Die Entäusserung des eigenen Ichs durch die Annahme des Willens Gottes:  Du kannst dich nicht selber entäussern; es ist der Herr, der dich durch seinen Willen entäussert; durch die Abtötungen, die Korrekturen, durch all deine Grenzen, die physischen, psychischen oder geistlichen Mängel. All dies dient dem langsamen Tod deines Ichs. Dein Ich muss sterben, damit sich die Liebe vermehren kann.  Du hast nur eine Liebe; entweder liebst du dein Ich oder du liebst Gott. Um Gott zu lieben, musst du diese Liebe, die du zu deinem Ich hast, beseitigen. Wie wird dein Ich bis zum Tode gedemütigt? Durch die Kränkungen, die Demütigungen, die Krankheiten und manchmal sogar durch deine nicht erhörten Gebete, die dir bewusst machen, dass du vor Gott ein armes Geschöpf bist und dass es bereits eine Gabe ist, dass du vor IHM, in seiner Gegenwart, sein kannst.  All diese Abtötungen sind ein kleiner Splitter der Demut, denn die Demut ist die Absenkung des Ichs und des Stolzes. Du sollst alle diese Demütigungen aus dem Willen Gottes annehmen und dich stets vor dem Herrn als ein armes Geschöpf sehen. So wird sich allmählich dein Ich herabsenken, bis zu dem Punkt, an welchem du die Klarheit hast, dass du ohne Jesus nichts tun kannst, das heisst, dass du nichts bist und alles, was du tun willst, von ihm abhängt: "Ohne mich könnt ihr nichts tun". (Joh 15, 5).  Wenn eine Seele bis zum Nichts kommt, dann beginnt Gott zu erschaffen, denn Gott hat aus dem Nichts erschaffen; er beginnt auf eine herrliche Art und Weise dein geistliches Leben zu erschaffen, damit du IHM, aber auch den Brüdern und Schwestern wohlgefällig bist.  Das Wesentliche ist jedoch, dass das Ich für den Menschen praktisch «Gott» ist, der allein es durch seinen Willen herabsenken kann. Gottes Wille kann entweder von den Vorgesetzten kommen, vom eigenen Umfeld oder von deiner Person, aufgrund deiner Leiden, Demütigungen und Schwachheiten.  Dein Ich ist stark wie Satan und darum kannst nicht du es herabsenken, denn das Ich bist du und das Ich kann nicht das Ich herabsenken. Nimm darum aus Liebe den Willen Gottes an, auch wenn er dich sehr leiden lässt.  Oft haben wir leider nur diese Herabsenkung des Ichs vor Augen und nicht die Vermehrung der Gegenwart Gottes in uns. Das geistliche Leben ist einfach, aber Satan hat es so kompliziert gemacht, so dass man Gefahr läuft, nichts mehr zu verstehen.  Don Pierino Galeone

Die Entäusserung des eigenen Ichs durch die Annahme des Willens Gottes: Du kannst dich nicht selber entäussern; es ist der Herr, der dich durch seinen Willen entäussert; durch die Abtötungen, die Korrekturen, durch all deine Grenzen, die physischen, psychischen oder geistlichen Mängel. All dies dient dem langsamen Tod deines Ichs. Dein Ich muss sterben, damit sich die Liebe vermehren kann. Du hast nur eine Liebe; entweder liebst du dein Ich oder du liebst Gott. Um Gott zu lieben, musst du diese Liebe, die du zu deinem Ich hast, beseitigen. Wie wird dein Ich bis zum Tode gedemütigt? Durch die Kränkungen, die Demütigungen, die Krankheiten und manchmal sogar durch deine nicht erhörten Gebete, die dir bewusst machen, dass du vor Gott ein armes Geschöpf bist und dass es bereits eine Gabe ist, dass du vor IHM, in seiner Gegenwart, sein kannst. All diese Abtötungen sind ein kleiner Splitter der Demut, denn die Demut ist die Absenkung des Ichs und des Stolzes. Du sollst alle diese Demütigungen aus dem Willen Gottes annehmen und dich stets vor dem Herrn als ein armes Geschöpf sehen. So wird sich allmählich dein Ich herabsenken, bis zu dem Punkt, an welchem du die Klarheit hast, dass du ohne Jesus nichts tun kannst, das heisst, dass du nichts bist und alles, was du tun willst, von ihm abhängt: "Ohne mich könnt ihr nichts tun". (Joh 15, 5). Wenn eine Seele bis zum Nichts kommt, dann beginnt Gott zu erschaffen, denn Gott hat aus dem Nichts erschaffen; er beginnt auf eine herrliche Art und Weise dein geistliches Leben zu erschaffen, damit du IHM, aber auch den Brüdern und Schwestern wohlgefällig bist. Das Wesentliche ist jedoch, dass das Ich für den Menschen praktisch «Gott» ist, der allein es durch seinen Willen herabsenken kann. Gottes Wille kann entweder von den Vorgesetzten kommen, vom eigenen Umfeld oder von deiner Person, aufgrund deiner Leiden, Demütigungen und Schwachheiten. Dein Ich ist stark wie Satan und darum kannst nicht du es herabsenken, denn das Ich bist du und das Ich kann nicht das Ich herabsenken. Nimm darum aus Liebe den Willen Gottes an, auch wenn er dich sehr leiden lässt. Oft haben wir leider nur diese Herabsenkung des Ichs vor Augen und nicht die Vermehrung der Gegenwart Gottes in uns. Das geistliche Leben ist einfach, aber Satan hat es so kompliziert gemacht, so dass man Gefahr läuft, nichts mehr zu verstehen. Don Pierino Galeone

