Das alte und das neue Kleid: Ich möchte euch ein paar Gedanken zu den folgenden Worten von Jesus sagen: „Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen“ (Lk 5, 36-38). Vielleicht hast du in der Vergangenheit das weltlich gesinnte Leben gesucht: schlechte Blicke, Worte, Taten und Gedanken, ungeordnete Zuneigungen zu Sachen und zu Menschen - das ist das Alte. Dann hast du das weltliche Leben durch eine gute Beichte verlassen und Christus gewählt. Er hat dein Herz mit den Geschenken der Freude und des Friedens erfüllt (vgl. Gal 5,22). Er schenkt uns das Neue – sein göttliches Leben und seinen Geist. Dieses neue Kleid, das Christus uns schenkt, ist nicht kompatibel mit dem alten Kleid der Welt. Pater Pio sagte, dass der Geist der Welt der Geist von Satan ist: die Habsucht, die ungeordnete Gier nach dem Genuss und der Hochmut. Man kann also nicht den Geist Gottes und den Geist Satans vereinen, denn das ist unmöglich. Der Satan versucht, dass man in kleinen Dingen die weltlichen Sachen wählt, um das Taufkleid zu zerstören. Nur mit der Kraft Gottes können wir die Versuchungen Satans überwindet. Darum ist es notwendig, durch den Glauben, das Gebet und den Gehorsam immer mit Gott verbunden zu sein.
Don Pierino Galeone
Hl. Gregor der Grosse († 604): Auf zwei Wegen geht der Sünder auf der Erde, wenn zwar Gott gehört, was er im Werk nach aussen vollbringt, der Welt aber, was er im Herzen sucht.
Don Pierino Galeone
Hl. Gregor der Grosse († 604): Auf zwei Wegen geht der Sünder auf der Erde, wenn zwar Gott gehört, was er im Werk nach aussen vollbringt, der Welt aber, was er im Herzen sucht.