Warum prüft uns Gott:    Warum gestattet Gott, dass wir auf unserem Lebensweg immer wieder geprüft wurden? Er tut es, damit wir nicht meinen, besser als die andern zu sein, sondern dass wir demütig sind. Jesus ist unsere Hoffnung. Am Kreuz hat er gesagt: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun» (Lk 23,34). Wir wurden wirklich von der Barmherzigkeit Gottes umarmt, trotz unserer Schwachheiten und Hinfälligkeiten, die Gott dich in deinem Herzen hat klar erkennen lassen. Gewisse Schwachheiten sind noch in deinem Herzen, darum leidest du sehr. Du spürst die Schwierigkeit, an Gott zu glauben, an seine Barmherzigkeit zu glauben, weil du in der Vergangenheit Gott nicht immer treu warst.  Jesus lässt dich dein Leben sehen, das du vergeudet hast, das menschliche und das göttliche Leben. Gott lässt uns unsere Schwachheiten sehen, damit wir seine grosse Barmherzigkeit erkennen - er ist bereit, uns unsere schweren und leichten Mängel zu vergeben. Da Gott Liebe ist, kann er nichts zulassen, was nicht in seiner Liebe wäre. Das Ziel der Liebe Gottes zu uns ist, dass wir immer mehr demütig werden. Die Demut ist Liebe, Geduld, Güte, Wohlwollen, Barmherzigkeit, Selbstbeherrschung. Das Ziel ist also ein einziges: sehr demütig sein. Der demütige Mensch ist jener, der nicht nur seine Schwachheiten sieht, sondern die wahre Demut führt dich sofort zu Jesus, der dir die Sünden vergeben und das neue Leben schenken kann, das neue Leben, zu dem du als Mensch und Christ, als Gefirmter und Auserwählter Gottes berufen bist. Die Demut ist die Grundlage des geistlichen Lebens. Die Demut ist die Grundlage der Liebe, der Liebe zu Gott und den Nächsten. Glaube, Hoffnung und Liebe sind dann da, wenn du demütig bist. Die Demut soll dich erkennen lassen, wie sehr Jesus Barmherzigkeit an dir geübt hat. Du hast deine Schwachheiten klar erkannt, dein Elend vollständig gesehen. Gott liebt uns auch in dieser Sicht der Schwachheiten, die uns wirklich gebeugt haben. Die Lehre ist eine einzige: eine grosse Demut, die uns sagen lässt: «Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte des ewigen Lebens» (Joh 6,68).    Don Pierino Galeone   Pater Pio schreibt Pater Agostino: Was sollen die übermässigen Sorgen, die Ihr Euch um jene geprüfte Seele macht? Beruhigt Euch Vater, denn die Ruhe wird auch für jene Seele nicht lange auf sich warten lassen. Ist das nicht der Weg, auf dem die Auserwählten zum Himmel gelangen? Ist der Frühling nicht viel lieblicher und überraschender, wenn der Winter hart und stürmisch war? (Briefe 1, Brief 406)

Warum prüft uns Gott: Warum gestattet Gott, dass wir auf unserem Lebensweg immer wieder geprüft wurden? Er tut es, damit wir nicht meinen, besser als die andern zu sein, sondern dass wir demütig sind. Jesus ist unsere Hoffnung. Am Kreuz hat er gesagt: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun» (Lk 23,34). Wir wurden wirklich von der Barmherzigkeit Gottes umarmt, trotz unserer Schwachheiten und Hinfälligkeiten, die Gott dich in deinem Herzen hat klar erkennen lassen. Gewisse Schwachheiten sind noch in deinem Herzen, darum leidest du sehr. Du spürst die Schwierigkeit, an Gott zu glauben, an seine Barmherzigkeit zu glauben, weil du in der Vergangenheit Gott nicht immer treu warst. Jesus lässt dich dein Leben sehen, das du vergeudet hast, das menschliche und das göttliche Leben. Gott lässt uns unsere Schwachheiten sehen, damit wir seine grosse Barmherzigkeit erkennen - er ist bereit, uns unsere schweren und leichten Mängel zu vergeben. Da Gott Liebe ist, kann er nichts zulassen, was nicht in seiner Liebe wäre. Das Ziel der Liebe Gottes zu uns ist, dass wir immer mehr demütig werden. Die Demut ist Liebe, Geduld, Güte, Wohlwollen, Barmherzigkeit, Selbstbeherrschung. Das Ziel ist also ein einziges: sehr demütig sein. Der demütige Mensch ist jener, der nicht nur seine Schwachheiten sieht, sondern die wahre Demut führt dich sofort zu Jesus, der dir die Sünden vergeben und das neue Leben schenken kann, das neue Leben, zu dem du als Mensch und Christ, als Gefirmter und Auserwählter Gottes berufen bist. Die Demut ist die Grundlage des geistlichen Lebens. Die Demut ist die Grundlage der Liebe, der Liebe zu Gott und den Nächsten. Glaube, Hoffnung und Liebe sind dann da, wenn du demütig bist. Die Demut soll dich erkennen lassen, wie sehr Jesus Barmherzigkeit an dir geübt hat. Du hast deine Schwachheiten klar erkannt, dein Elend vollständig gesehen. Gott liebt uns auch in dieser Sicht der Schwachheiten, die uns wirklich gebeugt haben. Die Lehre ist eine einzige: eine grosse Demut, die uns sagen lässt: «Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte des ewigen Lebens» (Joh 6,68). Don Pierino Galeone Pater Pio schreibt Pater Agostino: Was sollen die übermässigen Sorgen, die Ihr Euch um jene geprüfte Seele macht? Beruhigt Euch Vater, denn die Ruhe wird auch für jene Seele nicht lange auf sich warten lassen. Ist das nicht der Weg, auf dem die Auserwählten zum Himmel gelangen? Ist der Frühling nicht viel lieblicher und überraschender, wenn der Winter hart und stürmisch war? (Briefe 1, Brief 406)

