Der Hl. Pater Pio spricht über die Gefahr der irdischen Freuden: Schaut, wie die Feinde des Kreuzes Tag für Tag mehr triumphieren. O Gott im Himmel, fortwährend brennen sie lichterloh, von tausend Wünschen nach irdischen Freuden verzehrt! Jesus lädt sie ein, sich an jenem stets lebendigen Wasser zu laben. Jesus weiß genau, wie nötig sie es haben, ihren Durst an diesem neuen Wasser, das er für die wahrhaft Durstigen bereit hält, zu löschen, damit sie nicht in den Flammen, von welchen sie verzehrt werden, zugrunde gehen. Jesus richtet an sie jene zärtliche Einladung: „Kommt zu mir alle, die ihr durstig seid, und ich werde euch zu trinken geben“ (vgl. Joh 7,37); doch, mein Gott, welche Antwort erhaltet Ihr darauf von diesen Unglücklichen? Sie tun so, als ob sie Euch nicht verstünden, sie ergreifen die Flucht vor Euch, und was noch schlimmer ist, diese Elenden, die schon so lange daran gewöhnt sind, in jenem Feuer der irdischen Vergnügungen zu leben und inmitten dieser Flammen alt geworden sind, hören Eure liebevollen Aufforderungen gar nicht mehr und merken auch nicht mehr, in welch furchtbarer Gefahr sie schweben. (Briefe I, Brief 290) Leo der Grosse († 461): Das Kreuz auf sich nehmen bedeutet, die Begierden abtöten, die Laster ausrotten, alles Eitle vermeiden, jedem Irrtum absagen.