das Böse zu verzichten und sein Leben in der Wahrheit zu leben.    Don Pierino Galeone   Hl. Augustinus: Zacharias schweigt und verliert die Stimme, bis Johannes, der Vorläufer des Herrn, geboren ist und ihm die Stimme wiedergibt. Was ist das Schweigen des Zacharias anderes als eine verborgene Weissagung, die gleichsam geheim und verschlossen war, bevor der Herr verkündigt wurde? Sie wird aufgeschlossen bei der Ankunft des Johannes, sie wird deutlich, wenn der kommt, der durch Weissagung angekündigt ist, dass bei der Geburt des Johannes die Stimme des Zacharias freigegeben wird, bedeutete das gleiche wie das Zerreißen des Vorhangs, als Christus am Kreuz hing. Verkündete Johannes sich selbst, könnte er den Mund des Zacharias nicht öffnen. Die Zunge wird gelöst, weil die Stimme geboren ist. Denn als Johannes den Herrn vorausverkündigte, wurde er gefragt: „Wer bist du?“ Er antwortete: „Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste. “ Johannes ist die Stimme, der Herr aber ist „im Anfang das Wort“. Johannes ist Stimme auf Zeit, Christus im Anfang das ewige Wort.

Johannes der Täufer: Johannes der Täufer hat Jesus den Weg bereitet (vgl. Mk 1,1-3). Was bedeutet das? Es bedeutet, dass er sich für die Wahrheit eingesetzt hat. Johannes der Täufer war ein Mann der Wahrheit. Er hat immer zu allen Menschen die Wahrheit gesagt, auch wenn es ihm Nachteile brachte, wie zum Beispiel vor Herodes, den er wegen Ehebruch anklagte. Herodes nahm ihn deswegen gefangen (vgl. Mk 6,17-29). Johannes war ein sehr demütiger Mensch und hat die Wahrheit anerkannt, dass er nur ein Diener Gottes ist und sich nicht für würdig hielt, Jesus die Sandalen aufzuschnüren (vgl. Mk 1,7). Um die Wahrheit über sich selber zu sagen, muss man das eigne Ich verleugnen, denn das eigene Ich will immer gross dastehen und Dinge über sich sagen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Einige dachten, dass Johannes der Christus ist (vgl. Lk 3,15), er aber sagte, dass er nicht der Christus ist: „Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Lk 3,16). Oft braucht es Mut, die Wahrheit zu sagen. Wie oft wollen wir vor den Menschen gross sein, aber genau hier schleichen sich der Stolz und die Eigenliebe ein. Es braucht viel Mut, um anderen zu sagen, dass sie auf dem falschen Weg sind, auf dem Weg der weltlichen Begierden, der Habsucht, der Eigenliebe oder der Unreinheit. Papst Franziskus hatte den Mut, die Maffia anzuklagen, indem er öffentlich sagte: „Jene, die in ihrem Leben diesem Weg des Bösen folgen, wie die Mafiosi, stehen nicht in Gemeinschaft mit Gott: Sie sind exkommuniziert! (Predigt 21. Juni 2014). Hast du Mut, Christ zu sein? Hast du Mut, in der Beichte die Wahrheit über dich zu sagen? Hast du Mut, andere auf das Böse hinzuweisen, das sie tun? Hast du den Mut, dich durch deine Gedanken, Worte und Werke gegen den Strom zu stellen? Jesus sagte: „Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen“ (vgl. Mt 10,32-33). Johannes war ein Mann der Busse (vgl. Mt 3,4). So muss auch ein Christ ein Mann der Busse sein, um auf das Böse zu verzichten und sein Leben in der Wahrheit zu leben. Don Pierino Galeone Hl. Augustinus: Zacharias schweigt und verliert die Stimme, bis Johannes, der Vorläufer des Herrn, geboren ist und ihm die Stimme wiedergibt. Was ist das Schweigen des Zacharias anderes als eine verborgene Weissagung, die gleichsam geheim und verschlossen war, bevor der Herr verkündigt wurde? Sie wird aufgeschlossen bei der Ankunft des Johannes, sie wird deutlich, wenn der kommt, der durch Weissagung angekündigt ist, dass bei der Geburt des Johannes die Stimme des Zacharias freigegeben wird, bedeutete das gleiche wie das Zerreißen des Vorhangs, als Christus am Kreuz hing. Verkündete Johannes sich selbst, könnte er den Mund des Zacharias nicht öffnen. Die Zunge wird gelöst, weil die Stimme geboren ist. Denn als Johannes den Herrn vorausverkündigte, wurde er gefragt: „Wer bist du?“ Er antwortete: „Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste. “ Johannes ist die Stimme, der Herr aber ist „im Anfang das Wort“. Johannes ist Stimme auf Zeit, Christus im Anfang das ewige Wort.