Warum prüft uns Gott: Warum gestattet Gott, dass wir auf unserem Lebensweg immer wieder geprüft wurden? Er tut es, damit wir nicht meinen, besser als die andern zu sein, sondern dass wir demütig sind. Jesus ist unsere Hoffnung. Am Kreuz hat er gesagt: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht,

Frei werden für den Willen Gottes:  Die wahren Märtyrer sind nicht nur jene, die ihr Blut für den christlichen Glauben vergiessen, sondern auch jene, die sich Tag für Tag ganz Gott übergeben und wie die  Muttergottes sagen: Dein Wille geschehe. Es sind Menschen, die zu Jesus sagen: ich will mit dir sein, auch wenn es mich ein Leiden oder ein Verzicht kostet.  Wenn es dir noch nicht ganz gelingt, diese totale Hingabe an Gott zu praktizieren, dann gibt es etwas in dir, das dich zurückhält. Es hängt damit zusammen, dass es dir schwer fällt, gewisse Anhänglichkeiten in deinem Verstand, in deinem Willen, in deinem Herzen und in deinen Sinnen aufzugeben, um dich ganz dem Willen Gottes zu übergeben, besonders in Momenten, wo dieses Loslassen in dir ein Leiden hervorruft. Du kannst nicht loslassen, weil dein eigenes Ich dich daran hindert. Dein eigenes Ich ist leider so oft nicht bereit, das Leiden und den Verzicht auf sich zu nehmen, um den Willen Gottes zu tun. Es ist Satan, der uns zur Überzeugung führen will, dass es nicht gut ist, auf das eigene Ich zu verzichten. Er lässt uns denken, dass wir uns nur verwirklichen können, wenn wir auf unser eigenes Ich bauen, aber genau das Gegenteil ist wahr. Jesus sagt: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mk 8,34). Satan versucht mit aller Kraft, dass wir am eigenen Ich festhalten und somit nicht bereit sind, Jesus nachzufolgen und das Kreuz zu tragen. Aber Jesus lehrt uns den Weg der totalen Hingabe: er wurde genau dann zum Sieger über Sünde und Tod, als er sein Leben am Kreuz hingab. Glaube an Jesus und nicht an dein eigenes Ich, so wirst auch du bereit sein, dein Leben ganz Gott zu übergeben, auch wenn es dich ein Leiden und ein Verzicht kostet. Auf dieser Grundlage bilden sich die Heiligen.    Don Pierino Galeone   Thomas von Kempen: Ein wirklicher Gelehrter ist, wer Gottes Wille tut und auf seinen eigenen Willen verzichtet. (Nachfolge Christi Buch 1, Kapitel 3, Abschnitt 6)

Frei werden für den Willen Gottes: Die wahren Märtyrer sind nicht nur jene, die ihr Blut für den christlichen Glauben vergiessen, sondern auch jene, die sich Tag für Tag ganz Gott übergeben und wie die Muttergottes sagen: Dein Wille geschehe. Es sind Menschen, die zu Jesus sagen: ich will mit dir sein, auch wenn es mich ein Leiden oder ein Verzicht kostet. Wenn es dir noch nicht ganz gelingt, diese totale Hingabe an Gott zu praktizieren, dann gibt es etwas in dir, das dich zurückhält. Es hängt damit zusammen, dass es dir schwer fällt, gewisse Anhänglichkeiten in deinem Verstand, in deinem Willen, in deinem Herzen und in deinen Sinnen aufzugeben, um dich ganz dem Willen Gottes zu übergeben, besonders in Momenten, wo dieses Loslassen in dir ein Leiden hervorruft. Du kannst nicht loslassen, weil dein eigenes Ich dich daran hindert. Dein eigenes Ich ist leider so oft nicht bereit, das Leiden und den Verzicht auf sich zu nehmen, um den Willen Gottes zu tun. Es ist Satan, der uns zur Überzeugung führen will, dass es nicht gut ist, auf das eigene Ich zu verzichten. Er lässt uns denken, dass wir uns nur verwirklichen können, wenn wir auf unser eigenes Ich bauen, aber genau das Gegenteil ist wahr. Jesus sagt: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mk 8,34). Satan versucht mit aller Kraft, dass wir am eigenen Ich festhalten und somit nicht bereit sind, Jesus nachzufolgen und das Kreuz zu tragen. Aber Jesus lehrt uns den Weg der totalen Hingabe: er wurde genau dann zum Sieger über Sünde und Tod, als er sein Leben am Kreuz hingab. Glaube an Jesus und nicht an dein eigenes Ich, so wirst auch du bereit sein, dein Leben ganz Gott zu übergeben, auch wenn es dich ein Leiden und ein Verzicht kostet. Auf dieser Grundlage bilden sich die Heiligen. Don Pierino Galeone Thomas von Kempen: Ein wirklicher Gelehrter ist, wer Gottes Wille tut und auf seinen eigenen Willen verzichtet. (Nachfolge Christi Buch 1, Kapitel 3, Abschnitt 6)

