Gott mit all unserer Kraft lieben:  Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1. Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir  unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1. Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit al

Wie lebt man den Sonntag gut:  Der Sonntag ist der Tag des Herrn, der Tag der Auferstehung. Um den Sonntag gut zu leben, sollst du in der Betrachtung alle Bereiche deiner Person prüfen, in welchen du auferstehen sollst, damit alles in dir gemäss Gott ist: die Vernunft, deine Blicke, Worte, Gefühle und Zuneigungen.  Der Sonntag ist der Tag des Herrn und er kündigt nicht nur die Auferstehung des Herrn an, sondern auch deine Auferstehung. Du sollst dies durch das Gebet, die guten Vorsätze und deinen guten Willen verwirklichen. Du lebst den Sonntag dann gut, indem du jeden Sonntag in einem bestimmten Bereich deiner Person auferstehst. Achte besonders auf deine Gedanken, die dich Tag und Nacht stören können. Nur Jesus kann sie beherrschen. Der Herr ist bereit, dich genau dort auferstehen zu lassen, wo du dich schwach und gebrechlich fühlst. Jeder Sonntag soll ein Schritt vorwärts in deiner Auferstehung sein.  Don Pierino Galeone Hl. Johannes Paul II. : Auf die Jungfrau Maria blicken die Gläubigen, die das bei der Sonntagsmesse verkündete Wort hören, von ihr lernen sie, es in ihrem Herzen zu bewahren und darüber nachzudenken (vgl. Lk 2,19). Mit Maria lernen sie, am Fuße des Kreuzes zu stehen, um dem Vater das Opfer Christi darzubringen und damit die Hingabe des eigenen Lebens zu verbinden. Mit Maria erleben sie die Freude der Auferstehung, während sie sich die Worte des Magnificat zu eigen machen, die das unerschöpfliche Geschenk der Barmherzigkeit Gottes in dem unerbittlichen Lauf der Zeit besingen: »Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten« (Lk 1,50). Sonntag für Sonntag begibt sich das pilgernde Volk in die Fußstapfen Marias, und ihre mütterliche Fürsprache verleiht dem Gebet, das die Kirche an die Heiligste Dreifaltigkeit richtet, am Sonntag besondere Intensität und Wirksamkeit. (Apostolisches Schreiben Dies Domini, 31. 5. 1998)

Wie lebt man den Sonntag gut: Der Sonntag ist der Tag des Herrn, der Tag der Auferstehung. Um den Sonntag gut zu leben, sollst du in der Betrachtung alle Bereiche deiner Person prüfen, in welchen du auferstehen sollst, damit alles in dir gemäss Gott ist: die Vernunft, deine Blicke, Worte, Gefühle und Zuneigungen. Der Sonntag ist der Tag des Herrn und er kündigt nicht nur die Auferstehung des Herrn an, sondern auch deine Auferstehung. Du sollst dies durch das Gebet, die guten Vorsätze und deinen guten Willen verwirklichen. Du lebst den Sonntag dann gut, indem du jeden Sonntag in einem bestimmten Bereich deiner Person auferstehst. Achte besonders auf deine Gedanken, die dich Tag und Nacht stören können. Nur Jesus kann sie beherrschen. Der Herr ist bereit, dich genau dort auferstehen zu lassen, wo du dich schwach und gebrechlich fühlst. Jeder Sonntag soll ein Schritt vorwärts in deiner Auferstehung sein. Don Pierino Galeone Hl. Johannes Paul II. : Auf die Jungfrau Maria blicken die Gläubigen, die das bei der Sonntagsmesse verkündete Wort hören, von ihr lernen sie, es in ihrem Herzen zu bewahren und darüber nachzudenken (vgl. Lk 2,19). Mit Maria lernen sie, am Fuße des Kreuzes zu stehen, um dem Vater das Opfer Christi darzubringen und damit die Hingabe des eigenen Lebens zu verbinden. Mit Maria erleben sie die Freude der Auferstehung, während sie sich die Worte des Magnificat zu eigen machen, die das unerschöpfliche Geschenk der Barmherzigkeit Gottes in dem unerbittlichen Lauf der Zeit besingen: »Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten« (Lk 1,50). Sonntag für Sonntag begibt sich das pilgernde Volk in die Fußstapfen Marias, und ihre mütterliche Fürsprache verleiht dem Gebet, das die Kirche an die Heiligste Dreifaltigkeit richtet, am Sonntag besondere Intensität und Wirksamkeit. (Apostolisches Schreiben Dies Domini, 31. 5. 1998)

Wie lebt man den Sonntag gut: Der Sonntag ist der Tag des Herrn, der Tag der Auferstehung. Um den Sonntag gut zu leben, sollst du in der Betrachtung alle Bereiche deiner Person prüfen, in welchen du auferstehen sollst, damit alles in dir gemäss Gott ist: die Vernunft, deine Blicke, Worte, Gefühle u

Das Vertrauen in Jesus:    Das Vertrauen ist eine Konsequenz des Glaubens. Der Glaube lässt dich an Jesus glauben, der gut ist. Da er allmächtig ist, hat er alles, was für dich nötig ist. Das Vertrauen kommt aus deiner Erfahrung mit Jesus, der dir gezeigt hat, dass er dich gerne hat und dir den Verstand und das Herz für seine Liebe geöffnet hat. So machst du die Erfahrung, dass Jesus dich liebt, dich hört und auch die Wünsche deines Herzens erhört. Von dieser Antwort Jesu an den, der glaubt, kommt das Vertrauen.  Der Gegenstand der Liebe ist das Gute. Das Vertrauen bringt die Liebe mit sich. Du hat Vertrauen in Jesus, glaubst an Jesus. Du hast Vertrauen, dass er dich wirklich gerne hat, dich hört und dich erhört. Du machst die Erfahrung der Antwort der Liebe Jesu und so entspringt in dir die Liebe zu Jesus. Von daher kommt eine stets grössere Liebe, weil mehr Glaube und mehr Vertrauen da ist. Diese Liebe wächst immer mehr, das Vertauen wird immer grösser, der Glaube immer stärker und so machst du die Erfahrung, dass du ohne Jesus nicht mehr leben kannst. Du kannst nicht mehr ohne ihn leben, weil er dich wirklich gerne hat, nicht wie die Welt. Jesus hat alles, was nötig ist, damit es dir im irdischen und dann auch im ewigen Leben gut geht. Du antwortest auf die Liebe Jesu mit deiner Liebe indem du den Willen Gottes tust. So liebst du Jesus und erfüllst das Gebot Jesu alle Menschen zu lieben, nicht nur jene deiner Familie, sondern alle, denen du begegnest, sei es in der Pfarrei, bei der Arbeit oder in einem Geschäft.    Wenn du mit Glaube und Vertrauen vorwärtsgehst, wird deine Liebe zu Jesus täglich grösser und so wird dein Herz der Liebe Jesu angeglichen, bis du mit ihm ganz eins wirst. Das ist das geistliche Leben! Don Pierino Galeone Hl. Therese v. Lisieux: Man kann niemals auf den gütigen und mächtigen Gott zu viel vertrauen. Man erhält von ihm alles nach dem Masse des Vertrauens.  Die Heiligkeit besteht nicht in dieser oder jener Übung; sie besteht in der Einstellung des Herzens, die uns in den Armen Gottes demütig und klein macht, in der wir uns unserer Schwachheit bewusst sind und bis zur Verwegenheit auf die Güte des Vaters vertrauen.

Das Vertrauen in Jesus: Das Vertrauen ist eine Konsequenz des Glaubens. Der Glaube lässt dich an Jesus glauben, der gut ist. Da er allmächtig ist, hat er alles, was für dich nötig ist. Das Vertrauen kommt aus deiner Erfahrung mit Jesus, der dir gezeigt hat, dass er dich gerne hat und dir den Verstand und das Herz für seine Liebe geöffnet hat. So machst du die Erfahrung, dass Jesus dich liebt, dich hört und auch die Wünsche deines Herzens erhört. Von dieser Antwort Jesu an den, der glaubt, kommt das Vertrauen. Der Gegenstand der Liebe ist das Gute. Das Vertrauen bringt die Liebe mit sich. Du hat Vertrauen in Jesus, glaubst an Jesus. Du hast Vertrauen, dass er dich wirklich gerne hat, dich hört und dich erhört. Du machst die Erfahrung der Antwort der Liebe Jesu und so entspringt in dir die Liebe zu Jesus. Von daher kommt eine stets grössere Liebe, weil mehr Glaube und mehr Vertrauen da ist. Diese Liebe wächst immer mehr, das Vertauen wird immer grösser, der Glaube immer stärker und so machst du die Erfahrung, dass du ohne Jesus nicht mehr leben kannst. Du kannst nicht mehr ohne ihn leben, weil er dich wirklich gerne hat, nicht wie die Welt. Jesus hat alles, was nötig ist, damit es dir im irdischen und dann auch im ewigen Leben gut geht. Du antwortest auf die Liebe Jesu mit deiner Liebe indem du den Willen Gottes tust. So liebst du Jesus und erfüllst das Gebot Jesu alle Menschen zu lieben, nicht nur jene deiner Familie, sondern alle, denen du begegnest, sei es in der Pfarrei, bei der Arbeit oder in einem Geschäft. Wenn du mit Glaube und Vertrauen vorwärtsgehst, wird deine Liebe zu Jesus täglich grösser und so wird dein Herz der Liebe Jesu angeglichen, bis du mit ihm ganz eins wirst. Das ist das geistliche Leben! Don Pierino Galeone Hl. Therese v. Lisieux: Man kann niemals auf den gütigen und mächtigen Gott zu viel vertrauen. Man erhält von ihm alles nach dem Masse des Vertrauens. Die Heiligkeit besteht nicht in dieser oder jener Übung; sie besteht in der Einstellung des Herzens, die uns in den Armen Gottes demütig und klein macht, in der wir uns unserer Schwachheit bewusst sind und bis zur Verwegenheit auf die Güte des Vaters vertrauen.

Das Vertrauen in Jesus: Das Vertrauen ist eine Konsequenz des Glaubens. Der Glaube lässt dich an Jesus glauben, der gut ist. Da er allmächtig ist, hat er alles, was für dich nötig ist. Das Vertrauen kommt aus deiner Erfahrung mit Jesus, der dir gezeigt hat, dass er dich gerne hat und dir den Versta

Lässt du dich bedienen oder dienst du?    Jesus wurde im Haus von Marta und Maria aufgenommen. Marta bemühte sich, um für die menschlichen Bedürfnisse von Jesus zu sorgen, indem sie das Essen zubereitete. Maria hingegen verweilte bei Jesus und hörte ihm zu. Jesus gab Maria durch sein Wort die Nahrung für das göttliche Leben. Marta kam zu Jesus und sagte: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Er antwortete ihr: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden“ (Lk 10,40-42). Jesus sagt nicht, dass es das Irdische nicht auch braucht, sondern dass Maria das Bessere gewählt hat. Marta wollte Maria von diesem Besseren abhalten, um ihr in der Küche zu helfen. Jesus aber weiss besser, was für uns Menschen das Wichtigere ist. In diesem Sinn hat Jesus Maria mehr gedient als Marta Jesus diente.  So soll es auch bei uns sein. Wenn wir jemanden besuchen, dann wird uns meistens etwas Gutes serviert. Wir sollen aber nicht vergessen, dass wir den Menschen, die wir besuchen, auch dienen sollen, indem wir ihnen helfen, im göttlichen Leben zu wachsen. Wir sollen ihnen durch unsere freundlichen und einfühlsamen Worte Trost und Zuversicht bringen, besonders für all das Leidvolle, das sie zu tragen haben. Die Mitmenschen sollen erfahren, dass wir Anteil nehmen an ihren Sorgen und Nöten.  Für was interessierst du dich mehr, wenn du dich mit Mitmenschen triffst: für die irdischen Dinge oder für das göttliche Leben? Wie gut ist es, wenn zum Beispiel eine Mutter nicht nur für die irdischen Bedürfnisse ihrer Kinder sorgt, sondern ihnen hilft, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu wachsen - so dient sie Christus, der verborgen in den Mitmenschen gegenwärtig ist. Das kommt auch treffend zum Ausdruck im Tagesgebt, das am Gedenktag der Hl. Marta gebetet wird: „Allmächtiger, ewiger Gott, die heilige Marta durfte deinen Sohn in ihr Haus aufnehmen und bewirten. Auf ihre Fürsprache hin mache uns bereit, in unseren Mitmenschen Christus zu dienen, damit wir einst bei dir Aufnahme finden. “ So sollen auch wir es tun, indem wir den Mitmenschen dienen und ihnen helfen, im Wort Gottes die wahre Nahrung für das Leben zu finden.    Don Pierino Galeone   Bibel: Jesus sagt: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“ (Mt 6,33).  „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

Lässt du dich bedienen oder dienst du? Jesus wurde im Haus von Marta und Maria aufgenommen. Marta bemühte sich, um für die menschlichen Bedürfnisse von Jesus zu sorgen, indem sie das Essen zubereitete. Maria hingegen verweilte bei Jesus und hörte ihm zu. Jesus gab Maria durch sein Wort die Nahrung für das göttliche Leben. Marta kam zu Jesus und sagte: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Er antwortete ihr: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden“ (Lk 10,40-42). Jesus sagt nicht, dass es das Irdische nicht auch braucht, sondern dass Maria das Bessere gewählt hat. Marta wollte Maria von diesem Besseren abhalten, um ihr in der Küche zu helfen. Jesus aber weiss besser, was für uns Menschen das Wichtigere ist. In diesem Sinn hat Jesus Maria mehr gedient als Marta Jesus diente. So soll es auch bei uns sein. Wenn wir jemanden besuchen, dann wird uns meistens etwas Gutes serviert. Wir sollen aber nicht vergessen, dass wir den Menschen, die wir besuchen, auch dienen sollen, indem wir ihnen helfen, im göttlichen Leben zu wachsen. Wir sollen ihnen durch unsere freundlichen und einfühlsamen Worte Trost und Zuversicht bringen, besonders für all das Leidvolle, das sie zu tragen haben. Die Mitmenschen sollen erfahren, dass wir Anteil nehmen an ihren Sorgen und Nöten. Für was interessierst du dich mehr, wenn du dich mit Mitmenschen triffst: für die irdischen Dinge oder für das göttliche Leben? Wie gut ist es, wenn zum Beispiel eine Mutter nicht nur für die irdischen Bedürfnisse ihrer Kinder sorgt, sondern ihnen hilft, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu wachsen - so dient sie Christus, der verborgen in den Mitmenschen gegenwärtig ist. Das kommt auch treffend zum Ausdruck im Tagesgebt, das am Gedenktag der Hl. Marta gebetet wird: „Allmächtiger, ewiger Gott, die heilige Marta durfte deinen Sohn in ihr Haus aufnehmen und bewirten. Auf ihre Fürsprache hin mache uns bereit, in unseren Mitmenschen Christus zu dienen, damit wir einst bei dir Aufnahme finden. “ So sollen auch wir es tun, indem wir den Mitmenschen dienen und ihnen helfen, im Wort Gottes die wahre Nahrung für das Leben zu finden. Don Pierino Galeone Bibel: Jesus sagt: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“ (Mt 6,33). „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

