Der Glaube lässt dich den Willen Gottes erkennen:
Der Glaube ist eine Tugend, die dich sehen lässt, was man mit den Augen nicht sieht, das heisst Jesus, die Wahrheit Gottes und die übernatürlichen Dinge. Der Glaube lässt dich aber auch den Willen Gottes sehen, denn der Glaube ist immer mit dem Wort Gottes verbunden. Es ist das Wort Gottes, das du mit dem Glauben in deinem Herzen aufnimmst und das dir das Licht zum Sehen schenkt, um den Willen Gottes erkennen zu können. Die Erkenntnis Gottes geschieht durch den Willen Gottes, den du kennst: Es sind die Gebote des Herrn, die Liebe zu Gott und zum Nächsten und die Verpflichtungen deines Standes. Wenn du geweiht bist, betrifft es insbesondere die Befolgung der Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams. Es ist unmöglich, dass der Herr dich um etwas bittet und dich nicht verstehen lassen würde, was du tun sollst. Selbst in der dunklen, der mystischen Nacht, wie es bei den Heiligen geschieht, gibt es für sie ein sehr kleines Flämmchen des Glaubens, um den Willen Gottes zu befolgen, auch wenn sie nichts sehen, keinen Antrieb verspüren, ja sogar das Gegenteil empfinden. Es braucht Demut und den Glauben in den Willen Gottes. Der Glaube lässt dich den Willen Gottes erkennen. Man sieht zwar die Lösung nicht, die durch den Willen Gottes geschieht, aber Gott lässt dich verstehen, was sein Wille ist. Bedenke, sobald dich Gott seinen Willen verstehen lässt, greift Satan sofort aufgrund der Verdorbenheit der Sünde, die in uns allen ist, ein, um dich vom Willen Gottes abzubringen. Er gibt dir diese Worte ein: «Aber das alles ist doch nicht wahr. Ich verstehe nicht richtig. Das betrifft nicht mich, ich habe ja alles getan…» Er will dich so betrügen. Du hingegen bleibe dem Willen Gottes treu und höre auf keine andere Stimme, gleich woher diese kommt.
Don Pierino Galeone
Hl. Faustyna: «Jetzt sehe ich, dass Jesus eine Seele, die Ihn aufrichtig liebt, nicht in Ungewissheit belässt. Jesus wünscht, dass eine Seele, die mit Ihm innigen Umgang pflegt, voller Frieden bleibt, trotz Leiden und Widerwärtigkeiten. Jetzt verstehe ich, dass Selbstverleugnung, d. h. die Verbindung unseres Willens mit dem Willen Gottes, die Seele aufs engste mit Gott vereint. Das bewirkt die wahre Freiheit der Seele und verhilft dem Geist zu tiefer Sammlung. Alle Mühen des Lebens werden dann leicht und der Tod süss. » «Am Abend, als ich im Garten spazierend den Rosenkranz betete, kam ich zum Friedhof, öffnete einen Spalt weit das Tor, betete eine Weile und fragte die Verstorbenen innerlich: "Sicher seid ihr sehr glücklich?" Darauf hörte ich die Worte: "In dem Masse sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben" - danach Stille wie zuvor. Ich ging in mich und dachte lange nach, wie ich Gottes Willen erfülle und wie ich die mir von Gott geschenkte Zeit nutze. » (Tagebuch)
Der Glaube ist eine Tugend, die dich sehen lässt, was man mit den Augen nicht sieht, das heisst Jesus, die Wahrheit Gottes und die übernatürlichen Dinge. Der Glaube lässt dich aber auch den Willen Gottes sehen, denn der Glaube ist immer mit dem Wort Gottes verbunden. Es ist das Wort Gottes, das du mit dem Glauben in deinem Herzen aufnimmst und das dir das Licht zum Sehen schenkt, um den Willen Gottes erkennen zu können. Die Erkenntnis Gottes geschieht durch den Willen Gottes, den du kennst: Es sind die Gebote des Herrn, die Liebe zu Gott und zum Nächsten und die Verpflichtungen deines Standes. Wenn du geweiht bist, betrifft es insbesondere die Befolgung der Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams. Es ist unmöglich, dass der Herr dich um etwas bittet und dich nicht verstehen lassen würde, was du tun sollst. Selbst in der dunklen, der mystischen Nacht, wie es bei den Heiligen geschieht, gibt es für sie ein sehr kleines Flämmchen des Glaubens, um den Willen Gottes zu befolgen, auch wenn sie nichts sehen, keinen Antrieb verspüren, ja sogar das Gegenteil empfinden. Es braucht Demut und den Glauben in den Willen Gottes. Der Glaube lässt dich den Willen Gottes erkennen. Man sieht zwar die Lösung nicht, die durch den Willen Gottes geschieht, aber Gott lässt dich verstehen, was sein Wille ist. Bedenke, sobald dich Gott seinen Willen verstehen lässt, greift Satan sofort aufgrund der Verdorbenheit der Sünde, die in uns allen ist, ein, um dich vom Willen Gottes abzubringen. Er gibt dir diese Worte ein: «Aber das alles ist doch nicht wahr. Ich verstehe nicht richtig. Das betrifft nicht mich, ich habe ja alles getan…» Er will dich so betrügen. Du hingegen bleibe dem Willen Gottes treu und höre auf keine andere Stimme, gleich woher diese kommt.
Don Pierino Galeone
Hl. Faustyna: «Jetzt sehe ich, dass Jesus eine Seele, die Ihn aufrichtig liebt, nicht in Ungewissheit belässt. Jesus wünscht, dass eine Seele, die mit Ihm innigen Umgang pflegt, voller Frieden bleibt, trotz Leiden und Widerwärtigkeiten. Jetzt verstehe ich, dass Selbstverleugnung, d. h. die Verbindung unseres Willens mit dem Willen Gottes, die Seele aufs engste mit Gott vereint. Das bewirkt die wahre Freiheit der Seele und verhilft dem Geist zu tiefer Sammlung. Alle Mühen des Lebens werden dann leicht und der Tod süss. » «Am Abend, als ich im Garten spazierend den Rosenkranz betete, kam ich zum Friedhof, öffnete einen Spalt weit das Tor, betete eine Weile und fragte die Verstorbenen innerlich: "Sicher seid ihr sehr glücklich?" Darauf hörte ich die Worte: "In dem Masse sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben" - danach Stille wie zuvor. Ich ging in mich und dachte lange nach, wie ich Gottes Willen erfülle und wie ich die mir von Gott geschenkte Zeit nutze. » (Tagebuch)