Frei werden für den Willen Gottes: Die wahren Märtyrer sind nicht nur jene, die ihr Blut für den christlichen Glauben vergiessen, sondern auch jene, die sich Tag für Tag ganz Gott übergeben und wie die Muttergottes sagen: Dein Wille geschehe. Es sind Menschen, die zu Jesus sagen: ich will mit dir

Mit Jesus an unserer Seite können auch wir auferstehen:    Wenn wir unseren Willen mit der Hilfe Gottes mit beiden Händen ergreifen, kann Jesus in der Auferstehung alles Schlechte wegschaffen und uns helfen, dass wir alle kleinen Dinge meiden, die dem Herrn missfallen könnten im Denken, im Schauen, im Sprechen, im Fühlen und in unserem Verhalten. Jesus hat seinem Vater nie missfallen und immer getan, was dem Vater gefällt.   Gott hat Wohlgefallen daran, wenn wir in seiner Gnade leben, die Gebote Gottes halten und das Gebot Jesu befolgen. Durch die Gottes- und Nächstenliebe sammeln wir besondere Verdienste für das ewige Leben. Die Nächstenliebe ist nichts anderes als das Ausüben der Werke der Barmherzigkeit. Was tun wir für den Nächsten? Achten wir die Vorgesetzten? Lieben wir die Brüder und Schwestern oder kritisieren wir und haben Vorurteile? Vielleicht ist es geschehen, dass wir dem Nächsten nicht geholfen oder ihm Anstoss gegeben haben wegen des Stolzes und der Unreinheit.  Vielleicht ist es zu dunkel um uns. Jesus ist aber das Licht! Er ist auferstanden! Er ist für mich, für uns auferstanden! Er kommt an unsere Seite, damit wir mit ihm auferstehen - Vernunft, Wille, Gedächtnis, Fantasie, die Sinne des Leibes und vor allem unser Herz! Wie viel Geduld hat Jesus gehabt, als wir ihm untreu waren! Jesus verlässt uns nicht, bis alles aufersteht. In Christus und durch Christus und mit Christus werden wir auferstehen und nicht mehr sterben. Wir werden für die Sünde sterben und für alles, was unsere Schritte von der ewigen Glückseligkeit abbringen könnte.   Der himmlische Vater hat dem Heiligen Geist unsere Auferstehung anvertraut. Die Muttergottes weint für viele ihrer Kinder. Bemühen wir uns, wirklich aufzuerstehen und die Tränen der Muttergottes zu trocknen und Jesus keine Wunden mehr zuzufügen. Bitten wir die Muttergottes und Pater Pio, dass wir von heute an unsere Berufung verwirklichen.      Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Die Auferstehung öffnet uns auf die größere Hoffnung hin, weil sie unser Leben und das Leben der Welt auf die ewige Zukunft Gottes hin öffnet, auf die vollkommene Glückseligkeit, auf die Gewissheit, dass das Böse, die Sünde, der Tod überwunden werden können. Und das führt dazu, die täglichen Wirklichkeiten mit mehr Vertrauen zu leben, ihnen mit Mut und Einsatz zu begegnen. Die Auferstehung Christi erleuchtet diese täglichen Wirklichkeiten mit einem neuen Licht. Die Auferstehung Christi ist unsere Kraft! (Generalaudienz 03. 04. 2013)