Die Entäusserung des eigenen Ichs durch die Annahme des Willens Gottes: Du kannst dich nicht selber entäussern; es ist der Herr, der dich durch seinen Willen entäussert; durch die Abtötungen, die Korrekturen, durch all deine Grenzen, die physischen, psychischen oder geistlichen Mängel. All dies die

Das wahre Licht kam in die Welt: hast du es aufgenommen? Im Johannesevangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,9-11). Das Licht von Christus will sich also in der Welt verbreiten. Damit es sich verbreitet, müssen es die Menschen annehmen. Wie kann der Mensch dieses Licht von Christus aufnehmen? Er kann es durch den Glauben aufnehmen. Wenn der Mensch durch den Glauben dieses Licht von Christus aufnimmt, dann erleuchtet es unser ganzes Leben. Im Licht von Christus sehen wir viel mehr als wir mit den Augen sehen können. Das Licht von Christus zeigt uns den Himmel und Gott, aber auch die Hölle und Satan. Das Licht von Christus zeigt uns den wahren Sinn des Lebens. Damit wir aber den Glauben haben (und nicht nur denken, wir haben ihn), müssen wir den Glauben praktizieren. Der Glaube an Gott ist da, wenn wir das, was er sagt, in die Tat umsetzten (also die guten Werke). Wer das Gute tut, der glaubt, und wer glaubt, der wird von Christus erleuchtet. Sein Licht kann unseren Willen zu den guten Werken bewegen, wenn wir bereit sind, die Finsternis zu verlassen (Bekehrung). Die Welt ist in der Finsternis, weil so viele Menschen aus Mangel an Glauben Christus nicht aufnehmen und so das Übernatürliche nicht sehen: Gott, Himmel, Hölle, Satan, den Sinn des Lebens. So viele sehen nur diese Welt und denken, dass das Vergnügen und der Genuss das einzige ist, wofür es sich zu leben lohnt. Man kann sein Leben nicht jemandem hingeben, den man gar nicht sieht, weil das Licht zum sehen fehlt. Die Dunkelheit verbreitet sich in unserer Zeit oft durch das Umfeld, in dem wir leben. In diesem Umfeld gibt es Menschen, die zu uns sagen: in die Kirche gehen ist doch nicht nötig, die Sünde gibt es nicht, das ist nur Geschwätz der Priester, geniesse dein Leben mit uns zusammen.  Von was lässt du dich leiten? Vom Glauben oder von den Mitmenschen in deinem Umfeld? Lässt du dir das Licht des Glaubens rauben oder bist du für die Menschen in der Dunkelheit ein Licht, indem du gute Werke vollbringst? Dominiert die Dunkelheit über euer kleines Licht, oder strahlt das Licht eurer guten Werke und eures Glaubens hinaus in die ganze Welt, um jene zu erleuchten, die im Finstern sind, um sie zu Jesus zu führen? Durch das Gebet, das Leiden und die guten Werke fahren wir fort, das Werk weiterzuführen, das Christus uns anvertraut hat, damit er in den Herzen der Menschen wohnen kann: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16). Wichtig für unsere eigene Umkehr ist die Anerkennung der eignen Schwachheiten und das aufrichtige und ehrliche beichten all unserer Sünden.  Don Pierino Galeone Bibel: Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die grossen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (1 Petr 2,9)

