Ein reines Herz erkennt Gott und sieht Christus im Nächsten… Es gibt zwei Reiche, das Reich Gottes und das Reich Satans. Das Reich Gottes hat die Säulen des Gehorsams und der Nächstenliebe. Im Reich Satans hingegen herrschen der Hochmut und die Unreinheit. Wenn das Gebet schwach ist, sinkt man sehr einfach nur ins Menschliche hinein. Der Glaube vermindert sich, man beginnt, gemäss dem eigenen Ich zu handeln, mit Hochmut und Überheblichkeit, auch die Unreinheit kommt hinzu. Damit sich der Glaube auf die übernatürliche Ebene erheben kann, braucht es das Gebet und die Wachsamkeit. Das Gebet ist die Batterie, um den Glauben aufzuladen. Die Tugend der Reinheit wird durch den Gehorsam und die Nächstenliebe festgelegt. Wenn wir dem Wort Gottes, das Geist und Leben Gottes ist, gehorchen, kommt Gott in uns, er wohnt in uns (vgl. Joh 14,23) und reinigt alles. Er macht unser Herz reiner und unseren Verstand demütiger, so dass wir nicht mehr murren, kritisieren, niemanden mehr urteilen und die Nächstenliebe immer grosszügiger ausüben. Wenn wir darin beständig sind, werden wir rein wie ein Kind und die Bosheit Satans kann durch keine Versuchung mehr in uns eintreten. Wir gehen mit Jesus gelassen und zufrieden vorwärts, denn ER kämpft und besiegt Satan. «Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen» (Mt 5,8). Wir erkennen Gott und begegnen ihm im Nächsten. Papst Franziskus hat gesagt, dass in den Armen, Kranken und Leidenden das Fleisch Christi ist, welches wir gläubig betrachten und berühren (vgl. Fastenbotschaft 2020).
Don Pierino Galeone
Papst Franziskus: Ein Dialog von Herz zu Herz, von Freund zu Freund. Das Gebet ist so wichtig. Es ist mehr als eine Pflicht, es ist Ausdruck der Notwendigkeit, die Liebe Gottes zu erwidern, die uns immer vorausgeht und stützt. Ja, der Christ betet in dem Wissen, dass er solcher Liebe nicht würdig ist. Was in den Augen Gottes wirklich zählt, ist, dass das Gebet in uns eindringt und schließlich unser hartes Herz erweicht, um es immer mehr zu ihm und seinem Willen zu bekehren. (vgl. Fastenbotschaft 2020)
Don Pierino Galeone
Papst Franziskus: Ein Dialog von Herz zu Herz, von Freund zu Freund. Das Gebet ist so wichtig. Es ist mehr als eine Pflicht, es ist Ausdruck der Notwendigkeit, die Liebe Gottes zu erwidern, die uns immer vorausgeht und stützt. Ja, der Christ betet in dem Wissen, dass er solcher Liebe nicht würdig ist. Was in den Augen Gottes wirklich zählt, ist, dass das Gebet in uns eindringt und schließlich unser hartes Herz erweicht, um es immer mehr zu ihm und seinem Willen zu bekehren. (vgl. Fastenbotschaft 2020)
