Das Wort Gottes und nicht Worte, Worte, Worte: Wenn wir Worte sprechen, dann werden sie durch die Vernunft erarbeitet und dann durch den Mund kundgetan. Jedoch gibt die Vernunft keine Garantie, dass sie gut sind, da diese Worte auch von der Erbsünde geschwächten Natur des Menschen erarbeitet sein können. Darum kann es sehr einfach sein, dass sie nicht gut sind. Das „Ich“ herrscht vor, durch die Vorurteile oder durch die Nerven. Es können unangebrachte Worte herauskommen. Die Worte werden nicht zurückgehalten, obwohl du merktest, dass du sie nicht sagen solltest. Die Worte sind manchmal giftig und sie kommen doch heraus. Du hältst sie nicht zurück, aus vielen Gründen. Worte, die manchmal spontan herauskommen und nicht gut sind, kann man sie beherrschen? Gewiss! Durch die Liebe. Du sollst diese Worte nicht sagen, aus Liebe zu Jesus. Wenn dir ein nicht gutes Wort entschlüpft ist, ist es gut, wenn du dich entschuldigst. Das Wort trennt und eint, rettet und verdammt. Das Wort. Das Beherrschen des Wortes ist das Beherrschen der ganzen Person. Es scheint, dass das Wort nur aus dem Mund kommt, aber es kommt aus der ganzen Person. Nur die Liebe zu Jesus kann deine ganze Person in Ordnung bringen. Durch die Liebe zu ihm wird das Wort Gottes für dich zum Maßstab deines Denkens, Handelns und Sprechens.