Das wahre Licht kam in die Welt: hast du es aufgenommen? Im Johannesevangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,9-11). Das Licht von Christus will sich also in der Welt verbreiten. Damit es sich verbreitet, müssen es die Menschen annehmen. Wie kann der Mensch dieses Licht von Christus aufnehmen? Er kann es durch den Glauben aufnehmen. Wenn der Mensch durch den Glauben dieses Licht von Christus aufnimmt, dann erleuchtet es unser ganzes Leben. Im Licht von Christus sehen wir viel mehr als wir mit den Augen sehen können. Das Licht von Christus zeigt uns den Himmel und Gott, aber auch die Hölle und Satan. Das Licht von Christus zeigt uns den wahren Sinn des Lebens. Damit wir aber den Glauben haben (und nicht nur denken, wir haben ihn), müssen wir den Glauben praktizieren. Der Glaube an Gott ist da, wenn wir das, was er sagt, in die Tat umsetzten (also die guten Werke). Wer das Gute tut, der glaubt, und wer glaubt, der wird von Christus erleuchtet. Sein Licht kann unseren Willen zu den guten Werken bewegen, wenn wir bereit sind, die Finsternis zu verlassen (Bekehrung). Die Welt ist in der Finsternis, weil so viele Menschen aus Mangel an Glauben Christus nicht aufnehmen und so das Übernatürliche nicht sehen: Gott, Himmel, Hölle, Satan, den Sinn des Lebens. So viele sehen nur diese Welt und denken, dass das Vergnügen und der Genuss das einzige ist, wofür es sich zu leben lohnt. Man kann sein Leben nicht jemandem hingeben, den man gar nicht sieht, weil das Licht zum sehen fehlt. Die Dunkelheit verbreitet sich in unserer Zeit oft durch das Umfeld, in dem wir leben. In diesem Umfeld gibt es Menschen, die zu uns sagen: in die Kirche gehen ist doch nicht nötig, die Sünde gibt es nicht, das ist nur Geschwätz der Priester, geniesse dein Leben mit uns zusammen. Von was lässt du dich leiten? Vom Glauben oder von den Mitmenschen in deinem Umfeld? Lässt du dir das Licht des Glaubens rauben oder bist du für die Menschen in der Dunkelheit ein Licht, indem du gute Werke vollbringst? Dominiert die Dunkelheit über euer kleines Licht, oder strahlt das Licht eurer guten Werke und eures Glaubens hinaus in die ganze Welt, um jene zu erleuchten, die im Finstern sind, um sie zu Jesus zu führen? Durch das Gebet, das Leiden und die guten Werke fahren wir fort, das Werk weiterzuführen, das Christus uns anvertraut hat, damit er in den Herzen der Menschen wohnen kann: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16). Wichtig für unsere eigene Umkehr ist die Anerkennung der eignen Schwachheiten und das aufrichtige und ehrliche beichten all unserer Sünden. Don Pierino Galeone Bibel: Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die grossen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (1 Petr 2,9)

Das wahre Licht kam in die Welt: hast du es aufgenommen? Im Johannesevangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich:    Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz zu reinigen und keusch zu leben. Der Glaube hilft uns, das Gebot Gottes in der Gewissheit zu praktizieren, dass Gott nichts von uns verlangen kann, was nicht möglich ist. Es ist wichtig, den Glauben durch das Gebet zu stärken. Es nützt nichts, dass der Beichtvater dich ermahnt, keusch zu sein, wenn dir der Glaube fehlt, dass es möglich ist, keusch zu sein. Der Glaube hilft uns zu vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns hilft, die Anfechtungen gegen die Keuschheit  zu überwinden, die von den Mitmenschen und vom eignen Fleisch kommen. Wer denkt, dass es unmöglich ist, keusch zu sein, der vergisst, dass der Glaube Berge versetzten kann. Jesus sagt: „Wenn euer Glaube auch nur so gross ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Mt 17,20). Es ist nicht recht zu denken, dass die Anfechtungen gegen die Keuschheit stärker sind als die Hilfe Gottes. Was ist stärker in dir: der Glaube an die Hilfe Gottes oder der Glaube, dass es unmöglich ist, die Versuchungen gegen die Keuschheit zu überwinden? Damit der Satan uns zur Unkeuschheit verführen kann, muss er unseren Glauben schwächen: das tut er, indem er uns vom Gebet abhält. Die Unkeuschheit ist eine selbstgewählte Entscheidung des Menschen, im Glauben schwach zu sein. Man wird von den Begierden besiegt, weil man Gott den Rücken zugekehrt hat und somit ohne seine Hilfe kämpft. Wer an Gott glaubt, der geht in den Anfechtungen zu ihm und bittet ihn um seine Hilfe. Entweder lässt man sich von Gott anziehen oder von der Begierden der Welt.  Wer den Mitmenschen ohne den Glauben sieht, der sieht ihn nur mit einem irdisch gesinnten Auge. Wenn diese übernatürliche Sicht des Mitmenschen fehlt, dann will man ihn nur für seine eigene Gier missbrauchen durch Blicke, durch das Internet oder das Fernsehen, durch unkeusche Gedanken oder Taten. Das Sinnliche und Erotische herrscht leider heute vor im Umgang mit den Mitmenschen: man sieht nicht das Kind Gottes im Mitmensch sondern nur einen Mann, eine Frau, weil der Glaube fehlt. Man lässt sich in dieser Haltung überzeugen, dass es nicht möglich ist, keusch und rein zu leben.  Jesus sagt: „Alles kann, wer glaubt“ (Mk 9,23). Bitte Jesus um einen wahren Glauben.    Don Pierino Galeone   Hl. Karl Borromäus († 1589): Ich gestehe: wir alle sind schwach. Aber Gott, der Herr, hat uns Mittel gegeben, die uns leicht helfen können, wenn wir nur wollen. Da ist ein Priester, er weiß, dass von ihm Unversehrtheit und Enthaltsamkeit verlangt wird und dass er, wie es sich gehört, das Leben eines Engels führen muss. Er wollte das alles vielleicht. Aber er denkt nicht daran, die Mittel zu gebrauchen: zu fasten, zu beten sowie schlechte Unterhaltungen, schädliche und gefährliche Vertraulichkeiten zu meiden.

