Das verborgene in unseren Herzen: Wenn du weisst, dass es in deinem Herzen etwas gibt, das verborgen ist, dann kennst du es auch, sonst wüsstest du ja nicht, dass es verborgen ist. Wenn der Mensch etwas verbirgt, dann ist es ziemlich sicher etwas, was nicht gut ist und somit auch der Teufel im Spiel ist. Um das Böse, das in uns verborgen ist, ans Licht zu bringen, brauchen wir die Hilfe Gottes. Es braucht den Glauben, das Gott die Kraft hat, das Böse in uns zu besiegen. Wenn wir Gott im Gebet um Hilfe bitten, dann wird er uns sicher auch helfen, die rechten Worte zu finden, um in der Beichte über das Verborgene in unseren Herzen zu sprechen und die Demut zu haben, die Hilfe vom Beichtvater / geistlichen Begleiter anzunehmen. Nur mit Gottes Hilfe können wir die Verdemütigung annehmen, um das offenzulegen, wovor wir uns schämen. Eine weitere Taktik, die der Teufel anwendet ist, dass er in uns den Zweifel hervorbringen will, ob wir schuldig sind oder nicht, wenn diese Dinge noch in unseren Herzen verborgen sind. Im Zweifel kann der Mensch sehr leicht zur Überzeugung gelangen, dass diese verborgenen Dinge, die nicht wirklich gut sind, eigentlich doch so bestehen bleiben können. In dieser Haltung hat man auch keine Reue und somit ist auch die Umkehr nicht möglich. Die Lösung, um das Verborgene offenzulegen ist, dass ich einen grossen Glauben an die Barmherzigkeit Gottes habe, die heilt, erneuert und heiligt.
Don Pierino Galeone
Don Pierino Galeone
: Die Heiligen verbergen ihre guten Werke und machen die eigenen Hinfälligkeiten und Schwächen bekannt. Jene der Welt hingegen zeigen ihre sogenannt guten Werke und verbergen ihre Lügen und ihre Bosheit. Das Gute verbergen, das man tut, ist grosse Tugend, das Böse verbergen, das man tut, ist grösstes Laster.
Don Pierino Galeone
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: Die Heiligen verbergen ihre guten Werke und machen die eigenen Hinfälligkeiten und Schwächen bekannt. Jene der Welt hingegen zeigen ihre sogenannt guten Werke und verbergen ihre Lügen und ihre Bosheit. Das Gute verbergen, das man tut, ist grosse Tugend, das Böse verbergen, das man tut, ist grösstes Laster.