Mit Jesus an unserer Seite können auch wir auferstehen:   Wenn wir unseren Willen mit der Hilfe Gottes mit beiden Händen ergreifen, kann Jesus in der Auferstehung alles Schlechte wegschaffen und uns helfen, dass wir alle kleinen Dinge meiden, die dem Herrn missfallen könnten im Denken, im Schauen, im Sprechen, im Fühlen und in unserem Verhalten. Jesus hat seinem Vater nie missfallen und immer getan, was dem Vater gefällt.   Gott hat Wohlgefallen daran, wenn wir in seiner Gnade leben, die Gebote Gottes halten und das Gebot Jesu befolgen. Durch die Gottes- und Nächstenliebe sammeln wir besondere Verdienste für das ewige Leben. Die Nächstenliebe ist nichts anderes als das Ausüben der Werke der Barmherzigkeit. Was tun wir für den Nächsten? Achten wir die Vorgesetzten? Lieben wir die Brüder und Schwestern oder kritisieren wir und haben Vorurteile? Vielleicht ist es geschehen, dass wir dem Nächsten nicht geholfen oder ihm Anstoss gegeben haben wegen des Stolzes und der Unreinheit. Vielleicht ist es zu dunkel um uns. Jesus ist aber das Licht! Er ist auferstanden! Er ist für mich, für uns auferstanden! Er kommt an unsere Seite, damit wir mit ihm auferstehen - Vernunft, Wille, Gedächtnis, Fantasie, die Sinne des Leibes und vor allem unser Herz! Wie viel Geduld hat Jesus gehabt, als wir ihm untreu waren! Jesus verlässt uns nicht, bis alles aufersteht. In Christus und durch Christus und mit Christus werden wir auferstehen und nicht mehr sterben. Wir werden für die Sünde sterben und für alles, was unsere Schritte von der ewigen Glückseligkeit abbringen könnte.   Der himmlische Vater hat dem Heiligen Geist unsere Auferstehung anvertraut. Die Muttergottes weint für viele ihrer Kinder. Bemühen wir uns, wirklich aufzuerstehen und die Tränen der Muttergottes zu trocknen und Jesus keine Wunden mehr zuzufügen. Bitten wir die Muttergottes und Pater Pio, dass wir von heute an unsere Berufung verwirklichen.      Don Pierino Galeone   Papst Franziskus: Die Auferstehung öffnet uns auf die größere Hoffnung hin, weil sie unser Leben und das Leben der Welt auf die ewige Zukunft Gottes hin öffnet, auf die vollkommene Glückseligkeit, auf die Gewissheit, dass das Böse, die Sünde, der Tod überwunden werden können. Und das führt dazu, die täglichen Wirklichkeiten mit mehr Vertrauen zu leben, ihnen mit Mut und Einsatz zu begegnen. Die Auferstehung Christi erleuchtet diese täglichen Wirklichkeiten mit einem neuen Licht. Die Auferstehung Christi ist unsere Kraft! (Generalaudienz 03. 04. 2013)

Mit Jesus an unserer Seite können auch wir auferstehen: Wenn wir unseren Willen mit der Hilfe Gottes mit beiden Händen ergreifen, kann Jesus in der Auferstehung alles Schlechte wegschaffen und uns helfen, dass wir alle kleinen Dinge meiden, die dem Herrn missfallen könnten im Denken, im Schauen,

Gott mit all unserer Kraft lieben:  Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1. Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir  unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben.  Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Es gibt Momente, in denen wir uns gegenüber den Schwierigkeiten des Lebens kraftlos fühlen. In solchen Momenten dürfen wir nicht vergessen, was der Hl. Paulus im 1. Korintherbrief schreibt: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet“ (1 Kor 10,13). Gott gibt uns also immer die nötige Kraft, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn wir denken, dass wir in schwierigen Momenten keine Kraft haben, um weiter zu gehen, dann fehlt uns der Glaube, dass uns Gott die nötige Kraft gibt. Es ist nicht Gott, der uns in der Not alleine lässt, sondern wir verlassen so oft Gott, weil wir zu wenig Vertrauen in ihn haben und nur an unser eigenes Ich glauben. Deshalb sollen wir viel beten, denn das Gebet stärkt den Glauben und somit auch das Vertrauen in Gottes Kraft. Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) und: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,30). Wenn wir  unsere Schwierigkeiten Gott anvertrauen, dann macht er das „Joch“ leicht. Im Glauben an Gott ist die wahre Kraft, um die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden. Wenn wir einen festen Glauben haben, können wir Gott mit all unserer Kraft lieben. Don Pierino Galeone Hl. Pater Pio: Ich weiss nicht, was mit mir geschehen wird; nur eines weiss ich mit Sicherheit, nämlich dass der Herr niemals sein Versprechen vergessen wird: „Hab keine Angst; ich werde dich leiden lassen, aber ich werde dir auch die Kraft dazu geben“, sagt Jesus mir immer wieder. „Ich will, dass deine Seele durch das tägliche, verborgene Martyrium gereinigt und erprobt werde; erschrick nicht, wenn ich dem Teufel gestatte, dich zu quälen, der Welt erlaube, dich anzuekeln, den Personen, die dir am treuersten sind, dich zu betrüben, denn nichts kann gegen diejenigen, die aus Liebe zu mir unter dem Kreuz stöhnen und die unter meinem Schutz stehen, die Obhut gewinnen. “ (Briefe 1, Brief 116)

Gott mit all unserer Kraft lieben: Jesus sagt: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ (Mk 12,29-30). Jesus möchte, dass wir Gott mit al

Es gibt das Böse. Und es ist nicht nur ein Mangel an Gutem, sondern eine aktive, täuschende Macht: Geist des Satans.

Wir sprechen heute über eine Frage, über die wir selten nachdenken:

👉 Welcher Geist wohnt in mir – der Geist Gottes oder der Geist des Bösen?

---

🔥 Das Böse ist real

Der Satan ist kein Symbol. Er ist ein gefallener Engel, ein Geschöpf mit Erkenntnis und Willen – aber ohne Wahrheit und Güte. Sein Wesen ist Lüge und Bosheit. Er widersetzt sich Gott und uns Menschen, weil wir nach Gottes Bild geschaffen sind.

➡️ Er spricht nicht mit Lauten wie ein Mensch, sondern gibt Eingebungen – Gedanken, Wünsche, Impulse – genau angepasst an dich, an deine Sprache, deine Schwächen, deine Sehnsüchte.

---

🧠 Wie erkennst du seinen Geist?