Lässt du dich bedienen oder dienst du? Jesus wurde im Haus von Marta und Maria aufgenommen. Marta bemühte sich, um für die menschlichen Bedürfnisse von Jesus zu sorgen, indem sie das Essen zubereitete. Maria hingegen verweilte bei Jesus und hörte ihm zu. Jesus gab Maria durch sein Wort die Nahrung

Die Schwierigkeit und Schönheit des Willens Gottes:  Wie schön ist es, den Willen Gottes zu erfüllen, sich gegenseitig zu lieben, sich stets versuchen zu verstehen und so durch das gegenseitige Verständnis die wahre Liebe sichtbar zu machen. Die Liebe zum Nächsten ist eine barmherzige Liebe, denn, wer von uns ist ohne Sünde, ohne Schwäche, sei es im menschlichen oder geistlichen Leben. Du begegnest in deinem Alltag immer wieder vielen Menschen und es wäre oberflächlich, wenn du die Schwierigkeiten, die oft diese Begegnungen mit sich bringen, nicht gegenwärtig halten würdest. Doch wenn du wirklich in deinem Herzen von der Liebe Gottes und vom hl. Geist erfüllt bist, wirst du mit Freude den Menschen das mitteilen, was du im Herzen hast: Die Liebe Jesu, um alle zu trösten und zu stärken, die Kleinen, die Grossen, die Kranken, die Gesunden, die Freunde und auch die Feinde. Wie schön ist es, das Gute zu tun, das Gute zu wollen, wie schön ist es zu lieben und trotz so mancher Schwierigkeiten mit Vertrauen zu sagen: Dein Wille geschehe!   Die wahre Liebe, die Gott für uns wollte, ist, dass wir einander lieben, indem wir das Gute wollen und tun. In der Liturgie beten wir: «Gib uns, Herr, die wahre Freiheit, das ewige Erbe». Wahre Freiheit bedeutet, nicht das tun, was das eigene Ich sagt, sondern den Willen Gottes tun, das Gute tun. Das ist die wahre Freiheit, das ist das wahre Gut, der Wille Gottes. So wird unser Herz erfüllt vom Frieden, Heiterkeit und Freude.    Mutter Teresa: Ich verbinde das Leiden Christi immer mit dem Gehorsam. Immer zu akzeptieren, ohne zu zweifeln, ohne zu murren, ohne sich zu beschweren, ohne eine Erklärung zu verlangen. Hast du die Schwierigkeit des Gehorsams und der Hingabe wirklich erfahren? Frage dich: Hast du gebetet? Jesus betete länger, wenn es schwierig war, den Willen Gottes anzunehmen. Hast du gemurrt? Hast du kritisiert? Prüfe dich selbst, sodass der Teufel dich nicht überkommen kann. Hast du die Freude der vollkommenen Hingabe erfahren? Wie oft hast du mit Entschlossenheit gehorcht? Betrachte das Beispiel Mariens; ihre totale Hingabe, ihren vollkommenen Gehorsam, die aus ihrem liebenden Herzen kamen.

Die Schwierigkeit und Schönheit des Willens Gottes: Wie schön ist es, den Willen Gottes zu erfüllen, sich gegenseitig zu lieben, sich stets versuchen zu verstehen und so durch das gegenseitige Verständnis die wahre Liebe sichtbar zu machen. Die Liebe zum Nächsten ist eine barmherzige Liebe, denn, wer von uns ist ohne Sünde, ohne Schwäche, sei es im menschlichen oder geistlichen Leben. Du begegnest in deinem Alltag immer wieder vielen Menschen und es wäre oberflächlich, wenn du die Schwierigkeiten, die oft diese Begegnungen mit sich bringen, nicht gegenwärtig halten würdest. Doch wenn du wirklich in deinem Herzen von der Liebe Gottes und vom hl. Geist erfüllt bist, wirst du mit Freude den Menschen das mitteilen, was du im Herzen hast: Die Liebe Jesu, um alle zu trösten und zu stärken, die Kleinen, die Grossen, die Kranken, die Gesunden, die Freunde und auch die Feinde. Wie schön ist es, das Gute zu tun, das Gute zu wollen, wie schön ist es zu lieben und trotz so mancher Schwierigkeiten mit Vertrauen zu sagen: Dein Wille geschehe! Die wahre Liebe, die Gott für uns wollte, ist, dass wir einander lieben, indem wir das Gute wollen und tun. In der Liturgie beten wir: «Gib uns, Herr, die wahre Freiheit, das ewige Erbe». Wahre Freiheit bedeutet, nicht das tun, was das eigene Ich sagt, sondern den Willen Gottes tun, das Gute tun. Das ist die wahre Freiheit, das ist das wahre Gut, der Wille Gottes. So wird unser Herz erfüllt vom Frieden, Heiterkeit und Freude. Mutter Teresa: Ich verbinde das Leiden Christi immer mit dem Gehorsam. Immer zu akzeptieren, ohne zu zweifeln, ohne zu murren, ohne sich zu beschweren, ohne eine Erklärung zu verlangen. Hast du die Schwierigkeit des Gehorsams und der Hingabe wirklich erfahren? Frage dich: Hast du gebetet? Jesus betete länger, wenn es schwierig war, den Willen Gottes anzunehmen. Hast du gemurrt? Hast du kritisiert? Prüfe dich selbst, sodass der Teufel dich nicht überkommen kann. Hast du die Freude der vollkommenen Hingabe erfahren? Wie oft hast du mit Entschlossenheit gehorcht? Betrachte das Beispiel Mariens; ihre totale Hingabe, ihren vollkommenen Gehorsam, die aus ihrem liebenden Herzen kamen.

Die Schwierigkeit und Schönheit des Willens Gottes: Wie schön ist es, den Willen Gottes zu erfüllen, sich gegenseitig zu lieben, sich stets versuchen zu verstehen und so durch das gegenseitige Verständnis die wahre Liebe sichtbar zu machen. Die Liebe zum Nächsten ist eine barmherzige Liebe, denn, w

Danke Gott, wie Jesus und durch Jesus, für die Gaben, die er dir geschenkt hat   Im Brief an Timotheus spricht Paulus über die Dankbarkeit gegenüber Jesus: «Denk daran, dass Jesus Christus, von den Toten auferstanden ist» (2 Tim 2,8). Sind wir Jesus dafür dankbar? In der Liturgie beten wir: Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns, damit wir dein Wort im Herzen bewahren und immer bereit sind, das Gute zu tun. Wie schön ist es, im Herzen diese Dankbarkeit zu haben. Ohne Gnade, ohne Gott, können wir im geistlichen Leben nicht vorwärts gehen.    Den zehn Aussätzigen im Evangelium nach Lukas (Lk 17,11-19) sagt Jesus: «Geht zu den Priestern». Während sie auf dem Weg sind, merken sie, dass sie geheilt sind, aber nur einer kehrt um, um Jesus zu danken. Vielleicht sind wir mit Jesus so vertraut, dass wir vergessen haben, ihm dankbar zu sein. Wir sollen Jesus für das Licht und die Kraft danken, die er uns nicht nur durch den Glauben und die Sakramente, sondern auch durch die Lehre der Kirche, der Priester und auch durch gute Menschen schenkt.    Vergessen wir die Dankbarkeit nicht. Jesus legt viel Wert auf die Dankbarkeit: «Waren es nicht zehn? Nur einer ist gekommen, um zu danken. Dein Glaube hat dich geheilt». Danken wir Jesus besonders wenn wir ihn in der Eucharistie anbeten, in der Hl. Messe oder während der hl. Kommunion. Danken wir Jesus, dass er so gut ist, sich uns zur Speise zu schenken. Beten wir ihn an und bitten wir ihn um Vergebung, wenn wir bis anhin nicht so demütig und gut waren, ihm für die vielen Gaben zu danken. Danken wir vor allem für die Gnade, damit wir immer gut und treu unsere Berufung leben. Vergessen wir auch das Schriftwort nicht, dass dem Gerechten nie etwas mangeln wird: «Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen» (Ps 23).    Jesus dankte seinem Vater immer. Sei es beim Brot, das er in seinen Leib, sei es beim Wein, den er in sein Blut verwandelte. Er sagte Dank, er der Sohn Gottes!   Gebet: Jesus, danke, dass du durch die hl. Kommunion immer wieder in mein Herz kommst. Danke, himmlischer Vater, dass du Jesus gesandt hast, dass du den Heiligen Geist gesandt hast, der mir das Leben des Auferstandenen schenkt. Danke, himmlische Mutter, für alles, was du immer wieder für mich tust, damit ich gehalten werde, wenn ich schwanke und durch den Arm Jesu aufgerichtet werde, wenn ich falle. Danke, Pater Pio! Danke für all die Liebe, die ich ohne meine Verdienste erhalte und die mir die Gnade schenkt, alles wieder zu gewinnen oder mit noch grösserer Liebe den Weg weiter zu gehen. Danke Jesus!

Danke Gott, wie Jesus und durch Jesus, für die Gaben, die er dir geschenkt hat Im Brief an Timotheus spricht Paulus über die Dankbarkeit gegenüber Jesus: «Denk daran, dass Jesus Christus, von den Toten auferstanden ist» (2 Tim 2,8). Sind wir Jesus dafür dankbar? In der Liturgie beten wir: Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns, damit wir dein Wort im Herzen bewahren und immer bereit sind, das Gute zu tun. Wie schön ist es, im Herzen diese Dankbarkeit zu haben. Ohne Gnade, ohne Gott, können wir im geistlichen Leben nicht vorwärts gehen. Den zehn Aussätzigen im Evangelium nach Lukas (Lk 17,11-19) sagt Jesus: «Geht zu den Priestern». Während sie auf dem Weg sind, merken sie, dass sie geheilt sind, aber nur einer kehrt um, um Jesus zu danken. Vielleicht sind wir mit Jesus so vertraut, dass wir vergessen haben, ihm dankbar zu sein. Wir sollen Jesus für das Licht und die Kraft danken, die er uns nicht nur durch den Glauben und die Sakramente, sondern auch durch die Lehre der Kirche, der Priester und auch durch gute Menschen schenkt. Vergessen wir die Dankbarkeit nicht. Jesus legt viel Wert auf die Dankbarkeit: «Waren es nicht zehn? Nur einer ist gekommen, um zu danken. Dein Glaube hat dich geheilt». Danken wir Jesus besonders wenn wir ihn in der Eucharistie anbeten, in der Hl. Messe oder während der hl. Kommunion. Danken wir Jesus, dass er so gut ist, sich uns zur Speise zu schenken. Beten wir ihn an und bitten wir ihn um Vergebung, wenn wir bis anhin nicht so demütig und gut waren, ihm für die vielen Gaben zu danken. Danken wir vor allem für die Gnade, damit wir immer gut und treu unsere Berufung leben. Vergessen wir auch das Schriftwort nicht, dass dem Gerechten nie etwas mangeln wird: «Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen» (Ps 23). Jesus dankte seinem Vater immer. Sei es beim Brot, das er in seinen Leib, sei es beim Wein, den er in sein Blut verwandelte. Er sagte Dank, er der Sohn Gottes! Gebet: Jesus, danke, dass du durch die hl. Kommunion immer wieder in mein Herz kommst. Danke, himmlischer Vater, dass du Jesus gesandt hast, dass du den Heiligen Geist gesandt hast, der mir das Leben des Auferstandenen schenkt. Danke, himmlische Mutter, für alles, was du immer wieder für mich tust, damit ich gehalten werde, wenn ich schwanke und durch den Arm Jesu aufgerichtet werde, wenn ich falle. Danke, Pater Pio! Danke für all die Liebe, die ich ohne meine Verdienste erhalte und die mir die Gnade schenkt, alles wieder zu gewinnen oder mit noch grösserer Liebe den Weg weiter zu gehen. Danke Jesus!

Danke Gott, wie Jesus und durch Jesus, für die Gaben, die er dir geschenkt hat Im Brief an Timotheus spricht Paulus über die Dankbarkeit gegenüber Jesus: «Denk daran, dass Jesus Christus, von den Toten auferstanden ist» (2 Tim 2,8). Sind wir Jesus dafür dankbar? In der Liturgie beten wir: Herr, unse

Das erlöste Leiden:  Weil jedes Leiden, dass dir begegnet, von Gott gewollt oder zugelassen ist, sollst du dich nicht fragen, warum dich dieses Leiden trifft, sondern auf Gott schauen, der dieses Leiden schenkt oder zulässt. Wenn du dem Leiden begegnest, dann tue drei Dinge: • zeige Gott deine Dankbarkeit, dass du für ihn etwas leiden kannst, • übergebe Gott dein Leiden und vereine es mit dem Leiden von Christus, • schenke Gott die Früchte des Leidens (der Schmerz und die Güter, die aus dem Leiden hervorgehen).  Die Heiligen sagen, dass das Leiden, welches mit dem Leiden Christi verbunden wird, immer etwas Gutes bewirkt. Das Leiden erhöht die Liebe. Wenn du alles Gott übergibst, dann wird er dich sicher auch erleuchten, um im Leiden einen Wert zu sehen, welcher der Kirche Gottes zugute kommt. Sei wachsam, damit du nicht in die Falle von Satan gerätst, der dich dazu führen will, das Leiden mit deinem Verstand zu verstehen.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich liebe das Leiden nicht um des Leidens willen; ich erbitte es von Gott, ja, ich ersehne es geradezu, um der Früchte willen, die es mir bringt: Es dient der Verherrlichung Gottes, es rettet mir die Brüder in dieser Verbannung, es befreit die Seelen aus dem Fegefeuer. Was will ich noch mehr?

