Die Komplimente und das Wohlgefallen: Nimm die Komplimente, die dir von den Menschen gemachte werden mit grosser Demut an. Denke aber daran, dass den Komplimenten die Ehre Gottes vorangehen muss, der dir viele guten Gaben geschenkt hat, für welche du dankbar und Gott allein die Ehre geben sollst. Es ist sicher etwas Gutes, wenn du Freude und Wohlgefallen hast, wenn du zum Beispiel nach einer guten Beichte die Lossprechung empfängst. Das Wohlgefallen, das aus dem Guten kommt, das du tust, ist etwas Gutes, weil du so die Erfahrung machst, Gott zu danken für das Gute, das er dir schenkt und dich tun lässt. Sei aber sehr wachsam gegenüber den Komplimenten und auch dem Wohlgefallen. Beides kommt von Gott, aber beides kann auch unausgewogen sein. Darum ist es sehr wichtig, stets darauf zu achten, alles zur Ehre Gottes zu tun. Gott wird dann daran denken, dass du geehrt wirst, denn auch die Ehre auf Erden ist eine Gabe Gottes. Ohne Gott sind wir elend dran. Wenn du also Komplimente erhältst, weil Gott den Menschen eingibt, in dir gute Qualitäten und Gaben zu entdecken und sie dich deshalb gern haben, nimm dies an und gib Gott allein die Ehre. Aber du darfst nicht mit der Absicht wirken, um das Wohlgefallen der Menschen zu erhaschen. Das Wohlgefallen des Guten, das du tust, ist heilig und es ist richtig, dass es dir wohlgefällt, dass der Nächste durch dich Jesus besser finden kann. Dies ist eine grosse Freude für dich.
Don Pierino Galeone
Hl. Franz Xaver: Aus reiner Liebe und zur grösseren Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, weihe ich mein kommendes Tagewerk.
Don Pierino Galeone
Hl. Franz Xaver: Aus reiner Liebe und zur grösseren Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, weihe ich mein kommendes Tagewerk.
