Die Tugend der Keuschheit durch tiefe Demut verteidigen: Pater Pio hat die Tugend der Keuschheit durch seine tiefe Demut grossherzig und standhaft verteidigt. Eine solche Demut bewirkt ein Misstrauen gegenüber sich selbst und lässt einen die Gelegenheiten zur Sünde meiden. Sie bringt die Askese hervor, die das Böse an der Wurzel ausmerzt. Sie führt zur treuen Erfüllung der eigenen Standespflichten, welche den Gefahren zuvorkommt und zu einer Gottesliebe, die gefährlichen Leidenschaften keinen Raum lässt. Pater Pio sagte: „Solange ein Tropfen Blut in den Adern fliesst, muss man immer auf der Hut sein und kämpfen“, „Seid beharrlich im Guten“, „Leistet dem Teufel Widerstand, dann wird er vor euch fliehen“, „Vertraut im Kampf auf den Herrn und die heilige Jungfrau: Es wird euch weder an Hilfe fehlen, noch wird sie zu spät kommen!“, „Seid treu! Auf die Nacht folgt der Tag. “
Don Pierino Galeone
(Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)
Don Pierino Galeone
(Aus dem Buch: "Pater Pio mein Vater" ISBN 978-3-7171-1166-5) Thomas von Kempen: Manchmal muss man Gewalt gebrauchen, dem sinnlichen Begehren beherzt entgegentreten und gar nicht darauf achten, was das leibliche Begehren will oder ablehnt, vielmehr dahin arbeiten, dass es sich dem Geiste auch wider seinen Willen unterwirft. Züchtigen soll man es und sich gefügig machen, bis es zu allem bereit ist, sich mit wenigem zu begnügen lernt, an schlichten Dingen Freude empfindet und bei Unbehaglichkeiten das Murren unterdrückt. (Die Nachfolge Christi, Drittes Buch, Kap. 11,3)
