In der wahren Umkehr kannst du die Erfahrung von Christus machen: Die Umkehr ist eine radikale Trennung von der Sünde und vom Bösen, sie ist eine entschlossene Entscheidung, das Gute zu wählen und die Tugenden zu leben. Die Umkehr beinhaltet die Erfahrung von Christus, den man in der Bekehrung aufnimmt. Er ist es, der uns gerufen und in uns von neuem den Glauben, die Hoffnung und die Liebe entzündet hat, um den Weg des Evangeliums zu gehen. In der radikalen Trennung zur Sünde kann sich die Berufung entfalten, die Gott für uns bestimmt hat. Man kann zu Gott sagen: ich glaube an dich und ich hoffe auf dich, dass du mich auf meinem Weg begleitest. Gott wird einen solchen Menschen die Glückseligkeit verkosten lassen und in ihm eine grosse Dankbarkeit für das Gute hervorbringen, das er durch Christus empfangen hat. Sicher wird es Versuchungen geben, aber der Glaube wird dir helfen, dich im Gebet an Gott zu wenden und mit seiner Kraft die Versuchungen zu überwinden. Die wahre Umkehr schenkt uns eine Liebe, die frei ist von allen Bindungen an die Sünde. Die Umkehr ist etwas Übernatürliches, die Umkehr kann nur mit der Hilfe des Gebetes gelingen, denn nur mit der Hilfe Gottes können wir den Satan, die Welt und das eigene Ich besiegen. Bitten wir Jesus, dass er uns das Licht und die Kraft gibt, auf seinem Weg zu gehen, dem Weg der Rettung, der zum Himmel führt. Ohne das Gebet ist es unmöglich, eine radikale Umkehr zu realisieren. Es gibt Menschen, die zwar nicht mehr sündigen wollen, aber trotzdem nicht bereit sind, auf den Genuss der weltlichen Begierden zu verzichten. Man denkt auf eine sentimentale Art, dass man sich bekehrt hat, aber man kehrt immer wieder zu den alten, sündhaften Anhänglichkeiten zurück. Diese Menschen können nicht die Erfahrung von Christus machen und somit auch nicht von diesem neuen Leben, das er uns schenken will.
Don Pierino Galeone
Hl. Klemens I. zugeschrieben: Solange wir auf der Erde sind, lasst und Busse tun! Denn wir sind Lehm in der Hand Gottes, des Töpfers. Wenn der Töpfer ein Gefäss macht und es in seinem Händen verzogen oder zerstört wird, formt er es wieder neu. Wenn er es aber schon in den Ofen geschoben hat, kann er es nicht mehr ändern. So ist es auch bei uns: Solange wir noch in dieser Welt leben, wollen wir uns von den Sünden, die wir begangen haben, von ganzem Herzen abwenden, damit wir vom Herrn gerettet werden, solange noch Zeit zur Umkehr ist. Wenn wir nämlich die Welt verlassen haben, können wir dort nicht mehr unsere Sünden bekennen und umkehren. Liebe Brüder, darum lasst uns dem Willen des Vaters folgen, die Reinheit des Leibes bewahren, die Gebote des Herrn beobachten. Dann werden wir das ewige Leben erlangen. Denn im Evangelium spricht der Herr: „Wenn ihr das Kleine nicht beachtet, wer wird euch das Grosse geben? Denn ich sage euch: Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen“ (vgl. Lk 6,12. 10). Das bedeutet also: Wahrt die Keuschheit des Leibes und haltet das Siegel unbefleckt, damit wir da das ewige Leben erlangen.
Don Pierino Galeone
Hl. Klemens I. zugeschrieben: Solange wir auf der Erde sind, lasst und Busse tun! Denn wir sind Lehm in der Hand Gottes, des Töpfers. Wenn der Töpfer ein Gefäss macht und es in seinem Händen verzogen oder zerstört wird, formt er es wieder neu. Wenn er es aber schon in den Ofen geschoben hat, kann er es nicht mehr ändern. So ist es auch bei uns: Solange wir noch in dieser Welt leben, wollen wir uns von den Sünden, die wir begangen haben, von ganzem Herzen abwenden, damit wir vom Herrn gerettet werden, solange noch Zeit zur Umkehr ist. Wenn wir nämlich die Welt verlassen haben, können wir dort nicht mehr unsere Sünden bekennen und umkehren. Liebe Brüder, darum lasst uns dem Willen des Vaters folgen, die Reinheit des Leibes bewahren, die Gebote des Herrn beobachten. Dann werden wir das ewige Leben erlangen. Denn im Evangelium spricht der Herr: „Wenn ihr das Kleine nicht beachtet, wer wird euch das Grosse geben? Denn ich sage euch: Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen“ (vgl. Lk 6,12. 10). Das bedeutet also: Wahrt die Keuschheit des Leibes und haltet das Siegel unbefleckt, damit wir da das ewige Leben erlangen.