Das erlöste Leiden: Weil jedes Leiden, dass dir begegnet, von Gott gewollt oder zugelassen ist, sollst du dich nicht fragen, warum dich dieses Leiden trifft, sondern auf Gott schauen, der dieses Leiden schenkt oder zulässt. Wenn du dem Leiden begegnest, dann tue drei Dinge: • zeige Gott deine Dankbarkeit, dass du für ihn etwas leiden kannst, • übergebe Gott dein Leiden und vereine es mit dem Leiden von Christus, • schenke Gott die Früchte des Leidens (der Schmerz und die Güter, die aus dem Leiden hervorgehen). Die Heiligen sagen, dass das Leiden, welches mit dem Leiden Christi verbunden wird, immer etwas Gutes bewirkt. Das Leiden erhöht die Liebe. Wenn du alles Gott übergibst, dann wird er dich sicher auch erleuchten, um im Leiden einen Wert zu sehen, welcher der Kirche Gottes zugute kommt. Sei wachsam, damit du nicht in die Falle von Satan gerätst, der dich dazu führen will, das Leiden mit deinem Verstand zu verstehen. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich liebe das Leiden nicht um des Leidens willen; ich erbitte es von Gott, ja, ich ersehne es geradezu, um der Früchte willen, die es mir bringt: Es dient der Verherrlichung Gottes, es rettet mir die Brüder in dieser Verbannung, es befreit die Seelen aus dem Fegefeuer. Was will ich noch mehr?

Das erlöste Leiden: Weil jedes Leiden, dass dir begegnet, von Gott gewollt oder zugelassen ist, sollst du dich nicht fragen, warum dich dieses Leiden trifft, sondern auf Gott schauen, der dieses Leiden schenkt oder zulässt. Wenn du dem Leiden begegnest, dann tue drei Dinge: • zeige Gott deine Dankb

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (1 Tim 6,12):  Jeder Christ muss den Kampf des Glaubens kämpfen. Der Kampf hat immer etwas mit einem Feind zu tun. Der Glaube hilft uns, an Gott zu glauben und an das, was er uns sagt. Der Kampf des Glaubens müssen wir kämpfen, weil der Feind (Satan) uns überzeugen will, an etwas anderes zu glauben als an das, was Gott uns sagt. Da Satan durch die Begierden der Welt und durch das eigene Ich spricht, müssen wir im Glauben diese Stimmen Satans bekämpfen. Dieser Kampf dauert das ganze Leben hindurch an, weil Satan uns ständig versucht.  Das eigene Ich ist eine gefährliche und hinterlistige Stimme von Satan, vor allem in zwei Bereichen: • Wenn man gut ist, dann ist man sehr schnell überheblich und stolz. Der überhebliche Mensch rechtfertigt sein eignes Ich und er will Macht über die anderen haben, sei es in den Begierden des Fleisches wie auch in den Begierden nach irdischem Reichtum und dem Hochmut.  • Wenn man schwach ist, dann ist man sehr schnell entmutigt. Die Entmutigung führt zur Verzweiflung. Die Verzweiflung hat zwei Konsequenzen: Man denkt, dass das Gebet und die Beichte nichts nützen und man beginnt, an die Berufung zu zweifeln. Wenn man verzweifelt ist, dann sucht man den Genuss der weltlichen Begierden.  Den Glauben kann man nur mit Gott bewahren. Darum ist es nötig, viel zu beten und von der Welt, vom eignen Ich und von Satan zu fliehen. Wenn eine Seele überheblich oder entmutigt ist, dann ist sie mit Sicherheit unter der Knechtschaft des eigenen Ichs. Wenn eine Seele vom eigenen Ich dominiert wird, dann will sie auch über andere Macht haben und alles an sich reissen. Man hat nie genug.  Don Pierino Galeone Hl. Gregor von Nyssa († 394): Denn da der Versucher der Seele viele Schlingen legt und ihr von allen Seiten seine Bosheit vor Augen hält, die menschliche Kraft aber von sich aus zu schwach ist, um ihn zu besiegen, heisst uns der Apostel, unsere Glieder mit himmlischen Waffen zu wappnen; er befiehlt, den Panzer der Gerechtigkeit anzulegen und die Füsse zu beschuhen mit der Bereitschaft des Friedens und die Lenden mit der Wahrheit zu gürten; zu alldem sollen wir noch den Schild des Glaubens ergreifen; „mit ihm“, sagt er, „könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen“ (vgl. Eph 6,14-16). Feurige Geschosse aber sind die ungezügelten Leidenschaften. Und den Helm des Heiles befiehlt er zu nehmen und das heilige Schwert des Geistes; heiliges Schwert aber nennt er das machtvolle Wort Gottes; damit muss man die Rechte der Seele bewaffnen und so die Listen des Feindes zurückschlagen.  Wie wir also die Waffen ergreifen müssen, lerne vom selben Apostel, wenn er sagt: „Hört nicht auf zu beten! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harret aus!“ (Eph 6,18). Daher betet er auch für alle mit den Worten: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ (2 Kor 13,13). Siehst du, wie viele Arten der Rettung er dir zeigt! Sie alle weisen auf den einen Weg und das eine Ziel, nämlich dass der Christ vollkommen sei. Denn das ist die Vollendung, zu der die Liebhaber der Wahrheit durch starken Glauben und feste Hoffnung, voll Freude und Kampfbereitschaft schreiten. (Liber „De Instituto christiano)

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (1 Tim 6,12): Jeder Christ muss den Kampf des Glaubens kämpfen. Der Kampf hat immer etwas mit einem Feind zu tun. Der Glaube hilft uns, an Gott zu glauben und an das, was er uns sagt. Der Kampf des Glaubens müssen wir kämpfen, weil der Feind (Satan) uns überzeugen will, an etwas anderes zu glauben als an das, was Gott uns sagt. Da Satan durch die Begierden der Welt und durch das eigene Ich spricht, müssen wir im Glauben diese Stimmen Satans bekämpfen. Dieser Kampf dauert das ganze Leben hindurch an, weil Satan uns ständig versucht. Das eigene Ich ist eine gefährliche und hinterlistige Stimme von Satan, vor allem in zwei Bereichen: • Wenn man gut ist, dann ist man sehr schnell überheblich und stolz. Der überhebliche Mensch rechtfertigt sein eignes Ich und er will Macht über die anderen haben, sei es in den Begierden des Fleisches wie auch in den Begierden nach irdischem Reichtum und dem Hochmut. • Wenn man schwach ist, dann ist man sehr schnell entmutigt. Die Entmutigung führt zur Verzweiflung. Die Verzweiflung hat zwei Konsequenzen: Man denkt, dass das Gebet und die Beichte nichts nützen und man beginnt, an die Berufung zu zweifeln. Wenn man verzweifelt ist, dann sucht man den Genuss der weltlichen Begierden. Den Glauben kann man nur mit Gott bewahren. Darum ist es nötig, viel zu beten und von der Welt, vom eignen Ich und von Satan zu fliehen. Wenn eine Seele überheblich oder entmutigt ist, dann ist sie mit Sicherheit unter der Knechtschaft des eigenen Ichs. Wenn eine Seele vom eigenen Ich dominiert wird, dann will sie auch über andere Macht haben und alles an sich reissen. Man hat nie genug. Don Pierino Galeone Hl. Gregor von Nyssa († 394): Denn da der Versucher der Seele viele Schlingen legt und ihr von allen Seiten seine Bosheit vor Augen hält, die menschliche Kraft aber von sich aus zu schwach ist, um ihn zu besiegen, heisst uns der Apostel, unsere Glieder mit himmlischen Waffen zu wappnen; er befiehlt, den Panzer der Gerechtigkeit anzulegen und die Füsse zu beschuhen mit der Bereitschaft des Friedens und die Lenden mit der Wahrheit zu gürten; zu alldem sollen wir noch den Schild des Glaubens ergreifen; „mit ihm“, sagt er, „könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen“ (vgl. Eph 6,14-16). Feurige Geschosse aber sind die ungezügelten Leidenschaften. Und den Helm des Heiles befiehlt er zu nehmen und das heilige Schwert des Geistes; heiliges Schwert aber nennt er das machtvolle Wort Gottes; damit muss man die Rechte der Seele bewaffnen und so die Listen des Feindes zurückschlagen. Wie wir also die Waffen ergreifen müssen, lerne vom selben Apostel, wenn er sagt: „Hört nicht auf zu beten! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harret aus!“ (Eph 6,18). Daher betet er auch für alle mit den Worten: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ (2 Kor 13,13). Siehst du, wie viele Arten der Rettung er dir zeigt! Sie alle weisen auf den einen Weg und das eine Ziel, nämlich dass der Christ vollkommen sei. Denn das ist die Vollendung, zu der die Liebhaber der Wahrheit durch starken Glauben und feste Hoffnung, voll Freude und Kampfbereitschaft schreiten. (Liber „De Instituto christiano)

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (1 Tim 6,12): Jeder Christ muss den Kampf des Glaubens kämpfen. Der Kampf hat immer etwas mit einem Feind zu tun. Der Glaube hilft uns, an Gott zu glauben und an das, was er uns sagt. Der Kampf des Glaubens müssen wir kämpfen, weil der Feind (Satan) uns überzeu

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes:    Jesus sagt: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“ (Lk 9,62).  Was bedeutet dieser Satz aus dem Evangelium für uns?  Jesus möchte damit sagen, dass das Zurückschauen gefährlich sein kann. Wenn man durch die Erinnerungen auf die Sünden und Schwachheiten des vergangen Lebens zurückschaut, dann kann man dabei sehr leicht zur Überzeugung gelangen, dass die weltlichen Begierden einem mehr Genuss gegeben haben als der Weg von Jesus uns gibt. Wenn wir denken, dass die Sünde und ihr Genuss besser waren als der Weg des Evangeliums, dann taugen wir nicht für das Reich Gottes.  Man kann auch zurückschauen auf das vergangene Leben und dabei zur Einsicht gelangen, wie sehr Gott mit uns barmherzig war, indem er uns alle Sünden vergeben hat – dieses Zurückschauen ist nicht schlecht, sondern gut, weil man weiss, dass der Weg von Jesus der wahre Weg ist, der uns zur Fülle des Lebens führt. Wir sehen ein, wie sehr die Sünden unser Leben zerstört hat und wie sehr Christus uns durch seine Verzeihung aus der Sklaverei der Sünde zu einem neuen Leben erhoben hat.  Schaue auf die Barmherzigkeit Gottes und gehe im Gehorsam vorwärts auf dem Weg, den Jesus uns gezeigt hat.    Don Pierino Galeone   Bibel: Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. (Eph 2,1-6)

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes: Jesus sagt: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“ (Lk 9,62). Was bedeutet dieser Satz aus dem Evangelium für uns? Jesus möchte damit sagen, dass das Zurückschauen gefährlich sein kann. Wenn man durch die Erinnerungen auf die Sünden und Schwachheiten des vergangen Lebens zurückschaut, dann kann man dabei sehr leicht zur Überzeugung gelangen, dass die weltlichen Begierden einem mehr Genuss gegeben haben als der Weg von Jesus uns gibt. Wenn wir denken, dass die Sünde und ihr Genuss besser waren als der Weg des Evangeliums, dann taugen wir nicht für das Reich Gottes. Man kann auch zurückschauen auf das vergangene Leben und dabei zur Einsicht gelangen, wie sehr Gott mit uns barmherzig war, indem er uns alle Sünden vergeben hat – dieses Zurückschauen ist nicht schlecht, sondern gut, weil man weiss, dass der Weg von Jesus der wahre Weg ist, der uns zur Fülle des Lebens führt. Wir sehen ein, wie sehr die Sünden unser Leben zerstört hat und wie sehr Christus uns durch seine Verzeihung aus der Sklaverei der Sünde zu einem neuen Leben erhoben hat. Schaue auf die Barmherzigkeit Gottes und gehe im Gehorsam vorwärts auf dem Weg, den Jesus uns gezeigt hat. Don Pierino Galeone Bibel: Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. (Eph 2,1-6)

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes: Jesus sagt: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“ (Lk 9,62). Was bedeutet dieser Satz aus dem Evangelium für uns? Jesus möchte damit s

Was braucht es für eine innere Haltung, um gehorsam zu sein?:  Im Gehorsam gibt es drei Elemente: der Wille Gottes, das Gebot Gottes und dein freier Wille. Gott sagt nicht, das wir sein Wort praktizieren müssen, sondern er stellt uns sein Wort / Gebot vor, damit wir es frei wählen. Es wird dir nur dann gelingen, das Wort Gottes und das Wort deiner Vorgesetzten anzunehmen, wenn du glaubst, dass darin der Wille Gottes enthalten ist, der das Beste für dein Leben ist. Wenn jemand murrt, kritisiert und ungehorsam ist, dann stützt er sich nicht auf den Glauben an Gott, sondern auf sein eigenes Ich – so ist es auch mit Jugendlichen, die denken, dass die Eltern das schöne, vergnügte Leben verbieten, aber eigentlich möchten die Eltern sie nur vor den Gefahren des Lebens schützen. Es ist wichtig, dass wir immer daran denken, dass Gott uns einmal richten wird. Bei Gott gibt es nichts Verborgenes in unserem Leben. Nur wenn man eine grosse Liebe zu Gott und zu den Vorgesetzten hat, kann man ihr Wort annehmen und in Tat umsetzten. Es braucht die innere Erneuerung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, um den Gehorsam gut zu praktizieren. Der Hochmut und die Begierden des Fleisches weisen darauf hin, dass man sich vom eigenen Ich leiten lässt. Es braucht die Demut, denn die Demut führt uns zur Wahrheit. Wenn man die Wahrheit nicht erkennt, dann kann man sie  auch nicht wählen. Die wahre Demut ist immer mit dem Glauben verbunden.  Don Pierino Galeone Didachos von Photike: Wer sich selbst liebt, der kann Gott nicht lieben: wer aber wegen des erhabenen Reichtums der Gottesliebe die eigene Person nicht liebt, der liebt Gott. So kommt es, dass er auch immer nur die Ehre Gottes sucht, nicht die eigene. Denn wer sich selbst liebt, sucht seine eigene Ehre; wer aber Gott liebt, der liebt die Ehre seines Schöpfers. Der einfühlsamen Seele, die Gott liebt, ist es eigen, immer die Ehre Gottes in all seinen Geboten zu suchen, selbst aber Freude am Gehorsam zu finden, weil Gott wegen seiner Grösse Ehre gebührt, dem Menschen aller Gehorsam ziemt, um durch ihn mit Gott vertraut zu werden. Wenn auch wir danach handeln und uns an Gottes Ehre freuen, dann werden wir mit Johannes dem Täufer ständig zu rufen beginnen: ,,Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30).

