Das Geheimnis von Pater Pios Armut und Reichtum Für Pater Pio war es einfach, den Willen Gottes zu erkennen: Er opferte seine Leiden aus Liebe zu den Mitmenschen auf und sie schenkten ihm ihre Liebesgaben für die Leidenden. Auf den Geleisen der Liebe und des Leidens hat Pater Pio Himmel und Erde mobilisiert: Jesus schenkte Gnaden und die Menschen Almosen. Pater Pio war Vermittler, sowohl zwischen Jesus und den Menschen als auch zwischen den Menschen und den Leidenden. Arm und von allem entäussert gab er sich am Kreuz dahin, um mehr von Jesus zu erlangen und mehr von den Menschen zu erhalten, für jene, die leiden. Pater Pio war ein echter Diener des Leidens Christi für die Menschen. Das Spital Casa Sollievo della Sofferenza (Haus zur Linderung des Leidens) hielt dieses Geheimnis von Pater Pios Armut und Reichtum in sich verborgen. Er war arm, zugleich wurde er aber durch die Gnadengaben Jesu und die Almosen der Menschen so sehr bereichert, dass er immer über das Notwendige verfügte, um dem Leidenden Linderung zu verschaffen. Pater Pio vertraute mir an, dass so, wie er bis zum Ende der Welt in seinen geistlichen Kindern als Opfer gegenwärtig bleiben werde, auch Jesus weiterhin himmlische Gnaden austeilen werde und Menschen aus aller Welt weiter Almosen spenden werden. Durch seine vollkommene Armut hat Pater Pio als Gekreuzigter in Christus vielen geistlichen Kindern, die leiden, den ewigen Reichtum gestiftet.
Don Pierino Galeone
(Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Wenn es mir nicht gelingt, etwas hinzuschenken, dann darum, weil diese Sache mich besitzt, Macht über mich hat und ich ihr Sklave bin. Der Besitz von Gütern ist eine Gelegenheit, sie mit Kreativität zu mehren, und so in der Liebe und in der Freiheit zu wachsen. Christus selbst war Gott, »hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich« (Phil 2,6-7a) und hat uns durch seine Armut reich gemacht (vgl. 2 Kor 8,9). (Generalaudienz, 07. 11. 18)
Don Pierino Galeone
(Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Papst Franziskus: Wenn es mir nicht gelingt, etwas hinzuschenken, dann darum, weil diese Sache mich besitzt, Macht über mich hat und ich ihr Sklave bin. Der Besitz von Gütern ist eine Gelegenheit, sie mit Kreativität zu mehren, und so in der Liebe und in der Freiheit zu wachsen. Christus selbst war Gott, »hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich« (Phil 2,6-7a) und hat uns durch seine Armut reich gemacht (vgl. 2 Kor 8,9). (Generalaudienz, 07. 11. 18)