Der Geist des Satans wirkt vor allem in Verstand, Gedächtnis und Willen:

· Er prägt dir Lügen ein, die sich wie Wahrheit anfühlen.
· Er weckt böse Begierden, die sich wie natürliche Bedürfnisse tarnen.
· Er lässt dich das Böse erkennen, erinnern, begehren – und es schließlich tun.

Die Welt um uns – Berge, Strand, Internet, Mode, Vergnügen – ist nicht böse an sich. Aber sie wird zum Werkzeug des Bösen, wenn sie dich ohne Unterscheidung gefangen nimmt:
Alles kennenlernen wollen, ohne zu fragen: Ist das wahr oder Lüge? Gut oder böse?

---

⚠️ Die Strategie des Bösen

Der Satan will eines mit aller Macht:

Dich von Jesus und seinem Wort trennen.

Wie macht er das?
→ Indem er dich vom Gebet abbringt.
→ Indem er dir einredet: „Du bist zu schwach, zu sündig, zu elend – du kannst nicht mehr auf dem Weg des Herrn bleiben.“
→ Indem er dich betäubt durch Genuss, Besitz, Stolz, Anerkennung – sodass du nicht mehr merkst, dass du bereits seinem Geist folgst.

---

🕯️ Die entscheidende Frage an dich selbst

Welchem Geist gehorche ich wirklich – heute, in dieser Stunde?

· Folgst du dem Geist Gottes, der Wahrheit, Güte, rechte Liebe, Frieden, Freude im Herzen schenkt?
· Oder folgst du dem Geist des Satans, der Lüge, Bosheit, Unfrieden, Traurigkeit, und am Ende – wenn du nicht umkehrst – der ewigen Gottlosigkeit, der Hölle?

Denn: Der Geist, dem du folgst, bestimmt deine Ewigkeit. Jesus macht keine halben Sachen.

---

💔 Ein Wort für die, die sich elend fühlen

Vielleicht erinnerst du dich jetzt an vieles Böse in deinem Leben – und der Feind flüstert dir ein:
„Siehst du, du kannst nicht mehr. Gott kann dich nicht mehr lieben.“

➡️ Das ist eine Lüge des Satans.

Der Herr vergibt nicht nur – er vergisst.
Ein einziger Glaubenssprung: „Ich glaube, dass Jesus mein Retter ist – selbst wenn ich mich in der Hölle fühle.“ Das öffnet den Himmel.

---

🙏 Was du jetzt tun kannst

1. Prüfe deinen Geist – nicht nur deine Taten, sondern deine Gedanken, deine Eingebungen, deine stillen Wünsche.
2. Bete um Unterscheidung – „Heiliger Geist, zeig mir, wo ich dem Geist der Lüge folge.“
3. Bleib im Wort Gottes – denn in Jesu Wort ist sein Geist und sein Leben (Joh 6,63).
4. Geh zur Beichte, wenn du gefallen bist – dort besiegt Christus den Bösen in dir.

---

🕊️ Abschluss

Das Böse ist real – aber Gott ist mächtiger.
Der Satan täuscht, aber Christus siegt, wenn wir in unseren Taten treu an ihm festhalten.
Die Welt lockt, aber der Himmel ist ewig.

Folgst du noch den weltlichen Begierden, wie der Eigenliebe etc.?
Dann kehr um – solange heute ist.
Und entscheide dich endgültig für den Geist Gottes.
Nur er schenkt wahre Freude, ewiges Leben und die Begegnung mit dem Vater.

✝️ „In meinem Wort ist mein Geist und mein Leben.“ (Joh 6,63)