Was braucht es für eine innere Haltung, um gehorsam zu sein?: Im Gehorsam gibt es drei Elemente: der Wille Gottes, das Gebot Gottes und dein freier Wille. Gott sagt nicht, das wir sein Wort praktizieren müssen, sondern er stellt uns sein Wort / Gebot vor, damit wir es frei wählen. Es wird dir nur dann gelingen, das Wort Gottes und das Wort deiner Vorgesetzten anzunehmen, wenn du glaubst, dass darin der Wille Gottes enthalten ist, der das Beste für dein Leben ist. Wenn jemand murrt, kritisiert und ungehorsam ist, dann stützt er sich nicht auf den Glauben an Gott, sondern auf sein eigenes Ich – so ist es auch mit Jugendlichen, die denken, dass die Eltern das schöne, vergnügte Leben verbieten, aber eigentlich möchten die Eltern sie nur vor den Gefahren des Lebens schützen. Es ist wichtig, dass wir immer daran denken, dass Gott uns einmal richten wird. Bei Gott gibt es nichts Verborgenes in unserem Leben. Nur wenn man eine grosse Liebe zu Gott und zu den Vorgesetzten hat, kann man ihr Wort annehmen und in Tat umsetzten. Es braucht die innere Erneuerung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, um den Gehorsam gut zu praktizieren. Der Hochmut und die Begierden des Fleisches weisen darauf hin, dass man sich vom eigenen Ich leiten lässt. Es braucht die Demut, denn die Demut führt uns zur Wahrheit. Wenn man die Wahrheit nicht erkennt, dann kann man sie auch nicht wählen. Die wahre Demut ist immer mit dem Glauben verbunden. Don Pierino Galeone Didachos von Photike: Wer sich selbst liebt, der kann Gott nicht lieben: wer aber wegen des erhabenen Reichtums der Gottesliebe die eigene Person nicht liebt, der liebt Gott. So kommt es, dass er auch immer nur die Ehre Gottes sucht, nicht die eigene. Denn wer sich selbst liebt, sucht seine eigene Ehre; wer aber Gott liebt, der liebt die Ehre seines Schöpfers. Der einfühlsamen Seele, die Gott liebt, ist es eigen, immer die Ehre Gottes in all seinen Geboten zu suchen, selbst aber Freude am Gehorsam zu finden, weil Gott wegen seiner Grösse Ehre gebührt, dem Menschen aller Gehorsam ziemt, um durch ihn mit Gott vertraut zu werden. Wenn auch wir danach handeln und uns an Gottes Ehre freuen, dann werden wir mit Johannes dem Täufer ständig zu rufen beginnen: ,,Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30).

Was braucht es für eine innere Haltung, um gehorsam zu sein?: Im Gehorsam gibt es drei Elemente: der Wille Gottes, das Gebot Gottes und dein freier Wille. Gott sagt nicht, das wir sein Wort praktizieren müssen, sondern er stellt uns sein Wort / Gebot vor, damit wir es frei wählen. Es wird dir nur d

Es gibt keine grössere Gabe, die wir dem Herrn schenken können, als die Gabe seines Willens:  Lass dich nie entmutigen, da die Entmutigung das Misstrauen in die Hilfe des Herrn ist und dies kann nie von Gott kommen. Vertrau auf den Herrn, auf die Muttergottes und auf Pater Pio und lass dich nicht vom Bösen einnehmen, indem du dich der Entmutigung hingibst.  Der Herr kam auf die Erde, er hat uns eine Mutter gegeben und in Pater Pio einen Vater, die bestimmt an unserer Seite sind, um uns Trost und Mut zu schenken. Der Herr liebt dich und auch du sollst danach streben, den Herrn immer mehr zu lieben.  Wie liebt man den Herrn? Lieben heisst, ein Gut geben. Der Wille und die Liebe sind dann gut, wenn sie das Gute wünschen und schenken. Welches ist das grösste Gut, das man dem Herrn geben kann? Er selber. Und wie? Indem man seinen Willen tut. Wenn du den Willen Gottes tust, gibst du Gott zu Gott. Es gibt nichts Schöneres, das du tun kannst.  Wende dich stets an den Herrn, in den schmerzhaften als auch in den freudigen Ereignissen deines Lebens und danke ihm für alles, was er dir gibt, auch für die täglichen Prüfungen. Die guten Seelen danken Gott auch wenn er ihnen Leiden gibt, um so an der Passion Jesu und an seinem Tod für das Heil der Brüder und Schwestern teilzuhaben. Pater Pio sagte, dass das Leiden ein Gut ist, da es - vereint mit den Leiden Jesu - bestimmt fruchtbar wird für viele Seelen, auch für ihre Bekehrung. Lass dich nie entmutigen! Die Entmutigung hat zwei Bezugspunkte, die Schwierigkeit und das eigene Ich. Wenn du nur bei deinem Ich bleibst, wirst du merken, dass die Schwierigkeit grösser ist als die Kraft deines Ichs und du wirst entmutigt. Die Entmutigung ist Frucht des Hochmuts, des Stolzes, da du die Schwierigkeiten nur mit deiner eigenen Anstrengung überwinden willst.  Vielleicht ist es dir in der Vergangenheit mit deinem eigenen Willen und deiner menschlichen Kraft gelungen, die Schwierigkeiten zu überwinden. Doch im Leben treffen wir nicht nur auf menschliche Schwierigkeiten, sondern müssen gegen Schwierigkeiten kämpfen, die von der Welt, vom Bösen und auch vom familiären oder gemeinschaftlichen Umfeld kommen.  Es ist allein der Glaube, der dich die Schwierigkeiten überwinden lässt, auch wenn sie dir unüberwindbar erscheinen. Wenn du zum Beispiel wegen etwas sehr leidest, sollst du dich nicht entmutigen lassen, sondern dich allein der Weisheit des Herrn anvertrauen: Wie er will, ob er will, sein Wille geschehe! Auch wenn es trotz deines eigenen Willens keine Lösung gibst, sollst du diese fehlende Lösung dem Herrn aufopfern und du wirst diesen Schmerz überwinden, da der Herr genau dieses Aufopfern deines Willens wollte. Es gibt keine grössere Gabe, die wir dem Herrn schenken können, als die Gabe seines Willens.  Don Pierino Galeone

Es gibt keine grössere Gabe, die wir dem Herrn schenken können, als die Gabe seines Willens: Lass dich nie entmutigen, da die Entmutigung das Misstrauen in die Hilfe des Herrn ist und dies kann nie von Gott kommen. Vertrau auf den Herrn, auf die Muttergottes und auf Pater Pio und lass dich nicht vom Bösen einnehmen, indem du dich der Entmutigung hingibst. Der Herr kam auf die Erde, er hat uns eine Mutter gegeben und in Pater Pio einen Vater, die bestimmt an unserer Seite sind, um uns Trost und Mut zu schenken. Der Herr liebt dich und auch du sollst danach streben, den Herrn immer mehr zu lieben. Wie liebt man den Herrn? Lieben heisst, ein Gut geben. Der Wille und die Liebe sind dann gut, wenn sie das Gute wünschen und schenken. Welches ist das grösste Gut, das man dem Herrn geben kann? Er selber. Und wie? Indem man seinen Willen tut. Wenn du den Willen Gottes tust, gibst du Gott zu Gott. Es gibt nichts Schöneres, das du tun kannst. Wende dich stets an den Herrn, in den schmerzhaften als auch in den freudigen Ereignissen deines Lebens und danke ihm für alles, was er dir gibt, auch für die täglichen Prüfungen. Die guten Seelen danken Gott auch wenn er ihnen Leiden gibt, um so an der Passion Jesu und an seinem Tod für das Heil der Brüder und Schwestern teilzuhaben. Pater Pio sagte, dass das Leiden ein Gut ist, da es - vereint mit den Leiden Jesu - bestimmt fruchtbar wird für viele Seelen, auch für ihre Bekehrung. Lass dich nie entmutigen! Die Entmutigung hat zwei Bezugspunkte, die Schwierigkeit und das eigene Ich. Wenn du nur bei deinem Ich bleibst, wirst du merken, dass die Schwierigkeit grösser ist als die Kraft deines Ichs und du wirst entmutigt. Die Entmutigung ist Frucht des Hochmuts, des Stolzes, da du die Schwierigkeiten nur mit deiner eigenen Anstrengung überwinden willst. Vielleicht ist es dir in der Vergangenheit mit deinem eigenen Willen und deiner menschlichen Kraft gelungen, die Schwierigkeiten zu überwinden. Doch im Leben treffen wir nicht nur auf menschliche Schwierigkeiten, sondern müssen gegen Schwierigkeiten kämpfen, die von der Welt, vom Bösen und auch vom familiären oder gemeinschaftlichen Umfeld kommen. Es ist allein der Glaube, der dich die Schwierigkeiten überwinden lässt, auch wenn sie dir unüberwindbar erscheinen. Wenn du zum Beispiel wegen etwas sehr leidest, sollst du dich nicht entmutigen lassen, sondern dich allein der Weisheit des Herrn anvertrauen: Wie er will, ob er will, sein Wille geschehe! Auch wenn es trotz deines eigenen Willens keine Lösung gibst, sollst du diese fehlende Lösung dem Herrn aufopfern und du wirst diesen Schmerz überwinden, da der Herr genau dieses Aufopfern deines Willens wollte. Es gibt keine grössere Gabe, die wir dem Herrn schenken können, als die Gabe seines Willens. Don Pierino Galeone

Es gibt keine grössere Gabe, die wir dem Herrn schenken können, als die Gabe seines Willens: Lass dich nie entmutigen, da die Entmutigung das Misstrauen in die Hilfe des Herrn ist und dies kann nie von Gott kommen. Vertrau auf den Herrn, auf die Muttergottes und auf Pater Pio und lass dich nicht vo

Gott mit all unserer Kraft lieben:  Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1 Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir  unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1 Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit al

Der Heilige Geist erzieht uns im göttlichen Leben:  Wie der Heilige Geist in Maria das menschliche Leben von Christus hervorbrachte, so will der Heilige Geist auch in uns das Leben von Christus hervorbringen. Wie bringt er dieses Leben hervor? Indem er die Sünden hinweg nimmt, denn die Sünde ist das Leben von Satan in uns. Am Kreuz hat Jesus die Verzeihung der Sünden erlangt. Nach seiner Auferstehung hat er zu den Jüngern gesagt: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,22-23). Der Heilige Geist will uns nicht nur das göttliche Leben schenken, sondern er will uns in diesem göttlichen Leben auch erziehen, damit das Leben von Christus in uns wächst. Die Nahrung für dieses göttliche Leben ist das Wort Gottes und die Sakramente, durch die der Heilige Geist wirkt. Wir Menschen sind ein Abbild Gottes, weil wir Verstand und Willen haben. Das Ziel des Verstandes ist die Wahrheit und das Ziel des Willens ist das Gute, die Liebe. Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, der Geist der Liebe und der Geist der Heiligkeit. Durch den Gehorsam zum Wort Gottes, welches Geist und Leben ist (vgl. Joh 6,63), werden wir im göttlichen Leben erbaut: „Vater, heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17,17).  Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI. : In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und hat uns sozusagen gestattet, einen Blick in das Innere Gottes zu werfen. Und dort sehen wir etwas völlig Unerwartetes: In Gott gibt es ein Ich und ein Du. Der geheimnisvolle Gott ist keine unendliche Einsamkeit; er ist ein Ereignis der Liebe. Es gibt den Sohn, der mit dem Vater spricht. Und beide sind eins im Geist, der sozusagen die Atmosphäre des Schenkens und des Liebens ist, das aus ihnen einen einzigen Gott macht. (Pfingstvigil 2006)

Der Heilige Geist erzieht uns im göttlichen Leben: Wie der Heilige Geist in Maria das menschliche Leben von Christus hervorbrachte, so will der Heilige Geist auch in uns das Leben von Christus hervorbringen. Wie bringt er dieses Leben hervor? Indem er die Sünden hinweg nimmt, denn die Sünde ist das Leben von Satan in uns. Am Kreuz hat Jesus die Verzeihung der Sünden erlangt. Nach seiner Auferstehung hat er zu den Jüngern gesagt: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,22-23). Der Heilige Geist will uns nicht nur das göttliche Leben schenken, sondern er will uns in diesem göttlichen Leben auch erziehen, damit das Leben von Christus in uns wächst. Die Nahrung für dieses göttliche Leben ist das Wort Gottes und die Sakramente, durch die der Heilige Geist wirkt. Wir Menschen sind ein Abbild Gottes, weil wir Verstand und Willen haben. Das Ziel des Verstandes ist die Wahrheit und das Ziel des Willens ist das Gute, die Liebe. Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, der Geist der Liebe und der Geist der Heiligkeit. Durch den Gehorsam zum Wort Gottes, welches Geist und Leben ist (vgl. Joh 6,63), werden wir im göttlichen Leben erbaut: „Vater, heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17,17). Don Pierino Galeone Papst Benedikt XVI. : In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und hat uns sozusagen gestattet, einen Blick in das Innere Gottes zu werfen. Und dort sehen wir etwas völlig Unerwartetes: In Gott gibt es ein Ich und ein Du. Der geheimnisvolle Gott ist keine unendliche Einsamkeit; er ist ein Ereignis der Liebe. Es gibt den Sohn, der mit dem Vater spricht. Und beide sind eins im Geist, der sozusagen die Atmosphäre des Schenkens und des Liebens ist, das aus ihnen einen einzigen Gott macht. (Pfingstvigil 2006)