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich: Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz zu reinigen und keusch zu leben. Der Glaube hilft uns, das Gebot Gottes in der Gewissheit zu praktizieren, dass Gott nichts von uns verlangen kann, was nicht möglich ist. Es ist wichtig, den Glauben durch das Gebet zu stärken. Es nützt nichts, dass der Beichtvater dich ermahnt, keusch zu sein, wenn dir der Glaube fehlt, dass es möglich ist, keusch zu sein. Der Glaube hilft uns zu vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns hilft, die Anfechtungen gegen die Keuschheit zu überwinden, die von den Mitmenschen und vom eignen Fleisch kommen. Wer denkt, dass es unmöglich ist, keusch zu sein, der vergisst, dass der Glaube Berge versetzten kann. Jesus sagt: „Wenn euer Glaube auch nur so gross ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Mt 17,20). Es ist nicht recht zu denken, dass die Anfechtungen gegen die Keuschheit stärker sind als die Hilfe Gottes. Was ist stärker in dir: der Glaube an die Hilfe Gottes oder der Glaube, dass es unmöglich ist, die Versuchungen gegen die Keuschheit zu überwinden? Damit der Satan uns zur Unkeuschheit verführen kann, muss er unseren Glauben schwächen: das tut er, indem er uns vom Gebet abhält. Die Unkeuschheit ist eine selbstgewählte Entscheidung des Menschen, im Glauben schwach zu sein. Man wird von den Begierden besiegt, weil man Gott den Rücken zugekehrt hat und somit ohne seine Hilfe kämpft. Wer an Gott glaubt, der geht in den Anfechtungen zu ihm und bittet ihn um seine Hilfe. Entweder lässt man sich von Gott anziehen oder von der Begierden der Welt. Wer den Mitmenschen ohne den Glauben sieht, der sieht ihn nur mit einem irdisch gesinnten Auge. Wenn diese übernatürliche Sicht des Mitmenschen fehlt, dann will man ihn nur für seine eigene Gier missbrauchen durch Blicke, durch das Internet oder das Fernsehen, durch unkeusche Gedanken oder Taten. Das Sinnliche und Erotische herrscht leider heute vor im Umgang mit den Mitmenschen: man sieht nicht das Kind Gottes im Mitmensch sondern nur einen Mann, eine Frau, weil der Glaube fehlt. Man lässt sich in dieser Haltung überzeugen, dass es nicht möglich ist, keusch und rein zu leben. Jesus sagt: „Alles kann, wer glaubt“ (Mk 9,23). Bitte Jesus um einen wahren Glauben. Don Pierino Galeone Hl. Karl Borromäus († 1589): Ich gestehe: wir alle sind schwach. Aber Gott, der Herr, hat uns Mittel gegeben, die uns leicht helfen können, wenn wir nur wollen. Da ist ein Priester, er weiß, dass von ihm Unversehrtheit und Enthaltsamkeit verlangt wird und dass er, wie es sich gehört, das Leben eines Engels führen muss. Er wollte das alles vielleicht. Aber er denkt nicht daran, die Mittel zu gebrauchen: zu fasten, zu beten sowie schlechte Unterhaltungen, schädliche und gefährliche Vertraulichkeiten zu meiden.

Die Keuschheit ist durch den Glauben möglich: Leider ist es so, dass heute viele Menschen nicht eine natürliche und spontane Neigung zur Keuschheit haben, aber die Keuschheit ist unabdingbar, um Gott und die Mitmenschen zu lieben. Nur jene, die einen starken Glauben haben, sind bereit, ihr Herz z