Es gibt das Böse. Und es ist nicht nur ein Mangel an Gutem, sondern eine aktive, täuschende Macht: Geist des Satans. Wir sprechen heute über eine Frage, über die wir selten nachdenken: 👉 Welcher Geist wohnt in mir – der Geist Gottes oder der Geist des Bösen? --- 🔥 Das Böse ist real Der Satan ist kein Symbol. Er ist ein gefallener Engel, ein Geschöpf mit Erkenntnis und Willen – aber ohne Wahrheit und Güte. Sein Wesen ist Lüge und Bosheit. Er widersetzt sich Gott und uns Menschen, weil wir nach Gottes Bild geschaffen sind. ➡️ Er spricht nicht mit Lauten wie ein Mensch, sondern gibt Eingebungen – Gedanken, Wünsche, Impulse – genau angepasst an dich, an deine Sprache, deine Schwächen, deine Sehnsüchte. --- 🧠 Wie erkennst du seinen Geist? Der Geist des Satans wirkt vor allem in Verstand, Gedächtnis und Willen: · Er prägt dir Lügen ein, die sich wie Wahrheit anfühlen. · Er weckt böse Begierden, die sich wie natürliche Bedürfnisse tarnen. · Er lässt dich das Böse erkennen, erinnern, begehren – und es schließlich tun. Die Welt um uns – Berge, Strand, Internet, Mode, Vergnügen – ist nicht böse an sich. Aber sie wird zum Werkzeug des Bösen, wenn sie dich ohne Unterscheidung gefangen nimmt: Alles kennenlernen wollen, ohne zu fragen: Ist das wahr oder Lüge? Gut oder böse? --- ⚠️ Die Strategie des Bösen Der Satan will eines mit aller Macht: Dich von Jesus und seinem Wort trennen. Wie macht er das? → Indem er dich vom Gebet abbringt. → Indem er dir einredet: „Du bist zu schwach, zu sündig, zu elend – du kannst nicht mehr auf dem Weg des Herrn bleiben.“ → Indem er dich betäubt durch Genuss, Besitz, Stolz, Anerkennung – sodass du nicht mehr merkst, dass du bereits seinem Geist folgst. --- 🕯️ Die entscheidende Frage an dich selbst Welchem Geist gehorche ich wirklich – heute, in dieser Stunde? · Folgst du dem Geist Gottes, der Wahrheit, Güte, rechte Liebe, Frieden, Freude im Herzen schenkt? · Oder folgst du dem Geist des Satans, der Lüge, Bosheit, Unfrieden, Traurigkeit, und am Ende – wenn du nicht umkehrst – der ewigen Gottlosigkeit, der Hölle? Denn: Der Geist, dem du folgst, bestimmt deine Ewigkeit. Jesus macht keine halben Sachen. --- 💔 Ein Wort für die, die sich elend fühlen Vielleicht erinnerst du dich jetzt an vieles Böse in deinem Leben – und der Feind flüstert dir ein: „Siehst du, du kannst nicht mehr. Gott kann dich nicht mehr lieben.“ ➡️ Das ist eine Lüge des Satans. Der Herr vergibt nicht nur – er vergisst. Ein einziger Glaubenssprung: „Ich glaube, dass Jesus mein Retter ist – selbst wenn ich mich in der Hölle fühle.“ Das öffnet den Himmel. --- 🙏 Was du jetzt tun kannst 1. Prüfe deinen Geist – nicht nur deine Taten, sondern deine Gedanken, deine Eingebungen, deine stillen Wünsche. 2. Bete um Unterscheidung – „Heiliger Geist, zeig mir, wo ich dem Geist der Lüge folge.“ 3. Bleib im Wort Gottes – denn in Jesu Wort ist sein Geist und sein Leben (Joh 6,63). 4. Geh zur Beichte, wenn du gefallen bist – dort besiegt Christus den Bösen in dir. --- 🕊️ Abschluss Das Böse ist real – aber Gott ist mächtiger. Der Satan täuscht, aber Christus siegt, wenn wir in unseren Taten treu an ihm festhalten. Die Welt lockt, aber der Himmel ist ewig. Folgst du noch den weltlichen Begierden, wie der Eigenliebe etc.? Dann kehr um – solange heute ist. Und entscheide dich endgültig für den Geist Gottes. Nur er schenkt wahre Freude, ewiges Leben und die Begegnung mit dem Vater. ✝️ „In meinem Wort ist mein Geist und mein Leben.“ (Joh 6,63)

Es gibt das Böse. Und es ist nicht nur ein Mangel an Gutem, sondern eine aktive, täuschende Macht: Geist des Satans. Wir sprechen heute über eine Frage, über die wir selten nachdenken: 👉 Welcher Geist wohnt in mir – der Geist Gottes oder der Geist des Bösen? --- 🔥 Das Böse ist real Der Satan ist kei

Allein sein oder in Gemeinschaft leben:    Allein sein heisst, dass man keine anderen neben sich hat. Der Mensch kann nicht allein sein, weder im natürlichen noch im übernatürlichen Bereich. Gott hat uns das irdische Leben geschenkt und er schenkt uns auch das göttliche Leben. Somit sind wir seine Kinder, und wo das Kind ist, da ist immer auch der Vater. Gott hat dem Menschen den Auftrag gegeben, die Schöpfung zu beherrschen. In diesem Sinn ist der Mensch auch innig verbunden mit der Schöpfung. Für Adam war es eine Freude, mit Gott und mit der Schöpfung zu leben, aber trotzdem sehnte er sich nach jemandem, der ihm gleich ist. So erschuf Gott für Adam die Eva. Gott gab Adam und Eva den Auftrag, sich zu vermehren. Der Mensch ist also nicht für sich selber geschaffen, sondern um in Gemeinschaft mit Gott, mit den Mitmenschen und mit der Schöpfung zu leben.  Durch die Sünde hat sich der Mensch von Gott und von der Schöpfung getrennt. Die Schöpfung lehnte sich gegen den Mensch auf, indem sie Dornen hervorbrachte. Auch die Tiere lebten nicht mehr in Einheit mit dem Menschen. Auch die Menschen unter sich sind durch die Sünde nicht mehr in der von Gott gewollten Einheit. Gott hat also das Alleinsein des Menschen nicht geschaffen, sondern der Mensch selber hat durch die Sünde das Alleinsein gewählt Obwohl der Mensch von Natur aus religiös ist, ist es für ihn schwierig, Gott zu finden. Der Mensch braucht die Hilfe Gottes, sonst bleibt er allein. Der Glaube und die Sakramente helfen uns, um mit Gott verbunden zu sein. Die Verbundenheit mit Gott bedeutet auch, dass man mit allem verbunden ist, was Gott gehört: die Engel  und Heiligen im Himmel, die Mitmenschen und die ganze Schöpfung. Die Rettung kommt durch den Glauben, durch das Wort Gottes und somit durch Christus. Christus hilft uns, die Einsamkeit zu überwinden und von neuem in Gemeinschaft mit Gott, mit den Mitmenschen und mit der Schöpfung zu leben. Durch die Taufe werden wir zu Kindern Gottes: wir gehören zur Familie Gottes und überwinden somit die Einsamkeit. Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen“ (Joh 14,23). Der Gehorsam zum Wort Gottes ist die Garantie der stabilen Verbindung mit Gott.  Gott hat uns seinen Heiligen Geist gesandt, um uns in der Liebe zu vereinen. Wie der Vater und der Sohn im Heiligen Geist eins sind, so können auch wir durch die Hilfe des Heiligen Geist in der Liebe eins werden. Die Liebe verbindet uns mit Gott und mit den Mitmenschen.    Don Pierino Galeone   Hl. Johannes Paul II: Weiterhin ist eine ausgedehnte Verteidigung der personalen Subjektivität festzustellen, die darauf angelegt ist, den Menschen in einen zu echten menschlichen Beziehungen unfähigen Individualismus zu sperren. So versuchen viele, vor allem Kinder und Jugendliche, diese Einsamkeit durch verschiedene Ersatzmittel, durch mehr oder weniger ausgeprägte Formen von Genußsucht und Flucht aus der Verantwortung zu kompensieren; als Gefangene des flüchtigen Augenblicks suchen sie, möglichst starke und befriedigende individuelle Erlebnisse im Bereich direkter Emotionen und Gefühle zu "konsumieren", was unweigerlich zur Folge hat, daß sie dem Aufruf zu einem Lebensentwurf, der eine geistliche und religiöse Dimension und ein Bemühen um Solidarität einschließt, gleichgültig, ja wie gelähmt gegenüberstehen. . . (Pastores dabo vobis 7)