Der Heilige Geist erzieht uns im göttlichen Leben: Wie der Heilige Geist in Maria das menschliche Leben von Christus hervorbrachte, so will der Heilige Geist auch in uns das Leben von Christus hervorbringen. Wie bringt er dieses Leben hervor? Indem er die Sünden hinweg nimmt, denn die Sünde ist das

Wer darf im Reich Gottes am Mahl teilnehmen?:    Jesus erzählte dazu ein Gleichnis. Er sagte, dass ein Mann ein grosses Festmahl bereitete. Als seine Diener in die Stadt gingen, um die geladenen Gäste zu rufen, wollten diese nicht zum Festmahl kommen, da sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Da schickte der Mann seine Diener erneut in die Stadt und sagte, dass sie Arme, Krüppel, Blinde und Lahme einladen sollen, um an der Stelle der geladenen Gäste am Festmahl teilzunehmen. Dann feierte der Mann mit diesen Menschen sein Festmahl (vgl. Lk 14,15-24).  Jesus lädt auch dich zum Gastmahl des Himmels ein, weil er dich liebt. Bei der Taufe lädt Jesus uns ein, seine innigsten Freunde zu sein. Vielleicht bist du aber in deiner Jugendzeit oder ganz allgemein auf deinem Lebensweg dieser Einladung von Jesus nicht mehr gefolgt, weil du mit anderen Dingen beschäftigt warst. Auch du hattest Ausreden, um nicht zu seinem Festmahl zu kommen. Du hast dich von der Welt und von ihren Begierden einladen lassen und hast sie verkostet. Sie haben dir aber nicht die wahre Nahrung für die Seele gegeben, sondern dich vergiftet. Aber Jesus hört nicht auf, dich einzuladen, sein innigster Freund zu sein. Er ist bereit, dir zu verzeihen, dass du seiner Einladung untreu geworden bist. Er hört nicht auf, dich zu rufen: „Komm, folge mir nach!“ Er ist der gute Hirt, der dich auf die Weide führen will, wo du die wahre Nahrung für dein Leben bekommst: das Wort Gottes, der Glaube und die Sakramente. Der Ort, wo dir diese Speise geschenkt wird, ist die Kirche. Liebe die Kirche! Liebe die Kirche sehr! Nicht nur die Kirche als Gebäude, sondern die Kirche als Gemeinschaft der Jünger Christi, die Kirche, die Jesus selber gegründet hat.  Beginne von nun an, nur noch die Einladung von Jesus anzunehmen und nicht mehr jene der Welt. Wie schön ist es, ein treuer Freund von Jesus zu sein. Die Muttergottes sagt uns: tut, was er euch sagt! Nehmt seine Einladung an!   Don Pierino Galeone   C. S. Lewis: Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen – jene, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“, und jene, zu denen Gott sagt: „Dein Wille geschehe“. Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt. (Youcat, Frage 53)

Wer darf im Reich Gottes am Mahl teilnehmen?: Jesus erzählte dazu ein Gleichnis. Er sagte, dass ein Mann ein grosses Festmahl bereitete. Als seine Diener in die Stadt gingen, um die geladenen Gäste zu rufen, wollten diese nicht zum Festmahl kommen, da sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Da schickte der Mann seine Diener erneut in die Stadt und sagte, dass sie Arme, Krüppel, Blinde und Lahme einladen sollen, um an der Stelle der geladenen Gäste am Festmahl teilzunehmen. Dann feierte der Mann mit diesen Menschen sein Festmahl (vgl. Lk 14,15-24). Jesus lädt auch dich zum Gastmahl des Himmels ein, weil er dich liebt. Bei der Taufe lädt Jesus uns ein, seine innigsten Freunde zu sein. Vielleicht bist du aber in deiner Jugendzeit oder ganz allgemein auf deinem Lebensweg dieser Einladung von Jesus nicht mehr gefolgt, weil du mit anderen Dingen beschäftigt warst. Auch du hattest Ausreden, um nicht zu seinem Festmahl zu kommen. Du hast dich von der Welt und von ihren Begierden einladen lassen und hast sie verkostet. Sie haben dir aber nicht die wahre Nahrung für die Seele gegeben, sondern dich vergiftet. Aber Jesus hört nicht auf, dich einzuladen, sein innigster Freund zu sein. Er ist bereit, dir zu verzeihen, dass du seiner Einladung untreu geworden bist. Er hört nicht auf, dich zu rufen: „Komm, folge mir nach!“ Er ist der gute Hirt, der dich auf die Weide führen will, wo du die wahre Nahrung für dein Leben bekommst: das Wort Gottes, der Glaube und die Sakramente. Der Ort, wo dir diese Speise geschenkt wird, ist die Kirche. Liebe die Kirche! Liebe die Kirche sehr! Nicht nur die Kirche als Gebäude, sondern die Kirche als Gemeinschaft der Jünger Christi, die Kirche, die Jesus selber gegründet hat. Beginne von nun an, nur noch die Einladung von Jesus anzunehmen und nicht mehr jene der Welt. Wie schön ist es, ein treuer Freund von Jesus zu sein. Die Muttergottes sagt uns: tut, was er euch sagt! Nehmt seine Einladung an! Don Pierino Galeone C. S. Lewis: Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen – jene, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“, und jene, zu denen Gott sagt: „Dein Wille geschehe“. Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt. (Youcat, Frage 53)

Wer darf im Reich Gottes am Mahl teilnehmen?: Jesus erzählte dazu ein Gleichnis. Er sagte, dass ein Mann ein grosses Festmahl bereitete. Als seine Diener in die Stadt gingen, um die geladenen Gäste zu rufen, wollten diese nicht zum Festmahl kommen, da sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Da sc

Mutig ein Christ sein:    Hast du den Mut, in Demut deine Identität als Christ zu zeigen, auch gegenüber jenen, die dich auslachen und deine Identität angreifen? Die Welt greift die guten Christen auf verschiedene Weise an: durch das Auslachen, die Ausgrenzung, die Verwerfung bis hin zur Feindschaft. Jesus war sehr mutig, um seine Identität als Sohn Gottes zu bezeugen, auch wenn man ihn dafür anklagte und ihn töten wollte. Der Mut Jesu, die Wahrheit zu sagen, hat die Wut seiner Feinde hervorgerufen. Sei auch du mutig! Dein Mut soll nicht nur ein Wort sein: das wahre Zeugnis sind deine guten Werke! Wir sollen bezeugen, dass wir mit der Kraft Gottes das Taufgelübde leben: dem Satan zu widersagen und den Glauben an Gott zu bekennen.  Die weltlichen Menschen zeigen die Identität der Welt! Und du, hast du den Mut, zu zeigen, dass du ein Mitarbeiter Christi bist? Satan hat viele mutige Mitarbeiter, die durch ihre Taten zeigen, dass sie zu seinem Reich gehören. Leider hat das Reich Gottes nicht viele mutigen Mitarbeiter. Viele sind unbeständig: heute sind sie christlich, morgen sind sie weltlich, heute sprechen sie über Christus, morgen verteidigen sie ihn nicht. Die weltlichen Menschen setzten sich mutig ein für das, was gegen Gott, gegen die menschliche Natur und gegen die Vernunft ist, aber so viele Christen setzten sich nicht für das Reich Gottes ein.    Don Pierino Galeone   Aus dem Brief an die Hebräer: Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren. (Heb 12,1-3)

Mutig ein Christ sein: Hast du den Mut, in Demut deine Identität als Christ zu zeigen, auch gegenüber jenen, die dich auslachen und deine Identität angreifen? Die Welt greift die guten Christen auf verschiedene Weise an: durch das Auslachen, die Ausgrenzung, die Verwerfung bis hin zur Feindschaft. Jesus war sehr mutig, um seine Identität als Sohn Gottes zu bezeugen, auch wenn man ihn dafür anklagte und ihn töten wollte. Der Mut Jesu, die Wahrheit zu sagen, hat die Wut seiner Feinde hervorgerufen. Sei auch du mutig! Dein Mut soll nicht nur ein Wort sein: das wahre Zeugnis sind deine guten Werke! Wir sollen bezeugen, dass wir mit der Kraft Gottes das Taufgelübde leben: dem Satan zu widersagen und den Glauben an Gott zu bekennen. Die weltlichen Menschen zeigen die Identität der Welt! Und du, hast du den Mut, zu zeigen, dass du ein Mitarbeiter Christi bist? Satan hat viele mutige Mitarbeiter, die durch ihre Taten zeigen, dass sie zu seinem Reich gehören. Leider hat das Reich Gottes nicht viele mutigen Mitarbeiter. Viele sind unbeständig: heute sind sie christlich, morgen sind sie weltlich, heute sprechen sie über Christus, morgen verteidigen sie ihn nicht. Die weltlichen Menschen setzten sich mutig ein für das, was gegen Gott, gegen die menschliche Natur und gegen die Vernunft ist, aber so viele Christen setzten sich nicht für das Reich Gottes ein. Don Pierino Galeone Aus dem Brief an die Hebräer: Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren. (Heb 12,1-3)

Mutig ein Christ sein: Hast du den Mut, in Demut deine Identität als Christ zu zeigen, auch gegenüber jenen, die dich auslachen und deine Identität angreifen? Die Welt greift die guten Christen auf verschiedene Weise an: durch das Auslachen, die Ausgrenzung, die Verwerfung bis hin zur Feindschaft.

Die Liebe ist ein Dienst:    Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hören und seine Befehle ausführen, entweder zugunsten Gottes oder des Nächsten.  Der grundlegende Punkt ist, dass der Diener selber nichts hat, ausser dem, was ihm von Gott gegeben wird. Der Diener muss die christliche Botschaft wesentlich in die Tat umsetzen: Gott und den Nächsten lieben und dies ist das Gebot Gottes.    Wo die Gabe ist, ist immer auch die Liebe. Der Diener zeigt durch seinen Dienst konkret, dass er Diener seines Herrn ist, d. h. er zeigt sein Wesen. Er befolgt das Gebot seines Herrn, allein zur Ehre und zur Verherrlichung Gottes. Der Diener soll aber auch bereit sein, das, was ihm sein Herr anvertraut, anderen zu bringen.    Der Dienst und die Ausführung des Gebotes ist die Liebe. «Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten. » (Joh 14,23). Deine Persönlichkeit wird vor Gott und auch dem Nächsten grösser, je mehr du ihm und dem Nächsten dienst: du gibst den anderen das, was Gott will – die Liebe.  Bist du dir bewusst, dass du Diener Gottes bist? Welches ist die böse Kraft, die dich dazu führt, deine wahre Identität zu verlassen und nicht mehr Diener Gottes und deines Nächsten zu sein? Es ist dein Ich, das sich durch den Stolz zeigt.    Denke an die Worte von Hiob, der von allem entäussert wurde: «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn!» (Hiob 1,21) Hiob blieb immer treu im Dienst, auch als ihm die Güter und die Kinder genommen wurden.    Jesus hat die Liebe zu Gott und dem Nächsten in einem Gebot zusammengefasst: «Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. » (Joh 13,34) In diesem Gebot haben wir die Zusammenfassung unserer Religion: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben, als Diener Gottes und als Diener des Nächsten. Paulus sagt sogar, dass wir Schuldner des Nächsten sind, weil wir ihnen die Liebe schulden (vgl. Röm 13,8).    Wenn du verneinst, Diener zu sein, bedeutet dies, dass du dich als Herrscher siehst über das, was du bist und was du hast und dich an die Stelle Gottes setzt. Gott schenkt dir alles, was du brauchst, aber gemäss seiner Weisheit, nicht gemäss der Willkür deines Ichs.    Diener Gottes sein, der Dienst und die Liebe: Dies macht uns gross vor Gott. Je mehr man dient, umso mehr liebt man. Durch den Gehorsam liebe ich Gott; durch das Befolgen des Gebotes Gottes liebe ich den Nächsten.    Gott hat dir Gaben geschenkt und du bist Diener Gottes bist, wenn du diese Gaben hast, aber du bist es auch, wenn du sie nicht hast. Sagst du Gott immer Ja, wenn er dir Gaben gibt, aber auch, wenn er dir die Gaben nicht gibt oder sie vermindert und dich vielleicht dann in einem Moment prüft, indem er dir nur das lässt, was für deine menschliche Natur nötig ist? Wie schön ist es Gott zu dienen, wenn er gibt und auch wenn er nimmt.  «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gelobt sei der Name des Herrn», sagte Hiob (Hiob 1,21).    Don Pierino Galeone

