Die kirchliche Fastenzeit: Die kirchliche Fastenzeit besteht in drei Arten: Die Teilnahem an den Liturgien, dem Gebet und der Busse. Sicher muss man die offizielle Busse des Aschermittwochs beachten, die Abstinenz und das Fasten. Das Fasten besteht darin, dass man nur eine volle Mahlzeit zu sich nimmt und die beiden anderen Mahlzeiten, sei es am Morgen und am Abend, sollen nur sehr spärlich und einfach sein. Zum Aschermittwoch und zum Karfreitag gehört auch die Abstinenz vom Fleisch. Die Fastenzeit besteht aber nicht nur darin, dass man an den Liturgien der Fastenzeit teilnimmt, singt und betet, dies reicht nicht aus. Die Fastenzeit ist die Vorbereitung auf Ostern, damit uns das Ostergeheimnis reinigt, aber vorher kommt noch die Zeit der Passion, die Karwoche. Indem wir auf Ostern zugehen, gehen wir auf den gekreuzigten Jesus zu, in seiner Menschheit sind deine, meine und unsere Sünden. Wir können somit vor dem Gekreuzigten nicht gleichgültig bleiben, dort, wo du bist ist, wo ich bin, wo wir alle sind. Dieser Weg auf Ostern muss uns auch dazu bringen, dass wir, so gut es geht, durch das Gebet und die Busse Sühne leisten für die Vergehen, die wir mit unseren Sünden der Menschheit Christi zugefügt haben.
Don Pierino Galeone
Hl. M. Magdalena von Pazzi: O Jesus, sanft und demütig von Herzen, heile mich von meinem Stolz, mach mein Herz demütig, giesse mir ein wenig deiner so tiefen Demut ein. Ein Armer kann aus sich keine Reichtümer schenken, ein Stolzer kann seinem Herzen keine Demut geben. Nur deine unendliche Güte kann vom Hochmut heilen. «Und dies ist das Heilmittel: den Blick fest auf dich heften, menschgewordenes Wort, das am Kreuze hängt. Siehst du die gedemütigte Seele so zu dir emporblicken, gleich bewegt es dich, sie anzusehen. Mit dem Strahl deines Blickes ziehst du allen Stolz aus ihr heraus, um ihn in deiner Glut zu verzehren. Niemand kann also Demut erwerben, der nicht den Blick auf dich heftet, gekreuzigtes Wort».
Don Pierino Galeone
Hl. M. Magdalena von Pazzi: O Jesus, sanft und demütig von Herzen, heile mich von meinem Stolz, mach mein Herz demütig, giesse mir ein wenig deiner so tiefen Demut ein. Ein Armer kann aus sich keine Reichtümer schenken, ein Stolzer kann seinem Herzen keine Demut geben. Nur deine unendliche Güte kann vom Hochmut heilen. «Und dies ist das Heilmittel: den Blick fest auf dich heften, menschgewordenes Wort, das am Kreuze hängt. Siehst du die gedemütigte Seele so zu dir emporblicken, gleich bewegt es dich, sie anzusehen. Mit dem Strahl deines Blickes ziehst du allen Stolz aus ihr heraus, um ihn in deiner Glut zu verzehren. Niemand kann also Demut erwerben, der nicht den Blick auf dich heftet, gekreuzigtes Wort».