Allein sein oder in Gemeinschaft leben: Allein sein heisst, dass man keine anderen neben sich hat. Der Mensch kann nicht allein sein, weder im natürlichen noch im übernatürlichen Bereich. Gott hat uns das irdische Leben geschenkt und er schenkt uns auch das göttliche Leben. Somit sind wir seine Kinder, und wo das Kind ist, da ist immer auch der Vater. Gott hat dem Menschen den Auftrag gegeben, die Schöpfung zu beherrschen. In diesem Sinn ist der Mensch auch innig verbunden mit der Schöpfung. Für Adam war es eine Freude, mit Gott und mit der Schöpfung zu leben, aber trotzdem sehnte er sich nach jemandem, der ihm gleich ist. So erschuf Gott für Adam die Eva. Gott gab Adam und Eva den Auftrag, sich zu vermehren. Der Mensch ist also nicht für sich selber geschaffen, sondern um in Gemeinschaft mit Gott, mit den Mitmenschen und mit der Schöpfung zu leben. Durch die Sünde hat sich der Mensch von Gott und von der Schöpfung getrennt. Die Schöpfung lehnte sich gegen den Mensch auf, indem sie Dornen hervorbrachte. Auch die Tiere lebten nicht mehr in Einheit mit dem Menschen. Auch die Menschen unter sich sind durch die Sünde nicht mehr in der von Gott gewollten Einheit. Gott hat also das Alleinsein des Menschen nicht geschaffen, sondern der Mensch selber hat durch die Sünde das Alleinsein gewählt Obwohl der Mensch von Natur aus religiös ist, ist es für ihn schwierig, Gott zu finden. Der Mensch braucht die Hilfe Gottes, sonst bleibt er allein. Der Glaube und die Sakramente helfen uns, um mit Gott verbunden zu sein. Die Verbundenheit mit Gott bedeutet auch, dass man mit allem verbunden ist, was Gott gehört: die Engel und Heiligen im Himmel, die Mitmenschen und die ganze Schöpfung. Die Rettung kommt durch den Glauben, durch das Wort Gottes und somit durch Christus. Christus hilft uns, die Einsamkeit zu überwinden und von neuem in Gemeinschaft mit Gott, mit den Mitmenschen und mit der Schöpfung zu leben. Durch die Taufe werden wir zu Kindern Gottes: wir gehören zur Familie Gottes und überwinden somit die Einsamkeit. Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen“ (Joh 14,23). Der Gehorsam zum Wort Gottes ist die Garantie der stabilen Verbindung mit Gott. Gott hat uns seinen Heiligen Geist gesandt, um uns in der Liebe zu vereinen. Wie der Vater und der Sohn im Heiligen Geist eins sind, so können auch wir durch die Hilfe des Heiligen Geist in der Liebe eins werden. Die Liebe verbindet uns mit Gott und mit den Mitmenschen. Don Pierino Galeone Hl. Johannes Paul II: Weiterhin ist eine ausgedehnte Verteidigung der personalen Subjektivität festzustellen, die darauf angelegt ist, den Menschen in einen zu echten menschlichen Beziehungen unfähigen Individualismus zu sperren. So versuchen viele, vor allem Kinder und Jugendliche, diese Einsamkeit durch verschiedene Ersatzmittel, durch mehr oder weniger ausgeprägte Formen von Genußsucht und Flucht aus der Verantwortung zu kompensieren; als Gefangene des flüchtigen Augenblicks suchen sie, möglichst starke und befriedigende individuelle Erlebnisse im Bereich direkter Emotionen und Gefühle zu "konsumieren", was unweigerlich zur Folge hat, daß sie dem Aufruf zu einem Lebensentwurf, der eine geistliche und religiöse Dimension und ein Bemühen um Solidarität einschließt, gleichgültig, ja wie gelähmt gegenüberstehen. . . (Pastores dabo vobis 7)