Die Liebe ist ein Dienst: Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hören und seine Befehle ausführen, entweder zugunsten Gottes oder des Nächsten. Der grundlegende Punkt ist, dass der Diener selber nichts hat, ausser dem, was ihm von Gott gegeben wird. Der Diener muss die christliche Botschaft wesentlich in die Tat umsetzen: Gott und den Nächsten lieben und dies ist das Gebot Gottes. Wo die Gabe ist, ist immer auch die Liebe. Der Diener zeigt durch seinen Dienst konkret, dass er Diener seines Herrn ist, d. h. er zeigt sein Wesen. Er befolgt das Gebot seines Herrn, allein zur Ehre und zur Verherrlichung Gottes. Der Diener soll aber auch bereit sein, das, was ihm sein Herr anvertraut, anderen zu bringen. Der Dienst und die Ausführung des Gebotes ist die Liebe. «Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten. » (Joh 14,23). Deine Persönlichkeit wird vor Gott und auch dem Nächsten grösser, je mehr du ihm und dem Nächsten dienst: du gibst den anderen das, was Gott will – die Liebe. Bist du dir bewusst, dass du Diener Gottes bist? Welches ist die böse Kraft, die dich dazu führt, deine wahre Identität zu verlassen und nicht mehr Diener Gottes und deines Nächsten zu sein? Es ist dein Ich, das sich durch den Stolz zeigt. Denke an die Worte von Hiob, der von allem entäussert wurde: «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn!» (Hiob 1,21) Hiob blieb immer treu im Dienst, auch als ihm die Güter und die Kinder genommen wurden. Jesus hat die Liebe zu Gott und dem Nächsten in einem Gebot zusammengefasst: «Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. » (Joh 13,34) In diesem Gebot haben wir die Zusammenfassung unserer Religion: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben, als Diener Gottes und als Diener des Nächsten. Paulus sagt sogar, dass wir Schuldner des Nächsten sind, weil wir ihnen die Liebe schulden (vgl. Röm 13,8). Wenn du verneinst, Diener zu sein, bedeutet dies, dass du dich als Herrscher siehst über das, was du bist und was du hast und dich an die Stelle Gottes setzt. Gott schenkt dir alles, was du brauchst, aber gemäss seiner Weisheit, nicht gemäss der Willkür deines Ichs. Diener Gottes sein, der Dienst und die Liebe: Dies macht uns gross vor Gott. Je mehr man dient, umso mehr liebt man. Durch den Gehorsam liebe ich Gott; durch das Befolgen des Gebotes Gottes liebe ich den Nächsten. Gott hat dir Gaben geschenkt und du bist Diener Gottes bist, wenn du diese Gaben hast, aber du bist es auch, wenn du sie nicht hast. Sagst du Gott immer Ja, wenn er dir Gaben gibt, aber auch, wenn er dir die Gaben nicht gibt oder sie vermindert und dich vielleicht dann in einem Moment prüft, indem er dir nur das lässt, was für deine menschliche Natur nötig ist? Wie schön ist es Gott zu dienen, wenn er gibt und auch wenn er nimmt. «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gelobt sei der Name des Herrn», sagte Hiob (Hiob 1,21). Don Pierino Galeone

Die Liebe ist ein Dienst: Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hör

​Der Friede ist dort, wo die Gerechtigkeit ist:    Der Friede ist nicht etwas, sondern jemand: der Friede ist Jesus Christus. Der Weg des Friedens hat folgende Etappen: die Gerechtigkeit, die Ordnung, den Frieden. Was ist die Gerechtigkeit? Gerecht ist jener, der jedem das gibt, was ihm zusteht. Dazu brauchen wir jemand, der uns zu verstehen hilft, was dem anderen zusteht. Wir sind nicht von uns aus fähig, gerecht zu sein, wir brauchen Gottes Hilfe. Wenn du nicht gerecht bist, dann gibst du Gott, dir selber, dem Nächsten und der ganzen Schöpfung nicht das, was einem jeden von ihnen zusteht. Wenn wir nicht das geben, was einem jeden zusteht, dann gibt es auch keine Ordnung, keine Gerechtigkeit und somit auch keinen Frieden. Um den Nächsten als Bruder anzunehmen, muss man anerkennen, dass er sowohl von der Natur wie auch von der Gnade her ein Kind Gottes ist und somit deine Liebe verdient. Wer ungerecht handelt, der zerstört die Ordnung, die Gott bestimmt hat. Der Bruch mit Gott ist nicht einfach nur eine Disharmonie, sondern er bringt ein Chaos mit sich. Dieses Chaos ist heute omnipräsent: in der Kirche, in den Familien, in den Institutionen, in der Politik, in der ganzen Menschheit. Wer kann heute sagen, dass er gemäss der Ordnung Gottes lebt, gerecht ist und stabil am rechten Platz bleibt? Die Ordnung ist nur mit Jesus möglich, denn er gibt uns die Kraft, wie der Hl. Franziskus im Mitmenschen den Bruder / die Schwester zu sehen. Jesus gibt uns die Kraft, am rechten Platz zu sein als Priester, als Vater, als Mutter, als Kind, als Berufstätiger. Bist du am rechten Platz? Führst du ein Leben, das gerecht und geordnet ist? Jesus ist der Gerechte, der dir zu verstehen hilft, was den Mitmenschen zusteht. Er hilft dir zu verstehen, was du gemäss dem Gebot Gottes den Mitmenschen geben sollst. Wenn du das Gesetz Gottes nicht respektierst, dann bist du ein Dieb und ein Betrüger, denn du gibst den Mitmenschen nicht das, was ihnen zusteht: alles gerät in Unordnung und in ein Chaos. Das grösste Chaos entsteht durch die grösste Ungerechtigkeit, indem man Gott durch die Sünde nicht das gibt, was ihm zusteht. In der Sünde bringt der Mensch die Unordnung hervor und genau diese Unordnung raubt den Frieden im Herzen und den Frieden mit den Mitmenschen. Die ersten, die im Ungehorsam gegen Gott ankämpften, waren Adam und Eva: Durch ihre Sünde kam der Unfriede und die Unordnung in die Welt.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Friede ist die Ordnung, die Harmonie in uns allen; er ist die anhaltende Freude, die einem guten Gewissen entspringt, ist die heilige Fröhlichkeit eines Herzens, in dem Gott wohnt. Friede ist der Weg zur Vollkommenheit, ja, im Frieden findet man die Vollkommenheit. Und der Teufel, der all dies nur zu gut weiß, tut alles, um uns den Frieden zu rauben. Achten wir gut auf jedes kleinste Anzeichen von Unruhe, und sobald wir gewahr werden, dass wir in Schwermut verfallen, müssen wir uns mit kindlichem Vertrauen an Gott wenden und uns vollkommen auf ihn verlassen. Jede Unruhe in unserer Seele mißfällt Jesus sehr, da diese immer mit Unvollkommenheit einhergeht und ihren Ursprung stets im Egoismus und in der Eigenliebe hat. Nur eines darf die Seele betrüben, nämlich, wenn sie Gott gekränkt hat, und selbst dabei muß man sehr vorsichtig sein. Wir müssen zwar über unsere Fehler bekümmert sein, aber mit einem friedlichen Kummer, der uns immer auf die göttliche Barmherzigkeit vertrauen läßt.  (Epistolarium I, Brief 268)

​Der Friede ist dort, wo die Gerechtigkeit ist: Der Friede ist nicht etwas, sondern jemand: der Friede ist Jesus Christus. Der Weg des Friedens hat folgende Etappen: die Gerechtigkeit, die Ordnung, den Frieden. Was ist die Gerechtigkeit? Gerecht ist jener, der jedem das gibt, was ihm zusteht. Dazu brauchen wir jemand, der uns zu verstehen hilft, was dem anderen zusteht. Wir sind nicht von uns aus fähig, gerecht zu sein, wir brauchen Gottes Hilfe. Wenn du nicht gerecht bist, dann gibst du Gott, dir selber, dem Nächsten und der ganzen Schöpfung nicht das, was einem jeden von ihnen zusteht. Wenn wir nicht das geben, was einem jeden zusteht, dann gibt es auch keine Ordnung, keine Gerechtigkeit und somit auch keinen Frieden. Um den Nächsten als Bruder anzunehmen, muss man anerkennen, dass er sowohl von der Natur wie auch von der Gnade her ein Kind Gottes ist und somit deine Liebe verdient. Wer ungerecht handelt, der zerstört die Ordnung, die Gott bestimmt hat. Der Bruch mit Gott ist nicht einfach nur eine Disharmonie, sondern er bringt ein Chaos mit sich. Dieses Chaos ist heute omnipräsent: in der Kirche, in den Familien, in den Institutionen, in der Politik, in der ganzen Menschheit. Wer kann heute sagen, dass er gemäss der Ordnung Gottes lebt, gerecht ist und stabil am rechten Platz bleibt? Die Ordnung ist nur mit Jesus möglich, denn er gibt uns die Kraft, wie der Hl. Franziskus im Mitmenschen den Bruder / die Schwester zu sehen. Jesus gibt uns die Kraft, am rechten Platz zu sein als Priester, als Vater, als Mutter, als Kind, als Berufstätiger. Bist du am rechten Platz? Führst du ein Leben, das gerecht und geordnet ist? Jesus ist der Gerechte, der dir zu verstehen hilft, was den Mitmenschen zusteht. Er hilft dir zu verstehen, was du gemäss dem Gebot Gottes den Mitmenschen geben sollst. Wenn du das Gesetz Gottes nicht respektierst, dann bist du ein Dieb und ein Betrüger, denn du gibst den Mitmenschen nicht das, was ihnen zusteht: alles gerät in Unordnung und in ein Chaos. Das grösste Chaos entsteht durch die grösste Ungerechtigkeit, indem man Gott durch die Sünde nicht das gibt, was ihm zusteht. In der Sünde bringt der Mensch die Unordnung hervor und genau diese Unordnung raubt den Frieden im Herzen und den Frieden mit den Mitmenschen. Die ersten, die im Ungehorsam gegen Gott ankämpften, waren Adam und Eva: Durch ihre Sünde kam der Unfriede und die Unordnung in die Welt. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Friede ist die Ordnung, die Harmonie in uns allen; er ist die anhaltende Freude, die einem guten Gewissen entspringt, ist die heilige Fröhlichkeit eines Herzens, in dem Gott wohnt. Friede ist der Weg zur Vollkommenheit, ja, im Frieden findet man die Vollkommenheit. Und der Teufel, der all dies nur zu gut weiß, tut alles, um uns den Frieden zu rauben. Achten wir gut auf jedes kleinste Anzeichen von Unruhe, und sobald wir gewahr werden, dass wir in Schwermut verfallen, müssen wir uns mit kindlichem Vertrauen an Gott wenden und uns vollkommen auf ihn verlassen. Jede Unruhe in unserer Seele mißfällt Jesus sehr, da diese immer mit Unvollkommenheit einhergeht und ihren Ursprung stets im Egoismus und in der Eigenliebe hat. Nur eines darf die Seele betrüben, nämlich, wenn sie Gott gekränkt hat, und selbst dabei muß man sehr vorsichtig sein. Wir müssen zwar über unsere Fehler bekümmert sein, aber mit einem friedlichen Kummer, der uns immer auf die göttliche Barmherzigkeit vertrauen läßt. (Epistolarium I, Brief 268)

​Der Friede ist dort, wo die Gerechtigkeit ist: Der Friede ist nicht etwas, sondern jemand: der Friede ist Jesus Christus. Der Weg des Friedens hat folgende Etappen: die Gerechtigkeit, die Ordnung, den Frieden. Was ist die Gerechtigkeit? Gerecht ist jener, der jedem das gibt, was ihm zusteht. Dazu

Mut, Stärke, Freude:    «Mein Geist bleibt in eurer Mitte. Fürchtet euch nicht (…) an diesem Ort schenke ich die Fülle des Friedens». (Hag 1,15) Dann wirst du sagen: «Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott» (Ps 43).    Lebst du in Freude diese Fülle des Friedens? Bist du ein Friedensstifter, bist du barmherzig, bist du jemand, der betet, der immer lächelt und liebenswürdig bist, der immer Trost all denen bringt, die zu dir kommen, um gestärkt und getröstet zu werden? Ein Friedensbringer, einer, der zuhört, einer, der barmherzig ist, einer, der nicht müde wird zu beten, weil du nicht geben kannst, was du nicht hast und das Gebet ist das einfachste Mittel, um von Gott die Gnaden zu erhalten, die du den Seelen schenken sollst.    Habe Mut und denke an die Worte des Herrn: Ich bin mit dir, ich werde meinen Geist über dich und in dir ausgiessen. Du wirst voll Freude sein und jubeln.  Auch wenn du die Erfahrung deiner Schwachheiten machst, sage Jesus aus ganzem Herzen: «Ich möchte von heute an dem treu sein, was du mir geschenkt hast, dem Mut, der Stärke, der Freude, um wirklich deinen Plan der Liebe zu verwirklichen.    Die Muttergottes möge alles segnen, was wir Jesus schenken und Pater Pio schaue lächelnd auf uns vom Himmel aus, auf all jene, die ihr Leben Jesus hingeben für seine Sendung in der Welt.    Wenden wir uns nicht wieder rückwärts, gehen wir mit Christus vorwärts! Er ist der Sieger über den Satan, die Sünde, die Welt und den Tod. Nur Mut! Christus wird uns auf unserem Weg nicht enttäuschen.    Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Bleibt unerschütterlich und frei in Christus, so dass ihr ihn in allem, was ihr tut, widerspiegelt. Tretet mit all euren Kräften die Nachfolge Jesu an; lernt ihn kennen; lasst euch von ihm rufen und unterweisen; verkündigt ihn mit großer Freude. Auf die Fürsprache unserer Mutter Maria (. . . ) bitten wir Gott, dass wir in der Ausrichtung unseres Lebens auf Christus einfach Missionare seien, die allen das Licht und die Freude des Evangeliums bringen. (9. 9. 2017)