Maria, die Königin des Friedens:    Der Frieden ist ein Geschenk Gottes. Der Friede ist die Ruhe in der Ordnung, sagt der Heilige Augustinus (Pax est tranquillitas ordinis). Diese Ordnung möchte Gott uns schenken, damit wir den Frieden verkosten dürfen. Er möchte uns helfen, den rechten Platz einzunehmen, und zwar nicht nur äusserlich, sondern auch in unserem Verstand und Willen.  Gott hat in seiner Weisheit und Liebe alles schön geordnet. Allem, was er geschaffen hat, wies er den rechten Platz zu. Um von neuem in diese Ordnung Gottes hinein zu kommen, müssen wir mit unserem Verstand die Weisheit Gottes anerkennen, um so auch unseren Willen zu dieser Ordnung hin zu bewegen. Gott hat uns seinen Sohn gesandt, damit wir durch sein Wort und sein Beispiel die Wahrheit über unser Leben kennen lernen können. In Christus ist der Weg, um alles in die göttliche Ordnung zurückführen, denn durch das Wort Gottes wurde alles erschaffen und durch das Wort Gottes wird auch alles neu geschaffen (geordnet) (vgl. Joh 1,3+10).  Jesus sagt: „Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63). Dieser Heilige Geist, der im Wort Gottes wirkt, will alles in uns und um uns ordnen. Darum ist der Friede auch eine Frucht des Heiligen Geistes (vgl. Gal 5,22). Der Friede ist dort, wo alles an seinem rechten Platz ist, und wo der rechte Platz ist, das hat Gott bestimmt. Alles was nicht am rechten Platz ist, bringt Unfrieden in die Welt.  Durch die Erbsünde sind der Verstand, die Sinne, der Wille, die Emotionen, die Augen, die Sexualität usw. dazu geneigt, zur Lüge, zur Unordnung, zu den Begierden und zum Bösen zu gehen. Die Unordnung ist wie zur Natur des Menschen geworden. Der Mensch sucht oft nur den weltlichen Frieden, weil er seine Begierden für einen kleinen Moment stillen will: die Begierden der Augen, des Fleisches und des eigenen Ichs. Was ist der Unterschied zwischen dem Frieden von Christus und dem Frieden der Welt? Der Friede von Christus ist die Frucht des Kampfes in der Versuchung und in der Verfolgung. Im Verzicht und im Kampf überwindet man die Versuchungen der Welt. Der Friede der Welt ist die Frucht der Begierden, welche im tiefsten nur eine Maske der Ordnung sind, hinter der Maske aber verbirgt sich die Unordnung gegenüber Gott, den Mitmenschen, der Schöpfung und dem eignen Leben. Der Friede der Welt vergeht, der Friede von Christus aber bleibt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch“ (Joh 14,27). Christus kann uns den Frieden stabil schenken, weil er die Ordnung und der Friede ist. Christus ordnet unser Leben von neuem. Er versöhnt den Menschen mit Gott und mit den Mitmenschen, er versöhnt das Fleisch mit dem Geist. Wie durch die Erbsünde (Ungehorsam) die Unordnung in die Welt hineinkam, so verbindet der Gehorsam die Schöpfung mit dem Wort Gottes, mit der Ordnung Gottes. Jesus ist gehorsam gewesen bis zum Kreuz, bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,8). So hat er uns den Weg zur Ordnung Gottes neu geöffnet. Wer die Gottes- und Nächstenliebe lebt, der ist ein Friedenstifter: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“ (Mt 5,9).  Maria ist die Königin des Friedens, weil sie uns den Frieden in Christus geschenkt hat. Sie hilft uns, dass wir den falschen Frieden von Satan verlassen und Christus, den wahren Frieden wählen.    Don Pierino Galeone   Bruder Klaus: Friede ist allweg in Gott, denn Gott ist der Friede, und Friede mag nicht zerstört werden, Unfrieden aber wird zerstört. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Frieden stellet.

