Was für ein Vorbild bist du: Um ein Vorbild zu sein, muss man sich überlegen, gemäss wem oder was man ein Vorbild sein will. Ein gewähltes Ideal bestimmt also, ob man Vorbild ist oder nicht. Das Vorbild ist wie ein Widerschein von jemandem oder etwas, was man als Ideal gewählt hat. Unser Ideal ist Christus, der gekreuzigt wurde, gestorben ist und auferstand. Der Hl. Pater Pio hat ganz vereint mit Christus gelebt. Wer das Evangelium lebt, der wird zu einem Vorbild. Auch die Lehre der Kirche soll in deinem Leben durchscheinen. Für die Geweihten sind auch die Konstitutionen Ausgangspunkt, um vorbildlich zu leben. Jedes Charisma kommt vom Heiligen Geist. Wenn wir ein wahres Abbild von Christus sein wollen, dann müssen wir auf ihn schauen und von ihm lernen. Wer seine Standes-Pflichten nicht ausübt, der ist kein Vorbild. Um ein Vorbild zu sein, braucht es auch den Verzicht auf all das, was das Vorbildsein schwächt oder gar verunmöglicht.
Don Pierino Galeone
Papst Franziskus: Ich sage immer das, was der hl. Franz von Assisi bekräftigte: Christus hat uns gesandt, um das Evangelium auch durch das Wort zu verkündigen. Der Satz lautet folgendermassen: „Verkündet stets das Evangelium. Und wenn es nötig sein sollte, dann tut es in Worten“. Was heisst das? Das Evangelium verkündigen durch die Authentizität des Lebens, durch ein kohärentes Leben. Aber in dieser Welt, der der Reichtum so sehr schadet, ist es erforderlich, dass wir Priester, dass wir Schwestern, dass wir alle kohärent sind im Hinblick auf unsere Armut [. . . ] Wir müssen kohärent sein, authentisch sein. Um diesen Weg zu gehen, müssen wir das tun, was der hl. Franz sagt: predigen wir das Evangelium durch unser Vorbild, und erst dann in Worten! Vor allem aber müssen die anderen Menschen das Evangelium anhand unseres Lebens ablesen können. (6. Juli 2013)
Don Pierino Galeone
Papst Franziskus: Ich sage immer das, was der hl. Franz von Assisi bekräftigte: Christus hat uns gesandt, um das Evangelium auch durch das Wort zu verkündigen. Der Satz lautet folgendermassen: „Verkündet stets das Evangelium. Und wenn es nötig sein sollte, dann tut es in Worten“. Was heisst das? Das Evangelium verkündigen durch die Authentizität des Lebens, durch ein kohärentes Leben. Aber in dieser Welt, der der Reichtum so sehr schadet, ist es erforderlich, dass wir Priester, dass wir Schwestern, dass wir alle kohärent sind im Hinblick auf unsere Armut [. . . ] Wir müssen kohärent sein, authentisch sein. Um diesen Weg zu gehen, müssen wir das tun, was der hl. Franz sagt: predigen wir das Evangelium durch unser Vorbild, und erst dann in Worten! Vor allem aber müssen die anderen Menschen das Evangelium anhand unseres Lebens ablesen können. (6. Juli 2013)