Mut, Stärke, Freude: «Mein Geist bleibt in eurer Mitte. Fürchtet euch nicht (…) an diesem Ort schenke ich die Fülle des Friedens». (Hag 1,15) Dann wirst du sagen: «Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott» (Ps 43). Lebst du in Freude diese Fülle des Friedens? Bist du ein Friedensstifter, bist du barmherzig, bist du jemand, der betet, der immer lächelt und liebenswürdig bist, der immer Trost all denen bringt, die zu dir kommen, um gestärkt und getröstet zu werden? Ein Friedensbringer, einer, der zuhört, einer, der barmherzig ist, einer, der nicht müde wird zu beten, weil du nicht geben kannst, was du nicht hast und das Gebet ist das einfachste Mittel, um von Gott die Gnaden zu erhalten, die du den Seelen schenken sollst. Habe Mut und denke an die Worte des Herrn: Ich bin mit dir, ich werde meinen Geist über dich und in dir ausgiessen. Du wirst voll Freude sein und jubeln. Auch wenn du die Erfahrung deiner Schwachheiten machst, sage Jesus aus ganzem Herzen: «Ich möchte von heute an dem treu sein, was du mir geschenkt hast, dem Mut, der Stärke, der Freude, um wirklich deinen Plan der Liebe zu verwirklichen. Die Muttergottes möge alles segnen, was wir Jesus schenken und Pater Pio schaue lächelnd auf uns vom Himmel aus, auf all jene, die ihr Leben Jesus hingeben für seine Sendung in der Welt. Wenden wir uns nicht wieder rückwärts, gehen wir mit Christus vorwärts! Er ist der Sieger über den Satan, die Sünde, die Welt und den Tod. Nur Mut! Christus wird uns auf unserem Weg nicht enttäuschen. Don Pierino Galeone Papst Franziskus: Bleibt unerschütterlich und frei in Christus, so dass ihr ihn in allem, was ihr tut, widerspiegelt. Tretet mit all euren Kräften die Nachfolge Jesu an; lernt ihn kennen; lasst euch von ihm rufen und unterweisen; verkündigt ihn mit großer Freude. Auf die Fürsprache unserer Mutter Maria (. . . ) bitten wir Gott, dass wir in der Ausrichtung unseres Lebens auf Christus einfach Missionare seien, die allen das Licht und die Freude des Evangeliums bringen. (9. 9. 2017)

Mut, Stärke, Freude: «Mein Geist bleibt in eurer Mitte. Fürchtet euch nicht (…) an diesem Ort schenke ich die Fülle des Friedens». (Hag 1,15) Dann wirst du sagen: «Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott» (Ps 43). Lebst du in Freude diese Fülle des Friedens? Bist du ein Friede

Das Leiden ist Glaube, Hoffnung und Liebe:    Es gibt drei Augenblicke des Leidens:  1. Der Glaube: Das Leiden ist unerklärlich, aber du musst glauben, auch wenn du nichts siehst und fühlst.  2. Die Hoffnung: Das Leiden lässt dich leiden, aber wisse, dass Gott an deiner Seite ist.  3. Die Liebe: Indem du dich Gott hingibst, lässt er dich die Fruchtbarkeit des Leidens erkennen und du wirst die Erfahrung seiner Liebe zu dir machen.    Das Leiden dient dazu, dass der Mensch zu Gott zurückkehren kann. Gott, der aber so gut ist, kann das Leiden nicht geschaffen haben, denn es kam durch die Erbsünde in die Welt. Wenn aber das Leiden in die Vernunft und ins Herz eintritt, lässt es dich erzittern. Wenn du aber durch die Liebe das Leiden Jesus schenkst, wirst du die Fruchtbarkeit des Leidens erkennen. Du öffnest Gott dein Herz und Gott öffnet dir sein barmherziges Herz.    Das Leiden ist ein Geheimnis und wer keinen Glauben hat, der beginnt sehr einfach, an Gott zu zweifeln. Wer aber glaubt und sich Gott überlässt, wird den Reichtum und die Fruchtbarkeit des Leidens erfahren. Gott wollte, dass der Mensch leide, damit er gerettet werde.  Er wollte darum, dass das Leiden in seinem Sohne sei.    Oft wirst du von Gott in dieses Geheimnis des Leidens hineinversetzt. Das Leiden ist dann fruchtbar, wenn du es Gott schenkst; Satan möchte aber das Leiden von dieser Hingabe an Gott trennen. Wenn du zögerst, das Leiden Gott zu schenken, dann wirst du sehr leiden und vielleicht denken, dass das Leiden eine Strafe Gottes sei. Dies ist nicht wahr, denn Gott ist Liebe. Das Leiden dient dazu, das Böse wegzunehmen.    Wenn du das Leiden, das du erträgst, Jesus hingibst, dann wird das Joch leicht. Opfere das Leiden schnell Jesus auf, sonst betrachtest du das Leiden mit deiner Vernunft und dann schadet es dir sehr. Opfere es Jesus auf und du wirst sehen, wie fruchtbar das Leiden für dich und die anderen ist und wie viele Brüder und Schwestern du zu Jesus führen wirst, vor allem durch dein Beispiel.    Wenn du deine Ohnmacht spürst, dann bist du dazu angestossen, deine Zuflucht bei Jesus zu suchen, aber du musst das Leiden annehmen.    Die drei Augenblicke, die ich zu Beginn erwähnt habe, sind nichts anderes als die höchste Erfahrung der Liebe Gottes durch das Leiden. Durch das Leiden schenkt Gott die grössten Güter seiner Barmherzigkeit und Güte zu dir und zu allen Menschen.    Don Pierino Galeone

Das Leiden ist Glaube, Hoffnung und Liebe: Es gibt drei Augenblicke des Leidens: 1. Der Glaube: Das Leiden ist unerklärlich, aber du musst glauben, auch wenn du nichts siehst und fühlst. 2. Die Hoffnung: Das Leiden lässt dich leiden, aber wisse, dass Gott an deiner Seite ist. 3. Die Liebe: Indem du dich Gott hingibst, lässt er dich die Fruchtbarkeit des Leidens erkennen und du wirst die Erfahrung seiner Liebe zu dir machen. Das Leiden dient dazu, dass der Mensch zu Gott zurückkehren kann. Gott, der aber so gut ist, kann das Leiden nicht geschaffen haben, denn es kam durch die Erbsünde in die Welt. Wenn aber das Leiden in die Vernunft und ins Herz eintritt, lässt es dich erzittern. Wenn du aber durch die Liebe das Leiden Jesus schenkst, wirst du die Fruchtbarkeit des Leidens erkennen. Du öffnest Gott dein Herz und Gott öffnet dir sein barmherziges Herz. Das Leiden ist ein Geheimnis und wer keinen Glauben hat, der beginnt sehr einfach, an Gott zu zweifeln. Wer aber glaubt und sich Gott überlässt, wird den Reichtum und die Fruchtbarkeit des Leidens erfahren. Gott wollte, dass der Mensch leide, damit er gerettet werde. Er wollte darum, dass das Leiden in seinem Sohne sei. Oft wirst du von Gott in dieses Geheimnis des Leidens hineinversetzt. Das Leiden ist dann fruchtbar, wenn du es Gott schenkst; Satan möchte aber das Leiden von dieser Hingabe an Gott trennen. Wenn du zögerst, das Leiden Gott zu schenken, dann wirst du sehr leiden und vielleicht denken, dass das Leiden eine Strafe Gottes sei. Dies ist nicht wahr, denn Gott ist Liebe. Das Leiden dient dazu, das Böse wegzunehmen. Wenn du das Leiden, das du erträgst, Jesus hingibst, dann wird das Joch leicht. Opfere das Leiden schnell Jesus auf, sonst betrachtest du das Leiden mit deiner Vernunft und dann schadet es dir sehr. Opfere es Jesus auf und du wirst sehen, wie fruchtbar das Leiden für dich und die anderen ist und wie viele Brüder und Schwestern du zu Jesus führen wirst, vor allem durch dein Beispiel. Wenn du deine Ohnmacht spürst, dann bist du dazu angestossen, deine Zuflucht bei Jesus zu suchen, aber du musst das Leiden annehmen. Die drei Augenblicke, die ich zu Beginn erwähnt habe, sind nichts anderes als die höchste Erfahrung der Liebe Gottes durch das Leiden. Durch das Leiden schenkt Gott die grössten Güter seiner Barmherzigkeit und Güte zu dir und zu allen Menschen. Don Pierino Galeone

Das Leiden ist Glaube, Hoffnung und Liebe: Es gibt drei Augenblicke des Leidens: 1. Der Glaube: Das Leiden ist unerklärlich, aber du musst glauben, auch wenn du nichts siehst und fühlst. 2. Die Hoffnung: Das Leiden lässt dich leiden, aber wisse, dass Gott an deiner Seite ist. 3. Die Liebe: Indem

Die Liebe ist ein Dienst   Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hören und seine Befehle ausführen, entweder zugunsten Gottes oder des Nächsten.  Der grundlegende Punkt ist, dass der Diener selber nichts hat, ausser dem, was ihm von Gott gegeben wird. Der Diener muss die christliche Botschaft wesentlich in die Tat umsetzen: Gott und den Nächsten lieben und dies ist das Gebot Gottes.    Wo die Gabe ist, ist immer auch die Liebe. Der Diener zeigt durch seinen Dienst konkret, dass er Diener seines Herrn ist, d. h. er zeigt sein Wesen. Er befolgt das Gebot seines Herrn, allein zur Ehre und zur Verherrlichung Gottes. Der Diener soll aber auch bereit sein, das, was ihm sein Herr anvertraut, anderen zu bringen.    Der Dienst und die Ausführung des Gebotes ist die Liebe. «Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten. » (Joh 14,23). Deine Persönlichkeit wird vor Gott und auch dem Nächsten grösser, je mehr du ihm und dem Nächsten dienst: du gibst den anderen das, was Gott will – die Liebe.  Bist du dir bewusst, dass du Diener Gottes bist? Welches ist die böse Kraft, die dich dazu führt, deine wahre Identität zu verlassen und nicht mehr Diener Gottes und deines Nächsten zu sein? Es ist dein Ich, das sich durch den Stolz zeigt.    Denke an die Worte von Hiob, der von allem entäussert wurde: «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn!» (Hiob 1,21) Hiob blieb immer treu im Dienst, auch als ihm die Güter und die Kinder genommen wurden.    Jesus hat die Liebe zu Gott und dem Nächsten in einem Gebot zusammengefasst: «Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. » (Joh 13,34) In diesem Gebot haben wir die Zusammenfassung unserer Religion: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben, als Diener Gottes und als Diener des Nächsten. Paulus sagt sogar, dass wir Schuldner des Nächsten sind, weil wir ihnen die Liebe schulden (vgl. Röm 13,8).    Wenn du verneinst, Diener zu sein, bedeutet dies, dass du dich als Herrscher siehst über das, was du bist und was du hast und dich an die Stelle Gottes setzt. Gott schenkt dir alles, was du brauchst, aber gemäss seiner Weisheit, nicht gemäss der Willkür deines Ichs.    Diener Gottes sein, der Dienst und die Liebe: Dies macht uns gross vor Gott. Je mehr man dient, umso mehr liebt man. Durch den Gehorsam liebe ich Gott; durch das Befolgen des Gebotes Gottes liebe ich den Nächsten.    Gott hat dir Gaben geschenkt und du bist Diener Gottes bist, wenn du diese Gaben hast, aber du bist es auch, wenn du sie nicht hast. Sagst du Gott immer Ja, wenn er dir Gaben gibt, aber auch, wenn er dir die Gaben nicht gibt oder sie vermindert und dich vielleicht dann in einem Moment prüft, indem er dir nur das lässt, was für deine menschliche Natur nötig ist? Wie schön ist es Gott zu dienen, wenn er gibt und auch wenn er nimmt.  «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gelobt sei der Name des Herrn», sagte Hiob (Hiob 1,21).    Don Pierino Galeone

Die Liebe ist ein Dienst Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hören und seine Befehle ausführen, entweder zugunsten Gottes oder des Nächsten. Der grundlegende Punkt ist, dass der Diener selber nichts hat, ausser dem, was ihm von Gott gegeben wird. Der Diener muss die christliche Botschaft wesentlich in die Tat umsetzen: Gott und den Nächsten lieben und dies ist das Gebot Gottes. Wo die Gabe ist, ist immer auch die Liebe. Der Diener zeigt durch seinen Dienst konkret, dass er Diener seines Herrn ist, d. h. er zeigt sein Wesen. Er befolgt das Gebot seines Herrn, allein zur Ehre und zur Verherrlichung Gottes. Der Diener soll aber auch bereit sein, das, was ihm sein Herr anvertraut, anderen zu bringen. Der Dienst und die Ausführung des Gebotes ist die Liebe. «Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten. » (Joh 14,23). Deine Persönlichkeit wird vor Gott und auch dem Nächsten grösser, je mehr du ihm und dem Nächsten dienst: du gibst den anderen das, was Gott will – die Liebe. Bist du dir bewusst, dass du Diener Gottes bist? Welches ist die böse Kraft, die dich dazu führt, deine wahre Identität zu verlassen und nicht mehr Diener Gottes und deines Nächsten zu sein? Es ist dein Ich, das sich durch den Stolz zeigt. Denke an die Worte von Hiob, der von allem entäussert wurde: «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn!» (Hiob 1,21) Hiob blieb immer treu im Dienst, auch als ihm die Güter und die Kinder genommen wurden. Jesus hat die Liebe zu Gott und dem Nächsten in einem Gebot zusammengefasst: «Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. » (Joh 13,34) In diesem Gebot haben wir die Zusammenfassung unserer Religion: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben, als Diener Gottes und als Diener des Nächsten. Paulus sagt sogar, dass wir Schuldner des Nächsten sind, weil wir ihnen die Liebe schulden (vgl. Röm 13,8). Wenn du verneinst, Diener zu sein, bedeutet dies, dass du dich als Herrscher siehst über das, was du bist und was du hast und dich an die Stelle Gottes setzt. Gott schenkt dir alles, was du brauchst, aber gemäss seiner Weisheit, nicht gemäss der Willkür deines Ichs. Diener Gottes sein, der Dienst und die Liebe: Dies macht uns gross vor Gott. Je mehr man dient, umso mehr liebt man. Durch den Gehorsam liebe ich Gott; durch das Befolgen des Gebotes Gottes liebe ich den Nächsten. Gott hat dir Gaben geschenkt und du bist Diener Gottes bist, wenn du diese Gaben hast, aber du bist es auch, wenn du sie nicht hast. Sagst du Gott immer Ja, wenn er dir Gaben gibt, aber auch, wenn er dir die Gaben nicht gibt oder sie vermindert und dich vielleicht dann in einem Moment prüft, indem er dir nur das lässt, was für deine menschliche Natur nötig ist? Wie schön ist es Gott zu dienen, wenn er gibt und auch wenn er nimmt. «Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gelobt sei der Name des Herrn», sagte Hiob (Hiob 1,21). Don Pierino Galeone