Allein sein oder in Gemeinschaft leben: Allein sein heisst, dass man keine anderen neben sich hat. Der Mensch kann nicht allein sein, weder im natürlichen noch im übernatürlichen Bereich. Gott hat uns das irdische Leben geschenkt und er schenkt uns auch das göttliche Leben. Somit sind wir seine K

Wir müssen neu geboren werden:    Jesus sagt zu Nikodemus: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoss seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden. Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. “ (Joh 3,3-5).  Man muss von neuem geboren werden, um am Reich Gottes teilzuhaben. Warum braucht es diese neue Geburt? Jesus sagt, dass man im Geist neu geboren werden muss. Damit man neu geboren wird, braucht es eine Mutter. Die Mutter für diese Geburt ist die Kirche. Durch die Taufe treten wir in die Mutter Kirche ein und sie gebiert uns zum neuen Leben, in dem sie uns die Verzeihung der Sünden schenkt und uns mit dem Leben von Christus verbindet. Es ist wirklich wahr, man muss von neuem in den Schoss der Mutter eintreten. Diese Mutter ist die Kirche.    Don Pierino Galeone   Johannes Chrysostomus († 407): Als Jesus tot war und noch am Kreuz hing, kam ein Soldat herbei und stiess die Seite auf. Da floss Wasser und Blut heraus: Symbol der Taufe das eine, Symbol des Mysteriums (der Eucharistie) das andere [. . . ] Lieber Hörer, bitte geh nicht eilig an dem verborgenen Mysterium vorbei. Denn ich muss noch mystische und geheime Dinge aussprechen: Ich sagte, dieses Wasser und Blut seien Sinnzeichen für die Taufe und das Mysterium. Daraus ist die heilige Kirche aufgebaut, durch die Wiedergeburt aus dem Wasser und die Erneuerung des Heiligen Geistes, ich sage euch: durch die Taufe und das Mysterium, das aus seiner Seite hervorging. Aus seiner Seite nämlich baute Christus die Kirche, wie aus der Seite Adams Eva, die Gattin, kam. Dafür ist auch Paulus Zeuge, wenn er sagt: „Wir sind Glieder seines Leibes“, von seinem Gebein genommen (vgl. Eph 5, 30), womit er die Seite meint. Denn wie Gott aus der Seite des Adam die Frau schuf, so gab uns Christus aus seiner Seite Wasser und Blut, wodurch die Kirche erbaut werden sollte. Wie Gott die Seite öffnete, während Adam im Schlaf ruhte, so schenkte er uns jetzt nach dem Tode Christi aus seiner Seite das Wasser und das Blut.

Wir müssen neu geboren werden: Jesus sagt zu Nikodemus: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoss seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden. Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. “ (Joh 3,3-5). Man muss von neuem geboren werden, um am Reich Gottes teilzuhaben. Warum braucht es diese neue Geburt? Jesus sagt, dass man im Geist neu geboren werden muss. Damit man neu geboren wird, braucht es eine Mutter. Die Mutter für diese Geburt ist die Kirche. Durch die Taufe treten wir in die Mutter Kirche ein und sie gebiert uns zum neuen Leben, in dem sie uns die Verzeihung der Sünden schenkt und uns mit dem Leben von Christus verbindet. Es ist wirklich wahr, man muss von neuem in den Schoss der Mutter eintreten. Diese Mutter ist die Kirche. Don Pierino Galeone Johannes Chrysostomus († 407): Als Jesus tot war und noch am Kreuz hing, kam ein Soldat herbei und stiess die Seite auf. Da floss Wasser und Blut heraus: Symbol der Taufe das eine, Symbol des Mysteriums (der Eucharistie) das andere [. . . ] Lieber Hörer, bitte geh nicht eilig an dem verborgenen Mysterium vorbei. Denn ich muss noch mystische und geheime Dinge aussprechen: Ich sagte, dieses Wasser und Blut seien Sinnzeichen für die Taufe und das Mysterium. Daraus ist die heilige Kirche aufgebaut, durch die Wiedergeburt aus dem Wasser und die Erneuerung des Heiligen Geistes, ich sage euch: durch die Taufe und das Mysterium, das aus seiner Seite hervorging. Aus seiner Seite nämlich baute Christus die Kirche, wie aus der Seite Adams Eva, die Gattin, kam. Dafür ist auch Paulus Zeuge, wenn er sagt: „Wir sind Glieder seines Leibes“, von seinem Gebein genommen (vgl. Eph 5, 30), womit er die Seite meint. Denn wie Gott aus der Seite des Adam die Frau schuf, so gab uns Christus aus seiner Seite Wasser und Blut, wodurch die Kirche erbaut werden sollte. Wie Gott die Seite öffnete, während Adam im Schlaf ruhte, so schenkte er uns jetzt nach dem Tode Christi aus seiner Seite das Wasser und das Blut.

Wir müssen neu geboren werden: Jesus sagt zu Nikodemus: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoss seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Ma