Maria, die Königin des Friedens: Der Frieden ist ein Geschenk Gottes. Der Friede ist die Ruhe in der Ordnung, sagt der Heilige Augustinus (Pax est tranquillitas ordinis). Diese Ordnung möchte Gott uns schenken, damit wir den Frieden verkosten dürfen. Er möchte uns helfen, den rechten Platz einzunehmen, und zwar nicht nur äusserlich, sondern auch in unserem Verstand und Willen. Gott hat in seiner Weisheit und Liebe alles schön geordnet. Allem, was er geschaffen hat, wies er den rechten Platz zu. Um von neuem in diese Ordnung Gottes hinein zu kommen, müssen wir mit unserem Verstand die Weisheit Gottes anerkennen, um so auch unseren Willen zu dieser Ordnung hin zu bewegen. Gott hat uns seinen Sohn gesandt, damit wir durch sein Wort und sein Beispiel die Wahrheit über unser Leben kennen lernen können. In Christus ist der Weg, um alles in die göttliche Ordnung zurückführen, denn durch das Wort Gottes wurde alles erschaffen und durch das Wort Gottes wird auch alles neu geschaffen (geordnet) (vgl. Joh 1,3+10). Jesus sagt: „Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63). Dieser Heilige Geist, der im Wort Gottes wirkt, will alles in uns und um uns ordnen. Darum ist der Friede auch eine Frucht des Heiligen Geistes (vgl. Gal 5,22). Der Friede ist dort, wo alles an seinem rechten Platz ist, und wo der rechte Platz ist, das hat Gott bestimmt. Alles was nicht am rechten Platz ist, bringt Unfrieden in die Welt. Durch die Erbsünde sind der Verstand, die Sinne, der Wille, die Emotionen, die Augen, die Sexualität usw. dazu geneigt, zur Lüge, zur Unordnung, zu den Begierden und zum Bösen zu gehen. Die Unordnung ist wie zur Natur des Menschen geworden. Der Mensch sucht oft nur den weltlichen Frieden, weil er seine Begierden für einen kleinen Moment stillen will: die Begierden der Augen, des Fleisches und des eigenen Ichs. Was ist der Unterschied zwischen dem Frieden von Christus und dem Frieden der Welt? Der Friede von Christus ist die Frucht des Kampfes in der Versuchung und in der Verfolgung. Im Verzicht und im Kampf überwindet man die Versuchungen der Welt. Der Friede der Welt ist die Frucht der Begierden, welche im tiefsten nur eine Maske der Ordnung sind, hinter der Maske aber verbirgt sich die Unordnung gegenüber Gott, den Mitmenschen, der Schöpfung und dem eignen Leben. Der Friede der Welt vergeht, der Friede von Christus aber bleibt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch“ (Joh 14,27). Christus kann uns den Frieden stabil schenken, weil er die Ordnung und der Friede ist. Christus ordnet unser Leben von neuem. Er versöhnt den Menschen mit Gott und mit den Mitmenschen, er versöhnt das Fleisch mit dem Geist. Wie durch die Erbsünde (Ungehorsam) die Unordnung in die Welt hineinkam, so verbindet der Gehorsam die Schöpfung mit dem Wort Gottes, mit der Ordnung Gottes. Jesus ist gehorsam gewesen bis zum Kreuz, bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,8). So hat er uns den Weg zur Ordnung Gottes neu geöffnet. Wer die Gottes- und Nächstenliebe lebt, der ist ein Friedenstifter: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“ (Mt 5,9). Maria ist die Königin des Friedens, weil sie uns den Frieden in Christus geschenkt hat. Sie hilft uns, dass wir den falschen Frieden von Satan verlassen und Christus, den wahren Frieden wählen. Don Pierino Galeone Bruder Klaus: Friede ist allweg in Gott, denn Gott ist der Friede, und Friede mag nicht zerstört werden, Unfrieden aber wird zerstört. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Frieden stellet.

Maria, die Königin des Friedens: Der Frieden ist ein Geschenk Gottes. Der Friede ist die Ruhe in der Ordnung, sagt der Heilige Augustinus (Pax est tranquillitas ordinis). Diese Ordnung möchte Gott uns schenken, damit wir den Frieden verkosten dürfen. Er möchte uns helfen, den rechten Platz einzun

Lasst euch nicht von Satan bestechen:  Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan und den Tod besiegt. Diese Früchte des Sieges und der Rettung möchte er uns Menschen schenken. Das grösste Geschenk ist das Leben - der auferstandene Christus möchte uns das Geschenk der Auferstehung in der Taufe und in der Beichte schenken. Glaubst du, dass Jesus die Auferstehung und das Leben ist? Glaubst du, dass er der Weg ist, der in den Himmel führt? Die Soldaten, welche am Grab wachten, liessen sich durch Geld bestechen, um zu sagen, Jesus sei nicht auferstanden. So viele lassen sich heute durch Satan bestechen und sagen, dass man selber entscheiden kann, was gut und böse ist. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28). Lasst euch nicht in die Irre führen! Don Pierino Galeone Katharina von Siena, † 1380: Denn Ich habe das Wort, meinen eingeborenen Sohn, zur Brücke gemacht, und dies ist die Wahrheit. Durch die Sünde und den Ungehorsam Adams wurde die Strasse unterbrochen, so dass keiner mehr zum unvergänglichen Leben hingelangen konnte, denn die Schuld hatte den Himmel und das Tor meines Erbarmens verriegelt. Sie trieb Dornen, Bedrängnisse und vielerlei Beschwerden hervor, und der Aufruhr richtete sich gegen die Kreatur selbst. Kaum hatte sich nämlich der Mensch gegen mich aufgelehnt, empörte er sich auch gegen sich.  Das Fleisch empörte sich also gleich wider den Geist; der Mensch verlor den Zustand seiner Unschuld und wurde zum unreinen Tier. Alle erschaffenen Dinge erhoben sich wider ihn und wären ihm doch wie zu Beginn untertan geblieben, wenn er sich in dem Stand bewahrt hätte, in den Ich ihn eingesetzt. Weil er sich aber darin nicht bewahrte, verstiess er gegen den Gehorsam zu mir und verdiente sich den ewigen Tod für Leib und Seele.  Und kaum hatte der Mensch gesündigt, wälzte sich ein reissender Strom daher; dessen Wellen werfen ihn unablässig hin und her und treiben ihm Mühsale und Widerwärtigkeiten zu, die er sich selbst bereitet oder die ihm vom Teufel und der Welt bereitet werden. Ihr alle wart am Ertrinken, und keiner, er mochte noch so gerecht sein, konnte zum ewigen Leben gelangen. Darum habe Ich euch, um euch aus euren vielen Übeln herauszuhelfen, eine Brücke beschert in meinem Sohn, damit ihr ohne zu ertrinken den Strom überschreiten könnt. Der Strom ist das stürmische Meer eures finsteren Lebens.

