Pater Pio schreibt über die Wichtigkeit, für die Sünder zu beten: Pater Pio betete zu Jesus: O, Jesus, Lazarus hat Euch nicht selbst darum gebeten, dass Ihr ihn wieder zum Leben erwecktet; es genügten für ihn die Gebete einer sündigen Frau (vgl. Joh 11,21 ff. ). Oh, so ist es denn hier, o mein göttlicher Herr, eine andere sündige Seele, eine unvergleichlich schuldigere, die Euch bittet für die vielen Toten, die sich selbst nicht darum kümmern, Euch zu bitten, auferweckt zu werden. Ihr kennt das grausame Martyrium, o mein Herr und mein König, das mir von diesen ebensolchen Lazarussen verursacht wird: ruft sie mit einer so mächtigen Stimme, die ihnen das Leben wiedergibt und sie auf Euer Befehl hin das Grab ihrer schmutzigen Vergnügen verlassen. Tut es, o Herr, und wir alle werden den Reichtum Eurer Barmherzigkeit preisen. (Briefe I, Brief 292) (Eph 2,1-6): Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht.
