Der Wille Gottes und die Freizeit: Der Herr gibt dir von Moment zu Moment durch seinen Willen ein, wann du lernen, arbeiten, aber auch wann du die Zeit mit deinen Freunden verbringen kannst. Der Herr gibt dir aber auch Hinweise für dein ganzes Leben. So wie du das ganze Leben lang essen, trinken und schlafen sollst, so sagt dir der Herr: «Bete, tu Busse, liebe Gott und den Nächsten, hilf deinen Mitmenschen, besonders den Armen und Leidenden». Das bedeutet, dass du diesen Willen Gottes das ganze Leben tun sollst, sowohl in der Freude, als auch im Leiden. Satan ist sehr schlau und greift dich an, wenn du in deiner Freizeit bist, indem er dir eingibt, dass du tun kannst was du willst, dass du dich gehen lassen kannst, indem du dich dem Geist der Welt öffnest, Zeit im Internet verlierst, usw. Aber Freizeit bedeutet nicht, dass du tun kannst, was du willst und so nicht mehr auf die Stimme Gottes hörst, der dir sagt, nicht zu sündigen. Satan nutzt die Freizeit der Menschen aus, auch der guten Christen, um ihnen zu schaden. Auch in den freien Momenten sollst du stets deine Pflichten erfüllen: Beten, Busse tun, an die andern denken, ihnen helfen, indem du zu den Kranken und Leidenden gehst. In dieser Zeit (der Coronakrise) ist es der Wille Gottes, dass man zu Hause bleibt, betet und wenn es möglich ist, soll man das Gute tun, indem man z. B. den Armen, Leidenden und Personen, die in Schwierigkeiten sind, durch einen Telefonanruf Trost und Freude schenkt. So soll man die freie Zeit nutzen. Tu immer den Willen Gottes und wenn es deine Zeit erlaubt, frei zu wählen, dann wähle immer das Gute und gemäss Gott das Richtige: bete, lerne, arbeite, helfe, ruhe dich aber auch aus. Wie wichtig ist es, in Freiheit immer das Gute zu wählen und zu verstehen, dass man nie das Böse wählen darf. Füllen wir unsere freie Zeit immer nur mit dem Willen Gottes; dem Guten, dem Heiligen, der Liebe zu Gott und den Mitmenschen.
Don Pierino Galeone
Youcat: Gott hat uns als freie Menschen erschaffen und will unsere Freiheit, damit wir uns aus ganzem Herzen für das Gute, ja für das höchste «Gut» – also für Gott – entscheiden können. Je mehr wir das Gute tun, desto freier werden wir (Frage 286). Papst Benedikt XVI. : Nur der Mensch, der sich ganz Gott anvertraut, findet die wahre Freiheit, die grosse und schöpferische Weite der Freiheit des Guten. Der Mensch, der sich zu Gott hinwendet, wird nicht kleiner, sondern grösser, denn durch Gott und zusammen mit Ihm, wird er gross, wird er göttlich, wird er wirklich sich selbst (Youcat S. 166).
Don Pierino Galeone
Youcat: Gott hat uns als freie Menschen erschaffen und will unsere Freiheit, damit wir uns aus ganzem Herzen für das Gute, ja für das höchste «Gut» – also für Gott – entscheiden können. Je mehr wir das Gute tun, desto freier werden wir (Frage 286). Papst Benedikt XVI. : Nur der Mensch, der sich ganz Gott anvertraut, findet die wahre Freiheit, die grosse und schöpferische Weite der Freiheit des Guten. Der Mensch, der sich zu Gott hinwendet, wird nicht kleiner, sondern grösser, denn durch Gott und zusammen mit Ihm, wird er gross, wird er göttlich, wird er wirklich sich selbst (Youcat S. 166).