Lasst euch nicht von Satan bestechen: Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan und den Tod besiegt. Diese Früchte des Sieges und der Rettung möchte er uns Menschen schenken. Das grösste Geschenk ist das Leben - der auferstandene Christus möchte uns das Geschenk der Auferstehung in der Taufe und in der Beichte schenken. Glaubst du, dass Jesus die Auferstehung und das Leben ist? Glaubst du, dass er der Weg ist, der in den Himmel führt? Die Soldaten, welche am Grab wachten, liessen sich durch Geld bestechen, um zu sagen, Jesus sei nicht auferstanden. So viele lassen sich heute durch Satan bestechen und sagen, dass man selber entscheiden kann, was gut und böse ist. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28). Lasst euch nicht in die Irre führen! Don Pierino Galeone Katharina von Siena, † 1380: Denn Ich habe das Wort, meinen eingeborenen Sohn, zur Brücke gemacht, und dies ist die Wahrheit. Durch die Sünde und den Ungehorsam Adams wurde die Strasse unterbrochen, so dass keiner mehr zum unvergänglichen Leben hingelangen konnte, denn die Schuld hatte den Himmel und das Tor meines Erbarmens verriegelt. Sie trieb Dornen, Bedrängnisse und vielerlei Beschwerden hervor, und der Aufruhr richtete sich gegen die Kreatur selbst. Kaum hatte sich nämlich der Mensch gegen mich aufgelehnt, empörte er sich auch gegen sich. Das Fleisch empörte sich also gleich wider den Geist; der Mensch verlor den Zustand seiner Unschuld und wurde zum unreinen Tier. Alle erschaffenen Dinge erhoben sich wider ihn und wären ihm doch wie zu Beginn untertan geblieben, wenn er sich in dem Stand bewahrt hätte, in den Ich ihn eingesetzt. Weil er sich aber darin nicht bewahrte, verstiess er gegen den Gehorsam zu mir und verdiente sich den ewigen Tod für Leib und Seele. Und kaum hatte der Mensch gesündigt, wälzte sich ein reissender Strom daher; dessen Wellen werfen ihn unablässig hin und her und treiben ihm Mühsale und Widerwärtigkeiten zu, die er sich selbst bereitet oder die ihm vom Teufel und der Welt bereitet werden. Ihr alle wart am Ertrinken, und keiner, er mochte noch so gerecht sein, konnte zum ewigen Leben gelangen. Darum habe Ich euch, um euch aus euren vielen Übeln herauszuhelfen, eine Brücke beschert in meinem Sohn, damit ihr ohne zu ertrinken den Strom überschreiten könnt. Der Strom ist das stürmische Meer eures finsteren Lebens.

Lasst euch nicht von Satan bestechen: Durch sein Leiden und seinen Tod hat uns Jesus die Rettung erworben. Wie ein Familienvater im Schweisse seines Angesichts arbeitet und seinen Lohn für die Familie einsetzt, so tut es auch Christus: er wird Mensch, leidet und stirbt am Kreuz. Er hat den Satan un