Johannes der Täufer: Johannes der Täufer hat Jesus den Weg bereitet (vgl. Mk 1,1-3). Was bedeutet das? Es bedeutet, dass er sich für die Wahrheit eingesetzt hat. Johannes der Täufer war ein Mann der Wahrheit. Er hat immer zu allen Menschen die Wahrheit gesagt, auch wenn es ihm Nachteile brachte, wi

Pater Pio, auf dem Kreuz mit dem Lamm Gottes vereint:  Ich sah Pater Pio weinen und beten; ich sah ihn bluten und Ungeheures erleiden. Seinen Geist jedoch, der eingetaucht war in die Schmach des Kreuzes, vermochte ich mit meinen Augen nicht zu sehen, während er den Kelch des Leidens trank. Wenn ihn jemand bat, an seinen Leiden teilhaben zu dürfen, antwortete er: „Wenn ich dir auch nur einen winzigen Teil meiner Leiden gäbe, würdest du, wie vom Blitz getroffen, auf der Stelle tot umfallen. “ Ich denke, dass niemand sein Geheimnis jemals bis auf den Grund erkennen und verstehen wird. Man wird bloß auf ihn verweisen können, als vorbildlichen Jünger Christi, der auf alles verzichtete und dabei nicht nur sein eigenes Kreuz, sondern auch das Kreuz der ganzen Welt auf sich nahm, das er vom gekreuzigten Herrn empfangen hatte. Uns, seinen Kindern, ist nur beschieden, auf ihn zu verweisen, wie Johannes der Täufer auf Jesus verwiesen hat: „Seht das sanftmütige Lamm, das sich der Herr auserwählt und auf dem Kreuzesaltar der Welt mit dem Lamm Gottes vereinigt hat. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Hl. Papst Joh. Paul II: Im Plan Gottes ist das Kreuz das wahre Heilswerkzeug für die ganze Menschheit und der vom Herrn ausdrücklich angebotene Weg für alle, die ihm nachfolgen wollen (vgl. Mk 16, 24). Der heilige Bruder vom Gargano (Pater Pio) hatte dies vollkommen erkannt, als er am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel im Jahr 1914 schrieb: »Wenn wir zu unserer endgültigen Bestimmung gelangen wollen, müssen wir dem göttlichen Haupt folgen. Gott will die erwählte Seele auf keinen anderen als den von ihm beschrittenen Weg führen; ich meine, auf den Weg der Selbstverleugnung und des Kreuzes« (Epistolarium II, S. 155). Auszug aus Predigt Heiligsprechung Pater Pio 16. 06. 2002

Pater Pio, auf dem Kreuz mit dem Lamm Gottes vereint: Ich sah Pater Pio weinen und beten; ich sah ihn bluten und Ungeheures erleiden. Seinen Geist jedoch, der eingetaucht war in die Schmach des Kreuzes, vermochte ich mit meinen Augen nicht zu sehen, während er den Kelch des Leidens trank. Wenn ihn jemand bat, an seinen Leiden teilhaben zu dürfen, antwortete er: „Wenn ich dir auch nur einen winzigen Teil meiner Leiden gäbe, würdest du, wie vom Blitz getroffen, auf der Stelle tot umfallen. “ Ich denke, dass niemand sein Geheimnis jemals bis auf den Grund erkennen und verstehen wird. Man wird bloß auf ihn verweisen können, als vorbildlichen Jünger Christi, der auf alles verzichtete und dabei nicht nur sein eigenes Kreuz, sondern auch das Kreuz der ganzen Welt auf sich nahm, das er vom gekreuzigten Herrn empfangen hatte. Uns, seinen Kindern, ist nur beschieden, auf ihn zu verweisen, wie Johannes der Täufer auf Jesus verwiesen hat: „Seht das sanftmütige Lamm, das sich der Herr auserwählt und auf dem Kreuzesaltar der Welt mit dem Lamm Gottes vereinigt hat. “ Don Pierino Galeone (Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Hl. Papst Joh. Paul II: Im Plan Gottes ist das Kreuz das wahre Heilswerkzeug für die ganze Menschheit und der vom Herrn ausdrücklich angebotene Weg für alle, die ihm nachfolgen wollen (vgl. Mk 16, 24). Der heilige Bruder vom Gargano (Pater Pio) hatte dies vollkommen erkannt, als er am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel im Jahr 1914 schrieb: »Wenn wir zu unserer endgültigen Bestimmung gelangen wollen, müssen wir dem göttlichen Haupt folgen. Gott will die erwählte Seele auf keinen anderen als den von ihm beschrittenen Weg führen; ich meine, auf den Weg der Selbstverleugnung und des Kreuzes« (Epistolarium II, S. 155). Auszug aus Predigt Heiligsprechung Pater Pio 16. 06. 2002

