Die Schwierigkeiten überwinden: Wenn du ein Leiden erfährst von Mitmenschen, die mit dir zusammen leben oder arbeiten, dann kannst du diese Personen nicht einfach verlassen, denn es ist deine Pflicht, dort zu verweilen, wo Gott dich haben will. Der Teufel kann diese Situation sehr gut gebrauchen, um falsch zu reagieren. Man kann nicht hart vorgehen gegen eine Person, die einem Schwierigkeiten bereitet, sonst erwidert sie mit noch viel mehr Härte. Die einzige Möglichkeit, die du hast, ist, dass du eine solche Person erträgst und das Leiden aufopferst für die Bekehrung der Mitmenschen. Wenn man dieses Leiden nicht annimmt, dann wird es unerträglich. Wenn ihr das Leiden annehmt, dann wird Gott früher oder später sicher eingreifen und die Ungerechtigkeit, die ihr erfahren habt, aufdecken. Gott selbst wird die Mitmenschen demütigen, die sich im Stolz über euch erhoben haben. Denkt nicht zu viel über die Widerwärtigkeiten nach, die ihr erfährt, sonst werdet ihr verrückt. Wenn ihr die Widerwärtigkeiten nicht annehmen könnt, dann werden sie wie Gift, das euch vergiftet. Spucke dieses Gift aus, indem du es nicht in dein Herz hinein lässt. Du musst aber deine Entscheidungen immer gut treffen, wie es vor Gott recht ist. Ertrage die Widerwärtigkeiten. Wenn du Anschuldigungen erfährst, dann suche bei deinen Vorgesetzten Hilfe. Wenn du das nicht tust, dann sagst du dir: entweder gehe ich, oder sonst muss er gehen. Genau hier hat Satan gesiegt. Du musst an dem Platz bleiben, den Gott für dich bestimmt hat. Lasse dich nie auf Diskussionen ein, durch die dein Gegenüber sich rechtfertigen will. Schaue immer, dass du nicht negative Botschaften gegenüber schwierigen Mitmenschen aussendest durch deine Blicke, dein Verhalten und deine Worte. Bete für diese Mitmenschen, damit sie sich bekehren und das Heil finden. Die Eifersucht und der Neid sind sehr schlimm. Jesus hat sich durch die Bosheit von Judas nicht von der Barmherzigkeit abbringen lassen. Er hat Judas und auch Petrus in Liebe angenommen. Es braucht die Demut und das Gebet. Wenn jemand die Bosheit der Mitmenschen nicht annehmen kann und verrückt wird, dann geht er mit grosser Wahrscheinlichkeit zu den Begierden der Welt, um sich dort Erleichterung zu suchen. Das ist der Sieg von Satan. In dieser Situation trennen sich so viele Seelen von allen und leben völlig isoliert.
Don Pierino Galeone
Hl. Klemens I. († 101) zugeschrieben: Wenn die Völker aus unserem Mund die Worte Gottes hören, staunen sie, wie gut und erhaben diese Werke sind. Wenn sie dann aber erkennen, dass unsere Taten nicht den Worten entsprechen, die wir reden, gehen sie zum Lästern über und sagen, Gottes Worte seien Fabelei und Trug. Denn wenn sie von uns hören, dass Gott gesagt hat: „Ihr erhaltet keinen Dank, wenn ihr nur die liebt, die euch lieben; sondern ihr empfangt Dank, wenn ihr eure Feinde liebt, die euch hassen“ (vgl. Lk 6,32. 35), wenn sie es hören, staunen sie über die erhabene Güte. Wenn sie aber sehen, dass wir nicht nur jene nicht lieben, die uns hassen, sondern nicht einmal jene, die uns lieben, dann verlachen sie uns, und der Name Gottes wird gelästert.
Don Pierino Galeone
Hl. Klemens I. († 101) zugeschrieben: Wenn die Völker aus unserem Mund die Worte Gottes hören, staunen sie, wie gut und erhaben diese Werke sind. Wenn sie dann aber erkennen, dass unsere Taten nicht den Worten entsprechen, die wir reden, gehen sie zum Lästern über und sagen, Gottes Worte seien Fabelei und Trug. Denn wenn sie von uns hören, dass Gott gesagt hat: „Ihr erhaltet keinen Dank, wenn ihr nur die liebt, die euch lieben; sondern ihr empfangt Dank, wenn ihr eure Feinde liebt, die euch hassen“ (vgl. Lk 6,32. 35), wenn sie es hören, staunen sie über die erhabene Güte. Wenn sie aber sehen, dass wir nicht nur jene nicht lieben, die uns hassen, sondern nicht einmal jene, die uns lieben, dann verlachen sie uns, und der Name Gottes wird gelästert.