Wer darf im Reich Gottes am Mahl teilnehmen? Jesus erzählte dazu ein Gleichnis. Er sagte, dass ein Mann ein grosses Festmahl bereitete. Als seine Diener in die Stadt gingen, um die geladenen Gäste zu rufen, wollten diese nicht zum Festmahl kommen, da sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Da schickte der Mann seine Diener erneut in die Stadt und sagte, dass sie Arme, Krüppel, Blinde und Lahme einladen sollen, um an der Stelle der geladenen Gäste am Festmahl teilzunehmen. Dann feierte der Mann mit diesen Menschen sein Festmahl (vgl. Lk 14,15-24). Jesus lädt auch dich zum Gastmahl des Himmels ein, weil er dich liebt. Bei der Taufe lädt Jesus uns ein, seine innigsten Freunde zu sein. Vielleicht bist du aber in deiner Jugendzeit oder ganz allgemein auf deinem Lebensweg dieser Einladung von Jesus nicht mehr gefolgt, weil du mit anderen Dingen beschäftigt warst. Auch du hattest Ausreden, um nicht zu seinem Festmahl zu kommen. Du hast dich von der Welt und von ihren Begierden einladen lassen und hast sie verkostet. Sie haben dir aber nicht die wahre Nahrung für die Seele gegeben, sondern dich vergiftet. Aber Jesus hört nicht auf, dich einzuladen, sein innigster Freund zu sein. Er ist bereit, dir zu verzeihen, dass du seiner Einladung untreu geworden bist. Er hört nicht auf, dich zu rufen: „Komm, folge mir nach!“ Er ist der gute Hirt, der dich auf die Weide führen will, wo du die wahre Nahrung für dein Leben bekommst: das Wort Gottes, der Glaube und die Sakramente. Der Ort, wo dir diese Speise geschenkt wird, ist die Kirche. Liebe die Kirche! Liebe die Kirche sehr! Nicht nur die Kirche als Gebäude, sondern die Kirche als Gemeinschaft der Jünger Christi, die Kirche, die Jesus selber gegründet hat. Beginne von nun an, nur noch die Einladung von Jesus anzunehmen und nicht mehr jene der Welt. Wie schön ist es, ein treuer Freund von Jesus zu sein. Die Muttergottes sagt uns: tut, was er euch sagt! Nehmt seine Einladung an!
Don Pierino Galeone
Franz von Sales: Es ist wirklich wahr, du stehst zwischen Himmel uns Hölle; beide stehen offen, dich aufzunehmen, je nach der Wahl, die du treffen wirst. Die Entscheidung für Himmel und Hölle, die du in diesem Leben triffst, gilt auch im anderen. Beide stehen offen, dich aufzunehmen, je nach deiner Entscheidung. Gott, der aus Gerechtigkeit mit der Hölle bestraft und aus Barmherzigkeit mit dem Himmel belohnt, wünscht mit sehnlichstem Verlangen, dass du den Himmel wählst. Dein Schutzengel drängt dich mächtig; er bietet dir von Gott tausend Gnaden an, um dir beim Aufstieg beizustehen. (Philothea Teil 1, Kapitel 17, Abschnitt 1-3)
Don Pierino Galeone
Franz von Sales: Es ist wirklich wahr, du stehst zwischen Himmel uns Hölle; beide stehen offen, dich aufzunehmen, je nach der Wahl, die du treffen wirst. Die Entscheidung für Himmel und Hölle, die du in diesem Leben triffst, gilt auch im anderen. Beide stehen offen, dich aufzunehmen, je nach deiner Entscheidung. Gott, der aus Gerechtigkeit mit der Hölle bestraft und aus Barmherzigkeit mit dem Himmel belohnt, wünscht mit sehnlichstem Verlangen, dass du den Himmel wählst. Dein Schutzengel drängt dich mächtig; er bietet dir von Gott tausend Gnaden an, um dir beim Aufstieg beizustehen. (Philothea Teil 1, Kapitel 17, Abschnitt 1-3)