Pater Pio, auf dem Kreuz mit dem Lamm Gottes vereint: Ich sah Pater Pio weinen und beten; ich sah ihn bluten und Ungeheures erleiden. Seinen Geist jedoch, der eingetaucht war in die Schmach des Kreuzes, vermochte ich mit meinen Augen nicht zu sehen, während er den Kelch des Leidens trank. Wenn ihn

Die Liebe, die das Leiden fruchtbar macht:  Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23), also ist der Gehorsam Liebe. Um so mehr uns der Gehorsam zum Willen Gottes ein Leiden, ein Verzicht oder eine Anstrengung kostet, um so grösser ist die Liebe. Das Leiden, welches der Wille Gottes von uns verlangt, ist sehr kostbar, wenn wir es aus Liebe annehmen. Wenn wir den Willen Gottes lieben, dann vereinen wir uns mit der Liebe Gottes, mit ihm selber. Die spezifischen Leiden sind nicht das wesentliche, viel wichtiger ist die Liebe zum Willen Gottes. Das Leiden ist nicht von sich aus heilbringend. Es wird heilbringend, wenn es mit der Liebe Gottes verbunden wird, die sich in seinem Willen zeigt. Ich erwidere die Liebe Gottes mit meiner Liebe, indem ich Gehorsam bin zu seinem Willen. Wenn du leidest, dann denke nicht an das spezifische Leiden, sondern an den Willen Gottes, der immer das Gute in sich birgt. Wenn du aus Liebe zu diesem Gut das Leiden annimmst, dann tust du es, weil du im Glauben verstehst, dass dieser Gehorsam zum Leiden vielen Mitmenschen helfen kann, Gott näher zu kommen.  Don Pierino Galeone Hl. Mutter Teresa: Ohne Leiden wäre unsere Arbeit nur Sozialarbeit, sehr gut und hilfreich, aber es wäre nicht das Werk Jesu Christi, nicht Teil der Erlösung.

Die Liebe, die das Leiden fruchtbar macht: Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23), also ist der Gehorsam Liebe. Um so mehr uns der Gehorsam zum Willen Gottes ein Leiden, ein Verzicht oder eine Anstrengung kostet, um so grösser ist die Liebe. Das Leiden, welches der Wille Gottes von uns verlangt, ist sehr kostbar, wenn wir es aus Liebe annehmen. Wenn wir den Willen Gottes lieben, dann vereinen wir uns mit der Liebe Gottes, mit ihm selber. Die spezifischen Leiden sind nicht das wesentliche, viel wichtiger ist die Liebe zum Willen Gottes. Das Leiden ist nicht von sich aus heilbringend. Es wird heilbringend, wenn es mit der Liebe Gottes verbunden wird, die sich in seinem Willen zeigt. Ich erwidere die Liebe Gottes mit meiner Liebe, indem ich Gehorsam bin zu seinem Willen. Wenn du leidest, dann denke nicht an das spezifische Leiden, sondern an den Willen Gottes, der immer das Gute in sich birgt. Wenn du aus Liebe zu diesem Gut das Leiden annimmst, dann tust du es, weil du im Glauben verstehst, dass dieser Gehorsam zum Leiden vielen Mitmenschen helfen kann, Gott näher zu kommen. Don Pierino Galeone Hl. Mutter Teresa: Ohne Leiden wäre unsere Arbeit nur Sozialarbeit, sehr gut und hilfreich, aber es wäre nicht das Werk Jesu Christi, nicht Teil der Erlösung.

Die Liebe, die das Leiden fruchtbar macht: Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23), also ist der Gehorsam Liebe. Um so mehr uns der Gehorsam zum Willen Gottes ein Leiden, ein Verzicht oder eine Anstrengung kostet, um so grösser ist die Liebe. Das Leiden,