Der Rosenkranz ist das Gebet des Gehorsams In den freudenreichen Geheimnissen des Rosenkranzes zeigt sich uns der Gehorsam Marias, ihr „Ja“ und auch das „Ja“ Jesu gegenüber seinem himmlischen Vater. Doch auch in den lichtreichen Geheimnissen ist der Gehorsam sichtbar. „Jesus, der von Johannes getauft worden ist“; die Taufe ist die Einladung des himmlischen Vaters, auf seinen Sohn zu hören. Auch beim Geheimnis „der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat“, betrachten wir den Gehorsam, denn es ist diesmal die himmlische Mutter, die den Dienern sagt: „Tut, was er euch sagt!“ In den Geheimnissen „der uns das Reich Gottes verkündet hat“ und „der auf dem Berg verklärt worden ist“ erkennen wir den Triumph des Wortes Gottes. Jesus, das personifizierte Wort Gottes, zeigt sich mit Elia und Mose, ein Hinweis auf die Propheten und das Gesetz und mit den Aposteln, ein Hinweis auf die Kirche. Doch das Höchste des Gehorsams betrachten wir im Geheimnis „der uns die Eucharistie geschenkt hat“, denn durch diesen Gehorsam wird ER für uns zum Brot, er macht sich zu unserer Nahrung. Den Gehorsam Jesu betrachten wir auch in den schmerzhaften Geheimnissen, besonders in der Todesangst Jesu: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ In den glorreichen Geheimnissen, der Auferstehung und der Himmelfahrt, erinnern wir uns an die Worte Jesu, die vom Gehorsam zu seinem Vater sprechen: „…der Vater, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll (Joh 12,49). In allen Geheimnissen des Rosenkranzes ist die Muttergottes stets an der Seite ihres Sohnes. Alle diese geheimnisvollen Wirklichkeiten laden das ganze Volk Gottes zum Gehorsam ein, um so Satan und die Welt zu bekämpfen und zu besiegen. In diesem Sinne beten wir im Rosenkranz auch das Vaterunser: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden. “ Das Ave Maria wiederum erneuert das „Ja“ Mariens, denn durch ihr „Ja“ wurde im Schoss die gebenedeite Frucht empfangen, die Jesus ist. Im Ave Maria bitten wir unsere himmlische Mutter, damit sie für uns bete, in der Stunde der jetzigen Geschichte der Menschheit und in der Stunde unseres Todes. Im Rosenkranz treffen wir uns mit Jesus, dem himmlischen Vater, dem Hl. Geist und der Muttergottes. Wir finden so das Geheimnis des Gehorsams, in das auch wir eingefügt werden sollen. Dies ist das grosse Geheimnis des Rosenkranzes.
Don Pierino Galeone
Hl. Johannes Paul II. : Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zur Ehre der Jungfrau Maria erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder. Gerne mache ich mir die berührenden Worte zu eigen, mit welchen dieser Selige die berühmte Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes beschliesst: »O Rosenkranz, gesegnet von Maria, süsse Kette, die uns an Gott bindet, Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint, Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch, dich lassen wir nie mehr los. Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes. Dir gilt der letzte Kuss unseres Lebens, wenn wir sterben. Der letzte Gruss unserer Lippen sei dein holder Name, o Königin des Rosenkranzes von Pompeji! O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei überall gepriesen, heute und immer im Himmel und auf Erden!«. (Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae)
Don Pierino Galeone
Hl. Johannes Paul II. : Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zur Ehre der Jungfrau Maria erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder. Gerne mache ich mir die berührenden Worte zu eigen, mit welchen dieser Selige die berühmte Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes beschliesst: »O Rosenkranz, gesegnet von Maria, süsse Kette, die uns an Gott bindet, Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint, Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch, dich lassen wir nie mehr los. Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes. Dir gilt der letzte Kuss unseres Lebens, wenn wir sterben. Der letzte Gruss unserer Lippen sei dein holder Name, o Königin des Rosenkranzes von Pompeji! O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei überall gepriesen, heute und immer im Himmel und auf Erden!«. (Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae)
