Das wahre Licht kam in die Welt: hast du es aufgenommen? Im Johannesevangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,9-11). Das Licht von Christus will sich also in der Welt verbreiten. Damit es sich verbreitet, müssen es die Menschen annehmen. Wie kann der Mensch dieses Licht von Christus aufnehmen? Er kann es durch den Glauben aufnehmen. Wenn der Mensch durch den Glauben dieses Licht von Christus aufnimmt, dann erleuchtet es unser ganzes Leben. Im Licht von Christus sehen wir viel mehr als wir mit den Augen sehen können. Das Licht von Christus zeigt uns den Himmel und Gott, aber auch die Hölle und Satan. Das Licht von Christus zeigt uns den wahren Sinn des Lebens. Damit wir aber den Glauben haben (und nicht nur denken, wir haben ihn), müssen wir den Glauben praktizieren. Der Glaube an Gott ist da, wenn wir das, was er sagt, in die Tat umsetzten (also die guten Werke). Wer das Gute tut, der glaubt, und wer glaubt, der wird von Christus erleuchtet. Sein Licht kann unseren Willen zu den guten Werken bewegen, wenn wir bereit sind, die Finsternis zu verlassen (Bekehrung). Die Welt ist in der Finsternis, weil so viele Menschen aus Mangel an Glauben Christus nicht aufnehmen und so das Übernatürliche nicht sehen: Gott, Himmel, Hölle, Satan, den Sinn des Lebens. So viele sehen nur diese Welt und denken, dass das Vergnügen und der Genuss das einzige ist, wofür es sich zu leben lohnt. Man kann sein Leben nicht jemandem hingeben, den man gar nicht sieht, weil das Licht zum sehen fehlt. Die Dunkelheit verbreitet sich in unserer Zeit oft durch das Umfeld, in dem wir leben. In diesem Umfeld gibt es Menschen, die zu uns sagen: in die Kirche gehen ist doch nicht nötig, die Sünde gibt es nicht, das ist nur Geschwätz der Priester, geniesse dein Leben mit uns zusammen. Von was lässt du dich leiten? Vom Glauben oder von den Mitmenschen in deinem Umfeld? Lässt du dir das Licht des Glaubens rauben oder bist du für die Menschen in der Dunkelheit ein Licht, indem du gute Werke vollbringst? Dominiert die Dunkelheit über euer kleines Licht, oder strahlt das Licht eurer guten Werke und eures Glaubens hinaus in die ganze Welt, um jene zu erleuchten, die im Finstern sind, um sie zu Jesus zu führen? Durch das Gebet, das Leiden und die guten Werke fahren wir fort, das Werk weiterzuführen, das Christus uns anvertraut hat, damit er in den Herzen der Menschen wohnen kann: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16). Wichtig für unsere eigene Umkehr ist die Anerkennung der eignen Schwachheiten und das aufrichtige und ehrliche beichten all unserer Sünden.
Don Pierino Galeone
Bibel: Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die grossen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (1 Petr 2,9)
Don Pierino Galeone
Bibel: Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die grossen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (1 Petr 2,9)