Mit den Augen in der Reinheit schauen: Gott hat das Fleisch (den Leib) geschaffen. Wenn man seinen Leib oder den Leib von anderen sieht, dann ist es wichtig, dass man mit dem Schauen nicht die Begierden verbindet. Dazu braucht es die Wachsamkeit und das Gebet. Auch die Busse ist wichtig, denn es braucht die Mässigung (das richtige Mass), um nur das Notwendige zu haben, ohne sich selbst oder anderen falsche Anreize zu geben. Man darf nicht vergessen, dass durch die Erbsünde schlechte Begierden in uns sind. Genau darum braucht es die Busse, um alles abzutöten, was nicht gemäss dem Willen Gottes ist. Es braucht die Abtötung im Essen, im Schlafen, im Kleiden, im Denken, im Erinnern, in all den Sinnen. So sagen die Heiligen: das Gebet, die Wachsamkeit und die Busse. Die Muttergottes empfiehlt: das Gebet und das Fasten. Das Fasten hat das Ziel, die Begierde des Fleisches zu überwinden. Das Fleisch kannst du nicht meiden, die Begierde des Fleisches aber schon. Das Fasten und die Busse betreffen die ganze Person, damit keine Begierden für dich und die andern erwachen. Viele Seelen beten und sind wachsam, aber dann sind sie schwach, weil die Busse fehlt. Die Busse reguliert die Begierden, die in uns sind: das Geld, das Fleisch, das eigene Ich. Wenn eine Seele mit den Augen ohne Begierde sieht, dann hat sie eine Seele wie ein Kind. Wir sollen wie Kinder werden. Im Himmel gibt es keine Kleider, wir werden mit dem Licht bekleidet sein. Die Reinheit des Herzens hilft dir, dass keine Begierde des Fleisches mehr da ist, weil dein Herz wie das Herz eines Kindes ist.
Don Pierino Galeone
Hl. Pater Pio: Halten wir uns immer vor Augen, was echte Heiligkeit ausmacht! Heilig sein bedeutet, über uns selbst hinauszuwachsen, unsere Leidenschaften beherrschen zu können, wirklich und wahrhaftig uns selbst und die Dinge dieser Welt geringschätzen zu können, bis wir die Armut den Reichtümern vorziehen, die Demut den Ehren, das Leid den Freuden. Heilig sein bedeutet, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, und zwar aus Liebe zu Gott. Um heilig zu sein, müssen wir sogar noch die lieben, die uns verfluchen, hassen, verfolgen, und ihnen sogar Gutes tun. Heilig sein bedeutet, demütig zu sein, irdische Interessen aufzugeben, vorsichtig, gerecht, duldsam, liebevoll, keusch, sanftmütig und arbeitsam zu sein, unsere Plichten nicht zu vernachlässigen und das alles mit keinem anderen Ziel, als Gott zu gefallen und von ihm allein unseren Lohn dafür zu erwarten. Kurz: Die Heiligkeit, Raffaelina, besitzt die Macht, den Menschen, wie es die Heilige Schrift ausdrückt, in Gott zu verwandeln. (Briefe II, Brief 97, Abschnitt 4)
Don Pierino Galeone
Hl. Pater Pio: Halten wir uns immer vor Augen, was echte Heiligkeit ausmacht! Heilig sein bedeutet, über uns selbst hinauszuwachsen, unsere Leidenschaften beherrschen zu können, wirklich und wahrhaftig uns selbst und die Dinge dieser Welt geringschätzen zu können, bis wir die Armut den Reichtümern vorziehen, die Demut den Ehren, das Leid den Freuden. Heilig sein bedeutet, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, und zwar aus Liebe zu Gott. Um heilig zu sein, müssen wir sogar noch die lieben, die uns verfluchen, hassen, verfolgen, und ihnen sogar Gutes tun. Heilig sein bedeutet, demütig zu sein, irdische Interessen aufzugeben, vorsichtig, gerecht, duldsam, liebevoll, keusch, sanftmütig und arbeitsam zu sein, unsere Plichten nicht zu vernachlässigen und das alles mit keinem anderen Ziel, als Gott zu gefallen und von ihm allein unseren Lohn dafür zu erwarten. Kurz: Die Heiligkeit, Raffaelina, besitzt die Macht, den Menschen, wie es die Heilige Schrift ausdrückt, in Gott zu verwandeln. (Briefe II, Brief 97, Abschnitt 4)