Die Liebe ist ein Dienst Die Liebe ist ein Dienst und der Diener muss bei seinem Herrn sein, um ihm zu gehorchen. Wir Menschen sind in erster Linie Diener. Im Philipperbrief lesen wir, dass Jesus Diener wurde und den Menschen gleich wurde (Phil 2,7). Der Mensch soll auf seinen Herrn, auf Gott, hören

Der Satan, die Welt und das eigene Ich: sie sprechen auf ihre je eigene Weise zu uns:    • Satan ist jener, der uns versucht: Satan hat zu Adam und Eva gesagt, dass sie nicht sterben werden, wenn sie vom Baum des Lebens essen (vgl. Gen 3,4). Er sagt somit, dass das Gebot Gottes nicht die Wahrheit ist. Er sagt auch, dass sie wie Gott sein werden, wenn sie vom Baum des Lebens essen (vgl. Gen 3,5). Er macht die Lüge zur Wahrheit. Satan dringt auf diesem Weg in den Verstand und in den Willen des Menschen ein, welche die Fähigkeiten der Liebe sind. Die Versuchung, zu der Satan den Menschen verführen will ist, dass er uns überzeugen will, dass Gott nicht die Wahrheit sagt, sondern dass seine teuflische Lüge, die er als Wahrheit präsentiert, uns zum wahren Glück führt.  • Die Welt ist jene, die uns anzieht: Die Welt möchte uns an sich ziehen, um die Güter dieser Welt als das einzige und höchste Gut zu erachten - den Besitz, die Macht und den Genuss. Die Welt zieht den Menschen durch ihre Güter so sehr an, dass er die übernatürlichen Güter vergisst und als nichtexistierend erachtet. Der Mensch kann aus dieser Überzeugung heraus sein Herz so sehr an die irdischen Güter hängen, dass er Gott völlig negiert und als Atheist lebt. Jesus sagt, dass die Welt ihn hasst und dass sie auch jene hasst, die zu ihm gehören (vgl. Joh 15,18-19). Satan und die Welt haben den gleichen Geist: sie wollen die Liebe des Menschen durch die Lüge und durch den Genuss der weltlichen Begierden für sich gewinnen.  • Das eigene Ich, das uns etwas vorschlägt: Jesus sagt, dass wir das eigene Ich verleugnen sollen (vgl. Lk 9,23). Da das eigene Ich durch die Erbsünde verdorben ist, sollen wir auf all das verzichten, was das eigene Ich uns vorschlägt. Der Hl. Pauls sagt: “Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Christus und sein Wort sollen uns leiten und nicht das, was das eigene Ich uns vorschlägt.  Satan will uns zur Sünde und somit zum Tod führen, indem er uns versucht, indem er uns durch die Begierden der Welt anzieht und indem er durch die Vorschläge des eigenen Ichs zu uns spricht, welches durch die Erbsünde verdorben ist. Alle drei (der Satan, die Welt, das eigene Ich) wollen den Menschen zum Hochmut führen, denn der Hochmut ist die Identität Satans. Satan versucht mit aller Kraft, dass wir die Güter, die wir zur Verfügung haben, gegen den Willen Gottes gebrauchen, indem wir sie auf eine falsche Weise geniessen und somit sündigen. Wenn der Mensch sündigt, dann trennt er sich von Gott und wählt den Tod. Der Satan, die Trennung und der Tod gehören zusammen, denn Satan ist jener, der uns von Gott trennen will, dem Urheber des Lebens (vgl. Apg 3,15). Die Liebe vereint uns, weil Gott die Liebe ist - er will, dass wir alle eins sind (vgl. Joh 17,21). Die Hölle ist das Reich des Todes, denn in der Hölle ist diese radikale Trennung zu allem.  Die heutige Mentalität der Welt ist sehr überzeugend, denn sie sagt, dass nichts mehr Sünde ist, dass die Hölle nicht existiert und dass man das Leben geniessen soll. So etwas Absurdes ist nur möglich, weil die Schlauheit von Satan hinter dieser Mentalität der Welt am Werk ist. Wie Satan damals Adam und Eva überzeugte, dass das, was Gott sagt, nicht stimmt, so tut er es auch bis zum heutigen Tag, indem er es schafft, selbst Priester durch seine Lüge von der Wahrheit Gottes zu trennen. Der Hochmut des eignen Ichs, die Arroganz und die Liebe zur Eitelkeit sind die Folge von dieser Trennung zu Gott. Jesus gibt folgenden Rat, um nicht auf diesen Irrweg zu geraten: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mk 8,34). Das Kreuz tragen bedeutet, dass wir dem Willen Gottes gehorchen, so wie Jesus gehorsam war bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,8). Viele Christen kennen die Worte von Jesus, aber nur wenige glauben ihm. Nur wer glaubt, der setzt das Wort Gottes in Tat um. Wer nicht betet und wachsam ist (vgl. Mt 26,41), der verfällt der Täuschung Satans und öffnet sich für die Begierden der Welt, welche der Satan uns sehr gekonnt präsentiert. So fällt man in den Hochmut des eigenen Ichs, welches uns das vorschlägt, was Satan will. Es braucht die Tugend der Demut, um sich von der Schlauheit Satans zu schützen.    Don Pierino Galeone   Augustinus († 430): Wie viele werden gerettet? Jedem denkenden Menschen kommt die Frage: Wie zahlreich ist das Volk, das inmitten des Gottesvolkes Gottes Erbarmen erlangt? Wie hoch ist seine Zahl? Wie wenige sind es! Kaum einer findet sich; wird Gott sich mit ihnen begnügen und eine so große Zahl vernichten? So reden die, die sich selbst versprechen, was Gott ihnen nicht versprochen hat. Sie sagen, wenn wir ein schlechtes Leben führen, den Genüssen dieser Welt frönen, unseren Begierden dienen, wird Gott uns dann verderben? Wie viele sind es denn, die wir das Gebot Gottes halten sehen? Es findet sich kaum einer oder zwei, oder ganz wenige sind es. Wird Gott sie allein retten und die übrigen verwerfen? Nein, nein, sagen sie. Wenn er kommt und eine solche Menge zu seiner Linken sieht (vgl. Mt 25,33), wird er sich erbarmen und Verzeihung gewähren.  Eben das hat auch die Schlange dem ersten Menschen versprochen (vgl. Gen 3,4-19). Denn Gott hat mit dem Tod gedroht, wenn der Mensch esse. Die Schlange aber sprach: ,,Nein, ihr werdet nicht sterben" (Gen 3,4). Sie glaubten der Schlange und mussten erfahren, wie wahr die Drohung war, die Gott ausgesprochen, und wie falsch das Versprechen war, das der Teufel gegeben hatte. Liebe Brüder, betrachtet das Paradies als Bild der Kirche: Die Schlange hört nicht auf mit ihren Einflüsterungen, den gleichen wie damals. Der Fall des ersten Menschen soll uns ein warnendes Beispiel sein und zeigen, dass wir uns in acht nehmen müssen. Es darf uns nicht Anreiz werden, die Sünde nachzuahmen. So ist denn der erste Mensch gefallen, damit wir uns erheben.

Der Satan, die Welt und das eigene Ich: sie sprechen auf ihre je eigene Weise zu uns: • Satan ist jener, der uns versucht: Satan hat zu Adam und Eva gesagt, dass sie nicht sterben werden, wenn sie vom Baum des Lebens essen (vgl. Gen 3,4). Er sagt somit, dass das Gebot Gottes nicht die Wahrheit ist. Er sagt auch, dass sie wie Gott sein werden, wenn sie vom Baum des Lebens essen (vgl. Gen 3,5). Er macht die Lüge zur Wahrheit. Satan dringt auf diesem Weg in den Verstand und in den Willen des Menschen ein, welche die Fähigkeiten der Liebe sind. Die Versuchung, zu der Satan den Menschen verführen will ist, dass er uns überzeugen will, dass Gott nicht die Wahrheit sagt, sondern dass seine teuflische Lüge, die er als Wahrheit präsentiert, uns zum wahren Glück führt. • Die Welt ist jene, die uns anzieht: Die Welt möchte uns an sich ziehen, um die Güter dieser Welt als das einzige und höchste Gut zu erachten - den Besitz, die Macht und den Genuss. Die Welt zieht den Menschen durch ihre Güter so sehr an, dass er die übernatürlichen Güter vergisst und als nichtexistierend erachtet. Der Mensch kann aus dieser Überzeugung heraus sein Herz so sehr an die irdischen Güter hängen, dass er Gott völlig negiert und als Atheist lebt. Jesus sagt, dass die Welt ihn hasst und dass sie auch jene hasst, die zu ihm gehören (vgl. Joh 15,18-19). Satan und die Welt haben den gleichen Geist: sie wollen die Liebe des Menschen durch die Lüge und durch den Genuss der weltlichen Begierden für sich gewinnen. • Das eigene Ich, das uns etwas vorschlägt: Jesus sagt, dass wir das eigene Ich verleugnen sollen (vgl. Lk 9,23). Da das eigene Ich durch die Erbsünde verdorben ist, sollen wir auf all das verzichten, was das eigene Ich uns vorschlägt. Der Hl. Pauls sagt: “Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Christus und sein Wort sollen uns leiten und nicht das, was das eigene Ich uns vorschlägt. Satan will uns zur Sünde und somit zum Tod führen, indem er uns versucht, indem er uns durch die Begierden der Welt anzieht und indem er durch die Vorschläge des eigenen Ichs zu uns spricht, welches durch die Erbsünde verdorben ist. Alle drei (der Satan, die Welt, das eigene Ich) wollen den Menschen zum Hochmut führen, denn der Hochmut ist die Identität Satans. Satan versucht mit aller Kraft, dass wir die Güter, die wir zur Verfügung haben, gegen den Willen Gottes gebrauchen, indem wir sie auf eine falsche Weise geniessen und somit sündigen. Wenn der Mensch sündigt, dann trennt er sich von Gott und wählt den Tod. Der Satan, die Trennung und der Tod gehören zusammen, denn Satan ist jener, der uns von Gott trennen will, dem Urheber des Lebens (vgl. Apg 3,15). Die Liebe vereint uns, weil Gott die Liebe ist - er will, dass wir alle eins sind (vgl. Joh 17,21). Die Hölle ist das Reich des Todes, denn in der Hölle ist diese radikale Trennung zu allem. Die heutige Mentalität der Welt ist sehr überzeugend, denn sie sagt, dass nichts mehr Sünde ist, dass die Hölle nicht existiert und dass man das Leben geniessen soll. So etwas Absurdes ist nur möglich, weil die Schlauheit von Satan hinter dieser Mentalität der Welt am Werk ist. Wie Satan damals Adam und Eva überzeugte, dass das, was Gott sagt, nicht stimmt, so tut er es auch bis zum heutigen Tag, indem er es schafft, selbst Priester durch seine Lüge von der Wahrheit Gottes zu trennen. Der Hochmut des eignen Ichs, die Arroganz und die Liebe zur Eitelkeit sind die Folge von dieser Trennung zu Gott. Jesus gibt folgenden Rat, um nicht auf diesen Irrweg zu geraten: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mk 8,34). Das Kreuz tragen bedeutet, dass wir dem Willen Gottes gehorchen, so wie Jesus gehorsam war bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,8). Viele Christen kennen die Worte von Jesus, aber nur wenige glauben ihm. Nur wer glaubt, der setzt das Wort Gottes in Tat um. Wer nicht betet und wachsam ist (vgl. Mt 26,41), der verfällt der Täuschung Satans und öffnet sich für die Begierden der Welt, welche der Satan uns sehr gekonnt präsentiert. So fällt man in den Hochmut des eigenen Ichs, welches uns das vorschlägt, was Satan will. Es braucht die Tugend der Demut, um sich von der Schlauheit Satans zu schützen. Don Pierino Galeone Augustinus († 430): Wie viele werden gerettet? Jedem denkenden Menschen kommt die Frage: Wie zahlreich ist das Volk, das inmitten des Gottesvolkes Gottes Erbarmen erlangt? Wie hoch ist seine Zahl? Wie wenige sind es! Kaum einer findet sich; wird Gott sich mit ihnen begnügen und eine so große Zahl vernichten? So reden die, die sich selbst versprechen, was Gott ihnen nicht versprochen hat. Sie sagen, wenn wir ein schlechtes Leben führen, den Genüssen dieser Welt frönen, unseren Begierden dienen, wird Gott uns dann verderben? Wie viele sind es denn, die wir das Gebot Gottes halten sehen? Es findet sich kaum einer oder zwei, oder ganz wenige sind es. Wird Gott sie allein retten und die übrigen verwerfen? Nein, nein, sagen sie. Wenn er kommt und eine solche Menge zu seiner Linken sieht (vgl. Mt 25,33), wird er sich erbarmen und Verzeihung gewähren. Eben das hat auch die Schlange dem ersten Menschen versprochen (vgl. Gen 3,4-19). Denn Gott hat mit dem Tod gedroht, wenn der Mensch esse. Die Schlange aber sprach: ,,Nein, ihr werdet nicht sterben" (Gen 3,4). Sie glaubten der Schlange und mussten erfahren, wie wahr die Drohung war, die Gott ausgesprochen, und wie falsch das Versprechen war, das der Teufel gegeben hatte. Liebe Brüder, betrachtet das Paradies als Bild der Kirche: Die Schlange hört nicht auf mit ihren Einflüsterungen, den gleichen wie damals. Der Fall des ersten Menschen soll uns ein warnendes Beispiel sein und zeigen, dass wir uns in acht nehmen müssen. Es darf uns nicht Anreiz werden, die Sünde nachzuahmen. So ist denn der erste Mensch gefallen, damit wir uns erheben.

Der Satan, die Welt und das eigene Ich: sie sprechen auf ihre je eigene Weise zu uns: • Satan ist jener, der uns versucht: Satan hat zu Adam und Eva gesagt, dass sie nicht sterben werden, wenn sie vom Baum des Lebens essen (vgl. Gen 3,4). Er sagt somit, dass das Gebot Gottes nicht die Wahrheit ist.