Die Wahl des Guten, ist die Wahl Gottes, die rettet:  Die Sünde ist die Wahl des Bösen und das Böse wird von Satan durch die Lüge und die Bosheit eingegeben. Die Gleichgestaltung mit Gott geschieht aber nur durch die Wahl des Guten, es ist die Wahl Gottes. Der hl. Johannes vom Kreuz sagt, dass es nötig ist zu verzichten, damit man immer das Gute und Gott wählen kann. Diese Entsagungen sind ein Leiden, denn das Hindernis für die Wahl des Guten sind die Welt, der Satan, dein Leib und die Sünde.  Was der hl. Johannes vom Kreuz am meisten lehrt, ist, dass man ohne das Leiden Jesus nicht erkennen und keine Erfahrung mit ihm machen kann. Wenn wir davon nur überzeugt wären, wir würden immer nur das Gute wählen, nur das wählen, was mit Gott im Einklang ist, denn nur das Gute verwirklicht unsere menschliche Identität. So wie sich die Sonne durch ihr Licht, ihre Wärme und ihr Leben verwirklicht, so verwirklichen wir unsere Identität, indem wir durch die Liebe das Gute wählen.  Schau nie auf die Entsagung und das Leiden, sondern nur auf Jesus und auf das, was er wünscht. Nur die Liebe zu Jesus führt zur Umkehr. Wenn du z. B. zu deiner Mutter gehen musst, die weit von dir wohnt, so achtest du nicht darauf, wieviel Anstrengung und Zeit du dafür aufwenden musst. Es ist die Liebe und der Glaube, durch welche du trotz der Schwierigkeiten zu deiner Mutter gehst in der Gewissheit, dass sie dich liebt und dir alles gibt, was du brauchst.  Hab diese Gedanken in deinem Herzen: die Liebe, den Glauben und die Wahl des Guten, die Wahl Gottes. Bitte den Herrn immer um den Glauben, denn Jesus selbst sagt: "Der Glaube hat dich gerettet" (Lk 8,48). Er hat dich gerettet, weil er dir geholfen hat, das Gute zu wählen, und indem du das Gute wählst, wählst du Christus, das Heil, das Paradies und nicht die ewige Verdammnis.  Die Erkenntnis Christi kann auf vielfältige Weise geschehen, zum Beispiel mit einer neuen Freude, die du in der Beichte erfährst. Je mehr du Christus erkennst und das Gute erlebst, desto mehr wünschst du, tief in Christus durch dein Leiden einzutreten, der unermessliche, unendliche Güter hat und dies nicht nur, damit du Güter für dich gewinnst, sondern auch, um sie anderen geben zu können. Dies ist der Dienst am Leiden – durch das Leiden dient man vielen Brüdern und Schwestern, damit sie mit den göttlichen Gütern beschenkt werden.  Don Pierino Galeone

Die Wahl des Guten, ist die Wahl Gottes, die rettet: Die Sünde ist die Wahl des Bösen und das Böse wird von Satan durch die Lüge und die Bosheit eingegeben. Die Gleichgestaltung mit Gott geschieht aber nur durch die Wahl des Guten, es ist die Wahl Gottes. Der hl. Johannes vom Kreuz sagt, dass es nötig ist zu verzichten, damit man immer das Gute und Gott wählen kann. Diese Entsagungen sind ein Leiden, denn das Hindernis für die Wahl des Guten sind die Welt, der Satan, dein Leib und die Sünde. Was der hl. Johannes vom Kreuz am meisten lehrt, ist, dass man ohne das Leiden Jesus nicht erkennen und keine Erfahrung mit ihm machen kann. Wenn wir davon nur überzeugt wären, wir würden immer nur das Gute wählen, nur das wählen, was mit Gott im Einklang ist, denn nur das Gute verwirklicht unsere menschliche Identität. So wie sich die Sonne durch ihr Licht, ihre Wärme und ihr Leben verwirklicht, so verwirklichen wir unsere Identität, indem wir durch die Liebe das Gute wählen. Schau nie auf die Entsagung und das Leiden, sondern nur auf Jesus und auf das, was er wünscht. Nur die Liebe zu Jesus führt zur Umkehr. Wenn du z. B. zu deiner Mutter gehen musst, die weit von dir wohnt, so achtest du nicht darauf, wieviel Anstrengung und Zeit du dafür aufwenden musst. Es ist die Liebe und der Glaube, durch welche du trotz der Schwierigkeiten zu deiner Mutter gehst in der Gewissheit, dass sie dich liebt und dir alles gibt, was du brauchst. Hab diese Gedanken in deinem Herzen: die Liebe, den Glauben und die Wahl des Guten, die Wahl Gottes. Bitte den Herrn immer um den Glauben, denn Jesus selbst sagt: "Der Glaube hat dich gerettet" (Lk 8,48). Er hat dich gerettet, weil er dir geholfen hat, das Gute zu wählen, und indem du das Gute wählst, wählst du Christus, das Heil, das Paradies und nicht die ewige Verdammnis. Die Erkenntnis Christi kann auf vielfältige Weise geschehen, zum Beispiel mit einer neuen Freude, die du in der Beichte erfährst. Je mehr du Christus erkennst und das Gute erlebst, desto mehr wünschst du, tief in Christus durch dein Leiden einzutreten, der unermessliche, unendliche Güter hat und dies nicht nur, damit du Güter für dich gewinnst, sondern auch, um sie anderen geben zu können. Dies ist der Dienst am Leiden – durch das Leiden dient man vielen Brüdern und Schwestern, damit sie mit den göttlichen Gütern beschenkt werden. Don Pierino Galeone

Die Wahl des Guten, ist die Wahl Gottes, die rettet: Die Sünde ist die Wahl des Bösen und das Böse wird von Satan durch die Lüge und die Bosheit eingegeben. Die Gleichgestaltung mit Gott geschieht aber nur durch die Wahl des Guten, es ist die Wahl Gottes. Der hl. Johannes vom Kreuz sagt, dass es nö